Nikotin & Rauchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von netsac

Allerlei Infos zum Rauchen und Nikotin

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich habe mir erlaubt einige Daten und Fakten zum Thema Rauchen aus einem von mir gehaltenen Vortrag von der Hochschule hier zur allgemeinen Information für Euch zur Verfügung zu stellen. Ich denke Ihr werdet sicher noch einige interessante Fakten finden, die Ihr vielleicht noch nicht wußtet oder vergessenes zur allgemeinen legalen \"Sucht\" auffrischen!

T A B A K R A U C H!

Vorwort:
Bereits vor mehr als 2000 Jahren soll das Rauchen in China bekannt gewesen sein. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde es am 11.10.1492 in Verbindung mit Christoph Columbus der in Maisblätter gewickelte Tabakblätter geraucht haben soll. Jean Nicot brachte 1556 die Tabakpflanze nach Frankreich. Die Pflanze wurde darauf hin nach ihm benannt (Nicotiana tabacum; Nachtschattengewächs). Um 1600 kam die Pflanze nach Deutschland.

Hauptstrom- und Nebenstromrauch:
Rauch der aktiv durch die Zigarette, in die Lunge inhaliert wird, bezeichnet man als Hauptstromrauch (HSR, Aktivrauch).
Passsivraucher atmen vorwiegend Nebenstromrauch (NSR, Passivrauch) ein, darunter fallen Rauch einer abgelegten Zigarette oder den ausgeatmeten HSR. Aktivraucher atmen NSR und HSR ein.

Zwischen diesen beiden Raucharten bestehen eine Reihe von physikalisch-chemischen Unterschieden.

NSR ist das Produkt einer unvollständigen Verbrennung da durch das langsame Abglimmen im Gegensatz zum aktiven Anziehen weniger Sauerstoff und niedere Temperaturen als beim aktiven Ziehen entstehen.

Im Haupt und Nebenstrom entstehen bis zu 4000 Substanzen, die in unterschiedlichen Mengen in den beiden strömen vorkommen. Weiters unterscheidet man zwischen der flüchtigen Phase (Gasphase) und der Partikelphase.
Beim Aktivrauchen ist die Partikelgebundene Phase vorwiegend an das kanzerogene Potential gebunden. So nehmen Aktivraucher die 20 Zigaretten am Tag rauchen 20 000mal mehr partikelgebundene Kanzerogene auf als ein Passivraucher in 8Std. NSR.

Schäden durch Tabakrauch:
Schon lange ist bekannt, daß Rauchen die Gesundheit auf Dauer schädigt. Welche Komponenten des Tabaks im einzelnen die je nach Rauchgewohnheiten, Tabakkonsum und konstitutioneller Veranlagung in unterschiedlicher Stärke beobachtbaren Effekte hervorrufen, ist noch nicht völlig geklärt.
Das häufigere Auftreten von Erkrankungen des Rachenraumes und insbesondere von Bronchitiden (Raucherhusten) wird mit den Phenol-, Säuren-, Aldehyd- und Keton-Anteilen des Tabaks in Verbindung gebracht; Acrolein und Blausäure hemmen die Regeneration des Flimmerepithel im Respirationstrakt und inhibieren die Leukocyten-Bildung.

Gefäßerkrankungen sind auf das Nicotin zurückzuführen.
Es erhöht im Blut den Glucose- und Fettsäurespiegel, die Plättchenaggregabilität, die Gerinnungsneigung usw..
Weiters führt es zu Koronaren Herzkrankheiten (Herzinfarkt), Gefäßerkrankungen (Gehirnschlag) und Durchblutungsstörungen (Raucherbein).
Die Wahrscheinlichkeit einer Herzkrankheit ist bei Rauchern 7mal höher als bei Nichtrauchern.

Nicht nur das Nicotin sondern eine Reihe andere Stoffe sind ebenso an den Folgen des Rauchens beteiligt.
Als Krebserregend gelten unter anderem: Nitrosamine, Formaldehyd, Benzpyrene, Acrolein, Phenol, Chinolin, Benzol, Vynilchlorid, Metalle, ...
Viele dieser Stoffe werden erst im Körper aktiviert und bilden dort die Vorstufe zur Tumorenbildung.

Die Wahrscheinlichkeit Bronchialkrebs zu bekommen ist bei Rauchern ca. 5 mal höher als bei Nichtrauchern.
Studien besagen auch das Ehepartner die nicht rauchen, durch Passivrauchen des Ehepartners einem doppelt so hohem Risiko ausgesetzt sind.

