Kombucha Testbericht
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Erfahrungsbericht von Aquakid
Wir Wollen Alle 120 Jahre Alt Werden !!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo meine lieben Ciao-Freunde... Nachdem mein letzter Bericht erstaunlicherweise ganz gut ankam, freue ich mich Dir ausführliche Informationen über das Thema „Kombucha“ geben kann.
Kombucha – fast jeder hat schon einmal was davon gehört. Einige sagen es ist gesund, einige sagen Kombucha heilt Krankheiten, kann man trinken, es ist ein Pilz... Aber geht das denn überhaupt?? Was genau ist Kombucha, wo kommt Kombucha her? Und was ist so legendär an ihm????? Finde es heraus....
1. Was ist Kombucha?
2. Woher kommt Kombucha?
3. Wie bin ich auf Kombucha aufmerksam geworden?
4. Was genau bewirkt Kombucha?
5. Kombucha – Flechte oder Pilz? Nebenwirkungen
6. Wie kriegt man diesen Pilz her?
7. Was sollte man beim Kauf von Kombucha Tee in Flaschen wissen?
8. Anwendung und Dosierung
9. Inhaltsstoffe
10. Wie bereitet man dieses Getränk zu?
11. So züchte ich einen Ersatzpilz
12. So lagere ich Kombucha richtig
13. Schwarzer Tee
14. Kräutertee
15. Alternative zum Zucker
16. Nebenwirkungen
17. Kann man Kombucha nur trinken?
18. Fazit
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1.Was ist Kombucha?
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Streng genommen handelt es sich bei Kombucha um einen Teepilz oder genauer gesagt um eine Flechte, die auf einer Nährlösung aus Tee und Zucker wächst. Mit der Zeit hat es sich jedoch eingebürgert, dass das prickelnde Gärgetränk, welches daraus entsteht, ebenfalls Kombucha genannt wird. Je nach der geographischen Region, in der Kombucha entstanden ist, sind der Pilz und das Getränk geringfügig anders zusammengesetzt. Auch vom Geschmack her unterscheiden sich die Teepilze, immer abhängig von ihrer Herkunft. Vergleichen kann man dieses Phänomen vielleicht mit einer Weinsorte, deren Geschmack ebenfalls je nach Anbaugebiet variiert.
Gebraut aus Teeblättern und Zucker und anschließend vergoren mit einem speziellen, wenig attraktiv anzusehenden, aber wirkungsvollen Pilz, so entsteht das Gärgetränk Kombucha.
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2.Woher kommt Kombucha?
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Die eigentliche Entstehungsgeschichte des Pilzes ist unklar und sage- und legendenträchtig. Seit Kombucha von Menschen genossen wird, und das geschieht schon seit zwei Jahrtausenden, erhält er quer durch die verschiedene Kulturkreise die erstaunlichsten und wunderbarsten Bezeichnungen. Auf alle Fälle gibt es dieses Getränk schon seit Jahrtausenden in China (woher denn sonst ;o) Allerdings weiß man da auch nicht so ganz bescheid, denn in China gibt es nur Legenden über Kombucha:
So besagt eine Geschichte, dass der Taufpate des Getränks ein koreanischer Wanderarzt namens „Kombu“ gewesen sein soll. Dieser kurierte mit Hilfe des heilsamen Teegetränks um 400 n. Chr. den damaligen japanischen Kaiser Inkyo von einem schweren Magenleiden. Verständlich, dass das Prominentenheilgetränk dann nach dem erfolgreichen Arzt benannt wurde: denn übersetzt heißt Kombucha nicht anderes als „Tee des Kombu“.
In China wurde der Tee als Verjungungsmedizin benutzt. Kombucha sollte dort, regelmäßig genossen, unsterblich machen und die Lebenskräfte auf zauberhafte Weise stärken. Die Verwendung des gesunden Trunks während der Han-Dynastie in China wie auch im gesamten ostasiatischen Raum als Volksnahrungs- und Hausmittel gegen alltägliche Beschwerden.
Den Weg in die westliche Welt fand Kombucha über ein anderes Land, das für seine Teekultur berühmt ist: Russland (ned Ostfriesland hihi) Auch im zaristischen Russland und im Baltikum war der Gärtrunk aus Tee, Zucker und Teepilz im Volk wohl bekannt. Von dort aus trat er um die Jahrhundertwende seinen Siegeszug in westeuropäische Gefilde an. Die Russen sind seit Jahrhunderten wie ihre chinesischen Nachbarn begeisterte Teetrinker, haben aber im Gegensatz eine ganz eigene Teekultur, wie die Erfindung des landestypischen Samowars, der in jedem noch so kleinen russischen Haushalt zur Standardeinrichtung gehört.
Ist die Entstehung ein Zufall? Bei der Teezubereitung war und ist in Russland vor allem schwarzer Tee aus China sehr beliebt. Nun liegt der Schluss nahe, dass mit den Teelieferungen auch die Rezeptur zur Herstellung des Kombuchagetränks importiert wurde. Tatsächlich hat es sich aber wohl folgendermaßen verhalten: Als Ersatz für den recht teueren schwarzen Tee verwendete man in der russischen Bevölkerung gerne die weniger kostspielige getrocknete Kombulage. Wissenschaftler, die sich mit dem Phänomen Kombucha beschäftigen, vermuten, dass auf diesem Algentee durch Einwirkung verschiedener Einflüsse, wie etwa Luftzufuhr, Temperaturen und ähnlichem eine Art Teeschwamm oder Teepilz entstand. Dieser wurde dann zusammen mit dem Tee vergoren, und so war per Zufall ein neues Getränk geboren. Den Schwamm oder Pilz nannte man der Einfachheit halber genauso wie den Tee, auf dem er entstanden war: Conbucha bzw. Kombucha.
Ist schon irre zu sehen, dass die Herkunft von Kombucha nicht eindeutig ist. Aber er ist nun mal auf der ganzen Welt verbreitet. Selbst zu uns nach Europa kam Kombucha früh. Im 2. Weltkrieg haben Kinder den Pilz getrocknet und als Kaugummi verwendet.
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3.Wie bin ich auf Kombucha aufmerksam geworden?
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Meine Omi hat in den 80iger Jahren Knochenmarkkrebs bekommen in einem erweiterten Stadium. Wie jeder andere auch musste sie zur Chemo-Therapie. Durch Zufall hat sie mitbekommen, wie eine Freundin von ihr jahrelang Kombuchatee zubereitet und ihr auch gleichzeitig über Kombucha informiert wie toll das doch ist, dass man alles mit heilen kann jede Krankheit und jedes Leiden. Was hatte meine Oma noch zu verlieren? Sie hat sich einen Ableger von dem Pilz mit nach Hause genommen und hat seitdem den Tee zubereitet. Sie trinkt ihn täglich. Und jetzt kommt das was eigentlich unglaublich aber wirklich geschehen ist. Nach einem Jahr nachdem herauskam, dass sie Krebs hat, hat man festgestellt, dass sich der Krebs auf ein Minimum zurückgebildet hat. Selbst für Ärzte war das unglaublich, schließlich war sie soweit, dass der Krebs von der Chemotherapie nur aufgehalten werden kann aber nicht mehr zurückgeht. Mit einfachen Worten, man gab ihr nicht mehr lange zum Leben. Daher ist es um so erstaunlicher, dass der Krebs nur noch minimal in ihrem Körper ist. Heute trinkt sie den Tee immer noch täglich und muß nur einmal im Monat nur noch zur Chemotherapie.
Wir haben soviel über Kombucha anschließend noch gehört, vor allem in den Medien. Wir baten meiner Oma uns einen Ableger zu geben damit wir ihn auch zubereiten können. Heute bin ich derjenige der ihn regelmäßig zubereitet. Ich achte auch streng darauf, dass ich mich an sämtliche Zubereitungsvorschriften halte, damit der Pilz auch nicht beschädigt wird und die Qualität meines Tees erhalten bleibt...
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4.Was genau bewirkt Kombucha?
