Die Welle (Taschenbuch) / Morton Rhue Testbericht


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Erfahrungsbericht von dnaef
die Welle rollt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Erstmal die Zusammenfassung.
In der Redaktion der Schülerzeitung \"Ente\" herrscht Flaute. Niemand ausser Laurie Saunders setzt sich dafür ein, dass die nächste Ausgabe rechtzeitig erscheint. Ein bisschen Disziplin würde nichts schaden.
Ben Ross unterrichtet an der Gordon High School eine durchschnittliche Klasse in Geschichte. Das Thema: der Zweite Weltkrieg. In dieser Stunde schaut Lauries Klasse einen Film über die Naziverbrechen, welcher praktisch alle tief betroffen macht. Nur der Aussenseiter der Klasse, der den Film verschläft, und ein paar andere Jungs lässt er kalt. Nach dem Film kommt von Eric die entscheidende Frage: Wie man Millionen von Menschen abschlachten könne, ohne dass jemand etwas davon weiss?
Nach der Stunde verwickelt Laurie ihren Lehrer in ein Gespräch, was den Unmut ihres footballverrückten Freundes David Collins auf sie zieht. Aber auch David hat Probleme, nämlich mit der Footballmannschaft, die ebenso wie Lauries Zeitungsredaktion ein wenig mehr Disziplin bräuchte.
Kaum ist Ben Ross zuhause macht er sich daran eine Antwort auf Erics Frage zu finden. Nach über sechs Stunden, in denen er fast alle Bücher, die er über das Thema Nationalsozialismus hat, gelesen hatte, kommt seine Frau nach Hause. Zu ihr meint er, dass die Antwort nirgends aufgeschrieben ist, und das sie auf Erfahrung beruht.
Am nächsten Morgen beginnt er mit seinem Experiment. Er schärft den Schülern einen Satz ein, nämlich: Macht durch Disziplin. Gleich darauf erklärt er ihnen die Regeln, die von nun an im Unterricht gelten. Es sind diktatorische Regeln, wie damals unter Hitler.
Der nächste Leitsatz den Ben Ross bringt lautet: Macht durch Gemeinschaft. Ausserdem wird die ganze Footballmannschaft in die Welle aufgenommen. Die Mitglieder haben nun auch einen eigenen Gruss und die Welle ein Symbol. Ben Ross ist positiv überrascht, als er sieht wie gut sein Experiment aufgenommen wird.
Bei Laurie Saunders zuhause gibt es eine Diskussion über die Welle. Die Klasse beginnt die Hausaufgaben ordnungsgemäss zu machen, weil sie einsehen, dass es für sie besser ist.
Wieder kommt ein neuer Leitsatz dazu: Macht durch Handeln. Laurie findet die Ausmasse der Welle beängstigend. Nun gehören nur noch die Besitzer einer Mitgliedskarte zur Welle und diese werben neue Mitglieder an. Sie werden nun auch von ein paar Aufsehern der Welle überwacht.
Die Disziplin zeigt langsam Wirkung, die Klasse wird besser. Schüler von anderen Klassen schwänzen ihre Stunden, um in den Geschichtsunterricht von Ben Ross zu kommen. Laurie hingegen wird immer skeptischer.
Ben Ross wird in das Büro des Direktors gerufen und befürchtet den Abbruch seines Experimentes. Der Direktor will sich aber nur versichern, ob er durch die Welle nicht in unangenehme Situationen gegenüber der Eltern kommt. Ben versichert ihm, dass es nicht vorkommen wird.
Am nächsten Tag bekommt Laurie einen Brief, der von einem jüngeren Schüler geschrieben wurde. Der Schüler beklagt sich darüber, dass er gezwungen wird, der Welle beizutreten. Vor einer grossen Versammlung der Welle fragt Robert Billings Ben Ross, ob er sein Leibwächter sein dürfe und Mister Ross willigt ein.
!Macht durch Disziplin!
!Macht durch Gemeinschaft!
!Macht durch Handeln!
Vor der Versammlung prügelt sich Brian mit einem anderen Schüler um einen Platz in der Footballmannschaft. Danach kommt es zu einem Gespräch zwischen Laurie und ihrem Freund David an dessen Ende sie sich trennen. Während der Versammlung, an der Laurie nicht teilnimmt, gründet sie mit Alex und Carl eine Gegenbewegung zur Welle.
