Reisen Testbericht

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Erfahrungsbericht von cybersyssy

Cybersyssy\'s Mallorca-Reise Bericht

Pro:

Mehr als Ballermann!!!

Kontra:

Nix

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr Lieben!

Mallorca hat viel mehr zu bieten, als der \"Ballermann-Tourist\" ahnt.
Deshalb erzähle ich euch heute mal von meinem Urlaub mit einer Freundin vom 19.04. - 26.04.04

Den Flug und den Mietwagen hatte Nadine über einen Freund im Reisebüro organisieren lassen.

Hier aber nun der Reisebericht.


*** 19.04.04 Stuttgart -> Palma -> Cala Figuera

Hui, auch wenn ich mich auf den Urlaub freue, ist aufstehen um 4 Uhr morgens, nicht so ganz meine Welt. Aber da der Flieger um 06:25 Uhr startete - blieb uns keine andere Wahl. Da wir die Koffer am Vorabend schon abgegeben haben, verläuft unser am Check In flott.
Schon erstaunlich, wer alles mit einer \"Billig-Airline\" (Air Berlin) fliegt - Peter Maffay war dabei. Wir haben seine Privatsphäre geachtet und ihn nicht angesprochen. Sogar ein Foto habe ich mir verkniffen.
Der Start und die Landung waren durch stärkeren Wind ein wenig holperig. Okay - für mich war es holperig, für eine junge Frau, 2 Reihen vor uns, wohl der Alptraum - sie benutzte mehrfach die Papiertüten.
Nachdem wir dann in Palma unsere Koffer entgegen genommen hatten, suchten wir den Schalter für den PKW-Verleih. Wie sollte es anders sein, die junge Frau war anscheinend neu und es dauerte etwas länger. Vor allem, weil Nadine und ich beide als Fahrerinnen eingetragen wurden.
Doch der statt Ka zugeteilte Fiesta machte das Warten wett. Das war für das Verstauen unserer Koffer sehr vorteilhaft.
Nun ging es endlich los - ab auf die Schnellstraße und wir befanden uns ratz-fatz in Llucmajor. Die Entfernungen in Mallorca sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil alles im kleineren Rahmen lebt.
Es war bewölkt, mit sonnigen Auflockerungen, aber trocken und warm.

In Porto Petro fanden wir das Hostal \"Nereida\" (C. Patrons Marina) auf Anhieb, doch leider war es wegen Renovierung geschlossen. Doch wir können uns vorstellen, dass es eine gute Übernachtungsmöglichkeit bietet. So suchten wir weiter.
Da es leider keine direkte Küstenstraße gibt, sondern nur Stichstraßen zur Küste, fuhren wir immer wieder über Santanyi hin und her - die Bewohner des Ortes hätten uns schon fast mit Handschlag begrüßt.
Am Strand von Cala Llombards kamen wir erstmals in den Genuss eines Strands. Das Meer war wirklich türkis-blau - wie auf einer kitschigen Postkarte.
Dort fanden wir auch das Hostal \"Cala Llombards\", welches aber auch renoviert wurde. Allmählich wurde ich ein wenig skeptisch, ob wir überhaupt ein Hostal finden, welches im April schon geöffnet hat. Also weiter suchen.
In Cala D\'Or schauten wir uns das Hostal \"Mistral\" an. Es schaute ganz nett aus, aber da es direkt in der City liegt, entschieden wir uns nach einem Kaffee zum Weiterfahren. Zurück kommen wäre ja auch kein Problem.
In Cala Figuera hatten wir endlich Glück im Hostal \"Ca\'n Jordi\" (DZ 41 Euro ohne Frühstück), Virgen des Carmen 58, 07659 Cala Figuera. Hier sollte jeder darauf achten im 3. Stock untergebracht zu werden. Dort befindet sich nämlich ein Notausgang zur oberen Straße; d. h. man braucht die Koffer nicht über enge Treppen in den 3. Stock zu schleppen, sondern kann locker auf der Rückseite vorfahren.
Unser Zimmer hatte eine wunderschöne Aussicht auf die Bucht.
Nachdem wir unsere Sachen im Zimmer untergerbacht hatten, fuhren wir weiter zum \"Botanicactus\". Ein wirklich beeindruckender Garten, der einen Besuch wert ist. Darüber gibt es einen gesonderten Bericht.

