Klosterfrau Neo-angin Lutschtabletten Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  eher viele
  • Packungsbeilage:  sehr gut verständlich

Erfahrungsbericht von kerlimaus99

Wenn der Hustinettenbär nicht mehr hilft

Pro:

angenehmer Geschmack, helfen wirklich

Kontra:

etwas teurer, aber wenn´s hilft

Empfehlung:

Ja

Als nächstes Mal ein Beitrag aus einer ganz anderen Ecke, nämlich zu einem Medikament, auch wenn es sich hierbei um ein freiverkäufliches Mund- und Rachentherapeutikum in Form von Lutschtabletten handelt, sollte man sich trotzdem bewußt sein, daß es sich um ein Medikament handelt und eben nicht um ein mehr oder weniger harmloses Hustenbonbon wie wir es zum Beispiel in der Süsswarenabteilung eigentlich jeden Supermarktes finden.

Natürlich muß man nicht bei jedem noch so kleinen Wehwehchen gleich zum Arzt rennen und bei offensichtlich harmlosen Erkrankungen, die man eher als Befindlichkeitsstörung ansehen kann, weshalb zum Beispiel auch Mittel dagegen eh nicht mehr von der Kasse bezahlt werden, ist gegen eine Selbstbehandlung und Selbstmedikation auch nicht einzuwenden meiner Meinung nach, zumindest wenn man sich an gewisse Grundsätze hält.

Dazu gehört zum Beispiel, daß man diese Mittel, seien es nun Halstabletten oder auch Schmerzmittel nicht über längere Zeit ohne jedlichen ärztlichen Rat einnehmen sollte, in höheren Dosen schon gar nicht. Also man sollte sich erstens immer an die Dosierungsanleitung der Packungsbeilage halten und auch an den Hinweis nach einer gewissen Zeit bei anhaltenden Symtomen auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen. Vielleicht ist es doch etwas ernsteres, könnte ja sein, und was soll es helfen, dieses selbstverordnete Medikament immer weiter zu nehmen, wenn es offensichtlich doch nicht wirkt.

Diese kleinen Hinweise und Ratschläge gelten natürlich für alle frei erhältlichen Medikamente und nicht speziell für diese. Irgendwann man verschriebene Medikamente sollte man aber grundsätzlich nie selbst wieder einsetzen, auch wenn die Symtome gleich oder ähnlich sein mögen. Darüber sollte wirklich nur ein Arzt entscheiden, denn nicht umsonst sind diese ja verschreibungspflichtig, denn vielleicht ist es diesmal was ganz anderes trotz ähnlicher oder gleicher Symtome.

Sicherlich kennt es jeder von uns, es kratz mal wieder im Hals und/oder man ist etwas heiser, aber es ist nicht so, als wenn hier ein normales Hustenbonbon helfen könnte, denn man verspürt auch schon leichtere oder heftigere Halsschmerzen. Zwar erledigt sich so etwas oft mit der Zeit von selbst nach dem Motto, was von alleine kommt, geht auch wieder von alleine, aber es kann sich nicht schaden, dem Körper etwas Unterstützung zukommen zu lassen, so daß Schmerzen, Kratzen und Heiserkeit auch schneller wieder der Vergangenheit angehören.

Ich greife in solchen Fällen gerne zu neo-angin N Halstabletten, die man natürlich nur in der Apotheke bekommt und zwar in zwei Darreichungsformen, nämlich einmal 24 Lutschtabletten zu 5,30 Euro oder 48 Lutschtabletten zu 9,30 Euro, zwar nicht ganz billig, aber dafür helfen sie mir auch immer zuverlässig. Da natürlich die größere Packung im Verhältnis preiswerter ist, kaufe ich immer diese, denn die Lutschtabletten sind ja erstens eine ganze Zeit haltbar, beim nächsten Bedarf hat man sie zweitens sofort zur Hand und drittens spart man immerhin 1,30 Euro, zwar nicht die Welt, aber von nichts kommt nichts, oder Kleinvieh macht auch Mist.

Die Tablettenschachtel selbst ist natürlich wie üblich oder zumindest sehr oft aus Pappe und die Tabletten selbst auf diesen üblichen Streifen zum Rausdrücken, jeweils zu 12 Stück, also entweder zwei oder vier Streifen, je nach Packungsgröße. Die Tabletten selbst haben so knapp zwei Zentimeter Durchmesser, geschätzt natürlich wieder mal nicht gemessen, und sind von rötlicher Farbe. Vielleicht noch kurz ein Blick auf die Bestandteile, wobei hier zunächst die benannt werden sollen, die in allen Varianten enthalten sind. Da wären zunächst pro Tablette 1,2 mg 2,4-Dichlorbenzylalkohol, 0,6 mg p-Pentyl-m-cresol, 5,72 mg Menthol. Der Rest besteht aus Anisöl, Pfefferminzöl, Ponceau 4 R, dem Farbstoff E 124, Saccharose und Weinsäure. Bei der zuckerhaltigen Variante ist noch Glucosesirup, bei der zuckerfreien Variante Lycasin, ein süsser Stärkesirup enthalten.