Nun werden an den Footballspielen nur noch Schüler auf die Tribüne gelassen die vorher ordnungsgemäss Grüssen. Am Sonntagnachmittag finden sich einige Redaktionsmitglieder der Ente bei Laurie zu Hause ein. Sie geben eine Sonderausgabe zu Welle heraus und verteilen sie am darauffolgenden Tag.
Die Sonderausgabe der Ente löst viele Reaktionen aus. Amy und David verstehen Laurie nicht. Ben Ross hingegen macht sich langsam aber sicher ein schlechtes Gewissen.
Langsam wird auch Christy, die Frau von Ben Ross, nervös und redet mit ihm. Die Sonderausgabe der Ente ist ein voller Erfolg. Als sie spät am Abend nach Hause geht stellt David sie zur Rede. Dieses Gespräch hat die Folge, dass David nach einem Ausraster begreift wie gefährlich die Welle eigentlich ist. Da das Experiment immer mehr aus den Fugen gerät, sucht Ben Ross ein Mittel, um die Welle sorgfältig zu beenden. Spät Abends sitzt er da und legt sich seinen Plan zurecht. Da kommen Laurie und David um mit ihm zu sprechen. Er erklärt ihnen dass er den Versuch beenden will, aber den genauen Plan gibt er nicht preis.
Nach einer kurzen Besprechung mit dem Direktor kündigt Mister Ross in der Geschichtsstunde eine neue Versammlung an. Er behauptet ein nationaler Führer der Welle werde auf einem Fernsehsender eine Ansprache halten. David und Laurie, die den Plan nicht kennen, fühlen sich betrogen und rebellieren. Alle Mitglieder der Welle kommen zur Versammlung. Der Fernseher läuft, aber es gibt nichts zu sehen, weder einen Führer noch sonst etwas. Als die Mitglieder empört beginnen nach einem Führer zu rufen, fällt der Vorhang und ein riesiges Bild von Adolf Hitler erscheint. Ben Ross erklärt den Schülern die Parallelen zu den Nationalsozialisten von damals, worauf alle Anwesenden tief betroffen aufstehen und langsam aus der Aula gehen. Die Mitgliedskarten waren alle wild auf dem Boden zerstreut. Der einzige Verlierer dieser Auflösung war Robert Billings, der ehemalige Aussenseiter.
In einfachen Worten geschrieben und daher für Jugendliche sehr geeignet, auch was das Thema betrifft.
In Englisch und in Deutsch gelesen und jedesmal war ich aufs neue betroffen was geschehen kann wenn...
In der Redaktion der Schülerzeitung \"Ente\" herrscht Flaute. Niemand ausser Laurie Saunders setzt sich dafür ein, dass die nächste Ausgabe rechtzeitig erscheint. Ein bisschen Disziplin würde nichts schaden.
Ben Ross unterrichtet an der Gordon High School eine durchschnittliche Klasse in Geschichte. Das Thema: der Zweite Weltkrieg. In dieser Stunde schaut Lauries Klasse einen Film über die Naziverbrechen, welcher praktisch alle tief betroffen macht. Nur der Aussenseiter der Klasse, der den Film verschläft, und ein paar andere Jungs lässt er kalt. Nach dem Film kommt von Eric die entscheidende Frage: Wie man Millionen von Menschen abschlachten könne, ohne dass jemand etwas davon weiss?
Nach der Stunde verwickelt Laurie ihren Lehrer in ein Gespräch, was den Unmut ihres footballverrückten Freundes David Collins auf sie zieht. Aber auch David hat Probleme, nämlich mit der Footballmannschaft, die ebenso wie Lauries Zeitungsredaktion ein wenig mehr Disziplin bräuchte.
Kaum ist Ben Ross zuhause macht er sich daran eine Antwort auf Erics Frage zu finden. Nach über sechs Stunden, in denen er fast alle Bücher, die er über das Thema Nationalsozialismus hat, gelesen hatte, kommt seine Frau nach Hause. Zu ihr meint er, dass die Antwort nirgends aufgeschrieben ist, und das sie auf Erfahrung beruht.
Am nächsten Morgen beginnt er mit seinem Experiment. Er schärft den Schülern einen Satz ein, nämlich: Macht durch Disziplin. Gleich darauf erklärt er ihnen die Regeln, die von nun an im Unterricht gelten. Es sind diktatorische Regeln, wie damals unter Hitler.
Der nächste Leitsatz den Ben Ross bringt lautet: Macht durch Gemeinschaft. Ausserdem wird die ganze Footballmannschaft in die Welle aufgenommen. Die Mitglieder haben nun auch einen eigenen Gruss und die Welle ein Symbol. Ben Ross ist positiv überrascht, als er sieht wie gut sein Experiment aufgenommen wird.