Nach Abbruch des Rauchens erreichen Exraucher für die Enstehung von Krankheiten nach 5-10 Jahren fast wieder das Risiko eines Nichtrauchers.

Kinder von rauchenden Müttern werden im Schnitt 200 Gramm leichter geboren und weisen doppelt so häufig Atemwegserkrankung und Unfruchtbarkeit auf als Kinder von Nichtrauchern.

Zusammensetzung:
Heute rechnet man mit mehr als 3900, nach Schätzungen des Verbandes der Zigaretten-Industrie sogar mit über 12000 einzelnen Stoffen im Tabak, also sehr viel mehr als im Aroma des Tabaks.
Dabei ist die Gasphase des Tabaks relativ einfach zusammengesetzt:
ca. 73% Stickstoff, 10% Sauerstoff, 9,5% Kohlendioxid, 4,2% Kohlenmonoxid, 1% Wasserstoff, 0,6% Edelgase, 0,16% Blausäure, 0,03% Ammoniak, 0,02% Stickstoffoxide und Spuren von Schwefelwasserstoff und organischen Verbindungen.

Demgegenüber findet sich der Hauptteil der Inhaltsstoffe in der Kondensatphase, die häufig umgangssprachlich „Teer“ genannt wird.
Der Kondensat-Gehalt der Zigaretten in Deutschland lag 1975 zwischen ca. 9 und 25 mg mit Extremwerten von 2 und 30,9 mg, (1990) liegt er als Folge der Tendenz zur „leichten Zigarette“ durchschnittlich bei 12,2 mg.

Bestandteile:

Nicotin:
Tabak enthält 0.2 –5% Nicotin. Nicotin ist ein starkes Gift mit einer tödlichen Dosis von 50mg, womit es giftiger ist als Arsen oder Zyankali.
Nicotin wird rasch über die Bronchien und Lungen resorbiert. In der Leber wird es oxidiert und mit einer Eliminationshalbwertszeit von 2Std. über den Harn ausgeschieden.

Wirkungen des Nicotin:
x) Aktivierung Parasympatikus (gesteigerte Magensaftproduktion und Darmtätigkeit)
x) Aktivierung des Sympatikus und des Nebenierenmarkes (Herzrasen, erhöhter Adrenalinspiegel, Blutdruckanstieg, vermehrter Fettabbau und
x) Unterdrückung des Hungergefühles.
x) Ausschüttung von Vasopressin (antidirutettische Wirkung)
x) Erhöhte Atemfrequenz
x) Blutgerinnungsneigung (Durchblutungsstörungen wie Raucherbein)
x) Gesteigerte Sensibilität bis hin zum Brechreiz

Kohlenmonoxid:
Farbloses, geruchloses, giftiges Gas.
Auf der Ausbildung einer Koordinationsverbindung des Kohlenmonoxids mit Hämoglobin beruht die Toxizität, MAK-Wert 33 mg/m3. Zigarettenraucher haben im Durchschnitt 5–8, selten über 10% COHb im Blut.

Tabak-Alkaloide:
Sammelbezeichnung für die Alkaloide aus der Tabakpflanze. Neben dem Hauptalkaloid Nicotin zählen Anabasin, Nicotyrin, Nicotellin, Cotinin, Anatabin, Poikilin, Myosmin usw. dazu.

Benzol:
Farblose, leichtbewegliche Flüssigkeit von charakteristischem Geruch.
Physiologisch wirkt Benzol bei längerem Einatmen als starkes Gift, das zu Schwindel, Erbrechen und Bewußtlosigkeit führt, 20000 ppm für 5–10 Minuten wirken tödlich.
Die Flüssigkeit wird auch durch die Haut aufgenommen und verursacht auch auf diesem Wege schwere Vergiftungen.
Die Wirkung beruht auf der leichten Löslichkeit von Fetten.
Chronische Vergiftungen rufen eine Schädigung des Knochenmarks, der Leber und der Nieren sowie Leukämie hervor.
Benzol wirkt carcinogen.

Nitrosamine:
Sammelbezeichnung für N-Nitroso-Verbindungen von Aminen mit der allgemeinen Gruppierung N–NO.
Allgemein kommen Nitrosamine in Lebensmitteln, Kosmetika, Tabakrauch, Gummi, Kühlschmiermitteln und Arzneimitteln vor.
Von den über 300 bisher untersuchten Nitrosaminen erwiesen sich etwa 90% als cancerogen:

Die Nitrosamine zeichnen sich durch große Unterschiede in der Stärke der Cancerogenität aus.
Auffallend ist die ausgeprägte Organspezifität des cancerogenen Effektes.
Die Gesamtbelastung des menschlichen Organismus mit N. erfolgt auf zwei Wegen.

