Primel Testbericht
ab 3,55 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von LeaofRafiki
Strahlende Frühlingsboten drinnen & draußen
Pro:
herrlich bunt, relativ pflegeleicht
Kontra:
vertragen keine Staunässe und grelle Sonne
Empfehlung:
Ja
Neben Narzissen und Wildtulpen sind Primeln für meine Augen die schönsten Frühlingsboten, die es gibt. Sind erstere nur schwer, zweitere gar nicht im Haus zu halten, so lassen sich Primeln hingegen auch gut für ein Weilchen auf den Tisch oder auf die Fensterbank stellen. Im Topf natürlich - im Gegensatz zu den beiden anderen, die auch als Schnittblumen für die Vase taugen.
Es gibt zwar nicht unendlich viele, so doch aber unzählige Variationen, die uns als Topf- oder Freilandpflanze, dort in Balkonkästen, als Kübelunterbeflanzung, in Staudenrabatten und Steingärten oder gar völlig wild wachsend auf (feuchten) Wiesen und freien Rasenflächen erfreuen.
Es gibt sie mit verschiedenen Blütenformen und -farben, mit einzelnen Blütenstengeln, kugelförmigen Dolden oder polsterartig, in einfarbig von weiß über creme, zitronen- und goldgelb, orange, rot, violett bis blau oder mehrfarbig, d.h. mit einer andersfarbigen Blütenmitte, wobei ich letztere am liebsten mag, bringen sie doch ein feuriges Farbspiel in den ansonsten noch recht tristen Garten.
Am bekanntesten - und wohl auch am häufigsten anzutreffen, ist die Kissenprimel, lat. primula vulgaris, die es überall für wenig Geld, so ab € 0,49, in allen oben genannten Farben zu kaufen gibt.
Im Gegenzug zur Wildart, deren Einzelblüten mit ca. 1,5 cm Durchmesser recht klein sind, erreichen die Zuchtformen bis zu 3 cm im Durchmesser. Zur Hochblüte, wenn bis zu 20 Blüten an einer Pflanze in voller Pracht stehen, ist dann allerdings von den dunkelgrünen, etwas runzligen Blättern kaum noch etwas zu sehen.
Die Pflege ist relativ einfach.
DRINNEN wie DRAUSSEN allerdings brauchen Primeln ausreichend Wasser, zwar gibt es den Spruch: „eingehen wie eine Primel ohne Wasser\" - wobei man auch hier des Guten zuviel tun kann, denn gerade dieses Zuviel kann die Pflanze dauerhaft schädigen, wohingegen sie sich von einer kurzen Trockenperiode i.d.R. schnell wieder erholen kann.
Das Abknipsen der bereits verblühten Blüten fördert den Neuaustrieb von Blütenstengeln, so daß sie bis weit in den Sommer hinein farbige Tupfer setzen. Sind alle Blüten eines Stengels verblüht, so entferne ich den gesamten Blütenstengel.
DRINNEN hab ich die besten Erfahrungen damit gemacht, die Primel von unten zu wässern, z.B. mit einem etwas tieferen Blumenuntersetzer oder einem hübschen Übertropf, aus dem ich nach einer Weile das überflüssige, von der Pflanze nicht aufgesogene Wasser abgieße. Keine guten Erfahrungen hab ich mit dem Gießen von oben gemacht, denn hier passiert es leider schnell, daß das Herz der Pflanze zu faulen beginnt.
DRAUSSEN sind sich (meine) Primeln weitestgehend sich selbst überlassen, nur in besonders trockenen Perioden werden sie gegossen.
Jedes Jahr also kaufe ich ein paar Pflanzen, von denen ein oder zwei die ersten Wochen im Haus verbringen, während die anderen gleich im Garten ausgepflanzt werden.