Bei Laurie Saunders zuhause gibt es eine Diskussion über die Welle. Die Klasse beginnt die Hausaufgaben ordnungsgemäss zu machen, weil sie einsehen, dass es für sie besser ist.
Wieder kommt ein neuer Leitsatz dazu: Macht durch Handeln. Laurie findet die Ausmasse der Welle beängstigend. Nun gehören nur noch die Besitzer einer Mitgliedskarte zur Welle und diese werben neue Mitglieder an. Sie werden nun auch von ein paar Aufsehern der Welle überwacht.
Die Disziplin zeigt langsam Wirkung, die Klasse wird besser. Schüler von anderen Klassen schwänzen ihre Stunden, um in den Geschichtsunterricht von Ben Ross zu kommen. Laurie hingegen wird immer skeptischer.
Ben Ross wird in das Büro des Direktors gerufen und befürchtet den Abbruch seines Experimentes. Der Direktor will sich aber nur versichern, ob er durch die Welle nicht in unangenehme Situationen gegenüber der Eltern kommt. Ben versichert ihm, dass es nicht vorkommen wird.
Am nächsten Tag bekommt Laurie einen Brief, der von einem jüngeren Schüler geschrieben wurde. Der Schüler beklagt sich darüber, dass er gezwungen wird, der Welle beizutreten. Vor einer grossen Versammlung der Welle fragt Robert Billings Ben Ross, ob er sein Leibwächter sein dürfe und Mister Ross willigt ein.
!Macht durch Disziplin!
!Macht durch Gemeinschaft!
!Macht durch Handeln!
Vor der Versammlung prügelt sich Brian mit einem anderen Schüler um einen Platz in der Footballmannschaft. Danach kommt es zu einem Gespräch zwischen Laurie und ihrem Freund David an dessen Ende sie sich trennen. Während der Versammlung, an der Laurie nicht teilnimmt, gründet sie mit Alex und Carl eine Gegenbewegung zur Welle.
Nun werden an den Footballspielen nur noch Schüler auf die Tribüne gelassen die vorher ordnungsgemäss Grüssen. Am Sonntagnachmittag finden sich einige Redaktionsmitglieder der Ente bei Laurie zu Hause ein. Sie geben eine Sonderausgabe zu Welle heraus und verteilen sie am darauffolgenden Tag.
Die Sonderausgabe der Ente löst viele Reaktionen aus. Amy und David verstehen Laurie nicht. Ben Ross hingegen macht sich langsam aber sicher ein schlechtes Gewissen.
Langsam wird auch Christy, die Frau von Ben Ross, nervös und redet mit ihm. Die Sonderausgabe der Ente ist ein voller Erfolg. Als sie spät am Abend nach Hause geht stellt David sie zur Rede. Dieses Gespräch hat die Folge, dass David nach einem Ausraster begreift wie gefährlich die Welle eigentlich ist. Da das Experiment immer mehr aus den Fugen gerät, sucht Ben Ross ein Mittel, um die Welle sorgfältig zu beenden. Spät Abends sitzt er da und legt sich seinen Plan zurecht. Da kommen Laurie und David um mit ihm zu sprechen. Er erklärt ihnen dass er den Versuch beenden will, aber den genauen Plan gibt er nicht preis.
Nach einer kurzen Besprechung mit dem Direktor kündigt Mister Ross in der Geschichtsstunde eine neue Versammlung an. Er behauptet ein nationaler Führer der Welle werde auf einem Fernsehsender eine Ansprache halten. David und Laurie, die den Plan nicht kennen, fühlen sich betrogen und rebellieren. Alle Mitglieder der Welle kommen zur Versammlung. Der Fernseher läuft, aber es gibt nichts zu sehen, weder einen Führer noch sonst etwas. Als die Mitglieder empört beginnen nach einem Führer zu rufen, fällt der Vorhang und ein riesiges Bild von Adolf Hitler erscheint. Ben Ross erklärt den Schülern die Parallelen zu den Nationalsozialisten von damals, worauf alle Anwesenden tief betroffen aufstehen und langsam aus der Aula gehen. Die Mitgliedskarten waren alle wild auf dem Boden zerstreut. Der einzige Verlierer dieser Auflösung war Robert Billings, der ehemalige Aussenseiter.
In einfachen Worten geschrieben und daher für Jugendliche sehr geeignet, auch was das Thema betrifft.
In Englisch und in Deutsch gelesen und jedesmal war ich aufs neue betroffen was geschehen kann wenn...
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