– Aufnahme der N. direkt aus der Umwelt (exogene Belastung)

– Aufnahme von nitrosierbaren Aminen zusammen mit nitrosierenden Agentien (endogene Belastung)

Die exogene Belastung rührt vor allem von Tabakrauch her.
Im Tabakrauch wurden 11 verschiedene flüchtige N. (davon vier tabakspezifische N.) gefunden .
Die tabakspezifische N. werden durch Nitrosierung der Tabak-Alkaloide gebildet und ihr Gehalt beträgt bis zu 13 mg/kg, der restliche Gehalt an N. beträgt bis zu 200 mg/kg.
Die Belastung eines Rauchers bei 20 Filterzigaretten am Tag erreicht 17 mg N.
Dieser Wert kann für schwarze filterlose Zigaretten noch wesentlich höher liegen.

Cadmium:
Element der 2. Nebengruppe des Periodensystems, Atom-Gewicht 112,41, Ordnungszahl 48.
Cd ist ein silberweißes, glänzendes, ziemlich weiches plastisch verformbares Metall.
Der Körper des Erwachsenen enthält ca. 30 mg Cd, das ein nicht-essentielles Element ist.
Die Inhalation von Cd-Dämpfen kann Reizung der Luftwege u. Kopfschmerzen verursachen.
Vergiftungen geben sich durch Anosmie, Gelbfärbung der Zahnhälse, Anämie und Wirbelschmerzen, in fortgeschrittenem Stadium durch Knochenmarkschädigungen und Osteoporose zu erkennen. Besonders bedenklich ist die Kumulation des Cd in Leber u. Nieren; bei Rauchern wurden etwa doppelt so hohe Gehalte wie bei Nichtrauchern festgestellt.


Mein Tip zum Thema Rauchen:

Leute spart Euch das viele Geld und rechnet Euch mal die Rauchsucht in Euro aus! Ihr werdet feststellen, daß sich damit oft schon ein schöner Urlaub ausgeht! Aber abgesehen von dem, lebt es sich einfach gesünder und vor allem länger!

Somit einen schönen Gruß, Euer netsac

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-21 12:57:55 mit dem Titel Allerlei Infos zum Rauchen und Nikotin

Ich habe mir erlaubt einige Daten und Fakten zum Thema Rauchen aus einem von mir gehaltenen Vortrag von der Hochschule hier zur allgemeinen Information für Euch zur Verfügung zu stellen. Ich denke Ihr werdet sicher noch einige interessante Fakten finden, die Ihr vielleicht noch nicht wußtet oder vergessenes zur allgemeinen legalen \"Sucht\" auffrischen!

T A B A K R A U C H!

Vorwort:
Bereits vor mehr als 2000 Jahren soll das Rauchen in China bekannt gewesen sein. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde es am 11.10.1492 in Verbindung mit Christoph Columbus der in Maisblätter gewickelte Tabakblätter geraucht haben soll. Jean Nicot brachte 1556 die Tabakpflanze nach Frankreich. Die Pflanze wurde darauf hin nach ihm benannt (Nicotiana tabacum; Nachtschattengewächs). Um 1600 kam die Pflanze nach Deutschland.

Hauptstrom- und Nebenstromrauch:
Rauch der aktiv durch die Zigarette, in die Lunge inhaliert wird, bezeichnet man als Hauptstromrauch (HSR, Aktivrauch).
Passsivraucher atmen vorwiegend Nebenstromrauch (NSR, Passivrauch) ein, darunter fallen Rauch einer abgelegten Zigarette oder den ausgeatmeten HSR. Aktivraucher atmen NSR und HSR ein.

Zwischen diesen beiden Raucharten bestehen eine Reihe von physikalisch-chemischen Unterschieden.

NSR ist das Produkt einer unvollständigen Verbrennung da durch das langsame Abglimmen im Gegensatz zum aktiven Anziehen weniger Sauerstoff und niedere Temperaturen als beim aktiven Ziehen entstehen.

Im Haupt und Nebenstrom entstehen bis zu 4000 Substanzen, die in unterschiedlichen Mengen in den beiden strömen vorkommen. Weiters unterscheidet man zwischen der flüchtigen Phase (Gasphase) und der Partikelphase.
Beim Aktivrauchen ist die Partikelgebundene Phase vorwiegend an das kanzerogene Potential gebunden. So nehmen Aktivraucher die 20 Zigaretten am Tag rauchen 20 000mal mehr partikelgebundene Kanzerogene auf als ein Passivraucher in 8Std. NSR.

