BenQ-Siemens C35i Testbericht
Erfahrungsbericht von stativision
Gelungen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Prämisse bei dem vor einigen Monaten von statten gegangenen Kauf war, dass es billig sein sollte, und nicht von Nokia. Nicht, dass ich einer dieser militanten Nokiahasser wäre, aber es ist immer wieder die Begebenheit, dass ich die letzten Trolle mit Nokiahandys sehe, spricht natürlich objektiv gesehen nicht gegen diese Handys, aber schon im Automobilbereich konnte ich Volkswagen nicht ab, da wollte ich mir das mobiltelefonische Äquivalent nicht auch noch selber zulegen.
Es wurde nach langer Vorinformationszeit schliesslich ein Siemens C 35 i (das „i“ soll für die Internetfähigkeit stehen, doch ausserhalb Europas besitzt es als Modell auch ohne i-Anhängsel W@p-Fähigkeit...). Ja, ich weiss, Siemens ist letztendlich fast genauso weit verbreitet wie Nokia, und kommt auch noch aus Spiessernation Deutschland, aber der kleine Unterschied machts.
Baugleich erhältlich gibt es das Siemens M 35 i, wobei baugleich heißt, dass die Technik exakt dieselbe ist, lediglich die Antenne wurde nach innen verlagert, und das Gehäuse ist Staub- Stoss- und Spritzwassergeschützt, was allerdings auch nur eine Werksangabe ist, die Realität sah bei einigen Modellen, die ich gesehen habe anders aus, eins war nach Regeneinsatz defekt, das andere hatte nach einem kleinen Sturz einen Riss, was natürlich auch Ausnahmefälle gewesen sein könnten.
Letztendlich war es aber die Tatsache, dass keiner in meinem Bekanntenkreis ein C-Modell hatte, und der Austesteffekt und die Neugierde bei mir überwog.
Die beim C 35 i aussenliegende Antenne stört mich dabei nicht besonders, im Gegenteil macht sie das Handy in meinen Augen Designmässig etwas exklusiver, da es keine hässliche, lange, im Querschnitt Runde ist, sondern eine abgeflachte, relativ kurze und schön gestylte.
Dass die Empfangsqualität unter einer innenliegenden Antenne leidet, ist übrigens mittlerweile nur noch ein Gerücht und alles andere als bestätigt.
Beim langwierigen Empfangstest zwischen dem M- und dem C-Modell unter gleichem Netz und gleichen Bedingungen gab es keine feststellbaren Unterschiede.
Das Handy also schlussendlich bei Drillisch mit E-Plus Studentenvertrag und für die obligatorische, symbolische eine Deutsche Mark gekauft, dazu noch ein Headset und eine Digitalkamera als netten Bonus bekommen (ich dachte diese Spezial-Aktion wäre schon vorher beendet gewesen, positive Überraschung also).
Die Inbetriebnahme gestaltete sich zu Beginn etwas schwierig, da mir das Personal offenbar eine Packung gab, der die ANLEITUNG nicht beilag, ist aber kein Grund zu verzweifeln und den Aufwand zu betreiben, das Teil extra abzuholen, denn im Internet gibt es originale Bedienungszettel für sämtliche Siemenshandys im PDF-Format.
Die, Kompliment, leicht verständlich, vollständig und in gutem Deutsch gehalten ist. Auch, wenn einige Abteilungen genauer besprochen werden sollten, zumindest das Kapitel „während des Gesprächs“ mit Anklopfen, etc. und diverse andere kompliziertere Funktionen sollten etwas genauer erklärt werden, ebenso wie die Netzbetreiberspezifischen Dinge, obwohl dieser Mangel an Info wohl eher Netzbetreibern zu Laste gelegt werden kann.
Den Anfang stellt das Einlegen der SIM-Karte dar, auf welcher alle Kundeninformationen, wie Tel.Nr. etc. gespeichert werden. Das lässt sich relativ einfach bewerkstelligen, indem man den dafür vorgesehenen Halter aus seinem Versteck zieht (farblich zum Glück abgehoben), die SIM-Karte hineinlegt und das Ganze zurückschiebt.
Leute mit feisten Fingern müssten sich wahrscheinlich helfen lassen, ich hatte überhaupt keine Probleme damit.