Zum Abschluss machten wir auf der \"Heimfahrt\" ins Hotel noch einen Abstecher zum Cap Ses Salines. Dort war es kühl und windig und außer der Aussicht auf die Isla de Cabrera und dem Leuchtturm, gibt es dort nichts erwähnenswertes.
Den Abend beendeten wir mit einer leckeren Paella und fielen dann total k.o. in die Betten, die okay waren.


*** 20.04.04 Cala-Figuera -> Font de Sa Cala

Nachdem wir morgens mit Meeresrauschen aufgewacht waren, schmierten wir uns eine Stulle, packten unsere Sachen wieder ein und weiter ging die Entdeckungstour auf Mallorca
Über Santanyi (zum ich glaube zum 4. und letzten Mal) und Felanitx fuhren wir gemütlich durch Olivenhaine nach Manacor.
Dort gefiel es uns aber gar nicht und der Stadtbummel fiel flach.
In Porto Christo stießen wir auf ein Schild der \"Coves del Drach\". Wir waren froh, dass wir im April dort waren, denn in der Hauptsaison, wird es dort gar fürchterlich voll. (gesonderter Bericht).

Von dort aus fuhren wir auf dem Weg nach Cala Millor an einem Tierpark vorbei, der uns allerdings mit 10 Euro p. P. Eintritt zu teuer war.
Da Cala Millor wieder so ein typischer Touristenort ist, fuhren wir weiter über Son Servera und Arta nach Capdepera.
Über Capdepera gibt es einen gesonderten Bericht.

Nun ging es langsam an die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. So fuhren wir nach Font de Sa Cala. Das \"Fonda Las Palmeras\" ist gut ausgeschildert und machte auch eine sehr guten Eindruck.
ACHTUNG: hier kostet die Übernachtung ca. 30 Euro p. P. incl. Frühstück!!! (90 % der Preise sind pro Zimmer!)
www.palmeras.de - hier sind auch Preise, aktuelle Fotos der Zimmer und Anlage eingestellt - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Der Aufenthalt war schön - freundliches Personal, sauberes Zimmer, gute Betten.
Der Witz des Tages war, dass die Thermostate an den Heizung entgegen der Zeichnung funktionierten - d. h. laut Zeichnung auf dem Thermostat dreht man die Heizung auf, doch in Wirklichkeit zu.
Nun aber an den Strand. Durch die Vorsaison war es am Strand auch ruhig und wir konnten uns den Liegeplatz noch aussuchen.
Da ich ein Muschelfan bin, suchte ich nach einer kurzen Siesta nach Muscheln. Die waren allerdings so klein, dass wir genau hinschauen mussten, um welche zu finden.
Nach dem leckeren Abendessen im \"Fonda Las Palmeras\", bummelten wir noch durch die Wohngegend. Mann oh Mann, dort stehen so hübsche Häuschen, dass ich sofort eingezogen wäre.
Die Betten waren auch wieder sehr bequem und wir schliefen ziemlich reizüberflutet ein.


*** 21.04.04 Font de Sa Cala -> Puerto de Pollenca

Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück düsten wir wieder los.
Über Capdepera und Arta fanden wir den Weg nach Betlem. Die Obelisken sahen schon schön aus, aber einen schönen Strand oder eine schöne Bucht, fanden wir nicht - schade.
Durch die hektischen und jetzt schon ziemlich vollen Betten- und Touristenhochburgen Ca\'n Picafort und Alcudia kamen wir nach nach Puerto de Pollenca.
Nach einigem Suchen fanden wir endlich das Hotel \"Bahia\", direkt am Strand (70 Euro DZ incl. Frühstück), Passeig Voramar 27, 07470 Port de Pollenca, und ein wenig entfernt vom Zentrum.
Da wir uns in der Nähe von Cap Formentor befanden, fuhren wir natürlich dort hin. Die Nerven haben diesen Trip gut überlebt und ich bin froh, diese Fahrt gemacht zu haben. (extra Bericht)

Endlich wieder im \"Bahia\" angekommen, machten wir uns frisch und bummelten noch durch Puerto de Pollenca. Dieses Städtchen hat ein eigenes Flair und ein wirklich angenehmes Ambiente.
Mal wieder völlig glücklich und k.o. fielen wir dann in unsere Betten.