Schäden durch Tabakrauch:
Schon lange ist bekannt, daß Rauchen die Gesundheit auf Dauer schädigt. Welche Komponenten des Tabaks im einzelnen die je nach Rauchgewohnheiten, Tabakkonsum und konstitutioneller Veranlagung in unterschiedlicher Stärke beobachtbaren Effekte hervorrufen, ist noch nicht völlig geklärt.
Das häufigere Auftreten von Erkrankungen des Rachenraumes und insbesondere von Bronchitiden (Raucherhusten) wird mit den Phenol-, Säuren-, Aldehyd- und Keton-Anteilen des Tabaks in Verbindung gebracht; Acrolein und Blausäure hemmen die Regeneration des Flimmerepithel im Respirationstrakt und inhibieren die Leukocyten-Bildung.

Gefäßerkrankungen sind auf das Nicotin zurückzuführen.
Es erhöht im Blut den Glucose- und Fettsäurespiegel, die Plättchenaggregabilität, die Gerinnungsneigung usw..
Weiters führt es zu Koronaren Herzkrankheiten (Herzinfarkt), Gefäßerkrankungen (Gehirnschlag) und Durchblutungsstörungen (Raucherbein).
Die Wahrscheinlichkeit einer Herzkrankheit ist bei Rauchern 7mal höher als bei Nichtrauchern.

Nicht nur das Nicotin sondern eine Reihe andere Stoffe sind ebenso an den Folgen des Rauchens beteiligt.
Als Krebserregend gelten unter anderem: Nitrosamine, Formaldehyd, Benzpyrene, Acrolein, Phenol, Chinolin, Benzol, Vynilchlorid, Metalle, ...
Viele dieser Stoffe werden erst im Körper aktiviert und bilden dort die Vorstufe zur Tumorenbildung.

Die Wahrscheinlichkeit Bronchialkrebs zu bekommen ist bei Rauchern ca. 5 mal höher als bei Nichtrauchern.
Studien besagen auch das Ehepartner die nicht rauchen, durch Passivrauchen des Ehepartners einem doppelt so hohem Risiko ausgesetzt sind.

Nach Abbruch des Rauchens erreichen Exraucher für die Enstehung von Krankheiten nach 5-10 Jahren fast wieder das Risiko eines Nichtrauchers.

Kinder von rauchenden Müttern werden im Schnitt 200 Gramm leichter geboren und weisen doppelt so häufig Atemwegserkrankung und Unfruchtbarkeit auf als Kinder von Nichtrauchern.

Zusammensetzung:
Heute rechnet man mit mehr als 3900, nach Schätzungen des Verbandes der Zigaretten-Industrie sogar mit über 12000 einzelnen Stoffen im Tabak, also sehr viel mehr als im Aroma des Tabaks.
Dabei ist die Gasphase des Tabaks relativ einfach zusammengesetzt:
ca. 73% Stickstoff, 10% Sauerstoff, 9,5% Kohlendioxid, 4,2% Kohlenmonoxid, 1% Wasserstoff, 0,6% Edelgase, 0,16% Blausäure, 0,03% Ammoniak, 0,02% Stickstoffoxide und Spuren von Schwefelwasserstoff und organischen Verbindungen.

Demgegenüber findet sich der Hauptteil der Inhaltsstoffe in der Kondensatphase, die häufig umgangssprachlich „Teer“ genannt wird.
Der Kondensat-Gehalt der Zigaretten in Deutschland lag 1975 zwischen ca. 9 und 25 mg mit Extremwerten von 2 und 30,9 mg, (1990) liegt er als Folge der Tendenz zur „leichten Zigarette“ durchschnittlich bei 12,2 mg.

Bestandteile:

Nicotin:
Tabak enthält 0.2 –5% Nicotin. Nicotin ist ein starkes Gift mit einer tödlichen Dosis von 50mg, womit es giftiger ist als Arsen oder Zyankali.
Nicotin wird rasch über die Bronchien und Lungen resorbiert. In der Leber wird es oxidiert und mit einer Eliminationshalbwertszeit von 2Std. über den Harn ausgeschieden.

