Hasbro Monopoly Junior Testbericht

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ab 15,67
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von Babba

Ein Nachmittag auf dem Rummelplatz

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Meine Tochter hat inzwischen ihre Liebe zu Brettspielen entdeckt, und so holt sie in der letzten Zeit häufiger das Monopoly Junior aus ihrem Schrank, das sie besonders gerne spielt, vorallem aber seit dem sie in der Schule ist, und sie selber ein wenig rechnen kann.

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Die Verpackung:
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Verpackt ist das Spiel in einem Karton der in etwa die Maße 26,50 x 26,5 cm hat, somit also quadratisch ist. Hoch ist der Karton 5 cm. So paßt das Spiel gut in einen Bücherschrank, der oftmals eine Tiefe von 30 cm hat. Da meine Tochter noch weitere Spiele von der Firma Parker hat, die auch Monopoly Junior herstellen, die ebenfalls die gleichen Maße haben, passen diese praktisch übereinander.
Auf dem Karton sind Kinder in einer Achterbahn abgebildet, die bei der Fahrt offensichtlich besonders viel Spaß hat. Diesen Spaß hatten wir bisher immer beim Spielen, wenn wir Monopoly Junior mit unserer Tochter gespielt haben.
Außerdem kann man im dezenten Hintergrund Delphine sehen, ein Kinderkarussel und ein kleines Riesenrad. Über den Bilder steht der Name Monopoly geschrieben, mit dem bekannten Herrn mit Schnauzer und Zylinder, der auch auf dem original Monopoly abgebildet ist.
Darunter steh dann die Bezeichnung Junior und daß diese Ausgabe die Monopoly-Ausgabe für Kinder im Alter von 5-8 Jahren ist.
Der Deckel ist leicht von dem Spiel abzunehmen, so daß Kinder dieses Spiel auch alleine spielen könnten. So sollte dieses Spiel bei kleineren Kindern im Haus gut in Sicherheit gestellt werden, die Geldscheine könnten sonst drunter leiden oder gar etwas von dem Zubehör verschwinden.

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Spielezubehör und einige Regeln:
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Zu dem Spiel gehören:

Ein Spielbrett mit den Maßen 49 x 24,5 cm. Dieses Spielbrett ähnelt dem originalen Monopoly sehr, denn es hat auch einen hellgrünen Hintergrund. Ebenso sind die Felder, wo man seine Buden aufstellen kann, mit einem farbigen Streifen versehen, darunter steht die Bezeichnung und der Kaufpreis. Damit es für die Kinder einfacher ist, ist der Kaufpreis auch der Eintrittspreis, den man an den Spieler zahlen muß, der sein Kassenhäuschen dort aufgestellt hat, wenn man auf dieses Feld kommt. Hat ein Mitspieler alle beiden Felder einer Farbe mit einem Kassenhäuschen belegt, so muß die doppelte Miete gezahlt werden.
In der Mitte ist das Spielbrett hellblau, hier kann man noch einmal die Bezeichnung Monopoly Junior finden, wie auch einige Abbildungen für den Rummelplatz. Unter dem Namen Monopoly Junior findet man das Feld für die Ereigniskarten.
Die Felder auf dem Spielfeld sind versehen mit einigen Ständen und Fahrgeschäften, so z.B. ein Lufballonstand, ein Zuckerwattestand, ein Kasperletheater, eine Zauber-Show, ein Kinderkarussel, oder eine Wasserrutsche. Insgesamt gibt es 16 Felder auf denen man seine Kassenhäuschen errichten kann. Den Kaufpreis hierfür kann man dem Feld entnehmen, es handelt sich zwischen 1 DM und 5 DM, je weiter man rum kommt. Doch es gibt auch noch 6 Ereignisfelder. Kommt man auf ein Ereignisfeld, so muß man eine Ereigniskarte nehmen. Es gibt noch vier Bimmelbahnen je eine in gelb, blau, grün und rot. Auf diesen Feldern darf man noch einmal würfeln.
Außerdem gibt es noch das Feld Feuerwerk und die Delphin-Show, wo man DM 2,-- für in die Wundertüte zahlen muß, wenn man darauf landet. Somit gibt es auch ein Feld Wundertüte, wer dort draufkommt kann Glück haben und eine Menge Geld bekommen. Das Feld Wundertüte ist eines der vier Eckfelder. Zwei weitere Eckfelder sind: Du gehst sofort zur Mittagspause und zahlst und DM 3,-- in die Wundertüte und die Mittagspause. Das letzte Eckfeld auf dem Spielplan ist das Feld LOS, auf dem man bei jedem Überqueren DM 2,-- Taschengeld bekommt.

Außerdem gehören zu dem Spiel noch:

1 Spielanleitung,

1 Augenwürfel,

Spielgeld in den Beträgen DM 1,--, DM 2,--, DM 3,--, DM 4,-- und DM 5,--,

4 Autos in den Farben blau, gelb, grün und rot,

jeweils 12 Kassenhäuschen in den Farben blau, gelb, grün und rot und

24 Ereigniskarten.

Ereignisse können bei diesem Spiel sein:

Kostenloses Kassenhäuschen, wo dann aber die Farbe vorgegeben wird, auf die man sein Kassenhäuschen stellen darf. Steht auf dieser Farbe noch kein Häuschen, so darf man frei wählen, steht dort schon ein Kassenhäuschen muß man die verbleibenden freie Farbe wählen, stehen dort schon zwei Kassenhäuschen dann wird es schwer. Sind es unterschiedliche Mitspieler, die dort schon gekauft haben, so darf man eines abbauen und sein eigenes dort hinstellen, besonders vorteilhaft, wenn man selber das zweite Kassenhäuschen dort stehen hat. Stehen aber zwei Kassenhäuschen der selben Farbe dort, so hat man Pech gehabt, und kann kein kostenloses Kassenhäuschen bauen. Die Karte wird dann wieder untergelegt und man darf eine neue Ereigniskarte nehmen.

