Rottweiler Testbericht




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- Familientauglichkeit:
- Pflegeaufwand:
- Futterkosten:
- Platzbedarf:
Erfahrungsbericht von LaMagra
liebenswerte Gefährten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Er hatte sie vor allem, um den Laden vor Einbrechern zu schützen, aber natürlich auch als geliebtes Haustier.
Sie hatte auch einmal Junge, Mischlinge, aber trotzdem so was von süß!
Natürlich war mir klar, dass die Hunde wachsen und später genauso groß sein werden wie die Mutter.
Bei den kleinen wurde der Schwanz nicht kupiert, was ich gut fand, ich denke mir nämlich, dass das sicher schmerzhaft für die armen Tiere ist. Ausserdem sehen die Hunde mit Schwanz hübscher aus.
Cora (die Mutter) hatte ja einen kupierten Schwanz (vom Züchter so gekauft). Cora war trotzdem etwas billiger als ein anderer Hund, weil irgendwas nicht so astrein war, irgendein Merkmal war nicht so gut gelungen. Ich glaube, der Schwanz war auch irgendwie etwas falsch kupiert, das war schon ein Grund, damit Cora ein „Sonderpreis“ war.
Wobei ich das so hasse, dass man Hunde in Preisklassen steckt...
Ich möchte jetzt gern noch ein paar Daten zur Rasse berichten, die ich in den Jahren so gelesen (in Hundebüchern, wo die Rassen genau definiert worden sind) oder gehört (bei Tiersendungen im Fernsehen) habe.
Trotzdem werde ich sicher immer wieder auf Cora zurück kommen.
Irgendwie wird das sicher eine kleine Homage an sie, sie war so ein liebes Tier, groß und gutmütig.
Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke, mit welcher Kraft Cora doch an der Leine ziehen konnte, wenn sie sich etwas eingebildet hatte. Aber ein Wort vom Onkel und sie war lieb.
Sogar die Cousine, die damals ca 14 Jahre alt war, durfte mit Cora „Gassi gehen“, und Cora war immer lieb, auch wenn sie öfters an der Leine ziehen wollte. Sie hat nie vergessen, dass da ein etwas schwächeres Mädchen am Ende der Leine hängt, die glatt umfallen würde, wenn Cora losstürmen wollte.
Cora hatte auch eine Marotte: Wenn man ihr Leckerbissen geschenkt hat, hat sie ihn immer erst vergraben und dann nach ein paar Tagen wieder hervor geholt. Wie das bei einem Stück Fleisch dann war, kann sich sicher jeder denken – erst, wenn’s gerochen hat, wollte sie es fressen... igittigitt :)
Zur Begrüßung hat sie sich oft auf die Hinterbeine gestellt und die Vorderpfoten auf die Schulter des „Besuchers“ gelegt (wenn sie ihn oder sie kannte und mochte!). Durch die Wucht und die Schwere des Tiers gabs zwar nen blauen Fleck, aber wer kann denn so einem lieben Tier böse sein?? Sie hat sich doch nur gefreut.
Ausserdem musste man nur nein sagen und sie streicheln, solang sie noch am Boden war, dann ist sie auch nicht hochgehopst.
Irgendwie hat Cora sich oft benommen wie ein kleiner Dackel, und anscheinend hat sie auch geglaubt, sie sei einer.
Cora hat immer viel Auslauf bekommen, den hat sie aber sicher auch gebraucht, denn Rottweiler sind große Hunde.
Ein Tier für eine kleine Wohnung ist Cora sicher nicht, und ein großer Garten oder ein riesiges Gelände ist für so einen Hund ideal.
Cora durfte immer auf der riesigen Wiese herumtollen, und wenn sie in den Zwinger musste, hatte sie auch viel Platz, denn der war fast die ganze lange Seite der Kaufhalle entlang und auch breit.
Trotzdem war sie nicht sehr oft im Zwinger (das wäre ja auch zu schade für Cora, ausserdem finde ich, dass „Zwinger“ so ein hässliches Wort ist, warum sagt man nicht einfach: Ihr Zimmer?).
Im Zwinger war sie nur oft, als sie die Jungen hatte, denn diese Rasselbande konnte man ausserhalb kaum bändigen.
Ich wollte doch von der Rasse etwas schreiben... nun gut.
Rottweiler werden ziemlich groß, einen Richtwert habe ich hier in einem Buch gefunden:
Bis zu fast 70 cm werden diese Tiere, Männchen werden etwas größer als Weibchen (ca 5 cm größer, also kann man bei Weibchen eine Größe von bis ca. 65 cm sagen).
Rottweiler werden auch als „gutmütig, freundlich, sehr friedlich und anhänglich beschrieben, ausserdem sind diese Tiere arbeitsfreudig!