Beigepackt ist ein 500 mAh – MilliAmpereStunden NiMH-AKKU, ein Nickel-Metallhydrid-Akku, der im Gegensatz zu Li-Ion-Akkus (Lithium-Ionen-Akku) den Nachteil hat, dass er weniger Power hat, was natürlich zu geringerer Laufdauer des Handys führt, ausserdem ist es notwendig, dass der Akku vor dem erneuten Aufladen ganz leer sein muss. Ist dies nicht der Fall, verringert sich die Laufzeit nach einiger Zeit erheblich und es muss eine AKKUPFLEGE durchgeführt werden, die sich im Menü des Handys unter dem Punkt „Einstellungen -> Telefon -> Akkupflege“ befindet. War bei mir bis jetzt nicht nötig…
Zum Vergleich: Nokia besitzt 900 mAh Akkus, hat aber den Nachteil, dass diese schwerer sind und bei verhältnismässig nicht viel längerer Betriebsdauer doppelt so lange aufzuladen sind.
Der Akku muss vor Betrieb AUFGELADEN werden, was je nach Netz 2 bis 3 Stunden dauert, meist aber an der unteren Grenze liegt, beim Aufladen kann das Telefon selbstverständlich benutzt werden.
Die AKKUANZEIGE ist immer klar erkennbar am rechten oberen Rand, in vier verschiedenen Füllstadien wird man über die verbleibende Energie des Akkus informiert, während des Aufladens und wenn er vollständig beladen ist, weist die Anzeige natürlich daraufhin.
Das LADEGERÄT wird selbstverständlich mitgeliefert, ist relativ klein, aber leider leiert die Kontakststelle zum Handy bei etwas roherem Rein- und Rausziehen recht schnell aus, was dazu führt, dass man später hohen Druck aufwenden muss, um das Ganze zu starten, ist aber erträglich.
Üblicherweise hält der Akku bei normalem Betrieb 4 bis 5 Tage, was einer Laufzeit von ca. 100 Stunden entspricht. Die BEREITSCHAFTSZEIT beträgt laut Herstellerangaben 50 bis 180 Stunden, die GESPRÄCHSZEIT 90 bis 300 Minuten, was durchaus realistisch ist, das Ganze hängt natürlich von Faktoren wie der Entfernung zur nächsten Sendestation ab (höhere Entf. bedeutet mehr Energieverbrauch), eingeschaltetem Vibrationsalarm (verbraucht sehr viel Strom), etc. Im allgemeinen bedeutet wenig Herumspielen und keine angeschalteten Extras natürlich einen geringeren Stromverbrauch, zusätzlich hat man die Möglichkeit die Displaybeleuchtung auszuschalten, was bei Tage und Aussenlicht sinnvoll ist, aber letztlich nervt, wenn man dann auf einmal im Dunkeln den Menüpunkt (Einstellungen – Telefon – Display) suchen muss.
Woanders wird über die Akkuleistung hergezogen, weil sie niedrig sei, habe ich bis jetzt noch nicht nachvollziehen können. Entweder ein Fehler in der Produktion, oder schlichtweg falsche Behandlung.
Das DISPLAY der Siemenshandys ist allgemein recht gut gestaltet und feinauflösend. Bei den kleineren (C und M-Modellen) ist es fünfzeilig, wobei die obere für Empfangsbalken (vierteilig) und besagter Akkuanzeige draufgeht (nicht innerhalb des Menüs), die unteren für Navigation und auf dem Startbildschirm für die gut ablesbare Uhr und das Datum.
Die BELEUCHTUNG ist absolut ausreichend, da verstehe ich die Kritikpunkte nicht, auch die der Tastatur ist angenehm typisch mattgrün und leuchtet weder zu dunkel, noch zu hell.
Ganz Entspiegelt ist das Display natürlich nicht, ist mir bis jetzt aber kaum nachteilig aufgefallen, im Normalbetrieb könnte die Schrift manchmal ein wenig kontrastreicher sein, im Zwielicht muss man zwangsweise die Beleuchtung einschalten (keine spez. Taste), wenn man z.B. die Uhr lesen will, nur dann lässt es sich ein wenig schlechter ablesen.
Ein Problem mit dem Zerkratzen des Displays habe ich, obwohl ich nicht zimperlich damit umgehe und oft neben dem Telefon auch noch Geld, etc. in der Tasche habe, nicht festgestellt, ein paar sehr dünne Haarkratzer sind kaum erkennbar (viele lassen sich auch durch polieren entfernen).