*** 22.04.04 Puerto de Pollenca -> Kloster Lluc

Morgens frühstückten wir auf der Hotelterrasse - ca. 100 m vom Meer entfernt.
Danach düsten wir von Puerto de Pollenca nach Pollenca. Beide Örtchen haben ein nettes und wunderschönes Ambiente - wirklich sehenswert. (extra Bericht)
Um noch ein wenig Strand zu genießen, fuhren wir nach Cala San Vincenc. Dort ist es ein wirkliches Muschelparadies, der Strand an sich ist allerdings relativ steinig.
Nun ging es ab ins Tramuntana Gebirge zum Kloster Lluc (525 m über dem Meeresspiegel). In den Reiseführern wurde die Straße im Tramuntana Gebirge als spannend bezeichnet, aber nach Cap Formentor war es \"ein Klacks\".
Kloster Lluc (30 Euro p. DZ ohne Frühstück) liegt in einem Talkessel, umgeben von hohen Bergen - eine absolut reizvolle Landschaft, die wir auch ein wenig erkundeten.
Zum Kloster Lluc habe ich in einem Bericht auch noch mehr geschrieben.


*** 23.04.04 Kloster Lluc -> Valldemossa

Nach einem kleinen Frühstück auf dem Zimmer und einer Tasse Kaffee im hauseigenen Café, machten wir uns auf den Weg nach Sa Calobra (ausführlicher Bericht).

Alles verlief prima und wir setzten unsere Fahrt nach Valldemossa fort.

Auf dem Weg machten wir einen Abstecher zu dem schnuckeligen Dörfchen Fornalutx (eigener Bericht).

Über Sóller, welches wir als wenig einladend empfanden, fuhren wir nach Deía, welches einen sehr hübschen Eindruck machte. Leider bekamen wir keinen Parkplatz und so knipsten wir nur ein paar Bilder und beendeten unsere Reise im Anschluss in Valldemossa.

Valldemossa bot die nächste Herausforderung - enge Gassen. Da fahre ich doch lieber Cap Formentor oder die Straße nach Sa Calobra. Wir fuhren in einer Gasse und erst im letzten Moment war die 90 Grad Kurve am Ende zu erkennen - auch ein gewisser Nervenkitzel; besonders, wenn man die einheimischen Autos mit all\' ihren Kratzern an den Stoßstangen und Außenspiegeln sieht.
Als wir dann endlich das Hostal \"Ca\'n Marió\" (50 Euro p. DZ ohne Frühstück) gefunden hatte, waren wir verwirrt. Ja, der Eingang war schon schick, aber wo ist die Anmeldung? Also tasteten wir uns langsam nach oben und standen vor der Küche - Hoppla. Na ja, da wir sonst niemanden gefunden hatte, fragten wir nach einem Zimmer. Au weia, es wird nur spanisch gesprochen - jetzt wird es spannend. Aber alles lief glatt, wir bekamen nicht nur unsere Unterkunft, sondern noch die Empfehlung, wo wir unser Auto kostenfrei parken können.
Also nichts wie zum Auto und dann Zimmer beziehen, aber es standen überall \"unsere\" Einbahnstraßenschilder - okay, darunter noch \"Authorizado Personas\" - aber was heißt das nun???
Nachdem wir einen Einheimischen in solch eine Straße fahren sahen, fuhren wir einfach hinterher und es war okay.

Das Zimmer war \"na ja\". Staubsaugen wäre nötig gewesen, die Betten glichen Hängematten und leichter Schimmel am Badewannenrand rundete das \"Nicht Empfehlenswert\"-Bild ab.
Wir hatten keine Lust, noch weiter zu suchen, also entschlossen wir uns die eine Nacht zu überstehen.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, fuhren wir nach Banyalbufar. Der Strand war ein Grauen! An einem Steilhang gelegen, wurde dieser von Netzen bedeckt, damit die herabfallenden Steine niemanden treffen, doch die Terrassengärten sahen super aus.
Auf dem Weg zurück nach Valldemossa konnten wir mit eigenen Augen den Beweis, dass 2 Busse auch auf schmalen Straßen aneinander vorbei kommen, sehen. Es war erstaunlich!!!
Abends suchten wir die Pizzeria Vesubio auf. Es war sehr lecker und ist bei den Einheimischen sehr beliebt.
Der Hammer kam aber, als wir im Zimmer zurück waren und das Fenster öffneten - wir schauten auf ein hellerleuchtetes Palma! Ein grandioser Anblick, der leider von uns Foto-Amateuren nicht auf einem Foto festgehalten werden konnte.


