Praktikum Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von JFK2001

Praktikum im Jahreszeiten-Verlag Hamburg

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mein Betriebspraktikum absolvierte ich in der Anzeigen- abteilung „SelberMachen“ des „Jahreszeiten-Verlages“ im Poßmoorweg 5 in 22301 Hamburg.
Das Betriebspraktikum dauerte drei Wochen, und zwar vom Montag, dem 5.1. bis zum Freitag, dem 23.1.1998. Meine tägliche Arbeitszeit beschränkte sich auf sieben Stunden pro Tag, abzüglich einer etwa einstündigen Mittagspause, die ich meistens in der hauseigenen Kantine verbrachte.

Wie bin ich nun an diesen Praktikumsplatz gekommen?
Aufgrund meines großen Interesses an Verlagswesen, Journalismus und EDV, erhielt ich von Bekannten meiner Eltern, die bei dem Fernsehsender SAT.1 hier in Hamburg arbeiten und früher selbst im „Jahreszeiten-Verlag“ tätig waren, den Ratschlag, mich in der Anzeigenabteilung dieses Verlages, mit dem sie noch heute in unmittelbarem Kontakt stehen, direkt schriftlich zu bewerben.

Nach ca. 14 Tagen erhielt ich eine schriftliche Bestätigung des Verlages, worin mir ein Praktikumsplatz in der Anzeigen-abteilung „SelberMachen“ zugesichert wurde. Außerdem erhielt ich den Hinweis, in absehbarer Zeit weitere detaillierte Informationen in bezug auf mein Betriebspraktikum zu erhalten.

Der „Jahreszeiten-Verlag“ verlegt diverse Zeitschriften in den unterschiedlichsten Kategorien, wie zum Beispiel
„Für Sie“, „Petra“, „Vital“ (Frauenzeitschriften);
„ZuhauseWohnen“, „SelberMachen“, „Architektur & Wohnen“, „Architektur & Wohnen Special“ (Heimwerkerzeitschriften);
„Schöner Reisen“, „Country“, „Tempo“ (Reise & Urlaub);
„Der Feinschmecker“ (Kochzeitschrift);
„Merian“, „Prinz“ (Szenezeitschriften);
„Die Woche“ (Wochenzeitung)

Der „Jahreszeiten-Verlag“ ist eine GmbH. Die Ziele des Verlages sind zum einen natürlich Steigerung der Leserschaft, der Auflage und des damit verbundenen Umsatzes, zum anderen die damit verbundene Erhaltung und der Ausbau der Stellung der einzelnen Objekte im Markt. Die speziellen Aufgaben der Anzeigenabteilung „SelberMachen“ bestehen darin, neue Anzeigenkunden zu werben oder schon vorhandene Kunden auf neue Objekte, also Zeitschriften und Zeitungen, hinzuweisen und diese als ideales Umfeld für deren Produktwerbung darzustellen. Die Anzeigenabteilung ist also überwiegend ein hausinterner kaufmännischer Betrieb, dem es hauptsächlich darum geht, an die Kunden bzw. an deren Werbeagenturen „weiße Seiten“ in den Objekten zu verkaufen.

Meine Aufgaben bestanden zum Teil aus kompetenter Leistung an Telefon und PC.
Beim Beantworten des Telefons lernte ich sowohl die Mitarbeiter der hauseigenen Abteilungen, wie zum Beispiel Grafik, Layout, Redaktion und Marketing, als auch die Außendienstmitarbeiter und Anzeigenkunden ein gutes Stück näher kennen.
Eine meiner typischen Tätigkeiten war das Editieren und Versenden von Werbefaxen an Werbeagenturen und/oder direkt an deren Kunden. Hierbei ging es unter anderem hauptsächlich um die Verbreitung der gängigen Anzeigen-Preislisten für die Heimwerkerzeitschrift „SelberMachen“.

Am Mittwoch, dem 21.1.1998 war ich ausschließlich im Marketing-Bereich für das vom „Jahreszeiten-Verlag“ organisierte und durchgeführte Gewinnspiel „Euro-Jackpot“ tätig. Für dieses Gewinnspiel wurde in diversen Zeitschriften von Mai bis Oktober 1997 geworben.