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Bei regelmäßiger Einnahme wirkt sich Kombucha positiv auf den gesamten Organismus und vor allem das körpereigene Abwehrsystem aus. Kombucha kann z.B. schnell helfen, einen gestörten Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren – dieser tritt oft in Folge von Stress und/oder einseitiger und zu saurer Ernährung auf – und bei einer bakterienbedingt gestörten Darmflora, z.B. durch eine Antibiotikabehandlung. Auch zur Vorbeugung von Leberschäden sowie bei Gicht oder einem erhöhten Cholesterienspiegel hilft Kombucha. Eine Kur mit Kombucha kann auch die Genesung nach Magen- oder Darmoperationen unterstützen.
Sogar bei Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen und Allergien kann Kombucha erfolgreich helfen. Kombucha hat einen direkten, schnell spürbaren Effekt auf unser allgemeines Wohlbefinden. Besonders wirksam ist der Gärtrunk also auch bei den zahlreichen alltäglichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen und Übelkeit, die unser Körper nicht aus eigener Kraft bewältigen kann.
Besonders den Zellstoffwechsel, der für alle Erneuerungs- und Aufbauprozesse im Körper verantwortlich ist, wird durch Kombucha angeregt. Durch den regelmäßigen Verzehr werden neue Mitochondrien in die Körperzellen gebracht. Diese winzigen Zellbestandteile enthalten die Enzyme des Energiestoffwechsels. Dadurch können die gesunden Zellen atmen, wachsen und sich vermehren, was insofern bedeutsam ist, als sich unser Körper laufend regeneriert. Verbrauchte Zellen werden abgestoßen oder ausgeschieden, frische Zellen nachgebildet. Der Lebenskreislauf ist im Fließgleichgewicht.
Auch entschlackt und entgiftet Kombucha das Organsystem, insbesondere auf die Leber. In diesem Organ werden nämlich alle körpereigenen Gifte gebunden.
Durch die Milchsäurebakterien wirkt Kombucha bei Gicht. Denn sie helfen dabei, den Harnsäurespiegel zu senken. Kombucha kann die schwer lösliche Harnsäure in wasserlösliche Verbindungen umwandeln, womit diese mit dem Urin ausgeschieden werden kann. Wer Gichtanfällen vorbeugen möchte oder eine medizinische Behandlung natürlich ergänzen will, ist mit dem milchsäurehaltigen Kombucha sehr gut beraten.
Kombucha wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Denn im Kombucha kommen wie in jeder Flechtenart so genannte Flechtensäuren in relativ hoher Konzentration vor. Bekannt ist diese Säure, die stark antibiotisch wirkt und damit vor Krankheitserregern schützen kann. Ein weiteres in Kombucha natürlich vorkommendes Antibiotikum ist die rechtsdrehende L(+)-Milchsäure. Sie kann die Verbreitung von Darmfäulnis verursachenden Bakterien unterdrücken oder aufhalten. Denn sie stellt das für den Darm so wichtige saure Klima wieder her oder hilft dabei, die aufrechtzuhalten.
Der pH-Wert von Kombucha ist in etwa identisch mit dem im Darm ist. Kann das Getränk auf sanfte Weise die Darmflora sanieren und ein gesundes Darmmilieu herstellen. Zudem wird die Bildung der für Gesundheit wichtigen Darmbakterien unterstützt und durch sie die natürliche Abwehr gegen schädliche Bakterien gefördert.
Außerdem schützt Kombucha das Immunsystem. Die körperliche Abwehr wird einerseits durch die gute Wirkung von Kombucha auf das Magen- und Darmsystem gestärkt. Beim Immunschutz spielen weiterhin besonders die Polysaccharide eine wichtige Rolle. Sie füttern die Immunzellen mit Energie und mobilisieren die Abwehr bei eindringenden Krankheitserregern. Eine Kombuchakur bietet sich zu Erkältungs- und Grippezeiten entweder als vorbeugende Maßnahme oder nach einer überstandenen Krankheit während der Rekonvaleszenz an. Auch bei einer Neigung zu Allergien unterstützt Kombucha wirkungsvoll die körpereigenen Abwehr.
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5.Kombucha – Flechte oder Pilz?
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Ob Kombucha nun zu den pflanzlichen Meereslebewesen-Algen-oder zu der Pilzfamilie gehört, ist nach wie vor unklar. In gewissem Sinne ist beides richtig. Hierzu ein kurzer Exkurs in das Gebiet der Mikrobiologie ;o) :
Verschiedene Wissenschaftler, die sich vor allem in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts mit der Ensteheung und Wirkweise des Kombucha auseinandersetzten, kamen zunächst zu dem Schluss, dass es sich bei dem quallenartigen Gebilde um eine Art Schwamm handelt. Also wurde dem Kombuchaschwamm dieselben Heilstoffe unterstellt wie dem uns bekanntenBadeschwamm. Kombucha sollte demnach besonders jodhaltig und daher empfehlenswert bei Schilddrüsenleiden sein. Nachträglich ist dies wissenschaftlich nicht haltbar. Andere Experten hingegen sind davon überzeugt, dass Kombucha eine reine Pilzart sei. Wieder andere halten ihn für eine Flechte... :o)
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6.Wie kriegt man diesen Pilz her?
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Das ist ganz einfach. Entweder Du hast einen Bekannten oder Verwandten, der Kombucha selbst zubereitet. Von dem kannst Du einen Pilzableger bekommen. Allerdings kann man die Pilzkultur auch in Reformhäusern oder bei Apotheken bestellen. Ich hole meinen immer in der Apotheke. Rufe vorher an und bestelle ihn und hole ihn mir ab, wenn er da ist. Diese Pilzkulturen sind von Labors streng nach Vorschrift gezüchtet OHNE IRGENDWELCHE CHEMIE!!!! Alles rein natürlich. Ich zahle für den Pilz ca. DM 60,--. Der Pilz hält sich jahrelang, wenn man ihn korrekt lagert und behandelt. Allerdings kaufe ich mir alle Jahre einen neuen Pilz. Ich würde sowieso empfehlen den Pilz neu von der Apotheke oder vom Reformhaus zu holen. Denn da hat man einen nagelneuen unverbrauchten Pilz.
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7. Was sollte man beim Kauf von Kombucha Tee in Flaschen wissen?
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Der Kombuchatee in Flaschen abgefüllt ist meiner Meinung nach nur Schrott. Schrott, die von Industrien verkauft werden, um damit die Beliebtheit dieses Getränkes auszunutzen. Um das mal klarzustellen. Wenn man Kombuchatee selbst herstellt und in Flaschen füllt, muß man diese kühl stellen, da der Tee sonst bei Wärme weitergärt und damit Gas bildet. Man muß daher regelmäßig, wenn man die Flaschen nicht kühlstellt, die Flaschen kurz öffnen und das Gas rauslassen. Denn sonst kann es passieren (wie es uns passiert ist), dass die Flasche explodieren kann. Und das ist eine Schweinearbeit, das wieder in Ordnung zu bringen. Das der Tee weitergärt ist ganz normal und natürlich und so soll es auch sein. Nun zum Fall: Komischerweise stehen die Kombuchaflaschen in Reformhäusern und anderen Läden nicht im Kühlregal sondern ganz normal bei Raumtemeratur ohne das ein Mitarbeiter sie regelmäßig öffnet. Das ist ein klares Anzeichen dafür, dass dieser Tee mit chemischen Mitteln verarbeitet wurde um den Tee
1. haltbarer zu machen und
2. seine natürlichen Vorgänge stoppt.
Dazu werden die Flaschen überteuert verkauft. Die Preise für eine 0,75 Literflasche liegen zwischen DM 6,-- und DM 19,--. So eine Flasche hält gerade mal einen Tag und Kombucha muß man täglich trinken, damit es seine ganze Wirkung erzielen kann. Das wäre auf Dauer sehr teuer.
Also, wenn Du Dich für Kombucha interessierst, dann kauf Dir den Pilz und mach es Dir selber. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch OHNE CHEMIE!!!!!
