BenQ-Siemens C35i Testbericht
Erfahrungsbericht von NuclearIce
Ein gutes Allround Handy
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort
=======
Seit einem Jahr nenne ich das Dualbandhandy C35i mein Eigen.
Da ich schon lange ein Handy haben wollte und ich bei einem Freund das C35i schon mal gesehen hatte und sehr überzeugt war, legte ich es mir im XtraPac zu. Auf den ersten Blick war das kein Fehler, denn das C 35i scheint mir es locker mit dem Nokia 3210, das in derselben Preisklasse angeboten wurde, aufnehmen zu können.
Das C 35i hat ein sehr gefälliges Äußeres (Geschmackssache) und liegt hervorragend in der Hand. Es ist auch recht kompakt mit seinen Abmessungen von 118*46*21mm.
Mit 110g ist es auch nicht übermäßig schwer (3210:120*4*17m und 154g).
Bedienung
=========
Die Tasten des C35i sind ausreichend groß und auch bei Nacht gut ablesbar. Leider "fusseln" die Tasten schnell, d.h. die Schutzfolie auf den Tasten geht ab. Sie könnten lediglich einen etwas definierten Druckpunkt haben, wie es der „große Bruder“ S35i vormacht.
Das S35i hat dem C35i auch das etwas größere Display vorraus, das vor allem bei Benutzung des Wapbrowsers bemerkbar macht. Das Display ist aber immer noch ausreichend groß und recht kontrastreich und gut ablesbar (obwohl Nokia das meiner Meinung nach besser kann).
Die Menüführung ist logisch und firmentypisch einfach, was angesichts der Fülle von Funktionen nicht selbstverständlich ist.
Das mit einer eigenen Bedienungstaste versehene Telefonbuch beispielsweise ist in „normale“ Einträge und Vip-Einträge unterteilbar! D.h. es gibt die Möglichkeit, besonders wichtige Nummern in das VIP Telefonbuch abzulegen und mit der Funktion „Anrufe filtern“ das Telefon so einzustellen, daß nur noch diese Anrufe durchkommen und alle anderen direkt an die Mailbox umgeleitet werden. Sehr praktisch, wen man einen dringenden Anruf erwartet, sonst aber nicit gestört werden will.
In diesem Falle gibt es ja auch noch den Vibrationsalarm, der aber eher schwach und zudem recht laut ist.
Serienmäßig verfügt das C35i über 21 Ruftöne (die nicht jedermanns Geschmack treffen) und die Möglichkeit, eigene Klingeltöne zu komponieren. Die Signalisierung für ankommende SMS ist auch mit dem Vibrationsalarm verknüpfbar.
Zusätzlich zu den 100 auf der Simkarte speicherbaren Nummern, verfügt das C35i noch über 100 Speicherplätze im Gerät.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind:
-Eine Liste entgangener Anrufe mit Uhrzeit
-Taschenrechner mit Währungsrechner
-Wecker/Kalender mit Erinnerungsfunktion
-Texteingabehilfe für Sms
-Spiele (wer’s braucht)
-Anschluß für externe Antenne
-Modem und Wapbrowser
Auch der Wapbrowser ist dank der einfachen Menüführung leicht zu bedienen, wenn man ihn denn überhaupt brauchen sollte.
Erwähnenswert ist auch die T9 Texteingabehilfe für SMS, die das Schreiben von solchen durch ein integriertes Wörterbuch mit Worterkennungssystem (in verschiedenen Sprachen) vereinfachen soll. Anfangs ist diese Funktion aber durchaus gewöhnungsbedürftig zu nennen und läßt sich, sofern man sich nicht auf die Hilfe der Software verlasen will, abschaltbar.
Das Schreiben von Sms geht ohnehin schnell von der Hand und fällt recht leicht, da der sich cursor schnell zum nächsten Buchstaben weiterbewegt. Dies geht deutlich schneller als beispielsweise bei der Nokia 51er Serie. Es gibt auch schon einige Vorgefertigte SMS-Texte (Verspätung, Verabredung, Jahrestag).
Zudem kann man aus 25 SMS-Symbolbildern wie ein Herz oder ein „Sorry“ wählen.
Das macht aber nur Sinn, wenn der Empfänger ebenfalls über ein Handy verfügt, das diese Symbolik unterstützt.
Angesichts des Preises von 199DM kann man die Ausstattung und die gebotenen Funktionen als überaus komplett bezeichnen.
So ist es vielleicht etwas verwunderlich, daß Siemens dem C35i „nur“ einen NiMh Akku spendierte, der unter dem Memoryeffekt leiden kann, und keinen Lithium-Ionen Akku. Bei mir ist dieser blöde Effekt schon eingetreten, ich werde mir bald einen neuen Akku zulegen, aber dann einen Lithium-Ionen Akku.
Zwar bietet das Handy aber eine integrierte Funktion ur Pflege des Akkus an, bei der der Akku vor dem Laden gänzlich entleert wird. Der Effekt wird trotzdem nicht beseitigt.
Fazit
=====
Bisher erfüllt das Siemens C35i meine Erwartungen voll und ganz.
Dank der sehr umfangreichen Ausstattung und dem günstigen Preis in Verbindung mit der hohen Sprachqualität ist es ein sehr gutes Angebot, das mit Hilfe des Wapbrowsers auch die speziellen wap-internet Seiten zugänglich macht. Allein der etwas schwache und wie erwähnt „laute“ Vibrationsalarm könnte besser sein.
