Praktikum Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von -N30n-

Praktikum in einer Anwaltskanzlei

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Allgemein

Als wir uns in der Schule Gedanken über unseren Praktikumsplatz machen sollten, dachte ich erst an Sachen wie Flughafen oder EUMETSAT, allerdings hatte ich sehr viele Absagen erhalten und musste auf irgendetwas normales zurückgreifen. So entschloss ich mich bei einer Anwaltskanzlei zu bewerben. Ich kam also dort hin und nach einer Viertelstunde war mir mein Praktikumsplatz gesichert.

Zum Praktikum

Das Praktikum begann schonmal ganz positiv, ich wurde allen Leuten vorgestellt, die mir über den Weg liefen. Ich verstand mich von Anfang an sehr gut mit den Anwälten und Rechtsanwaltsfachangestellten.
Ich kam vom ersten Tag in die Registratur, wo die Akten aufbewahrt wurden und und die Post sortiert wurde, kopiert wurde oder so etwas, da man innerhalb von 10 _Tagen nicht viel von der Arbeit eines einzelnen Anwalts mitkriegen würde. Das ist aber auch verständlich.

Meine Aufgaben

Es hört sich vielleicht schlimmer an, als es war:

Mein Tag begann so ziemlich immer mit dem Scuhen von diversen Akten und Sortieren der Post. Anschließend waren die Gänge zu den Gerichten (wegen der Post) sowie zum Bäcker und zur Post angesagt. Dann ging es weiter mit Akten suchen, kopieren oder Akten erstellen. Auch musste ich manchmal Akten einhängen oder Briefe \"eintüten\" und frankieren.
Ich war allerdings auch 3mal bei einer Gerichtsverhandlung dabei, was auf jeden Fall recht interessant war, wobei die Fälle an sich nicht unheimlich umwerfend waren.
Ansonstens war der Tagesablauf eigentlich überwiegend gleich.

Meine Arbeitszeiten

Im Verhältnis zu Klassenkameraden hatte ich glaube ich das so ziemlich kürzeste Praktikum. Ich fing morgens um 8Uhr an und es endete zwischen halb eins und ein Uhr, was mal richtig entspannend war, da ich in der Schule schließlich von 10 vor acht bis 2 Uhr oder läner hocke.
Beim Praktikum hatte ich immer eine Frühstückspause von ca. einer Viertelstunde, wobei das voll und ganz ausgereicht hatte, da ich zu Hause schon gefrühstückt hatte.

Sonstiges

Das Verhältnis zu den Kollegen war recht locker, also nicht streng, gut, man hat nicht jeden gedutzt, aber trotzdem habe ich viel Blödsinn gemacht und wurde dann nicht angemotzt. Ich fand diee Leute sehr sympatisch, sie mich glaube ich auch, was will man mehr???
Am Ende des Praktikums gab es, was eigentlich nicht unbedingt so ist, noch einen kleinen Geldbetrag, was sehr schön war, weilö 30 EURO finde ich zumindest für so ein Praktikum recht viel.

Fazit

Ich kann jedem, der ein Schülerpraktikum machen möchte, eines beim Anwalt nur empfehlen. Die Leute sind nett, die Arbeiten nicht sehr schwer, wobei man sich auch da sehr dumm anstellen kann, wie ich von meiner Betreuerin gehört habe.
Es macht Spaß (zumindest da, wo ich war), die Arbeitszeit ist nicht sehr lange und es ist recht interessant.
Allerdings spreche ich hier für mich, ich weiß nicht, wie es in anderen Kanzleien ist, aber in meiner wars toll und ich hätte sehr gerne noch 2 Wochen länger gemacht.

Diesen Bericht habe ich bei ciao.com unter meinem Nickname N30n geschrieben.

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