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8.Anwendung und Dosierung
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Beim Teepilz sind bislang keine schädlichen Nebenwirkungen festgestellt worden. Voraussetzung ist natürlich, dass Du ihn nicht zu hohen Dosen trinken. Kombucha kann jeder zu sich nehmen: Gesunde wie auch Kranke, Kinder, Menschen, die viel geistig arbeiten oder große körperliche Leistungen vollbringen. Zur Vorbeugung von Beschwerden und zur Kräftigung des Immunsystems gilt lediglich, dass man Kombucha regelmäßig zu sich nimmt, so dass das Getränk seine volle Wirkung entfalten kann.
Im Allgemeinen empfiehlt sich die folgende Dosierung:
- Etwa ne Viertel Stunde vor dem Frühstück 1 Glas Kombucha auf nüchternen Magen. Du kannst Kombucha auch mit Quell- oder Mineralwasser verdünnt zu Dir nehmen.
- Mittags nach dem Essen 1 Glas
- Abends nach dem Essen 1 Glas oder
- 1/8 Liter Kombuchagetränk täglich nach dem Mittagessen.
Ich selber trinke morgens vorm Frühstück, Mittags und Abends ein Glas.
Wenn Du Kombucha bei gesundheitlichen Beschwerden als begleitende Behandlungsmaßnahme neben einer medikamentösen Therapie einsetzen möchten, empfiehlt sich die Rücksprache mit Deinem Arzt. Falls er Naturheilverfahren gegenüber aufgeschlossen ist, stimmt er mit Dir zusammen unter Umständen ein Therapiekonzept ab, in das sich eine Kombuchakur nahtlos einfügt.
Die Mengenangaben des Kombucha pro Glas variieren in Expertenkreisen: einige behaupten 0,1 Liter pro Glas wäre die ideale Menge, andere sind davon überzeugt, dass man insgesamt einen ¾ Liter pro Tag zu sich nehmen sollte, um das Wirkpotenzial des gesunden Trunks voll auszuschöpfen. Auch hier gilt: Mach Deine eigene Erfahrungen. Mehr als ¼ Liter pro Glas sollte es jedoch nicht sein, weil Kombucha sonst abführend wirken kann.
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9.Inhaltsstoffe
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Zwar können sich so einige Wissenschaftler nicht erklären warum Kombucha unheilbare Krankheiten plötzlich gesund macht, aber zumindest haben die die Inhaltsstoffe aus dem Getränk extrahiert. Neben den wichtigsten Heilstoffen Glukuronsäure, Essigsäure, Milchsäure und den Polysacchariden handelt es sich dabei um Vitamine, Mineralstoffe, verschiedene Enzyme, Hefen und geringe Spuren von Koffein. Um die besondere Wirksamkeit der Inhaltsstoffe des Kombuchagetränks zu erklären, bedarf es jedoch noch eines Schlüssels:
- Glukuronsäure zur Entgiftung
- Essigsäure für den Stoffwechsel
- Polysaccharide für die Abwehr
- Milchsäure für eine gesunde Darmflora
- Vitamine B1, B2, B3, B6 und B12 für das Nervensystem
- Folsäure für die Körperzellen
- Vitamin C für den Immunschutz
- Vitamine D, E und K für Haut und Knochen
- Hefen für den Darm
- Eisen, Natrium, Mangan, Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink
- Koffein
- Glukonsäure, Kohlensäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Oxalsäure
Wie man sieht, sind diese Inhaltsstoffe schon eine gute Voraussetzung für das Wohlbefinden. Allein die Kombination und die gute Zusammenarbeit zwischen den Wirkstoffen bewirkt die Bekämpfung von Krankheiten...
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10.Wie bereitet man dieses Getränk zu?
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Ich muß dazu sagen, dass die Zubereitung leicht aufwändig ist. Man sollte ca. 2 Stunden einplanen, je nach Menge, die man zubereiten will. Folgende Gegenstände brauchst Du, um Kombucha herzustellen:
- Einen Kochtopf (Größe je nach gewünschter Menge)
- Ein Gärgefäß, am besten eine neu gekaufte Glasblumenvase
- Wasser, oder Mineral- oder Heilwasser
- 100 Gramm Zucker je Liter
- 2 Teelöffel Tee (siehe die Kapitel mit den Teesorten) je Liter Wasser
- Einen Kombuchapilz
- Etwas Ansatzflüssigkeit (erhälst Du mit dem Pilz)
- Ein Leinen- oder Baumwolltuch
- Trichter
- feines Sieb
- Einweggummi oder Bindfaden
- leere alte Flaschen
1. Setze die gewünschte Menge Wasser (max. 10 Liter) zum kochen auf.
2. Das Wasser ca. 10-15 Minuten abkühlen lassen bevor Du den Tee hineingibst
3. Seihe die Teeblätter oder –kräuter ab.
4. Danach löse die 100g/Liter im Teewasser auf
5. Jetzt den Tee auf Handwärme abkühlen
6. Die Flüssigkeit nun in die gut ausgespülte Vase. Und 10% Ansatzflüssigkeit mit reingeben. Achte: Je mehr Du dort reingibst, desto schneller gärt der Tee.
7. Dann mit dem Leinen- oder Baumwolltuch die Öffnung schließen und mit dem Gummiband oder Bindfaden festbinden.
8. Nun stelle das Gefäß an einem warmen, luftigen und nicht zu hellen Platz mit etwa 23°C. Während der Gärprozesse sollte das Gefäß nicht bewegt werden!! Je kühler es ist, desto länger dauert der Gärprozess. Das Gefäß sollte nicht am Zug stehen!! Außer am ICE ;o)
9. Nach 8-10 Tagen entnimmst Du den Pilz mit sauberen Händen und lege ihn in ein Aufbewahrungsgefäß.
10. Fülle nun die Flüssigkeit in gut ausgespülte Flaschen. Achte darauf, dass Du einen Trichter und das Sieb benutzt, sonst hast Du Pilzschleim im Getränk, ist nicht schlimm, sieht nur komisch aus.
11. Anschließend die Flaschen kühl lagern
12. Wenn Du im Anschluss einen neuen Ansatz herstellen willst, leg Den Pilz für 10 Minuten in lauwarmes Wasser und wasch ihn anschließend ab.
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11.So züchte ich einen Ersatzpilz
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Sollte Dein Kombuchapilz aus irgendeinem Grund, sei es weil er Zug bekommen hat, hellem Licht oder Zigarettenrauch ausgesetzt war, nicht mehr produzieren können, bietet sich als Vorbeugungsmaßnahme die Zucht eines Ersatzpilzes an.
In manchen Fällen, besonders im Sommer, wenn es warm ist, entsteht ein zweiter Kombuchapilz manchmal von ganz alleine. Der alte Pilz sinkt beim Ansetzen auf den Boden des Gärgefäßes und an der Oberfläche bildet sich ein neuer Pilz. Ist es jedoch draußen kälter, und Sie benötigen schnell einen Ersatzpilz für sich oder zum Verschenken, so empfiehlt sich folgende Vorgehensweise.
1. Gib das frische Kombuchagetränk zur Hälfte in ein Einweckglas und füll es dann mit frisch zubereitetem und abgekühltem Tee auf.
2. Schneide von Deinem Pilz mit einer sauberen Schere ein kleines Stück von etwa 3 Zentimeter Größé ab und gib es in das Glas.
3. Schütze den Kombucha mit einem sauberen Baumwolltuch, das Du fest über das Glas bindest, vor Insekten und Staub.
4. Lass das Zuchtglas 3-4 Wochen lang stehen und bewege es bitte nicht in dieser Zeit.
5. Wenn die Pilzscheibe, die sich an der Oberfläche bildet, etwa 1 Zentimeter dick ist, hast Du einen neuen Ersatzpilz!!
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12.So lagere ich Kombucha richtig
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Der in Flaschen abgefüllte Kombucha sollte im Kühlschrank oder einer kühlen Speisekammer aufbewahrt werden, wo er lichtgeschützt ist. Denn Wärme und Lichteinstrahlung setzen den Gärproszess in Gang. Das Getränk ist bei sachgemäßer Aufbewahrung ca. 3-4 Wochen haltbar. Je länger er steht, desto höher wird sein Säuregehalt, denn der Gärprozess setzt auch in den Flaschen weiter fort. Wenn der Kombucha zu sauer und ungenießbar ist, dann kann man ihn wunderbar als Essig verwenden. Ansonsten kann man ihn mit Mineralwasser oder Apfelsaft verdünnen, damit man ihn noch aufbrauchen kann.
