Praktikum Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kleine125

Praktikumsberichte + Praktikum

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi,
in der 9ten Klasse hatte ich 2 Wochen Praktikum, ich hab es im Kindergarten gemacht und es war einfach superschön.

Wie kommt man zu einem Praktikumsplatz?
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1. Man überlegt sich, was man den später machen will und was einem Spass macht
2. Man kann natürlich auch dorthin gehen, wo man Geld dafür bekommt
3. Dann geht man zu dem Betrieb und fragt freudnlich ob sie den Praktikanten nehmen, man kann auch anrufen
4. Wenn sie welche nehmen, hast du einen platz und kannst nun fragen wann du frühs anfängst

Wie können dich die Leute ausnutzen?
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1. Wenn du zum beispiel in ein Restaurant gehst und du dann nur die Toiletten putzen darfst, gib sofort deinem Lehrer bescheid
2. Wenn du über 7h und 5Tage die Woche arbeiten musst
3. Wenn du auf ner Baustelle z.B. viel zu schwere säcke rumtragen musst

Pracktikumsberichte
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Es gibt Hefte, in denen alles vorgedruckt steht, und wo man dann alles nur noch Stichpunktartig reinschreiben muss. Wenn du allerdings selbst einen Bericht schreiben musst, ist hier eine Volage:

Praktikum
Vom bis

Wo?

Unter der Betreuung von


Ein Kind braucht Nahrung und Schlaf,
Wärme und Licht, Liebe und Spiel,
Geborgenheit und Freiheit.
Es muss träumen dürfen,
und es braucht Stille dazu.
Es muss sich bewegen dürfen,
und es braucht Platz dazu.
Es muss schauen und fühlen und schmecken dürfen,
und es braucht Anregung dazu.
Es will neugierig sein und Neues ausprobieren,
und es braucht Material dazu.
Es will fragen,
und es hat ein Recht auf eine wahrhaftige Antwort.

(Gedanken von Anette von Bedecker)


Inhaltsverzeichnis



1. Überlegungen vor dem Praktikum

2. Angaben zum Praktikumsbetrieb

3. Angaben zum Berufsbild der eigenen Tätigkeit und der im
engeren Umfeld Beschäftigten


4. Tätigkeitsbericht

5. Gesamteinschätzung

6. Anlagen















1. Überlegungen vor dem Praktikum

1.1. Meine Erwartungen an das Praktikum


Ich erhoffe mir von der Zeit im Kindergarten, dass ich einen Einblick in die Arbeit einer Kindergärtnerin bekomme. Dadurch kann ich dann überlegen ob ich mir später einmal einen Beruf suche, der mit Kindern zu tun hat oder nicht.
Auch fände ich es gut, wenn ich lerne mit Kindern umzugehen, damit diese sich bei mir wohl fühlen. Dann erhoffe ich mir, dass ich etwas „Sinnvolles“ zu tun habe. Also das ich zum Beispiel nicht die ganze Zeit Liegen auf- und abbauen darf, sondern wirklich Bezug zu den Kinder habe, indem ich mit ihnen bastle oder spiele.
Ich hoffe, dass die Kinder auch Respekt vor mir haben und akzeptieren, was ich ihnen sage.
Ich wünsche mir auch, dass die Erzieherinnen nett und freundlich zu mir sind, mir auch mal etwas erklären und mit ein paar Tipps geben, wie ich etwas besser machen könnte.
Ich finde Praktikum ist eine gute Abwechslung von der normalen Schule, da man lernt, was man in einem bestimmten Beruf macht. In der Schule wird einem nicht gesagt, was man in bestimmten Berufen machen muss und durch das Praktikum hat man eine gute Orientierung.
Ansonsten hoffe ich, dass es schöne 2 Wochen werden und nicht so viele Ängste verwirklicht werden.


1.2. Meine Ängste vor dem Praktikum


Meine größte Angst ist, dass mich die Kinder nicht mögen. Kleine Kinder sind ziemlich eigen. Entweder sie mögen einen vom ersten Moment an oder sie können einen gar nicht leiden. Dann fürchte ich auch, dass mir die kleinen Kinder zu stressig sind. Wenn sie zum Beispiel spielen und 2 Minuten später rausgehen wollen. Auch hoffe ich, dass die Verantwortung, die man den Kindern gegenüber hat, nicht zu groß ist, dass den Kindern in meiner Gegenwart nichts zustoßen kann. Ebenso wäre es für mich schlimm, wenn die Kindergärtnerinnen nicht mit meiner Arbeit zufrieden sind und mir nichts zutrauen.


