Ruf Instant Götterspeise Waldmeister Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann
Nicht nur zu Halloween ein Hit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich hatten wir an Halloween vor, der Einladung unserer Bekannten zur Halloween-Party zu folgen, doch die starke Erkältung meiner besseren Hälfte und mir machte diesen Plan zunichte, sehr zum Unmut meiner Tochter, die ziemlich sauer morgens zur Schule ging (was fangen wir uns auch einfach so eine Grippe ein...). Doch ihr Unmut sollte sich schlagartig ändern. Punkt 13.30 Uhr stürmte sie freudestrahlend von der Schule nach Hause und teilte uns mit, dass sie von ihrer Freundin für den Abend zu einer Halloween-Party eingeladen sei und sie „Blutgelee mit Hexenwürmern und Eitersoße“ (zu deutsch Wackelpudding mit Gummiwürmern und Vanillesoße) mitnehmen wolle. Da stand ich nun ich armer Tor, hätt ich’s gewußt drei Stund‘ zuvor...
Nun war guter Rat teuer, denn die Fete sollte bereits um 17 Uhr beginnen, Wackelpeter bzw. Götterspeise hatte ich jedoch nicht zu Hause. Blieben mir also knapp 3 ½ Stunden, um schnell einkaufen zu gehen, die Götterspeise zuzubereiten, sie dementsprechend fest und kalt werden zu lassen, um Töchterchen zufrieden zu stellen. Da die „normale“ Götterspeise zum kochen bekanntlich länger als 2 – 3 Stunden braucht, um richtig fest zu werden (laut Verpackung ca. 5 Stunden, am besten ist jedoch, sie einen Tag vorher zuzubereiten), griff ich zur RUF INSTANT GÖTTERSPEISE KIRSCHGESCHMACK (gleich 3 Pakete), zahlte an der Kasse pro Paket 0,75 € und eilte wieder nach Hause, wo mir nunmehr noch knapp 2 ½ Stunden blieben, um fertig zu werden.
DAS PRODUKT:
Vom Karton strahlt einem eine Schale mit leuchtendroter Götterspeise, garniert mit einem Häubchen Sahne und einem Fruchtstück entgegen. Die Rückseite verspricht mir eine absolut einfache und schnelle Zubereitung und das für mich wichtige, nämlich, dass diese Götterspeise bereits nach 1 – 2 Stunden fest ist. Viel mehr Zeit blieb mir ja auch nicht.
Die Zutaten versprechen mir, dass ich hier etwas absolut künstliches herstelle, denn neben Zucker, Carrageeen und Johannisbrotkernmehl als Geliermittel, Citronensäure als Säuerungsmittel, Natrium- und Kalciumcitrat als Säureregulatoren, Aroma und dem Farbstoff Azorubin, vermag ich nirgends auch nur einen Hauch Kirsche zu vernehmen, sondern der Farbstoff Azorubin mir wohl lediglich die kirschähnliche Farbe bieten wird.
MEINE ERFAHRUNG / MEINUNG und MEIN FAZIT:
Die Herstellung der Götterspeise war binnen weniger Sekunden bereits erledigt. Hier in Anbetracht meines Zeitmangels natürlich für mich ein großes Plus gegenüber der Zubereitung der „normalen“ Götterspeise, die ja erst noch aufgekocht werden muß.
Ich brauchte lediglich 500 ml Wasser je Beutel (macht bei 3 Beuteln bekanntlich 1,5 l Wasser) im Wasserkocher zum kochen bringen, über das in einer Schüssel befindliche Pulver gießen und das ganze gut umrühren, bis sich das Pulver gänzlich gelöst hat.
Beim Öffnen des Tütchens zuvor stieg mir bereits ein ziemlich künstlicher Kirschgeruch in die Nase, was ich persönlich eigentlich nicht so toll fand. Und auch nachdem ich das Pulver mit dem Wasser verrührt hatte, empfand ich den Geruch immer noch ziemlich künstlich – Kirschen riechen irgendwie fruchtiger.
Um das Abkühlen der Götterspeise ein wenig zu beschleunigen, setzte ich die Schüssel in die Spüle, die ich zuvor mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllt hatte. Was mir sehr positiv auffiel war, dass die Götterspeise wirklich sehr schnell fest wurde. Bereits nach 15 Minuten konnte ich die ersten Würmer (wobei es sich natürlich um Fruchtgummiwürmer und keine echten handelte) ins Gelee geben, die sich ca. 1,5 cm vom unteren Rand der Schüssel entfernt festsetzten und richtig schön von der Götterspeisenmasse umschlossen wurden, ohne Löcher zu hinterlassen. Weitere 15 Minuten später kamen die nächsten Würmer hinzu, die sich nun eine Lage höher als die vorigen auffanden. Nach einer knappen Stunde war die Götterspeise bereits vollkommen fest, so dass ich zur Garnierung die letzten Gummiwürmer obendrauf setzen konnte, ohne dass diese sich ins Gelee einarbeiteten.