*** 24.04.04 Valldemossa -> Palma

Trotz der \"Hängemattenbetten\" ging es uns morgens gut und wir machten uns frisch auf den Weg nach Palma.
Das von uns präferierte Hostal \"Corona\" (www.hostal-corona.com) zu finden erwies sich als schwierig.
Der Chef, Tofol (kommt von Christobal), konnte uns nicht sagen, ob er heute noch 1 Zimmer frei bekäme. So ließen wir unsere Koffer bei ihm stehen und schauten uns den \"Passeig Maritim\" an. Leider hatte auch 1 Stunde später niemand ausgecheckt, doch Tofol wusste Rat. Er fuhr uns im Golf-Caddy (ein Gaudi sondergleich) ins 50 m benachbarte \"Hotel Zurbarán\" und checkte uns für seinen Sonderpreis von 55 Euro (DZ ohne Frühstück) statt 65 Euro ein. Nun ging es mit dem Golf-Caddy durch die Einbahnstraßen zurück, um die Koffer zu holen.
Als wir endlich unser Zimmer betraten, waren wir auch gar nicht enttäuscht, dass das \"Corona\" ausgebucht war. Das Zimmer war vergleichbar mit der Ausstattung eines Dorint-Hotels in Deutschland. Und im \"Corona\" gibt es nur Duschen auf dem Flur.
Da wir nun 2 Mal morgens für unser Frühstück sorgen mussten, gingen wir erst mal im Mercadona einkaufen. Ich war total geplättet, einige Artikel (für mich Mitbringsel) waren hier ca. 30 % preiswerter als in den kleinen Lädchen, in denen ich bisher geschaut hatte. Es lohnt sich also in Palma einkaufen zu gehen :-).
Im Anschluss wollten wir noch ein wenig entspannen und fuhren über Palma Nova und Magaluf nach Cala Vinas an den Strand.
Suuuuuuuuuuuper-schön!!! Es war zum einen ruhig und zum anderen konnten wir unter Palmen entspannen!
Abends gönnten wir uns im Restaurant des \"Corona\" ein leckeres Abendessen. Da wir mit der Speisekarte in spanisch nichts anfangen konnten, übersetzte der Kellner extra für uns alle Gerichte.
Das Ambiente der Jugendstil-Villa ist wunderschön! Die Bar ist für Einheimische ein beliebter Treffpunkt und man bekommt so richtig ein Gefühl für die spanische Lebensweise.


*** 25.04.04 Palma 1

Bevor wir nach Palma zur Kathedrale fuhren, frühstückten wir gemütlich auf dem Balkon. Laut Reiseführer sind die Parkhäuser in Palma teuer - also parkten wir auf der \"Rambla\". Da uns ein wenig die Orientierung fehlte, bummelten wir durch die Gassen und sucht immer wieder mal im Stadtplan nach den einzelnen Straßen.
Palma hat schon seine eigene Ausstrahlung - Großstadt und doch, besonders in den Gassen, gemütlich.
Endlich hatten wir wieder unsere Orientierung und bestaunten die Kathedrale. Da in dieser Zeit ein Gottesdienst gehalten wurde, konnten wir sie leider nur von außen genießen.
Die Aussicht von der Kathedrale ist weniger schön - Bettenhochburgen, Schandflecke im Stadtbild.
Da wir noch ein letztes Mal den Strand und die Sonne genießen wollten, fuhren wir nach Magaluf - genau vis-á-vis vom \"Ballermann 6\".
Die Bettenhochburgen entsetzten uns wieder, doch der Strand war super!
In Magaluf ist die Englisch-/Irische-Ecke und es war ein Vorteil, dass irgendein Fußballspiel übertragen wurde, so war der Strand auch ziemlich leer! Und vor allem die Freundlichkeit ist erwähnenswert! Wir waren so an Spanisch gewöhnt, dass wir total verdutzt reagierten, als wir auf Englisch angesprochen wurden. Aber nach dem ersten Schreck, meisterten wir diese Herausforderung auch *lach* *scherz*
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ging es zurück ins Zimmer - fertig machen zum letzten Abendessen auf Mallorca im \"Corona\".
Natürlich waren wir zu früh und genehmigten uns erst mal ein Glas Rotwein. Als wir uns dann zum Essen in den ersten Stock begeben wollte, schenke Tofol uns auf seine Rechnung noch mal nach und so hatten wir auf leeren Magen 2 Gläser Rotwein. Au weia, ich hatte leicht einen \"im Tee\".
Nach dem super-leckeren Essen ging es mir besser und wir setzten uns noch mal nach unten, um den letzten Rotwein an unserem letzten Abend auf Mallorca zu trinken.
Und es kam, wie es kommen musste. Wieder schenkte uns Tofol zum Abschied noch mal nach und so hatten wir 4 Gläser Rotwein.
Wie verabschiedeten uns von Tofol und machten uns auf zur letzten Urlaubsnacht.
Da ich ja überhaupt keinen Alkohol mehr gewohnt bin, hatte er eine verheerende Wirkung auf mich - ich war total beschwipst. Ich lachte nur noch und war total kindisch. Doch zum glück für uns, schlief ich schnell ein, als ich dann endlich im Bett war.