Wirkungen des Nicotin:
x) Aktivierung Parasympatikus (gesteigerte Magensaftproduktion und Darmtätigkeit)
x) Aktivierung des Sympatikus und des Nebenierenmarkes (Herzrasen, erhöhter Adrenalinspiegel, Blutdruckanstieg, vermehrter Fettabbau und
x) Unterdrückung des Hungergefühles.
x) Ausschüttung von Vasopressin (antidirutettische Wirkung)
x) Erhöhte Atemfrequenz
x) Blutgerinnungsneigung (Durchblutungsstörungen wie Raucherbein)
x) Gesteigerte Sensibilität bis hin zum Brechreiz

Kohlenmonoxid:
Farbloses, geruchloses, giftiges Gas.
Auf der Ausbildung einer Koordinationsverbindung des Kohlenmonoxids mit Hämoglobin beruht die Toxizität, MAK-Wert 33 mg/m3. Zigarettenraucher haben im Durchschnitt 5–8, selten über 10% COHb im Blut.

Tabak-Alkaloide:
Sammelbezeichnung für die Alkaloide aus der Tabakpflanze. Neben dem Hauptalkaloid Nicotin zählen Anabasin, Nicotyrin, Nicotellin, Cotinin, Anatabin, Poikilin, Myosmin usw. dazu.

Benzol:
Farblose, leichtbewegliche Flüssigkeit von charakteristischem Geruch.
Physiologisch wirkt Benzol bei längerem Einatmen als starkes Gift, das zu Schwindel, Erbrechen und Bewußtlosigkeit führt, 20000 ppm für 5–10 Minuten wirken tödlich.
Die Flüssigkeit wird auch durch die Haut aufgenommen und verursacht auch auf diesem Wege schwere Vergiftungen.
Die Wirkung beruht auf der leichten Löslichkeit von Fetten.
Chronische Vergiftungen rufen eine Schädigung des Knochenmarks, der Leber und der Nieren sowie Leukämie hervor.
Benzol wirkt carcinogen.

Nitrosamine:
Sammelbezeichnung für N-Nitroso-Verbindungen von Aminen mit der allgemeinen Gruppierung N–NO.
Allgemein kommen Nitrosamine in Lebensmitteln, Kosmetika, Tabakrauch, Gummi, Kühlschmiermitteln und Arzneimitteln vor.
Von den über 300 bisher untersuchten Nitrosaminen erwiesen sich etwa 90% als cancerogen:

Die Nitrosamine zeichnen sich durch große Unterschiede in der Stärke der Cancerogenität aus.
Auffallend ist die ausgeprägte Organspezifität des cancerogenen Effektes.
Die Gesamtbelastung des menschlichen Organismus mit N. erfolgt auf zwei Wegen.

– Aufnahme der N. direkt aus der Umwelt (exogene Belastung)

– Aufnahme von nitrosierbaren Aminen zusammen mit nitrosierenden Agentien (endogene Belastung)

Die exogene Belastung rührt vor allem von Tabakrauch her.
Im Tabakrauch wurden 11 verschiedene flüchtige N. (davon vier tabakspezifische N.) gefunden .
Die tabakspezifische N. werden durch Nitrosierung der Tabak-Alkaloide gebildet und ihr Gehalt beträgt bis zu 13 mg/kg, der restliche Gehalt an N. beträgt bis zu 200 mg/kg.
Die Belastung eines Rauchers bei 20 Filterzigaretten am Tag erreicht 17 mg N.
Dieser Wert kann für schwarze filterlose Zigaretten noch wesentlich höher liegen.

Cadmium:
Element der 2. Nebengruppe des Periodensystems, Atom-Gewicht 112,41, Ordnungszahl 48.
Cd ist ein silberweißes, glänzendes, ziemlich weiches plastisch verformbares Metall.
Der Körper des Erwachsenen enthält ca. 30 mg Cd, das ein nicht-essentielles Element ist.
Die Inhalation von Cd-Dämpfen kann Reizung der Luftwege u. Kopfschmerzen verursachen.
Vergiftungen geben sich durch Anosmie, Gelbfärbung der Zahnhälse, Anämie und Wirbelschmerzen, in fortgeschrittenem Stadium durch Knochenmarkschädigungen und Osteoporose zu erkennen. Besonders bedenklich ist die Kumulation des Cd in Leber u. Nieren; bei Rauchern wurden etwa doppelt so hohe Gehalte wie bei Nichtrauchern festgestellt.


Mein Tip zum Thema Rauchen:

Leute spart Euch das viele Geld und rechnet Euch mal die Rauchsucht in Euro aus! Ihr werdet feststellen, daß sich damit oft schon ein schöner Urlaub ausgeht! Aber abgesehen von dem, lebt es sich einfach gesünder und vor allem länger!

Somit einen schönen Gruß, Euer netsac

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