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13.Schwarzer Tee
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Schwarzer Tee wird aus den immergrünen Blättern des Teestrauchs, einer Kamelienart, gewonnen.
Genau wie Grüner Tee wird er nach dem Pflücken der oberen Blattspitzen zum Welken ausgelegt. Während der Grüne Tee nun durch dämpfen getrocknet wird, steht beim Schwarzen Tee nach dem Welken das Rollen auf dem Programm.
So werden die Zellen aufgeschlossen und der Zellsaft kann mit Sauerstoff in Verbindung treten. Dieser Oxidationsprozess wird Fermentation genannt und gibt dem schwarzen Tee seine typische kupferrote Farbe. Sie erfordert große Sorgfalt und hohe Fertigkeit, denn sie ist ausschlaggebend für die Qualität des fertigen Tees. Abschließend wird der fermentierte Tee schonend getrocknet und verpackt.
Schwarzer Tee ist beim Zubereiten des Kombuchagetränks bestens geeignet. Schwarzer Tee hat folgende Inhaltsstoffe:
- Koffein (Teein)
- Theophyllin
- Gerbstoffe
- Ätherisches Öl
Man sollte darauf achten, dass man den Tee nicht zu lange ziehen lassen darf, denn sonst machen die Gerbstoffe den Tee bitter und stark.
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14.Grüner Tee
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Bei der Schwarztee-Herstellung werden viele auf den Menschen günstig wirkende Bestandteile (u. a. die Catechine) verändert oder zerstört. Nicht so beim Grüntee, da bei der Produktion, je nach Qualität bzw. Herstellungsland, die Blätter luftgetrocknet werden. Eine andere Möglichkeit der Behandlung ist das Dämpfen. Dabei werden die Blätter sofort nach dem Ernten mit Dampf behandelt und danach getrocknet. Andere Herstellungsvorgänge beinhalten das »Rösten« der Blätter. Der Koffeingehalt und das Aroma werden auch durch das Pflücken der Blätter in verschiedenen Wachstumsstadien beeinflußt. Klima und Jahreszeit tun ein übriges.
Der grüne Tee stammt also von denselben Pflanzen, aus denen schwarzer Tee hergestellt wird. Nur wird der grüne Tee im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert. Stattdessen werden die Blätter während der Verarbeitung heißem Dampf ausgesetzt und behalten so ihre grüne Farbe. Auf diese Weise bleibt beispielsweise der hohe Vitamin-C-Gehalt – Teeblätter enthalten viermal so viel davon wie Zitronen – erhalten. Grüner Tee ist reich an:
- Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin E, Rutin
- Koffein
- Ätherischen Ölen
- Gerbstoffen
- Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Nickel, Phosphorsäure, Germanium, Tannin, Zink
Bitte achte darauf, dass man die Teeblätter nie in kochendes Wasser reintun darf, denn sonst werden diese Inhaltsstoffe zerstört. Darum auch ca. 10-15 Minuten warten (siehe Kapitel 10)
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14.Kräutertee
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Statt schwarzen oder grünen Tee kannst Du auch Kräutertees für Deinen Kombuchaansatz verwenden. So kannst Du Geschmack und Wirkung verändern oder verstärken, ganz nach Deien persönlichen Bedürfnissen. Kombucha potenziert in jedem Fall die Wirkung der Kräuter. Sie wirken als Kombuchagetränk wesentlich stärker als in ihrer Reinform. Du kannst die Kräuter übrigens auch mit anderen Kräutern mischen. Dazu 5 Mischempfehlungen:
Mischung A:
Schafgarbe, Brennnessel, Vogelmiere, Löwenzahn, Waldmeister und Dost zu gleichen Teilen mischen.
Mischung B:
Brombeerblätter, Himbeerblätter, schwarze Johannisbeerblätter und Waldbeerblätter zu gleichen Teilen mischen.
Mischung C:
Hagebutte, Brennnessel und grünen Tee zu gleichen Teilen mischen.
Mischung D:
Je 10g Bärlapp, Brennnessel und grünen Tee zu gleichen Teilen mischen.
Mischung E:
Schafgarbe, Löwenzahn, Himbeerblätter, Brennnessel und Holunderblüten zu gleichen Teilen mischen. Diese Mischung kann man auch gut mit Honig ansetzen.
Bei den Kräutern sollte man darauf achten, dass man den Tee 5-10 Minuten mehr ziehen lassen soll, als die anderen Tees.
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15.Alternative zum Zucker
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Für die Kombuchazubereitung ist immer Zucker erforderlich, weil sich der Pilz davon ernährt. Zum Ende des Gärprozesses ist er weitgehend umgewandelt. Es bleibt jedoch immer ein gewisses Quantum an Restzucker, was besonders für Diabetiker vom Interesse ist. Da dieser Zuckergehalt variiert, sollten Zuckerkranke am besten auf den Pressextrakt aus Kombucha ausweichen.
Wer Probleme mit der Verwendung von Zucker hat, kann auch auf Honig ausweichen. Die Meinungen über seine Verwendbarkeit geben bei den Experten allerdings auseinander. Problematisch ist Honig insofern, als er eine stark desinfizierende Wirkung hat und den Pilz unter Umständen sogar abtöten kann. Um dies zu vermeiden, sollte man bei der Herstellung ein besonderes Augenmerk auf die Gärtemperatur legen (keinesfalls kälter als 20°C) und nur jeden zweiten Kombuchaansatz mit Honig durchführen.
Als Faustregel bei der Verwendung von Honig gilt: 125 Gramm Honig auf einen Liter Tee. Der Honig sollte kaltgeschleudert und nicht über 40°C erhitzt worden sein.
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16.Nebenwirkungen
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Nebenwirkungen bei einer längeren Einnahme von Kombucha sind nicht bekannt. Kinder und Menschen, die empfindlich auf das in der Nährlösung von schwarzen oder grünen Tee enthaltene Koffein reagieren, sollten jedoch von Genusss vor dem Schalfengehen absehen. Denn der Schlaf kann dann unter Umständen auf sich warten lassen. Dasselbe gilt für Schwangere und Stillende, wobei hier auch immer die individuelle Konstitution berücksichtigt werden sollte. Mach trotzdem ab und zu eine Kombuchapause, auch wenn er Dir noch so gut tut. Selbst das beste gewöhnt sich der Körper an den ständigen Helfer und reagiert irgendwann nicht mehr entsprechend. Wenn Du Kombucha trinkst, dann bitte ganz bewusst, schließlich nimmst Du bei diesem Vorgang viele gesunde Stoffe zu Dir nimmst!!!!
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17.Kann man Kombucha nur trinken?
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Nein, natürlich nicht. Das Trinken allein ist schon sehr gesund. Aber Kombucha ist sehr vielseitig.
Kombucha ist wunderbar geeignet zum Abnehmen. Kombucha ist bei hohen Mengen abführend, erst recht wenn man morgens auf nüchternen Magen ein großes Glas trinkt.
Kombucha ist wunderbar geeignet als Gesichtswasser oder Badezusatz. Einfach einen Wattepad mit Kombuchaflüssigkeit anfeuchten und sich damit das Gesicht abreiben. Sehr viele Nährstoffe dringen so in die Haut ein und machen sie schön. So spart man sich teure chemisch Hergestellte Gesichtswasser. Auch kann man Kombuchaflüssigkeit in das Badewasser tun, um das für den ganzen Körper zu benutzen.