Durch den angenehm grosszügig dimensionierten Anrufbutton mit grünem Symbol, der sehr zentral gelegen ist, wird Anrufen sehr komfortabel, einfach die Nummer eingeben und diese Taste drücken, oder erst die Taste drücken, worauf eine Liste der zuletzt gewählten Nummern erscheint – sehr praktisch. Direkt daneben, etwas kleiner und mit rotem Symbol, die Auflegetaste, gleichzeitig auch die „zurück“-taste und – bei längerem Druck – Ausschalter.
Die restliche TASTATUR ist, wie üblich, vom Zahlenblock besetzt, die Tasten sind ein wenig rau gummiert und griffig, leiden aber unter einem etwas ungenauem Druckpunkt und sind für grosse Finger ein wenig klein und dicht geraten, es sollte aber dennoch kein grosses Problem darstellen, die gewünschte Taste auch zu drücken. Werksmässig sind Tastentöne eingeschaltet, bei jedem Tastendruck klickts. Kann man zu einem Beep ändern, oder, wenn’s nervt (wie mich) ganz ausschalten.
Rechts und links direkt unter dem Display sitzen die Navigations(wippen)tasten, die entweder zum scrollen benötigt werden, oder zum Auswählen eines Menüpunktes. Je nach Belegung der SIM-Karte (also je nach Geschäft/Verkäufer) hat man die Möglichkeit die linke Startseitennavigationstaste frei zu belegen (SMS – wohl am sinnvollsten, Spiele, Rufnummer, Währungsumrechnung, Internet, etc.), oder eben auch nicht, dann, wenn sie vom Hersteller schon belegt ist. Üblicherweise ist dann die „Meldungen“-Funktion draufgesetzt.
Startlogos gibt es als voreingestellte wenig , mittlerweile kann man sich auch schon welche telefonisch bestellen, ist dabei aber weit im Hintertreffen gegenüber Nokia, mir egal, brauch ich eh nicht. Kann ich auch was draufmalen.
Die wichtigste Funktion ist wohl das TELEFONBUCH, Nummern eingeben und unter dem betreffenden Namen abspeichern, wobei mehrere Nummern pro Person noch nicht möglich sind.
Geht einfach vonstatten, weil Siemens dem Handy eine Extrataste dafür spendiert hat. Einfach draufdrücken und auswählen (über die Zifferntastatur kommt man direkt zum gewünschten Anfangsbuchstaben) oder neu eingeben (ganz oben).
Die besagte Taste wirkt aber nur bis zum zweiten Untermenüpunkt, direkt von einer SMS aufs Telefonbuch wechseln kann man also nicht, schade.
Insgesamt stehen 200 Nummernplätze zur Verfügung, wovon 100 auf dem Gerätespeicher auch mit grafischem Symbol abgelegt werden können. Wichtige Nummern können im anlegbaren V.I.P. Telefonbuch gespeichert werden, dass bei Bedarf mit zweimaligem Drücken auf die Telefonbuchtaste (mehr Übersichtlichkeit) geöffnet werden kann.
Zusätzlich können bis zu 6 eigene Nummern gespeichert werden, schön ist, dass man auch beim Telefonieren auf das Telefonbuch zugreifen kann (auch Tonfolgen speicher- und abrufbar).
Das MENÜ ist übersichtlich gestaltet, in 10 Unterpunkte, die jeweils noch mal mehrere Unterpunkte besitzen. Dass ausgerechnet der kaum benutzte INTERNET-Punkt (kostspielig und langsam, nur einmal ausprobiert, aber das Display zeigt die Seiten gar nicht mal so unbrauchbar an, jedoch ist die Menüführung hier gewöhnungsbedürftig) an den Anfang gesetzt wurde, ist nervig – und kann teuer werden, weil man so recht schnell auch unabsichtlich am Surfen ist. Dagegen gibt’s natürlich die TASTENSPERRE, recht gut auf die #-Taste gesetzt. Einfach gedrückt halten und drin ist sie, ebenso schnell wieder raus, was aber bis jetzt noch kein Nachteil war, im Gegenteil, man hat sie auch schnell im Dunkeln wieder raus. Jedoch nur absichtlich.
Ähnlich geht das schnelle Abschalten der Ruftöne von sich, hier musste die *-Taste herhalten, auch sehr komfortabel, schnell ein- und auch wieder ausgeschaltet. Übrigens machen das auch spezielle Symbole neben den üblichen Symbolen deutlich.