Die „Zimmerpflanzen\" folgen ihren Freilandgefährtinnen nach ca. 4 Wochen, also wenn sie abgeblüht haben, und kommen an einen halbschattigen Ruheplatz (statt auf dem Kompost oder in der Biotonne zu landen), damit sie sich von der kraftraubenden Blüte erholen können. Die Draußenpflanzen hingegen beginnen dann meist erst mit ihren Blütenpracht, nachdem sie die erste Blütenwelle wegen der kühleren Temperaturen abgeworfen und sich gut eingewurzelt haben.
Sie sind bedingt winterhart. D.h. schlichtweg, manche überleben draußen, andere nicht, was wohl auch an der Art liegen mag, beim Kauf im Supermarkt oder der Gartenabteilung eines Baumarktes aber nicht immer bekannt ist, weswegen ich wie gesagt, jedes Jahr ein paar frische Pflanzen dazukaufe. Wenn sie aber wiederkommen, im folgenden Jahr, ist ihre Blütenkraft etwas schwächer, dafür gibt es manchmal sogar kleine neue Pflanzen, die sich im vorangegangenen Jahr ausgesamt haben, da ich doch nicht immer alles Verblühte und alle Samenstände rechtzeitig entfernen kann.
Früher, in einem anderen Garten, der ihnen bessere Boden- und Wasserbedingungen bot, hab ich Primeln nur durch Aussaat gezogen, sie kamen jedes Jahr wieder und vermehrten sich prächtig.
Was nun Schädlinge betrifft, so hatte ich an meinen Primeln, weder drinnen noch draußen, bislang keine Probleme, wohl ist mir, je nach Wetter, schon mal die eine oder andere abgesoffen oder vertrocknet... Sie sind aber sehr robust, d.h. faulige oder vertrocknete Blätter entfernen hilft manchmal, daß sich die Pflanze erholt - und im späteren Verlauf des Jahres oder im folgenden Jahr wiederkommt.
Neben den Kissenprimeln hab ich in meinem Garten auch Kugelprimeln. Sie bringen einmalig nur wenige, dafür höhere Blütenstengel hervor, an denen viele Blüten zu einer Kugel angeordnet sind. Auch ist ihre Farbpracht nicht so groß, ich kenne sie nur in blau und weiß, aber dafür sind sie wirklich winterhart und stehen schon seit mehreren Jahren am gleichen Platz.
Insgesamt also sind Primeln für mich sehr schöne, relativ pflegeleichte und zudem preiswerte Frühlingsblumen, die ich in meinem Garten nicht mehr missen möchte.
© LeaofRafiki 04.04.2003
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage *grins*
Es gibt zwar nicht unendlich viele, so doch aber unzählige Variationen, die uns als Topf- oder Freilandpflanze, dort in Balkonkästen, als Kübelunterbeflanzung, in Staudenrabatten und Steingärten oder gar völlig wild wachsend auf (feuchten) Wiesen und freien Rasenflächen erfreuen.
Es gibt sie mit verschiedenen Blütenformen und -farben, mit einzelnen Blütenstengeln, kugelförmigen Dolden oder polsterartig, in einfarbig von weiß über creme, zitronen- und goldgelb, orange, rot, violett bis blau oder mehrfarbig, d.h. mit einer andersfarbigen Blütenmitte, wobei ich letztere am liebsten mag, bringen sie doch ein feuriges Farbspiel in den ansonsten noch recht tristen Garten.
Am bekanntesten - und wohl auch am häufigsten anzutreffen, ist die Kissenprimel, lat. primula vulgaris, die es überall für wenig Geld, so ab € 0,49, in allen oben genannten Farben zu kaufen gibt.
Im Gegenzug zur Wildart, deren Einzelblüten mit ca. 1,5 cm Durchmesser recht klein sind, erreichen die Zuchtformen bis zu 3 cm im Durchmesser. Zur Hochblüte, wenn bis zu 20 Blüten an einer Pflanze in voller Pracht stehen, ist dann allerdings von den dunkelgrünen, etwas runzligen Blättern kaum noch etwas zu sehen.
Die Pflege ist relativ einfach.