Eine pflegende Gesichtsmaske kann man herstellen, wenn man einen Kombuchapilz püriert und anschließend für 20 Minuten auf die Haut aufträgt.
Als Haarspülung ist Kombucha sehr geeignet. Man massiert Kombucha in die Haare ein und lässt die Haare in der Luft trocknen.
Auch als Party-Drink schmeckt Kombucha herrlich:
Sekt-Kombucha-Drink:
2/3 Kombucha, 1/3 trockener Sekt, Limettenscheibe
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18.Fazit
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Kombucha ist ein sehr vielseitiges Getränk. Man sieht in Zeitungsberichten wie er aufgegebenen Patienten wieder zum Wohlbefinden geführt hat, was sich Ärzte nicht erklären konnten. Für die Körperpflege ist Kombucha ebenfalls geeignet. Ich finde, wenn man Kombucha schon so lange benutzt, dann darf es auch weiterhin nicht mehr in einer guten Küche fehlen.
Bei Fragen oder wenn Du mehr Tips haben möchtest, spreche mich einfach mal an....
Aquakid
Kombucha – fast jeder hat schon einmal was davon gehört. Einige sagen es ist gesund, einige sagen Kombucha heilt Krankheiten, kann man trinken, es ist ein Pilz... Aber geht das denn überhaupt?? Was genau ist Kombucha, wo kommt Kombucha her? Und was ist so legendär an ihm????? Finde es heraus....
1. Was ist Kombucha?
2. Woher kommt Kombucha?
3. Wie bin ich auf Kombucha aufmerksam geworden?
4. Was genau bewirkt Kombucha?
5. Kombucha – Flechte oder Pilz? Nebenwirkungen
6. Wie kriegt man diesen Pilz her?
7. Was sollte man beim Kauf von Kombucha Tee in Flaschen wissen?
8. Anwendung und Dosierung
9. Inhaltsstoffe
10. Wie bereitet man dieses Getränk zu?
11. So züchte ich einen Ersatzpilz
12. So lagere ich Kombucha richtig
13. Schwarzer Tee
14. Kräutertee
15. Alternative zum Zucker
16. Nebenwirkungen
17. Kann man Kombucha nur trinken?
18. Fazit
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1.Was ist Kombucha?
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Streng genommen handelt es sich bei Kombucha um einen Teepilz oder genauer gesagt um eine Flechte, die auf einer Nährlösung aus Tee und Zucker wächst. Mit der Zeit hat es sich jedoch eingebürgert, dass das prickelnde Gärgetränk, welches daraus entsteht, ebenfalls Kombucha genannt wird. Je nach der geographischen Region, in der Kombucha entstanden ist, sind der Pilz und das Getränk geringfügig anders zusammengesetzt. Auch vom Geschmack her unterscheiden sich die Teepilze, immer abhängig von ihrer Herkunft. Vergleichen kann man dieses Phänomen vielleicht mit einer Weinsorte, deren Geschmack ebenfalls je nach Anbaugebiet variiert.
Gebraut aus Teeblättern und Zucker und anschließend vergoren mit einem speziellen, wenig attraktiv anzusehenden, aber wirkungsvollen Pilz, so entsteht das Gärgetränk Kombucha.
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2.Woher kommt Kombucha?
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Die eigentliche Entstehungsgeschichte des Pilzes ist unklar und sage- und legendenträchtig. Seit Kombucha von Menschen genossen wird, und das geschieht schon seit zwei Jahrtausenden, erhält er quer durch die verschiedene Kulturkreise die erstaunlichsten und wunderbarsten Bezeichnungen. Auf alle Fälle gibt es dieses Getränk schon seit Jahrtausenden in China (woher denn sonst ;o) Allerdings weiß man da auch nicht so ganz bescheid, denn in China gibt es nur Legenden über Kombucha:
So besagt eine Geschichte, dass der Taufpate des Getränks ein koreanischer Wanderarzt namens „Kombu“ gewesen sein soll. Dieser kurierte mit Hilfe des heilsamen Teegetränks um 400 n. Chr. den damaligen japanischen Kaiser Inkyo von einem schweren Magenleiden. Verständlich, dass das Prominentenheilgetränk dann nach dem erfolgreichen Arzt benannt wurde: denn übersetzt heißt Kombucha nicht anderes als „Tee des Kombu“.
In China wurde der Tee als Verjungungsmedizin benutzt. Kombucha sollte dort, regelmäßig genossen, unsterblich machen und die Lebenskräfte auf zauberhafte Weise stärken. Die Verwendung des gesunden Trunks während der Han-Dynastie in China wie auch im gesamten ostasiatischen Raum als Volksnahrungs- und Hausmittel gegen alltägliche Beschwerden.
Den Weg in die westliche Welt fand Kombucha über ein anderes Land, das für seine Teekultur berühmt ist: Russland (ned Ostfriesland hihi) Auch im zaristischen Russland und im Baltikum war der Gärtrunk aus Tee, Zucker und Teepilz im Volk wohl bekannt. Von dort aus trat er um die Jahrhundertwende seinen Siegeszug in westeuropäische Gefilde an. Die Russen sind seit Jahrhunderten wie ihre chinesischen Nachbarn begeisterte Teetrinker, haben aber im Gegensatz eine ganz eigene Teekultur, wie die Erfindung des landestypischen Samowars, der in jedem noch so kleinen russischen Haushalt zur Standardeinrichtung gehört.
Ist die Entstehung ein Zufall? Bei der Teezubereitung war und ist in Russland vor allem schwarzer Tee aus China sehr beliebt. Nun liegt der Schluss nahe, dass mit den Teelieferungen auch die Rezeptur zur Herstellung des Kombuchagetränks importiert wurde. Tatsächlich hat es sich aber wohl folgendermaßen verhalten: Als Ersatz für den recht teueren schwarzen Tee verwendete man in der russischen Bevölkerung gerne die weniger kostspielige getrocknete Kombulage. Wissenschaftler, die sich mit dem Phänomen Kombucha beschäftigen, vermuten, dass auf diesem Algentee durch Einwirkung verschiedener Einflüsse, wie etwa Luftzufuhr, Temperaturen und ähnlichem eine Art Teeschwamm oder Teepilz entstand. Dieser wurde dann zusammen mit dem Tee vergoren, und so war per Zufall ein neues Getränk geboren. Den Schwamm oder Pilz nannte man der Einfachheit halber genauso wie den Tee, auf dem er entstanden war: Conbucha bzw. Kombucha.
Ist schon irre zu sehen, dass die Herkunft von Kombucha nicht eindeutig ist. Aber er ist nun mal auf der ganzen Welt verbreitet. Selbst zu uns nach Europa kam Kombucha früh. Im 2. Weltkrieg haben Kinder den Pilz getrocknet und als Kaugummi verwendet.
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3.Wie bin ich auf Kombucha aufmerksam geworden?
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Meine Omi hat in den 80iger Jahren Knochenmarkkrebs bekommen in einem erweiterten Stadium. Wie jeder andere auch musste sie zur Chemo-Therapie. Durch Zufall hat sie mitbekommen, wie eine Freundin von ihr jahrelang Kombuchatee zubereitet und ihr auch gleichzeitig über Kombucha informiert wie toll das doch ist, dass man alles mit heilen kann jede Krankheit und jedes Leiden. Was hatte meine Oma noch zu verlieren? Sie hat sich einen Ableger von dem Pilz mit nach Hause genommen und hat seitdem den Tee zubereitet. Sie trinkt ihn täglich. Und jetzt kommt das was eigentlich unglaublich aber wirklich geschehen ist. Nach einem Jahr nachdem herauskam, dass sie Krebs hat, hat man festgestellt, dass sich der Krebs auf ein Minimum zurückgebildet hat. Selbst für Ärzte war das unglaublich, schließlich war sie soweit, dass der Krebs von der Chemotherapie nur aufgehalten werden kann aber nicht mehr zurückgeht. Mit einfachen Worten, man gab ihr nicht mehr lange zum Leben. Daher ist es um so erstaunlicher, dass der Krebs nur noch minimal in ihrem Körper ist. Heute trinkt sie den Tee immer noch täglich und muß nur einmal im Monat nur noch zur Chemotherapie.