Die meist benutzten Menüpunkte sind wohl „Büro und Freizeit“, „Meldungen“ und „Einstellungen“. Im ersteren sind so gut wie alle Extrafunktionen des Handys enthalten:
Taschenrechner, Terminplaner, Spiele und ein Chronometer. Die meisten Funktionen erklären sich wohl von selbst, unter dem Menüpunkt „Spiele“ lassen sich vier Spiele auswählen: Labyrinth (genau das), Minesweeper (das Original von Microsoft, liegt ja auch Windows bei), Reversi (Steine über Steine springen lassen und dabei die gegnerischen übersprungenen in der Reihe zu eigenen umfärben) und Quattropoli (quasi vier gewinnt).
Die letzteren Beiden haben eine extrem hohe Schwierigkeitsstufe, also tüchtig üben, während Labyrinth wegen der aufrufbaren Vogelperspektive keine Herausforderung bietet. Das einzige, was man ständig spielen könnte, ist Minesweeper, das aber auch nicht das Gelbe vom Ei ist, aber schliesslich sind Spiele auch nur was für Kinder und deswegen auch nicht der Punkt, wo die Prioritäten sitzen sollten…hehe.
Der „Chronometer“ beherbergt eine Stoppuhr, einen Countdown und einen Wecker, wobei das letzte quasi dasselbe bietet wie „Termine“ (Genau, wie der Unterpunkt „Internet“ dasselbe bringt, wie der erste Menüpunkt, totaler Quatsch!).
Stoppuhr und Countdown erklären sich wohl von selbst, die Bedienung ist ohne vorher in die Anleitung zu schielen wohl etwas schwer, erschliesst sich aber dennoch auch von alleine.
Sehr nützlich übrigens beides! Die Stoppuhr hat sich im Mikrobiologischen Teil des Praktikum beim Studieren und einigen anderen Dingen schon bewährt, der Countdown insbesondere bei gut getimeten Kochen – Immerhin ist mir seit der Benutzung desselben keine Pizza mehr im Ofen verbrannt!
Unter „MELDUNGEN“ hat man alles, was mit SMS zu tun hat, auf einen Blick. Hier kann man Einstellungen vornehmen (Wie lange hat die SMS Gültigkeit? – 1h, 12h, 1tag, eine Woche…, erhält man einen Statusreport und direkte Antwort, und was für eine Art Text soll es sein? – Standard, telex, fax, e-mail, x-400…, natürlich kann man das Alles auch auf manuelle Auswahl stellen, sodass man nach dem Erstellen jeder SMS diese eingeben kann), die Nummer des Servicezentrums checken und natürlich die geschriebenen SMS und die empfangenen abrufen. T9 besitzt dieses Handy natürlich auch, abschalten geht einfach – einfach die *-Taste lange drücken.
Ein Nachteil: Wenn ein Wort einer zu schreibenden SMS von der zweiten in die Dritte Zeile ragt, werden die T9-Wortvorschläge über das zu schreibende Wort geblendet. Schlecht, denn so erkennt man die Vorschläge nicht, da die Überblendleiste nur die Zahlen zur Nummerierung der Wörter anzeigt (bzw. „manuell“).
Was merkwürdig ist: Welche von den selber verschickten Nachrichten im Speicher abgelagert werden, scheint Zufall zu sein. Näheres habe ich noch nicht herausgefunden.
KLINGELTÖNE kann man natürlich auch selber komponieren, leider nur eine und es bedarf einiger Übung, das vernüftig hinzukriegen. 23 sind vorgegeben, das dürfte für den Normaluser ausreichen, auch wenn man so ca. die Hälft gleich in die Tonne kloppen kann… soll aber, so ich richtig gehört habe, Geschmackssache sein. Immerhin soll es Leute geben, die sich freiwillig Britney Spears aufs Handy holen… Ist übrigens, genau wie Logos auch nicht die Stärke von Siemens, Klingeltöne anzubieten. Aber ist letztendlich eh Abzockerei, also eher gut so.
Für verschiedene Anrufer kann man aber auch auf diesem Billighandy sogar schon verschiedene Klingeltöne setzen, zusätzlich kann man VIP-Anrufer, die besonders gekennzeichnet sind, „anlegen“.