Hinweise, wo man hingehen soll, z.B. zur grünen Bimmelbahn, zur Losbude usw. Kommt man auf diese Weise über Los, so bekommt er einmal Taschengeld, kann aber auch das Pech haben Eintritt zahlen zu müssen.

Man kann aber auch in die Mittagspause, zum Feuerwerk, zur Delphin-Show oder auf Los geschickt werden.

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Das Spiel:
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Den Großteil der Regeln habe ich ja schon erklärt. So bleibt dazu nur noch zu sagen, daß Reihum gewürfelt wird. Wir würfeln immer aus, welcher Spieler beginnt, nämlich der mit der höchsten Augenzahl. Nun darf der Spieler, der an der Reihe ist, sein Auto um so viele Felder vorwärts fahren lassen, wie er Augen gewürfelt hat.
Je nach Feld wird dann etwas gemacht, wie z.B. Kassenhäuschen bauen, eine Ereigniskarte ziehen usw.
Beendet ist das Spiel, wenn ein Mitspieler kein Geld mehr hat, was meistens nach ca. 30 Minuten der Fall ist. Länger würden Kinder in dem Alter auch keine Spielrunde aushalten, denke ich. Obwohl wir dieses Spiel mit unserer Tochter schon stundenlang spielen mußten, doch ein neues Spiel war dann meistens immer wieder interessanter, als ein es ein langes Spiel gewesen wäre.

Meiner Tochter macht dieses Spiel viel Spaß, sie ist nun in der ersten Klasse, kommt in vier Monaten (hoffentlich) in die zweite Klasse und kann auf diese Weise das Rechnen ein wenig lernen.
Was ich schade finde, das Spiel meiner Tochter ist aus dem Jahre 1996, bekommen hat sie es 2000 zum fünften Geburtstag, und es besteht immer noch in der DM Ausgabe, obwohl es ja nun den Euro gibt. Zwar bin ich gegen den Euro und war keines Falls darüber erfreut, daß er unsere DM abgelöst hat, doch damit die Kinder leichter den Umgang mit Euro erlernen, wäre es schon praktisch gewesen, damals schon Spiele mit Euro zu verkaufen. Na ja, im Grunde ist es was das Rechnen angeht egal ob nun DM oder Euro. Nur auf dem Brett steht eben noch DM, meine Tochter weiß aber, daß es DM nicht mehr gibt. Sie hat den Wechsel mitbekommen, doch wir haben noch weitere Kinder, wenn die dieses Spiel bewußt spielen, werden die sicher irritiert sein.

Doch das ist das Einzige, was ich inzwischen zu diesem Spiel bemängle, ansonsten kann ich es eigentlich nur empfehlen. Meine Tochter spielt dieses Spiel sehr gerne, und es erleichtert ihr den Umgang mit Geld. Ich war beim letzten Spielen vor zwei Wochen erstaunt, wie schnell sie das Geld gewechselt hat, als ich meine Miete von 2,-- DM mit einem 5,-- DM Schein gezahlt hatte. Aber auch wenn meine Tochter etwas zahlen mußte, dann nahm sie nur einfach einen großen Schein, der gerade paßte, nein sie suchte Kleingeld zusammen, um auf den Betrag zu kommen. Das hat mich positiv überrascht.
Auch wird dieser Zahlungsvorgang bei ihr immer schneller, es übt also sehr gut das Rechnen, was besonders praktisch für Schulanfänger sinnvoll ist.
Doch auch mir ist das Spiel nicht zu langweilig, obwohl es recht einfach ist, zumindest wenn ich es nur ab und zu mal spielen muß. Da meine Tochter eine große Auswahl an Kinderspielen im Schrank liegen hat, kommt es zum Glück nicht immer vor, daß dieses Spiel gespielt wird. Denn wenn wir dieses Spiel sehr oft spielen würden, dann würde es für mich Erwachsenen sicher doch zu langweilig werden, da es nun mal sehr einfach ist, vorallem aber auch, weil die Auswahl der Ereigniskarten nicht sehr groß ist, und sich schnell alles wiederholt. Für Kinder sind Wiederholungen aber sehr sinnvoll.

Glücklicher Weise sind wir im Besitz einer Terrasse, so daß wir im Sommer auch schön im Freien, sei es auf einer Decke auf dem Rasen oder auf dem Tisch, der auf der Terrasse steht, spielen können und dabei trotzdem an der frischen Luft sind. Und so kommt auch weiterhin ca. einmal die Woche Monopoly Junior auf den Spieltisch, damit unsere Tochter auch bald richtig gut mit echtem Geld, da dann leider Euro´s umgehen kann. Monopoly Junior ist hierbei auf jeden Fall eine sehr große Hilfe, um den Umgang mit Geld kennenzulernen. Nicht nur was den rechnerischen Sinn angeht, sondern ebenso der Tatsache, daß das Geld nun mal irgendwann ausgegeben ist, man erst neues braucht, um etwas ausgeben zu können. Und wenn nichts mehr da ist, dann muß man von dem Rummelplatz nach Hause gehen. Seit wir dieses Spiel spielen versteht meine Tochter auch schon mal eher, daß sie etwas nicht bekommen kann, weil es nun mal für den Monat nicht mehr finanziell paßt, sie hat dadurch verstanden, daß ich jeden Monat einen bestimmten Betrag an Geld heim bringe, von dem Miete, Essen etc.. gezahlt werden müssen, von ein paar Resten kann es denn auch mal etwas anderes geben, doch wenn das Geld leer ist, dann geht es nun mal nicht.

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