1.3. Auswählung des Praktikumsplatzes


Ich habe mir den Kindergarten Langburkersdorf ausgewählt, weil es nicht so weit weg von meinem Wohnort ist. Außerdem mag ich kleine Kinder und hätte bei anderen Einrichtungen (zum Beispiel im Hotel) Angst, dass ich den ganzen Tag Betten machen muss. Wenn man in den Kindergarten geht, denkt man schon, dass man dort Bezug zu den Kindern aufbauen kann. Eine Freundin von mir, Anja Wittkowski, hat letztes Jahr auch ihr Praktikum dort gemacht und hat mir gesagt, dass es dort sehr schön sein soll. Mir ist es eigentlich nicht wichtig, ob ich Geld bekomme oder nicht, ich finde wichtiger ist es, dass man auch Freude in den 2 Wochen hat.





2. Angaben zum Praktikumsbetrieb

2.1. Geschichtliche Daten des Kindergartens

bla bla bla


3. Angaben zum Berufsbild der eigenen Tätigkeit
und der im engeren Umfeld Beschäftigten

3.1. Aufgaben und Anforderungen, die an mich gestellt worden sind

Meine Aufgabe in den 2 Wochen war es hauptsächlich, mich um die Kinder zu kümmern, mit ihnen zu spielen, zu basteln oder zu malen. Wenn die Kinder dann im Bett waren, mussten wir, also Anja Puder (9N2) und ich, meistens basteln, oder andere Arbeiten verrichten, wie zum Beispiel Bettbezüge ausbürsten, oder Stühle umstellen.
Manchmal sollte ich ein Kind trösten oder mit einer Gruppe eine halbe Stunde allein bleiben. Mir wurde aber sehr viel beigebracht, zum Beispiel, wie man Windeln wechselt und das durfte ich dann auch machen.

3.2. Aufgaben und Pflichten der Kindergärtnerinnen

Eine Kindergärtnerin sollte sich folgende Regel zum Maßstab setzen:

„Was wir dem Kind vorzeitig lehren, nehmen wir ihm die Chance, es selbst zu lernen.“

Die Erzieherinnen dürfen keine führende Rolle, sondern eine partnerschaftliche Rolle einnehmen. Das heißt, dass die Kindergärtnerin ihren Sprösslingen nicht vorschreiben soll, was sie zu tun haben, sondern dass die Kinder selber ausprobieren was ihnen gefällt. Wenn die Kinder zum Beispiel malen und die Erzieherin sagt ihnen: „Ihr malt jetzt ein Haus, und eine Wiese.“ Dann können die Kinder nicht lernen, wie man ein Baum malt und können ihre eigene Phantasie nicht frei entfalten.
Die Sprösslinge sollen durch Nachahmung, Versuch, Irrtum, Zusammenleben und Zusammenspiel alles erfassen. Die Kindergärtnerinnen müssen dafür sorgen, dass immer genug Spielsachen da sind, die sich die Kinder nehmen dürfen um mit ihnen zu spielen. Sie passt auf, dass die Kinder sich nicht verletzen und keine Kleinteile verschlucken. Sie beantwortet den Kindern ihre Fragen und sollte auch selbst etwas fragen, damit die Kinder etwas lernen. Jede Erzieherin trägt durch das Einbringen ihrer Erfahrungen und Kenntnisse, sowie einzelner Stärken zur Umsetzung der Konzeption bei. Eine Erzieherin hat die volle Verantwortung in der Gruppe, muss für ein gutes Gruppenklima sorgen und ist für die optimale Entwicklung eines jeden Kindes verantwortlich. Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass die Eltern mit den Erzieherinnen über ihre Kinder reden.
Eine Kindergärtnerin ist nett zu ihren Sprösslingen sein, aber auch konsequent, wenn die Kinder Unsinn machen. Die Kinder müssen ihr vertrauen, aber ihr auch Respekt entgegenbringen.
Einmal im Monat findet in der Kindertagesstätte Langburkersdorf eine Dienstberatung statt und die Erzieherinnen können an Weiterbildungen, je nach Interesse und Notwendigkeit, teilnehmen.