Die Lautstärken für Termine, Meldungen und Anrufe lassen sich getrennt festlegen und zwar in vier vernünftig aufgeteilten Stufen. Auch für Schwerhörige laut genug.
Die Möglichkeit, Ruflisten einzusehen (wobei der Nachteil ist, dass gewählte Gespräche nicht mit Zeit des Anrufens versehen werden), gibt’s hier natürlich auch, ebenso, wie die Zeit der ausgehenden und einkommenden Gespräche anzusehen – schön.
Die Empfangsqualität ist durchweg recht gut, in Stadtgegenden hat man normalerweise 3 bis 4 Balken, nur selten ist der Empfang wirklich schlecht, selbst bei einem bist zwei Balken hat man noch akzeptablen Ton und Empfang, Abbruch ist ganz selten.
In Kellern und sehr weit von einer Stadt (gleich dem nächsten Sendeturm) entfernten Gebieten ist der Empfang – logisch – oftmals katastrophal und so muss das Handy dort öfters schon mal sein Netz suchen, was mitunter recht lange dauern kann. Hängt aber natürlich mehr vom Betreiber ab, als vom Handy!
Die Sprachqualität ist durchschnittlich, es rauscht und knistert nie übermässig, zu leise ist es eigentlich auch nicht, könnte aber auf der höchsten Lautstärke etwas lauter sein, für den Fall, dass die Umgebung extrem laut ist.
Ein grosser Vorteil des Handys: Es ist extrem robust, auch wenn es nicht die Outdoorvariante ist. Ein 2 Meter Sturz auf Kies und in Wassernähe ist jedenfalls unbeschadet überstanden worden, um nur von einem zu reden. Die Grösse und das Gewicht sind mittlerweile ja Standard, im Gegensatz zu manch Prepaidhandy wirkt es allerdings immer noch recht klein.
Im Gegensatz zu Nokia macht Siemens mehr einen auf Geschäfts/Businesshandy, was man einerseits am Design, andererseits anhand mancher Funktionen feststellen kann. Seriöser kommen die Modelle daher, aber auch weniger Freizeitmässig, so fehlen die bunten auswechselbaren Oberschalen grösstenteils, die Spiele sind nicht so unterhaltsam etc., von den drei wählbaren Grafikstilen ist nur eins etwas verspielter (Stil Hund) Robuster und gefälliger sind mir die Siemenshandys aber allemal lieber. Zumal man mit den neuen Modellen auch die letzten Nokiabastionen aushebelt, so gibt es mittlerweile auswechselbare Oberschalen, die man auch noch per Hand nach eigenem Motivwunsch bemalen kann. Und die Modelle mit Infrarotschnittstelle können auch noch ihre Logos und Klingeltöne aus dem Netz holen, ganz kostenlos (zieht man die geringen Onlinekosten ab) und komfortabler.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich recht zufrieden mit dem Siemens C 35, sieht man mal von Kleinigkeiten ab, mit denen man gut leben kann und die sicher auch bei anderen Handys auftreten. Die Anfangsschwächen (Handy geht ohne ersichtlichen Grund aus, Softwareprobleme) wurden gut überwunden und inzwischen gibt es den Nachfolger C 45, das in einigen Punkten, insbesondere im Design und individuelle Gestaltung besser geworden ist, aber leider eine schlechtere Tastatur und keinen Taschenrechner mehr bietet.
12 Bewertungen, 4 Kommentare
-
14.02.2002, 00:21 Uhr von Hilli
Bewertung: sehr hilfreichSowas nenne ich einen Ausführlichen Handy-Bericht! MfG Andreas
-
14.02.2002, 00:13 Uhr von nbymyname
Bewertung: sehr hilfreichWer deinen Bericht gelesen hat, ist bestens über das Handy informiert! Da hast du dir wirklich Mühe gegeben, gratuliere! Ciao, nbymyname
-
14.02.2002, 00:05 Uhr von safexy
Bewertung: sehr hilfreichWeiter so ausführliche Meinungen - super
-
14.02.2002, 00:01 Uhr von kulosa
Bewertung: sehr hilfreichIch finde, daß einstellen von Meinungen hier ist reine Zeitverschwendung. In einigen Monaten, wenn wieder Auszahlungen anstehen, werden die sich wider was einfallen lassen, um die meisten nicht auszahlen zu müssen. mfg Jan
Bewerten / Kommentar schreiben