Siegessäule Testbericht

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Erfahrungsbericht von doktor_power

Nicht das Brandenburger Tor...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... sondern DAS einzig wahre Wahrzeichen Berlins.
Dies ist die Siegessäule.
Wenn man Berlin besucht, sollte dies neben dem Ku'Damm, dem Potsdamer Platz und dem Brandenburger Tor (welches nicht einmal 1500m entfernt ist) eine Der Adressen gewesen sein, die man besucht hat.


Zur Gesschichte:
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Die Siegessäule wurde 1873 nach 9 jähriger Bauzeit unter dem Baumeister Heinrich Strack als Zeichen für die Erfolge in den sogenannten "Einigungskriegen" gebaut und feierlich eingeweiht.
Damals hatte sie noch nicht die Goldene Statue der Siegesgöttin Viktoria auf ihrer Spitze, denn diese wurde erst später unter Friedrich Drake aufgesetzt.
Gebaut wurde diese monumentale Statue auf dem ehemaligen Königsplatz (welcher heute Platz der Republik heisst).
Dort stand sie jedoch nur bis 1938/39, denn weil sie dort nicht in das Stadtbild der Reichshauptstadt Germania passte wurde sie kurzerhand umgesetzt.
Heute steht sie daher mitten im Tiergarten, der grünen Lunge Berlins, mitten auf dem Grossen Stern, an der Strasse des 17. Juni.

Im Krieg hielt sie sich erstaunlich gut und alles was man davon noch sieht sind einige wenige Einschusslöcher im Granitsockel.
Aufgrund des fortschreitenden "Zerfalls" musste sie in den 80er Jahren komplett restauriert werden.


Touristische Daten:
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Den meisten Menschen dürfte sie wohl durch duie alljährlich hier stattfindende Loveparade ein Begriff sein, denn hier hält Doktor Motte jedes Jahr wieder seine Abschlussrede und auch so dreht sich der größte Teil dieser Veranstaltung eher um die Siegessäule, welche von uns Berlinern liebevoll "Goldelse" genannt wird.
Die Säule an sich ist insgesamt 69m hoch, wovon ca.ö 8,3m auf die goldbeschlagene Statue der Viktoria entfallen.
Um hinaufzugelangen muss man erst am Eingang seinen Obulus löhnen (Preise weiter hinten...) und dann die 285 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklimmen.

In ihrem Inneren befinden sich diverse Reliefs und Glasmosaike, die Kriegsszenen darstellen, daher ist sie auch bei Pazifisten nicht sonderlich beliebt.


Um dieses wahre Wahrzeichen Berlins zu entdecken kommt man am Einfachsten mit dem Auto, denn es sind eigentlich genügend Parkplätze in Fussreichweite vorhanden.
Ansonsten kann man es wie gesagt auch einfach vom Brandenburger Tor in ca. 20 min per pedes erreichen.
Für ganz schlimme Notfälle kommt man von der S-Bahn aus ( am besten Bellevue oder Friedrichstrasse ) oder mit den Buslinien 100, 187, 200 und 341 dorthin.

Öffnungszeiten sind immer noch Montag bis Donnerstag von 9.30-18.30 Uhr und Freitag bis Sonntag und an Feiertagen von 9.30-19.00 Uhr.

Der Eintrittspreis beträgt 2,-DM bzw. ermäßigt 1,-DM und für Kinder unter 12 Jahren ist er kostenlos.

Für weitere Informationen hier noch eine Telefonnummer: 0309-3912961


Und wie gesagt, wer Berlin besucht und die "Goldelse" nicht gesehen hat, der hat auf jeden Fall etwas Wichtiges versäumt, denn auch von hier (nicht nur vom Fernsehturm aus) hat man einen wundervollen Blick quer über Berlin...!



bye euer (leider Exil-)Berliner doc


P.S.: Wenn ihr die Siegessäule besucht, bietet sich bei schönem Wetter ein Spaziergang durch den Tiergarten an...

25 Bewertungen, 1 Kommentar

  • DrDuke

    07.03.2002, 22:39 Uhr von DrDuke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand die Säule nicht so besonderst. Ich war eher von anderen Sachen total begeistert