Nikotin & Rauchen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Zacky
Wie alles begann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich rauche seit meinem 14. Lebensjahr, also seit über fünf Jahren.
Meine erste Zigarette war eine Camel. So schnell wie diese war noch nie eine Zigarette wieder aus. Ich kann mich ziemlich gut daran erinnern, wie scheußlich sie geschmeckt hat.
Eine Freundin stand an diesem Tage neben mir uns sagte, dass ich mich nicht von einer Zigarette, die nicht schmecke abschrecken lassen solle. „Es werden noch viele Marken kommen, die dir nicht schmecken!“ Also trank ich erstmal ganz schnell ein Glas Cola und probierte es erneut.
Dieses mal klemmte eine Marlboro light zwischen meinen Zähnen. Irgendjemand, den ich nicht kannte, meinte, für eine neue Raucherin wäre eine leichte Zigarette besser. Nun gut, dachte ich mir und zündete sie vorsichtig an. Ich hatte den Ekel von der Camel immer noch nicht so ganz überwunden, daher zog ich nur so lange an dem gelben Filter, bis sie so grade eben an war und nicht mehr ausgehen konnte.
Ich pustete ein kleines Wölkchen Rauch aus und erwartete einen nächsten Ekelkoller, der aber aus blieb. Dieser Stengel war sogar eigentlich ganz lecker. So zog ich, pustete aus, zog wieder, pustete aus, … bis ich dem Filter nahe war und sie ausmachen konnte.
Man, war das ein Gefühl! Ich gaube, es war das erste Mal, dass ich etwas tat, was ich weder vom Gesetz noch von meinen Eltern aus tun durfte.
Ein paar Wochen später war ich es Leid, den Rauch immer in meinen Wangen halten zu müssen. Ich sah bei anderen, dass man sich, obwohl man an der Zigarette gezogen hatte, mit anderen unterhalten kann. Ich wusste also, dass ich irgendetwas falsch machte. Ich versuchte es immer wieder, aber der Rauch wollte nicht in meinen Wangen bleiben. Irgendwann kam ich auf die Idee ihn runterzuschlucken, aber das war nicht so toll. Mir wurde so übel, dass ich dachte, ich müsste gleich die Klohschüssel umarmen oder zumindest anfangen zu würgen. Gott sei Dank blieb alles da, wo ich es haben wollte.
Wer könnte wissen, wie das richtig geht???
Ha! Ich weiß!
Ich schnappte mir meine Schachtel HB, mein neu errungenes Feuerzeug und stiefelte zu einer guten Freundin, die zwei Jahre älter war, rauchte und sich dabei unterhalten konnte. Sie musste einfach wissen, wie das funktioniert!
Dort angekommen, erklärte ich ihr mein Problem und sie fing an zu lachen. Ich fand das überhaupt nicht lustig, aber was sollte ich machen. Ich musste dort bleiben, sonst hätte ich vielleicht nie herausgefunden, wie das rauchen richtig klappt. Nach ca. fünf Minuten zeigen, wie ich das machte, zeigen, welche Ideen ich hatte und erneutem lachen, verstand sie endlich mein Problem und versuchte mir zu erklären, wo der Unterschied zwischen einem Lugenzug, dem richtigen rauchen einer Zigarette, und dem Paffen, meinem gewollten, aber nicht gekonnten Rauchen liegt.
Ich verstand den Unterschied, aber mir war noch nicht ganz klar, wie ich es anstellen sollte, den Rauch in meinen Wangen so einzuatmen, dass er in meinen Lungen landet. Irgendwie sträubte ich mich und mein Körper sich davor etwas in die Lungen zu lassen, was da einfach nicht hingehörte.
Also hustete ich, wie ich wahrscheinlich noch nie gehustet hatte. Tränen schossen in meine Augen, mein Hals tat weh und nach unzähligen Versuchen hatte ich solche Kopfschmerzen, dass ich glaubte, mein Kopf würde zerspringen.
Aber genau das weckte meinen Ehrgeiz. Ich wollte richtig Rauchen können.
Ich versuchte es immer wieder aufs Neue. Jedesmal, wenn ich mir eine neue Zigarette ansteckte, versuchte ich den Rauch so einzuatmen, dass der Rauch in meinen Lungen einen kurzen Aufenthalt hatte und ich ein paar Wörter sagen konnte, um ihn danach wieder auszuatmen. Irgendwann schaffte ich es dann. Ich war so stolz, es endlich geschafft zu haben.
Ein paar Monate später wechselte ich dann von HB auf West. Irgendwie gefiel mir die Aufmachung der Schachtel besser.
West rauchte ich fast drei Jahre.