3.3. Vorraussetzungen für den Beruf und Möglichkeiten der
Weiterentwicklung

Als Kindergärtnerin muss man natürlich Kindern mögen. Man sollte aber auch körperlich fit sein, da die Kinder auch oft gehoben oder getragen werden.
Für diesen Beruf ist auch viel Geduld erforderlich, da Kinder nicht alles so schnell lernen und auch immer viele Fragen stellen.
Für diesen Beruf gibt es vier Ausbildungsvarianten. Man kann zum Beispiel eine pädagogische Ausbildung machen, oder eine Ausbildung zum Kinderpfleger, die 2 Jahre dauert. Da ist aber das Problem, dass man nicht allein mit einer Gruppe sein darf, sondern es muss immer jemand anders mit da sein. Dann gibt es noch die Möglichkeit eine Ausbildung zum Erzieher zu machen. Diese umfasst ein zweijähriges Studium und 1 Jahr Arbeit in der Praxis. Mit dieser Lehre kann man Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren betreuen. Außerdem gibt es noch die Ausbildung zum Sozialpädagogen. Dann hat man die Wahl, ob man im Kindergarten oder Heim arbeiten, oder sich um junge Schwangere oder um Straßenkinder kümmern möchte. Ein Sozialpädagoge kann fast jeden Beruf ergreifen, der mit Menschen zu tun hat.
Weiterentwicklungen gibt es in diesem Sinne nicht, es sei denn man hat zum Beispiel eine Ausbildung zum Kinderpfleger, dann kann sich ein Studium noch anschließen.


4. Tätigkeitsbericht

4.1. Montag, den 15. April 2002
bla bla bla


5. Gesamteinschätzung

5.1. Mein Eindruck von dem Betrieb

Als ich am Montagmorgen in den Betrieb gekommen bin, hatte ich einen sehr guten Eindruck. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und mir wurde alles erklärt, was wichtig ist. Das Gebäude ist hell, freundlich, sauber und ordentlich. Außerdem ist es leicht, sich in ihm
zu recht zu finden. Auch die anderen Tage, bin ich immer sehr gerne in den Kindergarten gegangen, und habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Die Mitarbeiter in dem Betrieb sind nett zu den Kindern, aber sie lassen auch nicht alles durchgehen. Die Kinder mögen ihre Erzieher, haben aber auch Respekt vor ihnen.
Ich fand es sehr schade, als die zwei Wochen vorüber waren.

5.2. Vergleich mit den Erwartungen

Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt und es war sogar noch schöner, als ich es vorher gedacht habe. Die Kindergärtnerinnen waren nett und haben mir auch das eine oder andere erklärt, zum Beispiel wie man Windeln wechselt, oder wie man mit „Problemkindern“ umgeht. Manchmal war es zwar ziemlich stressig, wenn man zum Beispiel im Garten an jeder Seite 3-4 Kinder hat, die alle etwas anderes wollen, aber es war auch ein schönes Gefühl, so von den Kindern gemocht zu werden.
Die Kinder haben auch auf mich gehört, wenn ich ihnen gesagt habe, sie sollen jetzt beim Essen ruhig sein, oder sie sollen sich umziehen.


5.3. Vergleich mit Ängsten

Meine Ängste haben sich nicht bestätigt, worüber ich sehr froh bin. Die Kinder haben mich alle gemocht und wollten mit mir spielen und beim Essen neben mir sitzen. Die Verantwortung, die die Kindergärtnerinnen mir übertragen haben, war nicht zu groß, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass ich ihnen nicht lästig bin.
Manchmal waren die Kleinen ganz schön anstrengend, aber ich habe meistens mit Freude mit ihnen gespielt. Einmal, als Lisa angefangen hat zu weinen und einfach nicht aufhören wollte, empfand ich das schon als stressig. Die Kleine hat ungefähr eine viertel Stunde weinend in meinen Armen gelegen und nach ihrer Mama geschrieen. Ich habe ihr zwar gut zugeredet, dass ihre Mama sie dann abholt und so, aber es hat nichts Richtiges genutzt. Dann hab ich sie einfach abgesetzt und sie in Ruhe gelassen, da hat sie dann auch aufgehört zu weinen.







