Erfahrungsbericht von Harzer
Verhärtete Fronten!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Welt hat viele Pulverfäßer. Eines davon ist seit langer Zeit der nahe Osten .... und er wird es wohl auch leider bleiben. In der Ursache dieses Konfliktes sind meines Erachtens die Gründe für sein Andauern in der Gegenwart zu suchen.
Aber langsam : Nach dem schrecklichen Holocaust an den Juden im 2. Weltkrieg fanden die Stimmen Unterstützung, die bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine jüdische Heinstatt rund um Jerusalem forderten. Die Forderung wurde mit der Existenz des historischen Staates Israel, unter Salomon und David, an dieser Stelle begründet. So wurde denn auch, quasi durch eine Invasion mit anschließender Vertreibung der Einwohner der Staat Israel gegründet.
Diese Gründung legte den Grundstein für alle Gewalt. Wie kann ein Staat in einem von einem fremde Volk zersiedelten Terrain gegründet werden in der Hoffnung dort Frieden zu finden? Ich finde zudem die historische Herleitung dieses Anspruches unmöglich - geht man von der Historie aus,so gehört Nordamerika den Indianern und den Mongolen die halbe Welt. Man mag mir dieses Sarkasmus verzeihen, aber ich will damit nur den Wahnwitz dieser Begründung erläutern. Man stelle sich die palestinensischen Bewohner vor, die aus ihren Häusern vertrieben wurden - das hier Haß gesäht wurde ist doch normal.
Selbstverständlich soll dies keine Entschuldigung für Anschläge und Entführungen radikaler Palästinenser sein. Doch muß man sich fragen, ob dieses Volk eine andere Möglichkeit hatte, auf sich aufmerksam zu machen. Die bedeutenste westliche Macht, die USA, stellten sich immer hinter Israel - Objektivität war nicht gefragt. Man denke nur an die Besetzung des Sinai oder der Westbank - eindeutig aggressive Handlungen, die verurteilt hätten werden müssen.
Aber gut, trotz aller ungünstiger Vorzeichen, gab es eine Möglichkeit der Entspannung. Man denke an die Politik vin Rabbin & Perez in der 2. Hälfte der 90er Jahre. Wie wurde diese zunichte gamacht? Durch Anschläge radikaler Israelis. Oder man denke an den Friedensschluß von Camp David. Wer hielt sich nicht an die Umsetzung? - Israel! Und nun sitzt ein Hartliner in Form von Scharon dort an der Macht. So läßt sich kein Friedensprozeß in Gang setzen.
Sicher haben beide Seiten das ihrige zu einer Eskalation des Konfliktes beigetragen. Doch stellt für mich Israel die treibende Kraft dar. Schutz, welcher immer als Rechtfertigung angeführt wird, wurde erste nötig nachdem selbstverschuldet Prozeße durch diesen Staat selbst in Gang gesetzt wurden.
Solange die Palästinenser nicht als gleichberechtige Bewohner dieses Landes mit allen dazugehörigen Rechten, auch dem Wahlrecht, anerkannt werden, sehe ich schwarz für den Frieden im heilien Land.
Harzer
Aber langsam : Nach dem schrecklichen Holocaust an den Juden im 2. Weltkrieg fanden die Stimmen Unterstützung, die bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine jüdische Heinstatt rund um Jerusalem forderten. Die Forderung wurde mit der Existenz des historischen Staates Israel, unter Salomon und David, an dieser Stelle begründet. So wurde denn auch, quasi durch eine Invasion mit anschließender Vertreibung der Einwohner der Staat Israel gegründet.
Diese Gründung legte den Grundstein für alle Gewalt. Wie kann ein Staat in einem von einem fremde Volk zersiedelten Terrain gegründet werden in der Hoffnung dort Frieden zu finden? Ich finde zudem die historische Herleitung dieses Anspruches unmöglich - geht man von der Historie aus,so gehört Nordamerika den Indianern und den Mongolen die halbe Welt. Man mag mir dieses Sarkasmus verzeihen, aber ich will damit nur den Wahnwitz dieser Begründung erläutern. Man stelle sich die palestinensischen Bewohner vor, die aus ihren Häusern vertrieben wurden - das hier Haß gesäht wurde ist doch normal.
Selbstverständlich soll dies keine Entschuldigung für Anschläge und Entführungen radikaler Palästinenser sein. Doch muß man sich fragen, ob dieses Volk eine andere Möglichkeit hatte, auf sich aufmerksam zu machen. Die bedeutenste westliche Macht, die USA, stellten sich immer hinter Israel - Objektivität war nicht gefragt. Man denke nur an die Besetzung des Sinai oder der Westbank - eindeutig aggressive Handlungen, die verurteilt hätten werden müssen.
Aber gut, trotz aller ungünstiger Vorzeichen, gab es eine Möglichkeit der Entspannung. Man denke an die Politik vin Rabbin & Perez in der 2. Hälfte der 90er Jahre. Wie wurde diese zunichte gamacht? Durch Anschläge radikaler Israelis. Oder man denke an den Friedensschluß von Camp David. Wer hielt sich nicht an die Umsetzung? - Israel! Und nun sitzt ein Hartliner in Form von Scharon dort an der Macht. So läßt sich kein Friedensprozeß in Gang setzen.
Sicher haben beide Seiten das ihrige zu einer Eskalation des Konfliktes beigetragen. Doch stellt für mich Israel die treibende Kraft dar. Schutz, welcher immer als Rechtfertigung angeführt wird, wurde erste nötig nachdem selbstverschuldet Prozeße durch diesen Staat selbst in Gang gesetzt wurden.
Solange die Palästinenser nicht als gleichberechtige Bewohner dieses Landes mit allen dazugehörigen Rechten, auch dem Wahlrecht, anerkannt werden, sehe ich schwarz für den Frieden im heilien Land.
Harzer
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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14.03.2002, 13:06 Uhr von Netty
Bewertung: sehr hilfreichWird Zeit, daß dort was geschieht.
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28.02.2002, 01:32 Uhr von Sturmflut
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Beitrag. Gruß, Sturmflut
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27.02.2002, 13:44 Uhr von Papaschlumpf_16
Bewertung: sehr hilfreichNa Alter auch wieder da! Guter Beitrag
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