Erfahrungsbericht von Realjackass
Don’t use the z-word!
Pro:
Simon Pegg und Nick Frost, viele Hommagen an andere Horrorfilme, sehr lustig, Splatter, Musik usw..
Kontra:
Leider ist der Film im letzten Drittel nicht so lustig, man sollte schon etwas Ahnung im Horrorgerne haben, um über alle Witze lachen zu können..
Empfehlung:
Ja
Es gibt Filme, die man einfach sehen MUSS! Und nachdem Shaun of the Dead bei uns nirgends im Umkreis in den Kinos lief, hat ein Freund von mir den Film endlich besorgen können und ihn mir ausgeliehen. Was ich nun von dem Film halte, auf den ich mich schon lange freute, das erfahrt ihr jetzt.
Story
----------------
Shaun ist das, was man in der Umganssprache einen Loser nennt. Er lebt zusammen mit seinem besten Kumpel Ed und noch einem anderen in einer WG. Ed und Shaun haben den lieben langen Tag nichts besseres zu tun als Videospiele zu spielen, fern zu sehen und sich zu betrinken. Klar, dass das Shaun´s Freundin irgendwann zu viel wird und sie schlußmacht. Shaun fällt natürlich aus allen Wolken, denn er kann eigentlich nichts für seine Art. Um den Kummer zu vergessen, geht Shaun mit seinem Kumpel einen trinken, wobei sie auf der Straße auf höchst merkwürdige und stöhnende Leute treffen. Die beiden denken sich aber nichts dabei.
Als aber am nächsten Tag ein Mädchen in ihrem Garten steht, das auf ihre Frage, was sie da tut, nicht reagiert, werden die beiden misstrauisch. Als das Mädchen dann stolpert und von einem Schirmhalter aufgespießt wird, passiert das unglaubliche: Die junge Frau steht, trotz großem Loch im Bauch, wieder auf!
Spätestens jetzt wird selbst den beiden klar, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist. Problematischerweise ist das Mädchen nicht der einzige Zombie im Umkreis, ganz London ist von ihnen bevölkert! So macht sich Shaun auf, seine Mutter und seine Exfreundin zu retten. Als Zufluchtsort wählt das seltsame Gespann Shaun´s Lieblingspub, das `Winchester´ aus. Man muss ja schließlich auch rauchen dürfen.. Ob die Gruppe letztendlich die zahlreichen Zombieattacken überlebt und ob Shaun doch noch seine Liz wiederbekommt, werdet ihr schon selbst herausfinden müssen.
Schauspieler
---------------------------
Der sehr symphatische Haupcharakter im Film, Shaun, wird gespielt von Simon Pegg, den ich bisher leider noch nicht kannte. Pegg spielt Shaun ziemlich gut und total glaubwürdig. Shaun ist zwar nicht dumm, aber sehr faul und auch wie man mit einer Freundin umgeht, scheint er nicht zu wissen. Er versucht allerdings immer, es allen recht zu machen und nett zu sein. Mit seinem Kumpel Ed, gespielt von Nick Frost, kommt Shaun gut aus aber da ist er der einzige. Das liegt daran, dass Ed noch fauler als Shaun und eigentlich immer unfreundlich ist. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die beiden zu sehen, da sie ein tolles Duo abgeben!
Desweiteren wäre da noch Kate Ashfield, welche Liz spielt, die Ex-Freundin von Shaun. Sie hat ihn abserviert, nachdem dieser vergessen hat, an ihrem gemeinsamen Jahrestag einen Tisch zu reservieren. Außerdem nervt sie, dass sie nie etwas anderes zusammen machen, als in Shaun´s Lieblingspub zu gehen. Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir war Kate Ashfield durchgehend unsympatisch. Sie spielt nicht schlecht, aber sagt mir schlicht und einfach nicht zu.
