RTL Richterin Barbara Salesch Testbericht

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ab 7,12
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Summe aller Bewertungen
  • Unterhaltungswert:  schlecht
  • Informationsgehalt:  schlecht
  • Präsentation:  schlecht
  • Action:  wenig
  • Spaß:  sehr wenig
  • Spannung:  wenig
  • Romantik:  sehr wenig

Erfahrungsbericht von SebiPokemon

Die Richterin der Coolness

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Prinzip ist einleuchtend, man darf bei einer Gerichtsverhandlung "spannen", ohne das man selber betroffen ist, da man im Publikum ruhig sein muss, kann man vor dem Fernseher in aller Ruhe ablästern und mitfiebern. Dieses Gaffsyndrom ist schon seit den Römern bekannt, wo man gerne mal hinschaute wenn ein Bauer mit seinem Fuhrwerk umfiel, genauso wie man heute nicht selten hinschaut wenn am Seitenstreifen der Autobahn ein Wagen brennt.Der Grund dafür ist wohl, das man passiv davon ist, also man ist nicht selbst betroffen. So ist es aus nicht Verwunderlich, das bei dem schauen von Richterin Barbara Salesch des öfteren Wörter wie "ach dem habe ich es gegönnt die 10000DM Strafe", oder "die Arme muss nun zu unrecht für 1Jahr in den Knast".


So schaue auch ich gerne mal am frühen Nachmittag bei Sat1 rein, wo um ca 15Uhr, also nach den 5Minuten Nachrichten Die Richterin Barbara Salesch anfängt.
Es wird zuerst gezeigt welche 2 Fälle heute drankommen, meist mit einigen Sätzen, dann beginnt auch schon die Verhandlung, der Angeklagte steht gegenüber von der Barbara Salesch, die diesen nun nach seinen Angaben wie Alter, Wohnort und Einkommen befragt, das Einkommen ist wichtig, da sie danach die Strafe verhält, falls es zu einer Geldstrafe kommt.
Nun setzt sich der Angeklagte auf den Stuhl, und der Staatsanwalt, also herr Römer oder herr Mahegani liest vor was dem Angeklagten vorgeworfen wird, also z.B. belästigung oder Diebstahl. Nun fragt BS(also Barbara Salesch;) den Verteidiger des Angeklagten ob dieser Aussagen will, da dies meist der Fall ist, schildert nun der Angeklagte seine Version des Vorfalls, oder ändert das ihm vorgeworfene ins Positive ab, oft wird diese Aussage dann vom Staatsanwalt hinterfragt.

´Nun kommen die Zeugen, oftmals abwechseln, also einer der aussagt das es so war wie es dem Angeklagten vorgeworfen wird und einer der dem Angeklagten ein Alibi gibt, bzw sagt das es so nicht sein kann, bzw nicht so schlimm war.
Nun fragt der Verteidiger den Zeugen aus der gegen den Angeklagten aussagt und der Staatsanwalt löchert den Zeugen der für den Angeklagten aussagt.
So geht das munter 5-10Minuten hin und her, oftmals kocht die Stimmung etwas über, was aber dann die Richterin lässig unterdrückt, notfalls mit Ordnungstrafen oder Verweise aus dem Gerichtsaal.
Oftmals steht auch jemand aus dem Publikum auf, der entscheidend zur Aufklärung beiführt, oder die Geschichte 2Spurig weiterlaufen lässt, also das er z.B. den Angeklagten blos stellt, das dieser Fremdging, aber sein Zeuge gleichzeitig seine Ehefrau war, also oftmals ein riesiger Wirwar.
Hier entscheidet es sich meistens nun ob sich die Schlinge weiter um den Angeklagten zieht oder ob er sie langsam aber sicher löst.
Nachdem alle Zeugen gehört wurden, spricht sich der Staatsanwalt aus, was er als Strafe vorschlägt, darauf folgend der Rechtsanwalt(verteidiger) der natürlich meistens Freispruch fordert, oder wenn die Beweislage allzu hart darliegt, auf verminderte Strafe plädiert, und Gründe einführt, wie z.B. das der Angeklagte zum Tatzeitpunkt betrunken war, etc.

Nun zieht sich die Richterin zurück, kommt wieder raus und liest das Urteil, selten kommt ein Freispruch bei raus, ebenfalls selten stimmt sie dem Antrag des Staatsanwalts zu, meistens findet sie ein Mittelding.

Beim Schöffengericht, heisst wenn bei Verurteilung mindestens 1Jahr Gefängniss droht, sind 2normale Bürger neben der Richterin und alle 3 ziehen sich zur Beratung zurück.

Hier mal die Gründe warum ich denke, das es alles gut durchgespielt ist, jede Characterart ist vertreten:

Einmal die Richterin, cool und lässt nichts an sich ran.

Die Staatsanwälte, meist überhart wollen sie ihre Forderung durchsetzen und lassen dem Angeklagten sowie seinen Zeugen wenig Freiraum.

Dann eine Rechtsanwälting, Frau Tasitsch, sehr durchschlagend, greift sie gerne den Staatsanwalt an.

Dann ein sehr ruhiger Verteidiger, der fast nichts sagt, aber am Ende mit itelligenz Strafmilderung fordert.

Dann noch einen mürrischen Staatsanwalt, der sich alles gerne anhört, aber die Zeugen die gegen den Angeklagten sind, sehr gerne auffliegen lässt.
USW....

Also wie man sieht sind alle Rollentypen besetzt.

Seit einiger Zeit sind die Fälle meist nur Ausgedacht und die Darsteller alle gespielt, das war früher anders, als man sich mit schmunzeln an den Maschendrahtzaun Krieg erinnert, der ja bei der Richterin barbara Salesch zu mediem Ruhm gelang.
Die Schauspieler werden heutzutage meist aus Theatern geliehen, manchmal sind die Fälle dennoch echt passiert, und auch so ausgegangen, sie werden also nur nachgespielt, leider sieht es heutzutage oft ZU gespielt aus, z.B. wenn ganz unverhofft jemand aus dem Publikum das Wort ergreift.

Allerdings sind die Richterin,Staatsanwälte und Rechtsanwälte ALLESAMT auch in Echt auf diesem Posten tätig, kennen sich also sehr wohl mit Paragraphen aus:-).

Auf www.richterin-barbara-salesch.de gibt es übrigends noch einiges für den Fan, z.B. ein cooles Quiz, was aber sehr schwer ist.


FAZIT: Früher, als alles noch Echt war hätte ich volle Punktzahl gegeben, leider hat es heutzutage etwas den Charme verloren, das man einer echten Gerichtsverhandlung beiwohnt, dennoch sehenswert ist es allemal!
In diesem Sinne

MFG-Sebastian

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