Wir haben soviel über Kombucha anschließend noch gehört, vor allem in den Medien. Wir baten meiner Oma uns einen Ableger zu geben damit wir ihn auch zubereiten können. Heute bin ich derjenige der ihn regelmäßig zubereitet. Ich achte auch streng darauf, dass ich mich an sämtliche Zubereitungsvorschriften halte, damit der Pilz auch nicht beschädigt wird und die Qualität meines Tees erhalten bleibt...
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4.Was genau bewirkt Kombucha?
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Bei regelmäßiger Einnahme wirkt sich Kombucha positiv auf den gesamten Organismus und vor allem das körpereigene Abwehrsystem aus. Kombucha kann z.B. schnell helfen, einen gestörten Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren – dieser tritt oft in Folge von Stress und/oder einseitiger und zu saurer Ernährung auf – und bei einer bakterienbedingt gestörten Darmflora, z.B. durch eine Antibiotikabehandlung. Auch zur Vorbeugung von Leberschäden sowie bei Gicht oder einem erhöhten Cholesterienspiegel hilft Kombucha. Eine Kur mit Kombucha kann auch die Genesung nach Magen- oder Darmoperationen unterstützen.
Sogar bei Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen und Allergien kann Kombucha erfolgreich helfen. Kombucha hat einen direkten, schnell spürbaren Effekt auf unser allgemeines Wohlbefinden. Besonders wirksam ist der Gärtrunk also auch bei den zahlreichen alltäglichen Beschwerden, wie Kopfschmerzen und Übelkeit, die unser Körper nicht aus eigener Kraft bewältigen kann.
Besonders den Zellstoffwechsel, der für alle Erneuerungs- und Aufbauprozesse im Körper verantwortlich ist, wird durch Kombucha angeregt. Durch den regelmäßigen Verzehr werden neue Mitochondrien in die Körperzellen gebracht. Diese winzigen Zellbestandteile enthalten die Enzyme des Energiestoffwechsels. Dadurch können die gesunden Zellen atmen, wachsen und sich vermehren, was insofern bedeutsam ist, als sich unser Körper laufend regeneriert. Verbrauchte Zellen werden abgestoßen oder ausgeschieden, frische Zellen nachgebildet. Der Lebenskreislauf ist im Fließgleichgewicht.
Auch entschlackt und entgiftet Kombucha das Organsystem, insbesondere auf die Leber. In diesem Organ werden nämlich alle körpereigenen Gifte gebunden.
Durch die Milchsäurebakterien wirkt Kombucha bei Gicht. Denn sie helfen dabei, den Harnsäurespiegel zu senken. Kombucha kann die schwer lösliche Harnsäure in wasserlösliche Verbindungen umwandeln, womit diese mit dem Urin ausgeschieden werden kann. Wer Gichtanfällen vorbeugen möchte oder eine medizinische Behandlung natürlich ergänzen will, ist mit dem milchsäurehaltigen Kombucha sehr gut beraten.
Kombucha wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Denn im Kombucha kommen wie in jeder Flechtenart so genannte Flechtensäuren in relativ hoher Konzentration vor. Bekannt ist diese Säure, die stark antibiotisch wirkt und damit vor Krankheitserregern schützen kann. Ein weiteres in Kombucha natürlich vorkommendes Antibiotikum ist die rechtsdrehende L(+)-Milchsäure. Sie kann die Verbreitung von Darmfäulnis verursachenden Bakterien unterdrücken oder aufhalten. Denn sie stellt das für den Darm so wichtige saure Klima wieder her oder hilft dabei, die aufrechtzuhalten.
Der pH-Wert von Kombucha ist in etwa identisch mit dem im Darm ist. Kann das Getränk auf sanfte Weise die Darmflora sanieren und ein gesundes Darmmilieu herstellen. Zudem wird die Bildung der für Gesundheit wichtigen Darmbakterien unterstützt und durch sie die natürliche Abwehr gegen schädliche Bakterien gefördert.
Außerdem schützt Kombucha das Immunsystem. Die körperliche Abwehr wird einerseits durch die gute Wirkung von Kombucha auf das Magen- und Darmsystem gestärkt. Beim Immunschutz spielen weiterhin besonders die Polysaccharide eine wichtige Rolle. Sie füttern die Immunzellen mit Energie und mobilisieren die Abwehr bei eindringenden Krankheitserregern. Eine Kombuchakur bietet sich zu Erkältungs- und Grippezeiten entweder als vorbeugende Maßnahme oder nach einer überstandenen Krankheit während der Rekonvaleszenz an. Auch bei einer Neigung zu Allergien unterstützt Kombucha wirkungsvoll die körpereigenen Abwehr.
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5.Kombucha – Flechte oder Pilz?
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Ob Kombucha nun zu den pflanzlichen Meereslebewesen-Algen-oder zu der Pilzfamilie gehört, ist nach wie vor unklar. In gewissem Sinne ist beides richtig. Hierzu ein kurzer Exkurs in das Gebiet der Mikrobiologie ;o) :
Verschiedene Wissenschaftler, die sich vor allem in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts mit der Ensteheung und Wirkweise des Kombucha auseinandersetzten, kamen zunächst zu dem Schluss, dass es sich bei dem quallenartigen Gebilde um eine Art Schwamm handelt. Also wurde dem Kombuchaschwamm dieselben Heilstoffe unterstellt wie dem uns bekanntenBadeschwamm. Kombucha sollte demnach besonders jodhaltig und daher empfehlenswert bei Schilddrüsenleiden sein. Nachträglich ist dies wissenschaftlich nicht haltbar. Andere Experten hingegen sind davon überzeugt, dass Kombucha eine reine Pilzart sei. Wieder andere halten ihn für eine Flechte... :o)
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6.Wie kriegt man diesen Pilz her?
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Das ist ganz einfach. Entweder Du hast einen Bekannten oder Verwandten, der Kombucha selbst zubereitet. Von dem kannst Du einen Pilzableger bekommen. Allerdings kann man die Pilzkultur auch in Reformhäusern oder bei Apotheken bestellen. Ich hole meinen immer in der Apotheke. Rufe vorher an und bestelle ihn und hole ihn mir ab, wenn er da ist. Diese Pilzkulturen sind von Labors streng nach Vorschrift gezüchtet OHNE IRGENDWELCHE CHEMIE!!!! Alles rein natürlich. Ich zahle für den Pilz ca. DM 60,--. Der Pilz hält sich jahrelang, wenn man ihn korrekt lagert und behandelt. Allerdings kaufe ich mir alle Jahre einen neuen Pilz. Ich würde sowieso empfehlen den Pilz neu von der Apotheke oder vom Reformhaus zu holen. Denn da hat man einen nagelneuen unverbrauchten Pilz.
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7. Was sollte man beim Kauf von Kombucha Tee in Flaschen wissen?
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Der Kombuchatee in Flaschen abgefüllt ist meiner Meinung nach nur Schrott. Schrott, die von Industrien verkauft werden, um damit die Beliebtheit dieses Getränkes auszunutzen. Um das mal klarzustellen. Wenn man Kombuchatee selbst herstellt und in Flaschen füllt, muß man diese kühl stellen, da der Tee sonst bei Wärme weitergärt und damit Gas bildet. Man muß daher regelmäßig, wenn man die Flaschen nicht kühlstellt, die Flaschen kurz öffnen und das Gas rauslassen. Denn sonst kann es passieren (wie es uns passiert ist), dass die Flasche explodieren kann. Und das ist eine Schweinearbeit, das wieder in Ordnung zu bringen. Das der Tee weitergärt ist ganz normal und natürlich und so soll es auch sein. Nun zum Fall: Komischerweise stehen die Kombuchaflaschen in Reformhäusern und anderen Läden nicht im Kühlregal sondern ganz normal bei Raumtemeratur ohne das ein Mitarbeiter sie regelmäßig öffnet. Das ist ein klares Anzeichen dafür, dass dieser Tee mit chemischen Mitteln verarbeitet wurde um den Tee
1. haltbarer zu machen und
2. seine natürlichen Vorgänge stoppt.