Alle anderen Darsteller im Film machen ihre Sache den Umständen entsprechend gut, was aber auch daran liegen könnte, dass keiner besonders viel zu tun hat außer ständig Angst zu haben. Folgende Schauspieler sind noch zu sehen:
Dylan Moran, Lucy Davis, Bill Nighy, Peter Serafinowicz, Penelope Wilton, Mark Donovan, Krishnan Guru-Murthy, Rafe Spall, Jessica Stevenson, Garry Tubbs, Julianne Watling
Daten zum Film
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Originaltitel: Shaun of the Dead
Alternativtitel: Ein Zombie kommt selten allein
Land: Großbritannien (2004)
Regie: Edgar Wright
Länge: ca 99 Min.
Freigabe: 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Kritik
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Kennt ihr euch mit Horrorfilmen gut aus? Sagt euch der Titel `Spaced´ was? Wenn ihr nun beide Fragen mit Nein beantwortet, ist es jetzt schon klar, dass ihr viele Dinge in `Shaun of the Dead´ nicht verstehen werdet, denn: In Großbritannien läuft eine Fernsehserie namens Spaced, die so ziemlich gleich ist wie Shaun of the Dead ( von den Zombies mal abgesehen ) und an der auch viele Schauspieler aus dem Film beteiligt waren. Ich muss zugeben dass ich die Serie nicht kenne, aber dafür habe ich den Vorteil, mich im Horrorgenre auszukennen, was nötig ist, um viele Witze aus Shaun of the Dead zu verstehen. So möchte Liz zum Beispiel in einem Restaurant namens Fulci´s Essen gehen. Jeder Horrorfan weiß, dass Lucio Fulci einer der bekanntesten Italienischen Horrorregisseure war. Desweiteren hören wir in Shaun of the Dead die Original Musik aus `` Dawn of the Dead´´ von 1978, von dem natürlich auch der Namen abgeleitet wird. Doch nicht nur das: Der Streifen ist gespickt mit Hommagen an alte Horrorfilme, die man natürlich kennen muss, um darüber lachen zu können.
Jetzt stellt sich die Frage, ob man Shaun of the Dead auch schauen kann, wenn man im Horrorgenre nicht so bewandt ist. Nun, ich denke schon. Man sollte aber was für den unverkennbaren britischen Humor übrig haben, von dem der Film nur so sprüht. Was ich allerdings schade fand ist, dass der Film am Anfang so richtig lustig war, zum Ende hin aber immer humorloser wurde und eigentlich nurnoch dramatisch war. Da hätte man den schwarzen Humor etwas besser verteilen müssen, das hätte dem Film sicher nicht geschadet!
Was sich Horrorfans sicherlich fragen werden: `Wie blutig ist der Film?´ Also ich musste sagen dass ich positiv überrascht wurde! Es geschieht eigentlich ständig was: Sei es eine spektakuläre Entweidungsszene oder einfach nur ein Kopfschuss: Shaun of the Dead lässt es ordentlich krachen! Zu erwähnen wäre allerdings noch, dass die meisten Morde ziemlich lustig inszeniert sind, wodurch der Splatter natürlich einiges an Härte verliert. Das ist aber nicht so schlimm, da man von einer schwarzen Komödie nichts anderes erwarten darf, wer das tut, ist selbst schuld!
Fazit
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Ich habe es in keinster Weise bereut, den Film gesehen zu haben! Ich ging mit relativ hohen Erwartungen an den Streifen ran und fast alle wurden erfüllt. Naja, aber eben nur FAST alle. Was ich nicht so gelungen fand, war das letzte Drittel des Films, das relativ witzlos daherkam. Es geht eigentlich nurnoch darum, die ganze Sache zu überleben und möglichst viele Zombies zu töten. Das ist zwar schon unterhaltsam, aber leider nicht das, was man unter Schwarzer Komödie versteht. Alles in allem denke ich also, sind 4 Sterne durchaus gerechtfertigt, da der Film verdammt gut unterhält, da kann man dem Film auch das letzte Drittel verzeihen. Das jeder Horrorfan den Film sehen MUSS, versteht sich ja von selbst.