Ich versuchte in dieser Zeit zwei mal aufzuhören, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, aber es wollte mir nicht gelingen.
Bis ich mit meinem jetzigen Freund zusammen kam, rauchte ich West. Er rauchte West light. Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt, Light schmeckt wie Normal nur eben leichter, aber bei West light wurde ich dann eines besseren belehrt. Ich mochte diese Dinger nicht. Zuerst schmeckten sie nach nichts, dann kam dieser ekelhafte Nachgeschmack, der mir vorkam, als hätte ich einen Aschenbecher ausgelutscht. Nee, dass will ich nicht rauchen. Also suchten wir eine neue Zigarettenmarke, mit der wir uns beide anfreunden konnten. Diese Suche dauerte auch nicht lange. Wir entschieden uns für Marlboro light. Sie schmeckte gut, hatte eine schöne Aufmachung und keinen großartigen Nachgeschmack. Bei den ersten paar Zigaretten musste ich immer ein wenig an meine ersten beiden Zigaretten denken.
Zwischendurch, vor allem in der warmen Sommerzeit, steige ich auf Marlboro Menthol um. Ich rauche im Sommer nicht all zu gerne. Die Zigaretten schmecken nicht, wenn es warm ist und erst Recht nicht, wenn es heiß ist. Marlboro Menthol hingegen schmeckt kaum nach dem typischen Zigarettengeschmack, sondern hauptsächlich nach Eukalyptus.
Heute verfluche ich, dass ich damals, nach der Camel, nicht einfach aufgehört habe, sondern die Marlboro light auch probieren musste. Ich würde so gerne aufhören, aber dafür ist meine Sucht leider zu stark und mein Wille noch nicht groß genug. Rauchen ist erstens ungesund und zweitens viel zu teuer.
Aber irgendwie rauche ich halt gerne. Es schmeckt, beruhigt und lenkt ab, wenn ich nervös bin.
Ich will nicht in zehn Jahren beim Arzt sitzen und darauf warten, dass er mir die Testergebnisse präsentiert oder mir sagt, dass ich Krebs habe.
Und so gerne rauche ich nicht, dass ich dafür mein Leben aufs Spiel setzen muss.
Ich hoffe, ich schaffe es innerhalb des nächsten Jahres die Finger von den Glimmstengeln zu lassen und dafür lieber ab und zu mal ein Kaugummi zu kauen oder ein Bonbon zu lutschen.
Meine erste Zigarette war eine Camel. So schnell wie diese war noch nie eine Zigarette wieder aus. Ich kann mich ziemlich gut daran erinnern, wie scheußlich sie geschmeckt hat.
Eine Freundin stand an diesem Tage neben mir uns sagte, dass ich mich nicht von einer Zigarette, die nicht schmecke abschrecken lassen solle. „Es werden noch viele Marken kommen, die dir nicht schmecken!“ Also trank ich erstmal ganz schnell ein Glas Cola und probierte es erneut.
Dieses mal klemmte eine Marlboro light zwischen meinen Zähnen. Irgendjemand, den ich nicht kannte, meinte, für eine neue Raucherin wäre eine leichte Zigarette besser. Nun gut, dachte ich mir und zündete sie vorsichtig an. Ich hatte den Ekel von der Camel immer noch nicht so ganz überwunden, daher zog ich nur so lange an dem gelben Filter, bis sie so grade eben an war und nicht mehr ausgehen konnte.
Ich pustete ein kleines Wölkchen Rauch aus und erwartete einen nächsten Ekelkoller, der aber aus blieb. Dieser Stengel war sogar eigentlich ganz lecker. So zog ich, pustete aus, zog wieder, pustete aus, … bis ich dem Filter nahe war und sie ausmachen konnte.
Man, war das ein Gefühl! Ich gaube, es war das erste Mal, dass ich etwas tat, was ich weder vom Gesetz noch von meinen Eltern aus tun durfte.
Ein paar Wochen später war ich es Leid, den Rauch immer in meinen Wangen halten zu müssen. Ich sah bei anderen, dass man sich, obwohl man an der Zigarette gezogen hatte, mit anderen unterhalten kann. Ich wusste also, dass ich irgendetwas falsch machte. Ich versuchte es immer wieder, aber der Rauch wollte nicht in meinen Wangen bleiben. Irgendwann kam ich auf die Idee ihn runterzuschlucken, aber das war nicht so toll. Mir wurde so übel, dass ich dachte, ich müsste gleich die Klohschüssel umarmen oder zumindest anfangen zu würgen. Gott sei Dank blieb alles da, wo ich es haben wollte.
Wer könnte wissen, wie das richtig geht???
Ha! Ich weiß!