Hier also ebenfalls ein Pluspunkt von mir. Nicht nur, dass die Ruf Götterspeise in sekundenschnelle zubereitet ist, sie wird auch wirklich binnen einer Stunde richtig schön fest und trotzdem bleibt sie wabbelig, eben so wie „Wackelpeter“ sein muß. Laut meiner Tochter war dieses „Blutgelee mit Würmern“ auch ein voller Erfolg – allein schon wegen der Optik. Da ich jedoch eine Riesenportion gemacht hatte (immerhin 3 Beutel – also insgesamt 1,5 l) und es auf der Fete noch andere Köstlichkeiten gab, brachte sie noch einen winzigen Rest mit nach Hause, so dass ich ebenfalls davon probieren konnte.
Ich muß sagen, der Geschmack selbst hat mich nun nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Irgendwie schmeckte mir das ganze so wie es roch, nämlich ziemlich künstlich. Was in Anbetracht der o.g. Zutaten ja auch nicht unbedingt verwunderlich ist. Die Götterspeise schmeckte säuerlich und süß zugleich, hatte aber mit richtigem Kirschgeschmack keine Ähnlichkeit. Trotzdem muß ich sagen, man kann es essen, die Götterspeise, die zuvor richtig aufgekocht werden muß, schmeckt mir persönlich jedoch besser. Irgendwie hab ich da das Gefühl, dass das ganze weniger künstlich schmeckt.
Die Festigkeit der Götterspeise wiederum hat mich überzeugen können, sie war genau so wie sie sein muß. Fest, also richtig schnittfest und trotzdem auf dem Löffel schön wabbelig.
Komme ich zu meinem Fazit. Hier kann ich sagen, wer einmal auf die Schnelle Götterspeise herstellen will oder muß, dem kann ich die Ruf Instant Götterspeise auf jeden Fall empfehlen, lediglich beim Geschmack muß man hier einen Abstrich machen, weswegen ich auch einen Punkt bei der Bewertung abziehe. Götterspeise an sich kommt bei Kindern eigentlich immer gut an, nicht nur zu Halloween, sondern z.B. auch bei Geburtstagsfeiern. Hier kann man die Götterspeise ja dann mit anderen Fruchtgummisorten garnieren.
Hergestellt wird diese Götterspeise von der Fa. RUF Lebensmittelwerk KG in 49610 Quakenbrück (www.ruf-lebensmittel.de).
© by Claudia Retzmann 2002
Nun war guter Rat teuer, denn die Fete sollte bereits um 17 Uhr beginnen, Wackelpeter bzw. Götterspeise hatte ich jedoch nicht zu Hause. Blieben mir also knapp 3 ½ Stunden, um schnell einkaufen zu gehen, die Götterspeise zuzubereiten, sie dementsprechend fest und kalt werden zu lassen, um Töchterchen zufrieden zu stellen. Da die „normale“ Götterspeise zum kochen bekanntlich länger als 2 – 3 Stunden braucht, um richtig fest zu werden (laut Verpackung ca. 5 Stunden, am besten ist jedoch, sie einen Tag vorher zuzubereiten), griff ich zur RUF INSTANT GÖTTERSPEISE KIRSCHGESCHMACK (gleich 3 Pakete), zahlte an der Kasse pro Paket 0,75 € und eilte wieder nach Hause, wo mir nunmehr noch knapp 2 ½ Stunden blieben, um fertig zu werden.
DAS PRODUKT:
Vom Karton strahlt einem eine Schale mit leuchtendroter Götterspeise, garniert mit einem Häubchen Sahne und einem Fruchtstück entgegen. Die Rückseite verspricht mir eine absolut einfache und schnelle Zubereitung und das für mich wichtige, nämlich, dass diese Götterspeise bereits nach 1 – 2 Stunden fest ist. Viel mehr Zeit blieb mir ja auch nicht.
Die Zutaten versprechen mir, dass ich hier etwas absolut künstliches herstelle, denn neben Zucker, Carrageeen und Johannisbrotkernmehl als Geliermittel, Citronensäure als Säuerungsmittel, Natrium- und Kalciumcitrat als Säureregulatoren, Aroma und dem Farbstoff Azorubin, vermag ich nirgends auch nur einen Hauch Kirsche zu vernehmen, sondern der Farbstoff Azorubin mir wohl lediglich die kirschähnliche Farbe bieten wird.