Dazu werden die Flaschen überteuert verkauft. Die Preise für eine 0,75 Literflasche liegen zwischen DM 6,-- und DM 19,--. So eine Flasche hält gerade mal einen Tag und Kombucha muß man täglich trinken, damit es seine ganze Wirkung erzielen kann. Das wäre auf Dauer sehr teuer.
Also, wenn Du Dich für Kombucha interessierst, dann kauf Dir den Pilz und mach es Dir selber. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch OHNE CHEMIE!!!!!
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8.Anwendung und Dosierung
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Beim Teepilz sind bislang keine schädlichen Nebenwirkungen festgestellt worden. Voraussetzung ist natürlich, dass Du ihn nicht zu hohen Dosen trinken. Kombucha kann jeder zu sich nehmen: Gesunde wie auch Kranke, Kinder, Menschen, die viel geistig arbeiten oder große körperliche Leistungen vollbringen. Zur Vorbeugung von Beschwerden und zur Kräftigung des Immunsystems gilt lediglich, dass man Kombucha regelmäßig zu sich nimmt, so dass das Getränk seine volle Wirkung entfalten kann.
Im Allgemeinen empfiehlt sich die folgende Dosierung:
- Etwa ne Viertel Stunde vor dem Frühstück 1 Glas Kombucha auf nüchternen Magen. Du kannst Kombucha auch mit Quell- oder Mineralwasser verdünnt zu Dir nehmen.
- Mittags nach dem Essen 1 Glas
- Abends nach dem Essen 1 Glas oder
- 1/8 Liter Kombuchagetränk täglich nach dem Mittagessen.
Ich selber trinke morgens vorm Frühstück, Mittags und Abends ein Glas.
Wenn Du Kombucha bei gesundheitlichen Beschwerden als begleitende Behandlungsmaßnahme neben einer medikamentösen Therapie einsetzen möchten, empfiehlt sich die Rücksprache mit Deinem Arzt. Falls er Naturheilverfahren gegenüber aufgeschlossen ist, stimmt er mit Dir zusammen unter Umständen ein Therapiekonzept ab, in das sich eine Kombuchakur nahtlos einfügt.
Die Mengenangaben des Kombucha pro Glas variieren in Expertenkreisen: einige behaupten 0,1 Liter pro Glas wäre die ideale Menge, andere sind davon überzeugt, dass man insgesamt einen ¾ Liter pro Tag zu sich nehmen sollte, um das Wirkpotenzial des gesunden Trunks voll auszuschöpfen. Auch hier gilt: Mach Deine eigene Erfahrungen. Mehr als ¼ Liter pro Glas sollte es jedoch nicht sein, weil Kombucha sonst abführend wirken kann.
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9.Inhaltsstoffe
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Zwar können sich so einige Wissenschaftler nicht erklären warum Kombucha unheilbare Krankheiten plötzlich gesund macht, aber zumindest haben die die Inhaltsstoffe aus dem Getränk extrahiert. Neben den wichtigsten Heilstoffen Glukuronsäure, Essigsäure, Milchsäure und den Polysacchariden handelt es sich dabei um Vitamine, Mineralstoffe, verschiedene Enzyme, Hefen und geringe Spuren von Koffein. Um die besondere Wirksamkeit der Inhaltsstoffe des Kombuchagetränks zu erklären, bedarf es jedoch noch eines Schlüssels:
- Glukuronsäure zur Entgiftung
- Essigsäure für den Stoffwechsel
- Polysaccharide für die Abwehr
- Milchsäure für eine gesunde Darmflora
- Vitamine B1, B2, B3, B6 und B12 für das Nervensystem
- Folsäure für die Körperzellen
- Vitamin C für den Immunschutz
- Vitamine D, E und K für Haut und Knochen
- Hefen für den Darm
- Eisen, Natrium, Mangan, Magnesium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Zink
- Koffein
- Glukonsäure, Kohlensäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Oxalsäure
Wie man sieht, sind diese Inhaltsstoffe schon eine gute Voraussetzung für das Wohlbefinden. Allein die Kombination und die gute Zusammenarbeit zwischen den Wirkstoffen bewirkt die Bekämpfung von Krankheiten...
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10.Wie bereitet man dieses Getränk zu?
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Ich muß dazu sagen, dass die Zubereitung leicht aufwändig ist. Man sollte ca. 2 Stunden einplanen, je nach Menge, die man zubereiten will. Folgende Gegenstände brauchst Du, um Kombucha herzustellen:
- Einen Kochtopf (Größe je nach gewünschter Menge)
- Ein Gärgefäß, am besten eine neu gekaufte Glasblumenvase
- Wasser, oder Mineral- oder Heilwasser
- 100 Gramm Zucker je Liter
- 2 Teelöffel Tee (siehe die Kapitel mit den Teesorten) je Liter Wasser
- Einen Kombuchapilz
- Etwas Ansatzflüssigkeit (erhälst Du mit dem Pilz)
- Ein Leinen- oder Baumwolltuch
- Trichter
- feines Sieb
- Einweggummi oder Bindfaden
- leere alte Flaschen
1. Setze die gewünschte Menge Wasser (max. 10 Liter) zum kochen auf.
2. Das Wasser ca. 10-15 Minuten abkühlen lassen bevor Du den Tee hineingibst
3. Seihe die Teeblätter oder –kräuter ab.
4. Danach löse die 100g/Liter im Teewasser auf
5. Jetzt den Tee auf Handwärme abkühlen
6. Die Flüssigkeit nun in die gut ausgespülte Vase. Und 10% Ansatzflüssigkeit mit reingeben. Achte: Je mehr Du dort reingibst, desto schneller gärt der Tee.
7. Dann mit dem Leinen- oder Baumwolltuch die Öffnung schließen und mit dem Gummiband oder Bindfaden festbinden.
8. Nun stelle das Gefäß an einem warmen, luftigen und nicht zu hellen Platz mit etwa 23°C. Während der Gärprozesse sollte das Gefäß nicht bewegt werden!! Je kühler es ist, desto länger dauert der Gärprozess. Das Gefäß sollte nicht am Zug stehen!! Außer am ICE ;o)
9. Nach 8-10 Tagen entnimmst Du den Pilz mit sauberen Händen und lege ihn in ein Aufbewahrungsgefäß.
10. Fülle nun die Flüssigkeit in gut ausgespülte Flaschen. Achte darauf, dass Du einen Trichter und das Sieb benutzt, sonst hast Du Pilzschleim im Getränk, ist nicht schlimm, sieht nur komisch aus.
11. Anschließend die Flaschen kühl lagern
12. Wenn Du im Anschluss einen neuen Ansatz herstellen willst, leg Den Pilz für 10 Minuten in lauwarmes Wasser und wasch ihn anschließend ab.
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11.So züchte ich einen Ersatzpilz
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Sollte Dein Kombuchapilz aus irgendeinem Grund, sei es weil er Zug bekommen hat, hellem Licht oder Zigarettenrauch ausgesetzt war, nicht mehr produzieren können, bietet sich als Vorbeugungsmaßnahme die Zucht eines Ersatzpilzes an.
In manchen Fällen, besonders im Sommer, wenn es warm ist, entsteht ein zweiter Kombuchapilz manchmal von ganz alleine. Der alte Pilz sinkt beim Ansetzen auf den Boden des Gärgefäßes und an der Oberfläche bildet sich ein neuer Pilz. Ist es jedoch draußen kälter, und Sie benötigen schnell einen Ersatzpilz für sich oder zum Verschenken, so empfiehlt sich folgende Vorgehensweise.
1. Gib das frische Kombuchagetränk zur Hälfte in ein Einweckglas und füll es dann mit frisch zubereitetem und abgekühltem Tee auf.