Mfg
Realjackass
Story
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Shaun ist das, was man in der Umganssprache einen Loser nennt. Er lebt zusammen mit seinem besten Kumpel Ed und noch einem anderen in einer WG. Ed und Shaun haben den lieben langen Tag nichts besseres zu tun als Videospiele zu spielen, fern zu sehen und sich zu betrinken. Klar, dass das Shaun´s Freundin irgendwann zu viel wird und sie schlußmacht. Shaun fällt natürlich aus allen Wolken, denn er kann eigentlich nichts für seine Art. Um den Kummer zu vergessen, geht Shaun mit seinem Kumpel einen trinken, wobei sie auf der Straße auf höchst merkwürdige und stöhnende Leute treffen. Die beiden denken sich aber nichts dabei.
Als aber am nächsten Tag ein Mädchen in ihrem Garten steht, das auf ihre Frage, was sie da tut, nicht reagiert, werden die beiden misstrauisch. Als das Mädchen dann stolpert und von einem Schirmhalter aufgespießt wird, passiert das unglaubliche: Die junge Frau steht, trotz großem Loch im Bauch, wieder auf!
Spätestens jetzt wird selbst den beiden klar, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist. Problematischerweise ist das Mädchen nicht der einzige Zombie im Umkreis, ganz London ist von ihnen bevölkert! So macht sich Shaun auf, seine Mutter und seine Exfreundin zu retten. Als Zufluchtsort wählt das seltsame Gespann Shaun´s Lieblingspub, das `Winchester´ aus. Man muss ja schließlich auch rauchen dürfen.. Ob die Gruppe letztendlich die zahlreichen Zombieattacken überlebt und ob Shaun doch noch seine Liz wiederbekommt, werdet ihr schon selbst herausfinden müssen.
Schauspieler
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Der sehr symphatische Haupcharakter im Film, Shaun, wird gespielt von Simon Pegg, den ich bisher leider noch nicht kannte. Pegg spielt Shaun ziemlich gut und total glaubwürdig. Shaun ist zwar nicht dumm, aber sehr faul und auch wie man mit einer Freundin umgeht, scheint er nicht zu wissen. Er versucht allerdings immer, es allen recht zu machen und nett zu sein. Mit seinem Kumpel Ed, gespielt von Nick Frost, kommt Shaun gut aus aber da ist er der einzige. Das liegt daran, dass Ed noch fauler als Shaun und eigentlich immer unfreundlich ist. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die beiden zu sehen, da sie ein tolles Duo abgeben!
Desweiteren wäre da noch Kate Ashfield, welche Liz spielt, die Ex-Freundin von Shaun. Sie hat ihn abserviert, nachdem dieser vergessen hat, an ihrem gemeinsamen Jahrestag einen Tisch zu reservieren. Außerdem nervt sie, dass sie nie etwas anderes zusammen machen, als in Shaun´s Lieblingspub zu gehen. Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir war Kate Ashfield durchgehend unsympatisch. Sie spielt nicht schlecht, aber sagt mir schlicht und einfach nicht zu.
Alle anderen Darsteller im Film machen ihre Sache den Umständen entsprechend gut, was aber auch daran liegen könnte, dass keiner besonders viel zu tun hat außer ständig Angst zu haben. Folgende Schauspieler sind noch zu sehen:
Dylan Moran, Lucy Davis, Bill Nighy, Peter Serafinowicz, Penelope Wilton, Mark Donovan, Krishnan Guru-Murthy, Rafe Spall, Jessica Stevenson, Garry Tubbs, Julianne Watling
Daten zum Film
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Originaltitel: Shaun of the Dead
Alternativtitel: Ein Zombie kommt selten allein
Land: Großbritannien (2004)
Regie: Edgar Wright
Länge: ca 99 Min.