MEINE ERFAHRUNG / MEINUNG und MEIN FAZIT:
Die Herstellung der Götterspeise war binnen weniger Sekunden bereits erledigt. Hier in Anbetracht meines Zeitmangels natürlich für mich ein großes Plus gegenüber der Zubereitung der „normalen“ Götterspeise, die ja erst noch aufgekocht werden muß.
Ich brauchte lediglich 500 ml Wasser je Beutel (macht bei 3 Beuteln bekanntlich 1,5 l Wasser) im Wasserkocher zum kochen bringen, über das in einer Schüssel befindliche Pulver gießen und das ganze gut umrühren, bis sich das Pulver gänzlich gelöst hat.
Beim Öffnen des Tütchens zuvor stieg mir bereits ein ziemlich künstlicher Kirschgeruch in die Nase, was ich persönlich eigentlich nicht so toll fand. Und auch nachdem ich das Pulver mit dem Wasser verrührt hatte, empfand ich den Geruch immer noch ziemlich künstlich – Kirschen riechen irgendwie fruchtiger.
Um das Abkühlen der Götterspeise ein wenig zu beschleunigen, setzte ich die Schüssel in die Spüle, die ich zuvor mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllt hatte. Was mir sehr positiv auffiel war, dass die Götterspeise wirklich sehr schnell fest wurde. Bereits nach 15 Minuten konnte ich die ersten Würmer (wobei es sich natürlich um Fruchtgummiwürmer und keine echten handelte) ins Gelee geben, die sich ca. 1,5 cm vom unteren Rand der Schüssel entfernt festsetzten und richtig schön von der Götterspeisenmasse umschlossen wurden, ohne Löcher zu hinterlassen. Weitere 15 Minuten später kamen die nächsten Würmer hinzu, die sich nun eine Lage höher als die vorigen auffanden. Nach einer knappen Stunde war die Götterspeise bereits vollkommen fest, so dass ich zur Garnierung die letzten Gummiwürmer obendrauf setzen konnte, ohne dass diese sich ins Gelee einarbeiteten.
Hier also ebenfalls ein Pluspunkt von mir. Nicht nur, dass die Ruf Götterspeise in sekundenschnelle zubereitet ist, sie wird auch wirklich binnen einer Stunde richtig schön fest und trotzdem bleibt sie wabbelig, eben so wie „Wackelpeter“ sein muß. Laut meiner Tochter war dieses „Blutgelee mit Würmern“ auch ein voller Erfolg – allein schon wegen der Optik. Da ich jedoch eine Riesenportion gemacht hatte (immerhin 3 Beutel – also insgesamt 1,5 l) und es auf der Fete noch andere Köstlichkeiten gab, brachte sie noch einen winzigen Rest mit nach Hause, so dass ich ebenfalls davon probieren konnte.
Ich muß sagen, der Geschmack selbst hat mich nun nicht unbedingt vom Hocker gehauen. Irgendwie schmeckte mir das ganze so wie es roch, nämlich ziemlich künstlich. Was in Anbetracht der o.g. Zutaten ja auch nicht unbedingt verwunderlich ist. Die Götterspeise schmeckte säuerlich und süß zugleich, hatte aber mit richtigem Kirschgeschmack keine Ähnlichkeit. Trotzdem muß ich sagen, man kann es essen, die Götterspeise, die zuvor richtig aufgekocht werden muß, schmeckt mir persönlich jedoch besser. Irgendwie hab ich da das Gefühl, dass das ganze weniger künstlich schmeckt.
Die Festigkeit der Götterspeise wiederum hat mich überzeugen können, sie war genau so wie sie sein muß. Fest, also richtig schnittfest und trotzdem auf dem Löffel schön wabbelig.
Komme ich zu meinem Fazit. Hier kann ich sagen, wer einmal auf die Schnelle Götterspeise herstellen will oder muß, dem kann ich die Ruf Instant Götterspeise auf jeden Fall empfehlen, lediglich beim Geschmack muß man hier einen Abstrich machen, weswegen ich auch einen Punkt bei der Bewertung abziehe. Götterspeise an sich kommt bei Kindern eigentlich immer gut an, nicht nur zu Halloween, sondern z.B. auch bei Geburtstagsfeiern. Hier kann man die Götterspeise ja dann mit anderen Fruchtgummisorten garnieren.
Hergestellt wird diese Götterspeise von der Fa. RUF Lebensmittelwerk KG in 49610 Quakenbrück (www.ruf-lebensmittel.de).
© by Claudia Retzmann 2002
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