Wie soll man sie nun nehmen und wie nimmt kerlimaus99 sie dann natürlich auch, also alle zwei bis drei Stunden eine Tablette lutschen, aber wirklich lutschen nicht zerbeissen, denn sonst wirkt sie natürlich nicht. Da die Tabletten mit wie bereits erwähnt knapp zwei Zentimeter Durchmesser ja ganz schön groß sind, lutscht man natürlich auch eine ganze Weile daran oder man lässt sie einfach langsam im Mund zergehen, je nachdem dauert es dann zwanzig Minuten bis zu einer halben Stunde. Aber wie wirkt nun diese Tablette, nun, zum einen antiseptisch, was natürlich das Wachstum der Krankeitserreger lokal behindert, zum anderen natürlich auch schmerzlindert, so daß sowohl die Symtome als auch die Ursachen bekämpft werden, wie es ja auch bei einem guten Medikament sein soll.

Setzt man nun einmal voraus, man würde durchschnittlich alle zweieinhalb Stunden eine Tablette lutschen, so kommt man auf etwa 6 Tabletten pro Tag, so daß man mit einer 24-er Packung etwa 4 Tage auskommt. Nach dieser Zeit denke ich sollte man auch zum Arzt gehen, wenn nicht zumindest eine starke Besserung eingetreten ist. Also nicht die 48-er Packung acht Tage lang aufbrauchen, um dann erst festzustellen, daß es nicht geholfen hat und überhaupt nicht besser geworden ist, denn man sollte in keinem Fall riskieren, daß eine Krankheit in einen chronischen Zustand übergeht.

Mir jedenfalls haben diese Lutschtabletten meist geholfen und schon am zweiten Tag trat eine starke Linderung ein und nach spätestens vier Tagen war wirklich alles vergessen oder kerlimaus99 eben beim Arzt, was aber meist nicht nötig war. Aus diesem Grunde empfehle ich natürlich auch die Tabletten und vergebe an sie die volle Punktzahl, aber halt eines haben wir ja noch vergessen, den Geschmack, wie schmecken die denn überhaupt. Sie schmecken leicht süsslich, aber auch irgendwie pfefferminzig und nach Anis und auch etwas säuerlich, aber Ihr merkt schon wie schwer ich mich mal wieder bei dem Geschmack tue, weil er auch irgendwie undefinierbar aber durchaus angenehm ist, so in Richtung Hustinetten würde ich sagen, aber ohne den Fruchtanteil, weshalb ich ja auch in der Überschrift die Verbindung gezogen habe. Zwar halte ich den Geschmack hier für nicht so wichtig, denn die Wirkung ist wohl das Entscheidende, aber es stört sicherlich nicht, daß es sich um keine bittere Medizin im sprichwörtlichen Sinne, sondern eher um eine wenn auch nicht näher definierbar wohlschmeckende handelt. Geeignet sind sie übrigens für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene gleichermassen, aber nicht für jüngere Kinder.

Wer also ein wirklich wirksames Medikament gegen Kratzen, Heiserkeit und leichte Halsschmerzen sucht, wo ein normales Hustenbonbon nicht mehr ausreicht, dem seien diese empfohlen, aus meinen guten Erfahrungen heraus. Probiert sie einfach mal selbst, auch wenn sie nicht ganz billig sind, aber dafür helfen sie auch und das ist das Wichtigste meine ich.

Trotzdem möchte ich zum Schluß nicht versäumen, noch einmal darauf hinzuweisen, daß man mit keiner Krankheit spaßen sollte und sich selbst verordnete Medikamente nur in der vorgesehenen Dosierung und nicht über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen sollte. Helfen sie dann nicht, so sollte der Weg zum Arzt auf jeden Fall Pflicht sein.

In diesem Sinne, Gute Besserung, falls es nötig sein sollte, ansonsten life long and prosper.

Sollte etwas Wissenswertes oder Wichtiges fehlen, so schreibt es doch bitte als Anregung oder Hinweis in einem Kommentar, damit ich es bei einem eventuellen Update berücksichtigen kann, aber natürlich ist wie immer auch jeder andere Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare herzlich willkommen.

Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.

Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag

Euer Gerd, der gut bei Stimme ist, singen tu ich aber jetzt trotzdem nicht, ätsch

© kerlimaus99 19.05.2003

Shake Hands und NICHT IN MEINEM NAMEN !!!

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