Ich schnappte mir meine Schachtel HB, mein neu errungenes Feuerzeug und stiefelte zu einer guten Freundin, die zwei Jahre älter war, rauchte und sich dabei unterhalten konnte. Sie musste einfach wissen, wie das funktioniert!
Dort angekommen, erklärte ich ihr mein Problem und sie fing an zu lachen. Ich fand das überhaupt nicht lustig, aber was sollte ich machen. Ich musste dort bleiben, sonst hätte ich vielleicht nie herausgefunden, wie das rauchen richtig klappt. Nach ca. fünf Minuten zeigen, wie ich das machte, zeigen, welche Ideen ich hatte und erneutem lachen, verstand sie endlich mein Problem und versuchte mir zu erklären, wo der Unterschied zwischen einem Lugenzug, dem richtigen rauchen einer Zigarette, und dem Paffen, meinem gewollten, aber nicht gekonnten Rauchen liegt.
Ich verstand den Unterschied, aber mir war noch nicht ganz klar, wie ich es anstellen sollte, den Rauch in meinen Wangen so einzuatmen, dass er in meinen Lungen landet. Irgendwie sträubte ich mich und mein Körper sich davor etwas in die Lungen zu lassen, was da einfach nicht hingehörte.
Also hustete ich, wie ich wahrscheinlich noch nie gehustet hatte. Tränen schossen in meine Augen, mein Hals tat weh und nach unzähligen Versuchen hatte ich solche Kopfschmerzen, dass ich glaubte, mein Kopf würde zerspringen.
Aber genau das weckte meinen Ehrgeiz. Ich wollte richtig Rauchen können.
Ich versuchte es immer wieder aufs Neue. Jedesmal, wenn ich mir eine neue Zigarette ansteckte, versuchte ich den Rauch so einzuatmen, dass der Rauch in meinen Lungen einen kurzen Aufenthalt hatte und ich ein paar Wörter sagen konnte, um ihn danach wieder auszuatmen. Irgendwann schaffte ich es dann. Ich war so stolz, es endlich geschafft zu haben.
Ein paar Monate später wechselte ich dann von HB auf West. Irgendwie gefiel mir die Aufmachung der Schachtel besser.
West rauchte ich fast drei Jahre.
Ich versuchte in dieser Zeit zwei mal aufzuhören, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, aber es wollte mir nicht gelingen.
Bis ich mit meinem jetzigen Freund zusammen kam, rauchte ich West. Er rauchte West light. Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt, Light schmeckt wie Normal nur eben leichter, aber bei West light wurde ich dann eines besseren belehrt. Ich mochte diese Dinger nicht. Zuerst schmeckten sie nach nichts, dann kam dieser ekelhafte Nachgeschmack, der mir vorkam, als hätte ich einen Aschenbecher ausgelutscht. Nee, dass will ich nicht rauchen. Also suchten wir eine neue Zigarettenmarke, mit der wir uns beide anfreunden konnten. Diese Suche dauerte auch nicht lange. Wir entschieden uns für Marlboro light. Sie schmeckte gut, hatte eine schöne Aufmachung und keinen großartigen Nachgeschmack. Bei den ersten paar Zigaretten musste ich immer ein wenig an meine ersten beiden Zigaretten denken.
Zwischendurch, vor allem in der warmen Sommerzeit, steige ich auf Marlboro Menthol um. Ich rauche im Sommer nicht all zu gerne. Die Zigaretten schmecken nicht, wenn es warm ist und erst Recht nicht, wenn es heiß ist. Marlboro Menthol hingegen schmeckt kaum nach dem typischen Zigarettengeschmack, sondern hauptsächlich nach Eukalyptus.
Heute verfluche ich, dass ich damals, nach der Camel, nicht einfach aufgehört habe, sondern die Marlboro light auch probieren musste. Ich würde so gerne aufhören, aber dafür ist meine Sucht leider zu stark und mein Wille noch nicht groß genug. Rauchen ist erstens ungesund und zweitens viel zu teuer.
Aber irgendwie rauche ich halt gerne. Es schmeckt, beruhigt und lenkt ab, wenn ich nervös bin.
Ich will nicht in zehn Jahren beim Arzt sitzen und darauf warten, dass er mir die Testergebnisse präsentiert oder mir sagt, dass ich Krebs habe.
Und so gerne rauche ich nicht, dass ich dafür mein Leben aufs Spiel setzen muss.
Ich hoffe, ich schaffe es innerhalb des nächsten Jahres die Finger von den Glimmstengeln zu lassen und dafür lieber ab und zu mal ein Kaugummi zu kauen oder ein Bonbon zu lutschen.
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