*** 26.04.04 Palma 2 -> Stuttgart

Hui, schon wieder früh aufstehen - 5 Uhr - und dann auch noch wegen Abreise - das war hart. Besonders, weil mein Kreislauf noch nicht so wirklich im Kreis lief, dank des Rotweins *g*
Nachdem alles im Koffer gut verstaut war, ging es ab zum Flughafen. Dieser ist nur mittelprächtig ausgeschildert.
Der Flug war ruhig und schon war die Woche vorbei *schnief*


*** PERSÖNLICHE TIPPS ***

Es ist ein absolutes Gerücht, dass man mit Deutsch auf Mallorca immer durchkommt. Das mag für Ballermann 6 gelten, doch unsere Erfahrungen beweisen, dass man Glück hat, wenn die Einheimischen Englisch sprechen und wenn es ganz spannend wird, dann sprechen sie nur Catalan - eine eigene Sprache, die von ca. 6 Mio. Menschen gesprochen wird. Der örtliche Dialekt Mallorquí ist eine Variante des Catalan (größter Unterschied: \"Sa\" statt \"La\" oder \"Platja\" statt \"Playa\"). Auf jeden Fall ist ein kleiner Wortschatz in Spanisch sehr hilfreich - den Touristen wird die Fremdsprache Spanisch verziehen.

Hola! - Hallo!
Buenas Dias! - Guten Tag!
Buenas Noches! - Guten Abend!
Hasta luego! - Tschüß!
Buscamos una habitacion para una noche y dos personas. - Wir suchen eine Unterkunft für 1 Nacht und 2 Personen.
Perdone, ...! - Entschuldigung, ...!
Gracias! - Danke!
Por favor! - Bitte!
izquierda - links
derecha - rechts
con desayuno - mit Frühstück
aqua mineral sin gas - Mineralwasser ohne Kohlensäure
aqua mineral con gas - Mineralwasser mit Kohlensäure
vino tinto - Rotwein
salmon - Lachs
merluze - \"Seehecht\"

Besonders im April und Mai sind viele Radfahrer unterwegs. Das kann schon mal nervig sein, besonders auf engen Straßen und in unübersichtlichen Haarnadelkurven.
Hunde sind in 99 % der Hostals und Hotels verboten. Es ist also wirklich besser für den Vierbeiner, ihn in Deutschland in Pension (privat oder gewerblich) zu geben!
Einige Hostals haben nur von Mai - Oktober geöffnet. Dies sollte bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.
Wer unter Höhenangst leidet, sollte sich Fahrten nach Cap Formentor und Sa Calobra gut überlegen. Die Steilhänge, Abgründe und Straßen sind dort ein richtiger \"Thrill\".
Ein kleines Auto (wie unser Fiesta) macht sich auf den schmalen Straßen und Gassen innerorts wirklich gut. Der Gedanke daran, wir hätten ein größeres Auto gefahren, treibt mir auch heute noch den kalten Schweiß auf die Stirn.
Es ist schon ein gewisser Orientierungssinn gefragt, denn manchmal gibt es eine Gabelung und kein Schild. Witzigerweise ist Palma an fast allen Kreuzungen ausgeschildert.


Vielen Dank für\'s Lesen, Bewerten und Kommentieren.


Liebe Grüße
Elena mit dem Mini-Zoo

36 Bewertungen, 1 Kommentar

  • seakerfisch

    26.04.2006, 12:07 Uhr von seakerfisch
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wertvolle Tipps für Rundreisende. Gut geschrieben.