In dieser Form durchaus ein „Nokiakiller“ im handlichen Format und gefälligen Design aber ohne austauschbare Oberschalen.
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Seit einem Jahr nenne ich das Dualbandhandy C35i mein Eigen.
Da ich schon lange ein Handy haben wollte und ich bei einem Freund das C35i schon mal gesehen hatte und sehr überzeugt war, legte ich es mir im XtraPac zu. Auf den ersten Blick war das kein Fehler, denn das C 35i scheint mir es locker mit dem Nokia 3210, das in derselben Preisklasse angeboten wurde, aufnehmen zu können.
Das C 35i hat ein sehr gefälliges Äußeres (Geschmackssache) und liegt hervorragend in der Hand. Es ist auch recht kompakt mit seinen Abmessungen von 118*46*21mm.
Mit 110g ist es auch nicht übermäßig schwer (3210:120*4*17m und 154g).
Bedienung
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Die Tasten des C35i sind ausreichend groß und auch bei Nacht gut ablesbar. Leider "fusseln" die Tasten schnell, d.h. die Schutzfolie auf den Tasten geht ab. Sie könnten lediglich einen etwas definierten Druckpunkt haben, wie es der „große Bruder“ S35i vormacht.
Das S35i hat dem C35i auch das etwas größere Display vorraus, das vor allem bei Benutzung des Wapbrowsers bemerkbar macht. Das Display ist aber immer noch ausreichend groß und recht kontrastreich und gut ablesbar (obwohl Nokia das meiner Meinung nach besser kann).
Die Menüführung ist logisch und firmentypisch einfach, was angesichts der Fülle von Funktionen nicht selbstverständlich ist.
Das mit einer eigenen Bedienungstaste versehene Telefonbuch beispielsweise ist in „normale“ Einträge und Vip-Einträge unterteilbar! D.h. es gibt die Möglichkeit, besonders wichtige Nummern in das VIP Telefonbuch abzulegen und mit der Funktion „Anrufe filtern“ das Telefon so einzustellen, daß nur noch diese Anrufe durchkommen und alle anderen direkt an die Mailbox umgeleitet werden. Sehr praktisch, wen man einen dringenden Anruf erwartet, sonst aber nicit gestört werden will.
In diesem Falle gibt es ja auch noch den Vibrationsalarm, der aber eher schwach und zudem recht laut ist.
Serienmäßig verfügt das C35i über 21 Ruftöne (die nicht jedermanns Geschmack treffen) und die Möglichkeit, eigene Klingeltöne zu komponieren. Die Signalisierung für ankommende SMS ist auch mit dem Vibrationsalarm verknüpfbar.
Zusätzlich zu den 100 auf der Simkarte speicherbaren Nummern, verfügt das C35i noch über 100 Speicherplätze im Gerät.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind:
-Eine Liste entgangener Anrufe mit Uhrzeit
-Taschenrechner mit Währungsrechner
-Wecker/Kalender mit Erinnerungsfunktion
-Texteingabehilfe für Sms
-Spiele (wer’s braucht)
-Anschluß für externe Antenne
-Modem und Wapbrowser
Auch der Wapbrowser ist dank der einfachen Menüführung leicht zu bedienen, wenn man ihn denn überhaupt brauchen sollte.
Erwähnenswert ist auch die T9 Texteingabehilfe für SMS, die das Schreiben von solchen durch ein integriertes Wörterbuch mit Worterkennungssystem (in verschiedenen Sprachen) vereinfachen soll. Anfangs ist diese Funktion aber durchaus gewöhnungsbedürftig zu nennen und läßt sich, sofern man sich nicht auf die Hilfe der Software verlasen will, abschaltbar.
Das Schreiben von Sms geht ohnehin schnell von der Hand und fällt recht leicht, da der sich cursor schnell zum nächsten Buchstaben weiterbewegt. Dies geht deutlich schneller als beispielsweise bei der Nokia 51er Serie. Es gibt auch schon einige Vorgefertigte SMS-Texte (Verspätung, Verabredung, Jahrestag).
Zudem kann man aus 25 SMS-Symbolbildern wie ein Herz oder ein „Sorry“ wählen.
Das macht aber nur Sinn, wenn der Empfänger ebenfalls über ein Handy verfügt, das diese Symbolik unterstützt.
Angesichts des Preises von 199DM kann man die Ausstattung und die gebotenen Funktionen als überaus komplett bezeichnen.
So ist es vielleicht etwas verwunderlich, daß Siemens dem C35i „nur“ einen NiMh Akku spendierte, der unter dem Memoryeffekt leiden kann, und keinen Lithium-Ionen Akku. Bei mir ist dieser blöde Effekt schon eingetreten, ich werde mir bald einen neuen Akku zulegen, aber dann einen Lithium-Ionen Akku.
Zwar bietet das Handy aber eine integrierte Funktion ur Pflege des Akkus an, bei der der Akku vor dem Laden gänzlich entleert wird. Der Effekt wird trotzdem nicht beseitigt.
Fazit
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Bisher erfüllt das Siemens C35i meine Erwartungen voll und ganz.
Dank der sehr umfangreichen Ausstattung und dem günstigen Preis in Verbindung mit der hohen Sprachqualität ist es ein sehr gutes Angebot, das mit Hilfe des Wapbrowsers auch die speziellen wap-internet Seiten zugänglich macht. Allein der etwas schwache und wie erwähnt „laute“ Vibrationsalarm könnte besser sein.
In dieser Form durchaus ein „Nokiakiller“ im handlichen Format und gefälligen Design aber ohne austauschbare Oberschalen.
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