Radarfallen Testbericht

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Erfahrungsbericht von magnifico

Im Zweifel für den Geblitzten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer kennt es nicht - der "Rote Blitz", ein Blick auf den Tacho oder die Ampel, und das große Zittern beginnt. Zu schnell, zu spät, manchmal auch zu dicht und der Fiskus hält den Geldsack auf. Doch längst nicht jeder Bußgeldbescheid hat seine rechtliche Standsicherheit.


Beispiel "Rote Ampel" - wer unmittelbar vor der Ampel angesichts der Farbe "Gelb/Orange" eine Vollbremsung hingelegt hat, aber dennoch in die Kreuzung "reingerutscht" ist und dabei geblitzt wurde, braucht sich keine Sorgen um den Erhalt seiner Fahrerlaubnis oder die Schonung seines Kontos zu machen, auch wenn, und das ist eigentlich immer der Fall, zunächst einmal ein entsprechender Amtsbrief ins Haus flattert. Denn, und das wird seitens der Bußgeldbehörden gerne verschwiegen, bei jedem Blitzen entstehen zwei einzelne Photos, mittels denen, da im Abstand von wenigen Sekundenbruchteilen, genau nachgewiesen werden kann, ob zum Zeitpunkt der "Tatbegehung" das Fahrzeug stark verzögert oder aber, und dann ist jeder Einspruch sinnlos, beschleunigt worden ist.

Wer also ein reines Gewissen hat, wird auch eine reine Weste beahlten dürfen. Ähnlich ist es bei Radarfallen: Seitdem Untersuchungen der älteren Geräte und gerade auch der neu eingesetzten Laserpistolen ergeben haben, daß festeingebaute Balkone an Häusern mit einem Tempo von 38 km/h durch Wohnsiedlungen, die "Zone 30"-Gebiete sind, gejagt sind, ältere Käfermodelle, deren Höchstgeschwindigkeit sowohl im Kfz-Brief als auch mittels entsprechender Gutachten nachweislich bei 130 km/h liegt, doch mit unglaublichen 207 km/h über gewöhnliche Bundesstraßen "geflogen" sind, sollte man, sofern man seinem Tacho und der eigenen Fahrweise dahingehend vertrauen kann, nicht den Einspruch scheuen und somit um sein Recht streiten. Oftmals, vor allem, wenn die Messung nach eigener Überzeugung falsch ist, liegt der Freispruch näher, als man denkt.

Ein vor kurzem von einem Amtsanwalt zu diesem Thema erschienenes Buch listet die unterschiedlichsten Schwachpunkte bei Radarfallen und Blitzampeln auf und sollte nebst einem Bußgeldkatalog zur Lektüre aller "Verkehrssünder" werden. Dennoch gilt, "wer rast gefährdet sich und andere!"

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