5.4. positive und negative Erfahrungen

Als sehr positiv habe ich empfunden, dass die Betreuerinnen uns sehr nett aufgenommen haben und uns auch viel erklärt haben. Auch das Verhalten der Kinder war zwar manchmal ungewohnt, aber doch sehr schön. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu spielen und es war nie langweilig. Ich hatte immer etwas zu tun und damit sind die 2 Wochen auch viel zu schnell vorbei gewesen.
Ich fand es gut, dass ich nicht allein war, sondern dass Anja Puder auch ihr Praktikum im Kindergarten gemacht hat. Wir waren zwar in verschiedenen Gruppen eingeteilt, aber wenn die Kinder geschlafen und wir gebastelt haben, war es schön sich mit jemand zu unterhalten und seine Erfahrungen auszutauschen. Sehr positiv fand ich auch, dass ich in jeder Gruppen einmal war und damit die verschiedensten Kinder kennen gelernt habe.
Außerdem fand ich es von Frau Weißhampel nett, dass sie uns bei der Praktikumsarbeit so unterstützt hat und uns auch viele Informationen über die Kindertagesstätte gegeben hat.
Viele positive Erfahrungen habe ich schon in den anderen Texten mit aufgeschrieben, wie zum Beispiel, dass ich sehr viel gelernt habe.

So richtig schlecht fand ich eigentlich nichts, aber es gab schon etwas, was ich als schwierig empfunden habe.
Meistens wollen viele Kinder auf einmal was von einem, zum Beispiel draußen, ein Kind will, dass man es abschiebt, ein anderes, dass man mit ihm Verstecken spielt und ein drittes, dass man mit ihm in den Sandkasten kommt. Man kann aber nur ein was machen, und die Kinder, die man dann allein lässt, sind traurig darüber.
Bei mir war es so, ich hatte in jeder Gruppe ein bis zwei Lieblingskinder, mit denen ich mich auch öfter beschäftigt habe, als mit anderen. Manche Kinder mochte ich auch nicht, und mit denen habe ich mich dann kaum beschäftigt. Ich empfinde das als negative Erfahrung, weil man die meisten Kinder nicht gut kennt und sie wegen irgendeiner Kleinigkeit nicht mag, und für die Kinder ist es auch nicht schön.
Manche Kinder waren ein bisschen schwierig und ich wusste nicht, was ich mit ihnen anfangen sollte. Ein Mädchen, dass gerade neu war, saß immer nur in einer Ecke und lies niemanden an sich heran. Das empfand ich als sehr schwierige Situation, weil ich nicht wusste, was ich tun konnte um die Kleine in die Gruppe einzubinden. Oder ein anderer war aus Russland und beherrschte die deutsche Sprache noch nicht und so konnte er nicht mit den anderen Kindern reden. Ich selbst konnte mich auch nicht mit ihm unterhalten und hatte so ein Gefühl, dass ich ziemlich hilflos ihm gegenüber bin.


5.5. Bezüge zur Schulbildung

Ich finde, es waren nicht sehr viele Bezüge zur Schulbildung erkennbar. Man hat zwar in der Schule lesen gelernt, wodurch man den Kindern etwas vorlesen konnte.
Es war für mich an den ersten Tagen im Kindergarten sehr ungewohnt, weil ich gemerkt habe, wie anstrengend ein Beruf ist. In der Schule sitzt man die ganze Stunde auf seinem Platz, aber im Kindergarten hat man die ganze Zeit viel zu tun und wird sehr von den Kindern in Anspruch genommen.
Anja Puder konnte sich durch ihre Russischkenntnisse mit dem kleinen Russen unterhalten.



5.6. Schlusswort

Ich fand es insgesamt sehr schön, auch wenn es manchmal etwas gab, was ich nicht als positiv empfand. Es war am Anfang ziemlich anstrengend, ständig Kinder um mich zu haben, aber dann habe ich mich daran gewöhnt und fand es angenehm.
Vor dem Praktikum wollte ich keine Kindergärtnerin werden, aber jetzt, wo ich weis, wie schön es ist und das man auch viele Möglichkeiten hat, diesen Beruf zu ergreifen, finde ich, dass es doch eine schöne Tätigkeit ist. Wenn ich noch einmal die Chance hätte ein Praktikum zu machen, würde ich wieder in den Kindergarten gehen.


Fazit
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Ein Praktikum ist gut um einen Einblick ins berufsleben zu bekommen und es sollte einem trotzdem spaß machen.

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