Freigabe: 16
Indiziert: Nein
@ Realjackass
Kritik
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Kennt ihr euch mit Horrorfilmen gut aus? Sagt euch der Titel `Spaced´ was? Wenn ihr nun beide Fragen mit Nein beantwortet, ist es jetzt schon klar, dass ihr viele Dinge in `Shaun of the Dead´ nicht verstehen werdet, denn: In Großbritannien läuft eine Fernsehserie namens Spaced, die so ziemlich gleich ist wie Shaun of the Dead ( von den Zombies mal abgesehen ) und an der auch viele Schauspieler aus dem Film beteiligt waren. Ich muss zugeben dass ich die Serie nicht kenne, aber dafür habe ich den Vorteil, mich im Horrorgenre auszukennen, was nötig ist, um viele Witze aus Shaun of the Dead zu verstehen. So möchte Liz zum Beispiel in einem Restaurant namens Fulci´s Essen gehen. Jeder Horrorfan weiß, dass Lucio Fulci einer der bekanntesten Italienischen Horrorregisseure war. Desweiteren hören wir in Shaun of the Dead die Original Musik aus `` Dawn of the Dead´´ von 1978, von dem natürlich auch der Namen abgeleitet wird. Doch nicht nur das: Der Streifen ist gespickt mit Hommagen an alte Horrorfilme, die man natürlich kennen muss, um darüber lachen zu können.
Jetzt stellt sich die Frage, ob man Shaun of the Dead auch schauen kann, wenn man im Horrorgenre nicht so bewandt ist. Nun, ich denke schon. Man sollte aber was für den unverkennbaren britischen Humor übrig haben, von dem der Film nur so sprüht. Was ich allerdings schade fand ist, dass der Film am Anfang so richtig lustig war, zum Ende hin aber immer humorloser wurde und eigentlich nurnoch dramatisch war. Da hätte man den schwarzen Humor etwas besser verteilen müssen, das hätte dem Film sicher nicht geschadet!
Was sich Horrorfans sicherlich fragen werden: `Wie blutig ist der Film?´ Also ich musste sagen dass ich positiv überrascht wurde! Es geschieht eigentlich ständig was: Sei es eine spektakuläre Entweidungsszene oder einfach nur ein Kopfschuss: Shaun of the Dead lässt es ordentlich krachen! Zu erwähnen wäre allerdings noch, dass die meisten Morde ziemlich lustig inszeniert sind, wodurch der Splatter natürlich einiges an Härte verliert. Das ist aber nicht so schlimm, da man von einer schwarzen Komödie nichts anderes erwarten darf, wer das tut, ist selbst schuld!
Fazit
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Ich habe es in keinster Weise bereut, den Film gesehen zu haben! Ich ging mit relativ hohen Erwartungen an den Streifen ran und fast alle wurden erfüllt. Naja, aber eben nur FAST alle. Was ich nicht so gelungen fand, war das letzte Drittel des Films, das relativ witzlos daherkam. Es geht eigentlich nurnoch darum, die ganze Sache zu überleben und möglichst viele Zombies zu töten. Das ist zwar schon unterhaltsam, aber leider nicht das, was man unter Schwarzer Komödie versteht. Alles in allem denke ich also, sind 4 Sterne durchaus gerechtfertigt, da der Film verdammt gut unterhält, da kann man dem Film auch das letzte Drittel verzeihen. Das jeder Horrorfan den Film sehen MUSS, versteht sich ja von selbst.
Mfg
Realjackass
30 Bewertungen, 2 Kommentare
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07.03.2005, 19:23 Uhr von mr_omniscient
Bewertung: sehr hilfreichFand den Film auch gut. Der Humor war göttlich ^^
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06.03.2005, 14:00 Uhr von DrSchmidt
Bewertung: sehr hilfreichMir gruselts....:-)
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