DRINNEN wie DRAUSSEN allerdings brauchen Primeln ausreichend Wasser, zwar gibt es den Spruch: „eingehen wie eine Primel ohne Wasser\" - wobei man auch hier des Guten zuviel tun kann, denn gerade dieses Zuviel kann die Pflanze dauerhaft schädigen, wohingegen sie sich von einer kurzen Trockenperiode i.d.R. schnell wieder erholen kann.
Das Abknipsen der bereits verblühten Blüten fördert den Neuaustrieb von Blütenstengeln, so daß sie bis weit in den Sommer hinein farbige Tupfer setzen. Sind alle Blüten eines Stengels verblüht, so entferne ich den gesamten Blütenstengel.
DRINNEN hab ich die besten Erfahrungen damit gemacht, die Primel von unten zu wässern, z.B. mit einem etwas tieferen Blumenuntersetzer oder einem hübschen Übertropf, aus dem ich nach einer Weile das überflüssige, von der Pflanze nicht aufgesogene Wasser abgieße. Keine guten Erfahrungen hab ich mit dem Gießen von oben gemacht, denn hier passiert es leider schnell, daß das Herz der Pflanze zu faulen beginnt.
DRAUSSEN sind sich (meine) Primeln weitestgehend sich selbst überlassen, nur in besonders trockenen Perioden werden sie gegossen.
Jedes Jahr also kaufe ich ein paar Pflanzen, von denen ein oder zwei die ersten Wochen im Haus verbringen, während die anderen gleich im Garten ausgepflanzt werden.
Die „Zimmerpflanzen\" folgen ihren Freilandgefährtinnen nach ca. 4 Wochen, also wenn sie abgeblüht haben, und kommen an einen halbschattigen Ruheplatz (statt auf dem Kompost oder in der Biotonne zu landen), damit sie sich von der kraftraubenden Blüte erholen können. Die Draußenpflanzen hingegen beginnen dann meist erst mit ihren Blütenpracht, nachdem sie die erste Blütenwelle wegen der kühleren Temperaturen abgeworfen und sich gut eingewurzelt haben.
Sie sind bedingt winterhart. D.h. schlichtweg, manche überleben draußen, andere nicht, was wohl auch an der Art liegen mag, beim Kauf im Supermarkt oder der Gartenabteilung eines Baumarktes aber nicht immer bekannt ist, weswegen ich wie gesagt, jedes Jahr ein paar frische Pflanzen dazukaufe. Wenn sie aber wiederkommen, im folgenden Jahr, ist ihre Blütenkraft etwas schwächer, dafür gibt es manchmal sogar kleine neue Pflanzen, die sich im vorangegangenen Jahr ausgesamt haben, da ich doch nicht immer alles Verblühte und alle Samenstände rechtzeitig entfernen kann.
Früher, in einem anderen Garten, der ihnen bessere Boden- und Wasserbedingungen bot, hab ich Primeln nur durch Aussaat gezogen, sie kamen jedes Jahr wieder und vermehrten sich prächtig.
Was nun Schädlinge betrifft, so hatte ich an meinen Primeln, weder drinnen noch draußen, bislang keine Probleme, wohl ist mir, je nach Wetter, schon mal die eine oder andere abgesoffen oder vertrocknet... Sie sind aber sehr robust, d.h. faulige oder vertrocknete Blätter entfernen hilft manchmal, daß sich die Pflanze erholt - und im späteren Verlauf des Jahres oder im folgenden Jahr wiederkommt.
Neben den Kissenprimeln hab ich in meinem Garten auch Kugelprimeln. Sie bringen einmalig nur wenige, dafür höhere Blütenstengel hervor, an denen viele Blüten zu einer Kugel angeordnet sind. Auch ist ihre Farbpracht nicht so groß, ich kenne sie nur in blau und weiß, aber dafür sind sie wirklich winterhart und stehen schon seit mehreren Jahren am gleichen Platz.
Insgesamt also sind Primeln für mich sehr schöne, relativ pflegeleichte und zudem preiswerte Frühlingsblumen, die ich in meinem Garten nicht mehr missen möchte.
© LeaofRafiki 04.04.2003
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage *grins*
Bewerten / Kommentar schreiben