Ich war beauftragt worden, für die verschiedenen Sponsoren und Verlagsbüros Präsentationsmappen mit all diesen Anzeigen zusammenzustellen. Hinzugefügt wurden die jeweiligen Umschlagseiten der entsprechenden „SelberMachen“ - Stammausgaben von Mai bis Oktober 1997, die das Gewinnspiel beinhalteten. Zum Abschluß wurde noch eine Liste mit den Reichweiten der Leserschaft der verschiedenen Zeitschriften beigefügt. Meine Aufgabe bestand nun darin, insgesamt zehn dieser Mappen zusammenzustellen.

Eine Grund-Flexibilität ist in Medien-Berufen Voraussetzung.
Am Freitag, dem 16.1.1998, verwaltete ich das Telefon in der Anzeigenleitung durch die Mittagspause hindurch. Während dieser Zeit erreichten mich konkrete Anfragen, zum größten Teil in bezug auf die Anzeigen-Preislisten.

Über die nach diesem „harten Tag“ folgenden anerkennenden Worte meines Praktikanten-Betreuers und vielfach ausgesprochenes Lob der Mitarbeiter im Marketing-Bereich habe ich mich natürlich sehr gefreut.
Die Mühe hatte sich gelohnt!

Die Hauptbelastung meiner Mitarbeiter beschränkte sich im großen und ganzen auf das Warten auf spezielle Postsendungen, die überwiegend per Kurier geliefert wurden.
Meine Mitarbeiter warteten gegebenenfalls auch durch die Mittagspause hindurch.

Voraussetzungen für Auszubildende:
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Ein Abiturabschluß ist nicht zwingend erforderlich, das heißt, es wurde von der Behörde nicht festgelegt, es ist jedoch ein klarer Vorteil im Hinblick auf die Bewerbungsunterlagen.
Das Berufsziel für die meisten Auszubildenden ist Verlagskauffrau bzw. Verlagskaufmann. Fast alle Auszubildenden haben einen Abiturabschluß. Im Herbst 1997 waren neun Auszubildende im „Jahreszeiten-Verlag“ tätig. Jedoch werden die wenigsten Azubis übernommen.

Eignung der Firma/ des Betriebs für ein Betriebspraktikum:
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Der „Jahreszeiten-Verlag“ eignet sich überwiegend hervorragend für ein Betriebspraktikum, unter anderem, weil dort ausreichend Abteilungen für die verschiedenen Interessensgebiete der Praktikanten vorhanden sind. Der Informationsfluß stellt sich mit der Zeit von alleine auf eine angenehme durchschnittliche Größe ein.

Pro & Contra zum Thema „Betriebspraktikum“:
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Pro:
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Ich finde, daß ein Betriebspraktikum durchaus sinnvoll für einen Schüler der zehnten Klasse ist, da hier ein guter Einblick in das Berufsleben gegeben wird. Man hat nicht nur die Möglichkeit in einen Betrieb „hineinzuriechen“, indem man etwas über die Arbeitspraktika der Mitarbeiter innerhalb des betreffenden Betriebes lernt, sondern es ist außerdem hilfreich für das Finden und Fördern der Interessensgebiete, wie es ja als Vorbereitung für die gymnasiale Vorstufe und Studienstufe erforderlich ist.

Contra:
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Es kann unter Umständen teilweise schwierig werden, sich richtig und vollständig in den Betrieb einzugliedern. Oft steht man, gerade nach den Feiertagen, der Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit der jeweiligen Praktikantenbetreuer gegenüber.
Jeder Praktikant sollte sich von Anfang an darüber im Klaren sein, daß er mit größter Wahrscheinlichkeit eine Belastung für den Betrieb darstellt. Nur unter dieser Einstellung ohne Erwartungsdruck ist es möglich, entspannt an seine Aufgaben zu gehen.

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • luxusklasse1

    07.01.2007, 10:07 Uhr von luxusklasse1
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh + lg