Philosophie Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von guardien
eine kleine utopie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Peter schien glücklich. er lag jetzt seit stunden unter diesem baum. behütet von ihm. wie lange war er schon hier? er wusste es nicht, hatte keine relation für die zeit und es war ihm egal. wie so vieles. doch dieses mal war es nicht, weil er die welt in der er lebte so verabscheute und hasste sondern ganz im gegenteil. heute morgen war ihm etwas komisches passiert. man könnte sagen schicksalhaftes, doch ihm war das noch nicht klar. aber er dachte darüber nach. er war zu der üblichen "besprechung" gegangen. er hatte seine alltäglichen probleme geschildert und sie hatten ihm wie immer die marken empfohlen die ihm auf jeden fall helfen würden denn sie hatte das image, das er brauche. doch peter merkte langsam, daß er nicht nach image suchte, sondern nach menschlichkeit. er hasste diese marken und das was sie aus dem menschen machten. er kannte noch die zeit vor dem umbruch, in der das alles seinen lauf nahm. damals war er jung und hatte das nicht hinterfragt. er übernahm es einfach, denn er wusste schon nicht mehr, daß jeder mensch, der ihm auf der strasse begegnete, genauso einsam war wie er. er wusste nicht, daß sie schwiegen weil sie angst hatten. angst, nicht dem zu entsprechen, was von ihnen erwartet wurde. nicht die richtige jacke zu tragen, das falsche image.
und so hatte er angst mit ihnen zu reden.
damals war die macht noch versteckt. er sah sie nicht.
jetzt sitzt er ihr gegenüber. im hintergrund musik seine marke,
die zwei stunden sind rum. er geht. es zieht ihn in den park, dort auf der bank vor dem teich kauft er am liebsten ein. doch er versucht sich zu wehren in der hoffnung es noch herrauszuzögern. doch er tut es. er kauft. die musik ist agressiv und er wird es auch. er hasst dieses shopping.
plötzlich schreckt er hoch. er sieht sie schlecht, denn er schaut direkt in die sonne. irgendwie ist er erstart. sein terminal fällt zu boden er glaubt, fühlt, ist sich sicher sie zu kennen. lächelt sie? ob bei ihm alles ok sei? sie geht.
er ist paralysiert. nicht mal schreien kann er noch. nichts ist ok.
er flieht unter seinen baum. er wünscht, sie wäre da. sie könnte ihn verstehen. er wusste er war nicht mehr auf dieser welt. er fühlte sie, empfand wie er. sie kannten sich nicht doch er liebte sie. es wurde dunkel. die sterne kamen. der traum hatte ihren süssen geruch.
verstört wachte er auf. scheisse, er musste zu besprechung.
sie würden ihn suchen. er konnte es nicht fassen. es würde sieben tage dauern bis er da wieder raus sei, beratung nannten sie das. er nannte es folter. sieben lange tage ohne eine chance auf eine zweite begegnung. doch er freute sich, denn er hatte wieder einen grund zu leben in dieser gnadenlosen konsumwelt.
und so hatte er angst mit ihnen zu reden.
damals war die macht noch versteckt. er sah sie nicht.
jetzt sitzt er ihr gegenüber. im hintergrund musik seine marke,
die zwei stunden sind rum. er geht. es zieht ihn in den park, dort auf der bank vor dem teich kauft er am liebsten ein. doch er versucht sich zu wehren in der hoffnung es noch herrauszuzögern. doch er tut es. er kauft. die musik ist agressiv und er wird es auch. er hasst dieses shopping.
plötzlich schreckt er hoch. er sieht sie schlecht, denn er schaut direkt in die sonne. irgendwie ist er erstart. sein terminal fällt zu boden er glaubt, fühlt, ist sich sicher sie zu kennen. lächelt sie? ob bei ihm alles ok sei? sie geht.
er ist paralysiert. nicht mal schreien kann er noch. nichts ist ok.
er flieht unter seinen baum. er wünscht, sie wäre da. sie könnte ihn verstehen. er wusste er war nicht mehr auf dieser welt. er fühlte sie, empfand wie er. sie kannten sich nicht doch er liebte sie. es wurde dunkel. die sterne kamen. der traum hatte ihren süssen geruch.
verstört wachte er auf. scheisse, er musste zu besprechung.
sie würden ihn suchen. er konnte es nicht fassen. es würde sieben tage dauern bis er da wieder raus sei, beratung nannten sie das. er nannte es folter. sieben lange tage ohne eine chance auf eine zweite begegnung. doch er freute sich, denn er hatte wieder einen grund zu leben in dieser gnadenlosen konsumwelt.
24 Bewertungen, 3 Kommentare
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01.04.2002, 22:14 Uhr von Filledor
Bewertung: sehr hilfreichSo ein Talent schlummert also in Dir... Ist zwar anstrengend zu lesen, aber ohne Ende mitreißend!
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28.03.2002, 12:27 Uhr von Alexia
Bewertung: sehr hilfreichschon klasse,nur schwer zu lessen,da alles klein geschrieben ist,aber warscheinlich war das absicht.
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10.03.2002, 22:05 Uhr von Irve71
Bewertung: sehr hilfreichFurchtaber diese komplette Kleinschreibung...:o( LG Irve
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