Er hat ein festes Wesen und kann sehr unerschrocken sein.
Haus- und Hofgebundenheit zählt als Vorteil, zumal diese Eigenschaft absolut ist, und er hat eine wehrsame Wachsamkeit.
Daher wurde Cora ja auch als Wachhund für das Geschäft genommen :)
Komischer Weise sind Rottweiler dazu noch sehr kinderlieb!
Rottweiler haben eine eher kurzen Kopf, keineswegs wie ein Collie (Gurkenschnauze), er ähnelt eher einer Dogge (Knollenschnauze).
Der Ohrenabstand ist sehr groß, das lässt den Schädel sehr breit wirken. Die Ohren an sich sollten möglichst klein, hängend, dreieckig und hoch angesetzt sein.
Wenn der Rottweiler sehr aufmerksam ist, können sich Stirnfalten bilden.
Er hat schwarze Lefzen, die fest anliegen.
Die Nasenkuppe sollte schawrz sein.
42 Zähne finden im Maul eines Rottweilers Platz, ausserdem hat er braune, mandelförmige Augen.
Der Körper des Rottweilers besticht durch eine gut entwickelte Vorbrust und sichtbar gewölbten Rippen. (Gut, Cora wurde etwas zu gut gefüttert, da hat man nichts von Rippen gesehen, sie sah eher wie eine Robbe auf Beinen aus *lächel*).
Der Körperbau eines Rottweilers weist eine breite Kruppe mit mittlerer Länge auf.
Der Schwanz wurde früher immer von Züchtern kupiert, dass nur ein kurzes Stummelchen übrig war.
Die Pfoten eines Rottweilers sind gewölbt und geschlossen, ausserdem rund.
Die Krallen sind schwarz und stark.
Rottweiler haben ein kraftvolles Sprunggelenk.
Das Fell der Rottweiler ist mittellang, kräftig, dicht und glatt anliegend. An den Pfoten ist die Behaarung etwas länger.
Das Fell ausserdem sollte schwarz mit gut abgegrenzten Abzeichen , von satter rotbrauner Färbung an den Backen, Halsunterseite, Brust und Beinen und auch unter den Augen sein.
Ich möchte noch mal sagen, dass ich nur positive Erfahrungen mit Rottweilern gemacht habe, auch wenn ich schon bösartigere Exemplare gesehen habe, Gott sei Dank aber hinter Gittern, denn vor denen hätte ich wohl sicher Angst.
Ich war schon immer etwas „ehrfürchtig“ bei Hunden, weil ich schon mehrmals gezwickt worden bin (meistens von so Terrier-Mistviechern. Sorry den Ausdruck, aber egal welcher Terrier , ob Yorkshire oder Westie, die Viecher meinen wohl, ich sei ein schönes Schnitzel... ). Aber Cora hat mir diesen übertriebenen Respekt (Angst will ich nicht unbedingt benutzen) abgewöhnt.
Im Urlaub habe ich sogar gerne den Hund der Nachbarn meiner Cousine herumgeführt und mich mit ihm „unterhalten“; sprich gespielt, ihn gestreichelt. Ich glaube, das war... irgendwas goldfarbenes. Sorry, ich weiß die Rasse wirklich nicht mehr. Sah nach CockerSpaniel aus, aber größer.
Und dank der guten Erinnerungen an Cora will ich später auch mal einen Hund. Und das, obwohl ich ein Katzenmensch bin... :)
Nur eins weiß ich genau: abgerichtet darf das Vieh nicht sein, nur gehorsam!
16 Bewertungen, 5 Kommentare
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16.03.2003, 12:38 Uhr von Wurzelchen2
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr guter Bericht. Ganz toll finde ich den ständigen Bezug zu Cora.
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10.05.2002, 01:09 Uhr von Tyrargo
Bewertung: sehr hilfreichich mag die hunde ned so sehr
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05.05.2002, 13:48 Uhr von Mybaby
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht. Ich habe auch zwei Hunde zwar nicht von der Rasse aber ich mag alle Arten von Tieren, solange es keine Reptilien sind. LG Mybaby
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24.04.2002, 12:33 Uhr von pimock
Bewertung: sehr hilfreichHallo, wir haben schon seit 8 Jahren einen Rottweiler Rüden. Er ist so lieb und auch mit den beiden Kindern versteht er sich prima. Wenn ein Hund gefährlich ist, dann liegt es meist am anderen Ende der Leine. Denn der Mensch macht aus solchen Hun
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17.04.2002, 10:55 Uhr von bavariangirl
Bewertung: sehr hilfreichSchöner ausführlicher Beitrag, Susanne
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