2. Schneide von Deinem Pilz mit einer sauberen Schere ein kleines Stück von etwa 3 Zentimeter Größé ab und gib es in das Glas.
3. Schütze den Kombucha mit einem sauberen Baumwolltuch, das Du fest über das Glas bindest, vor Insekten und Staub.
4. Lass das Zuchtglas 3-4 Wochen lang stehen und bewege es bitte nicht in dieser Zeit.
5. Wenn die Pilzscheibe, die sich an der Oberfläche bildet, etwa 1 Zentimeter dick ist, hast Du einen neuen Ersatzpilz!!
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12.So lagere ich Kombucha richtig
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Der in Flaschen abgefüllte Kombucha sollte im Kühlschrank oder einer kühlen Speisekammer aufbewahrt werden, wo er lichtgeschützt ist. Denn Wärme und Lichteinstrahlung setzen den Gärproszess in Gang. Das Getränk ist bei sachgemäßer Aufbewahrung ca. 3-4 Wochen haltbar. Je länger er steht, desto höher wird sein Säuregehalt, denn der Gärprozess setzt auch in den Flaschen weiter fort. Wenn der Kombucha zu sauer und ungenießbar ist, dann kann man ihn wunderbar als Essig verwenden. Ansonsten kann man ihn mit Mineralwasser oder Apfelsaft verdünnen, damit man ihn noch aufbrauchen kann.
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13.Schwarzer Tee
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Schwarzer Tee wird aus den immergrünen Blättern des Teestrauchs, einer Kamelienart, gewonnen.
Genau wie Grüner Tee wird er nach dem Pflücken der oberen Blattspitzen zum Welken ausgelegt. Während der Grüne Tee nun durch dämpfen getrocknet wird, steht beim Schwarzen Tee nach dem Welken das Rollen auf dem Programm.
So werden die Zellen aufgeschlossen und der Zellsaft kann mit Sauerstoff in Verbindung treten. Dieser Oxidationsprozess wird Fermentation genannt und gibt dem schwarzen Tee seine typische kupferrote Farbe. Sie erfordert große Sorgfalt und hohe Fertigkeit, denn sie ist ausschlaggebend für die Qualität des fertigen Tees. Abschließend wird der fermentierte Tee schonend getrocknet und verpackt.
Schwarzer Tee ist beim Zubereiten des Kombuchagetränks bestens geeignet. Schwarzer Tee hat folgende Inhaltsstoffe:
- Koffein (Teein)
- Theophyllin
- Gerbstoffe
- Ätherisches Öl
Man sollte darauf achten, dass man den Tee nicht zu lange ziehen lassen darf, denn sonst machen die Gerbstoffe den Tee bitter und stark.
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14.Grüner Tee
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Bei der Schwarztee-Herstellung werden viele auf den Menschen günstig wirkende Bestandteile (u. a. die Catechine) verändert oder zerstört. Nicht so beim Grüntee, da bei der Produktion, je nach Qualität bzw. Herstellungsland, die Blätter luftgetrocknet werden. Eine andere Möglichkeit der Behandlung ist das Dämpfen. Dabei werden die Blätter sofort nach dem Ernten mit Dampf behandelt und danach getrocknet. Andere Herstellungsvorgänge beinhalten das »Rösten« der Blätter. Der Koffeingehalt und das Aroma werden auch durch das Pflücken der Blätter in verschiedenen Wachstumsstadien beeinflußt. Klima und Jahreszeit tun ein übriges.
Der grüne Tee stammt also von denselben Pflanzen, aus denen schwarzer Tee hergestellt wird. Nur wird der grüne Tee im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert. Stattdessen werden die Blätter während der Verarbeitung heißem Dampf ausgesetzt und behalten so ihre grüne Farbe. Auf diese Weise bleibt beispielsweise der hohe Vitamin-C-Gehalt – Teeblätter enthalten viermal so viel davon wie Zitronen – erhalten. Grüner Tee ist reich an:
- Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin E, Rutin
- Koffein
- Ätherischen Ölen
- Gerbstoffen
- Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Nickel, Phosphorsäure, Germanium, Tannin, Zink
Bitte achte darauf, dass man die Teeblätter nie in kochendes Wasser reintun darf, denn sonst werden diese Inhaltsstoffe zerstört. Darum auch ca. 10-15 Minuten warten (siehe Kapitel 10)
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14.Kräutertee
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Statt schwarzen oder grünen Tee kannst Du auch Kräutertees für Deinen Kombuchaansatz verwenden. So kannst Du Geschmack und Wirkung verändern oder verstärken, ganz nach Deien persönlichen Bedürfnissen. Kombucha potenziert in jedem Fall die Wirkung der Kräuter. Sie wirken als Kombuchagetränk wesentlich stärker als in ihrer Reinform. Du kannst die Kräuter übrigens auch mit anderen Kräutern mischen. Dazu 5 Mischempfehlungen:
Mischung A:
Schafgarbe, Brennnessel, Vogelmiere, Löwenzahn, Waldmeister und Dost zu gleichen Teilen mischen.
Mischung B:
Brombeerblätter, Himbeerblätter, schwarze Johannisbeerblätter und Waldbeerblätter zu gleichen Teilen mischen.
Mischung C:
Hagebutte, Brennnessel und grünen Tee zu gleichen Teilen mischen.
Mischung D:
Je 10g Bärlapp, Brennnessel und grünen Tee zu gleichen Teilen mischen.
Mischung E:
Schafgarbe, Löwenzahn, Himbeerblätter, Brennnessel und Holunderblüten zu gleichen Teilen mischen. Diese Mischung kann man auch gut mit Honig ansetzen.
Bei den Kräutern sollte man darauf achten, dass man den Tee 5-10 Minuten mehr ziehen lassen soll, als die anderen Tees.
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15.Alternative zum Zucker
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Für die Kombuchazubereitung ist immer Zucker erforderlich, weil sich der Pilz davon ernährt. Zum Ende des Gärprozesses ist er weitgehend umgewandelt. Es bleibt jedoch immer ein gewisses Quantum an Restzucker, was besonders für Diabetiker vom Interesse ist. Da dieser Zuckergehalt variiert, sollten Zuckerkranke am besten auf den Pressextrakt aus Kombucha ausweichen.
Wer Probleme mit der Verwendung von Zucker hat, kann auch auf Honig ausweichen. Die Meinungen über seine Verwendbarkeit geben bei den Experten allerdings auseinander. Problematisch ist Honig insofern, als er eine stark desinfizierende Wirkung hat und den Pilz unter Umständen sogar abtöten kann. Um dies zu vermeiden, sollte man bei der Herstellung ein besonderes Augenmerk auf die Gärtemperatur legen (keinesfalls kälter als 20°C) und nur jeden zweiten Kombuchaansatz mit Honig durchführen.
Als Faustregel bei der Verwendung von Honig gilt: 125 Gramm Honig auf einen Liter Tee. Der Honig sollte kaltgeschleudert und nicht über 40°C erhitzt worden sein.
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16.Nebenwirkungen
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Nebenwirkungen bei einer längeren Einnahme von Kombucha sind nicht bekannt. Kinder und Menschen, die empfindlich auf das in der Nährlösung von schwarzen oder grünen Tee enthaltene Koffein reagieren, sollten jedoch von Genusss vor dem Schalfengehen absehen. Denn der Schlaf kann dann unter Umständen auf sich warten lassen. Dasselbe gilt für Schwangere und Stillende, wobei hier auch immer die individuelle Konstitution berücksichtigt werden sollte. Mach trotzdem ab und zu eine Kombuchapause, auch wenn er Dir noch so gut tut. Selbst das beste gewöhnt sich der Körper an den ständigen Helfer und reagiert irgendwann nicht mehr entsprechend. Wenn Du Kombucha trinkst, dann bitte ganz bewusst, schließlich nimmst Du bei diesem Vorgang viele gesunde Stoffe zu Dir nimmst!!!!
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17.Kann man Kombucha nur trinken?
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Nein, natürlich nicht. Das Trinken allein ist schon sehr gesund. Aber Kombucha ist sehr vielseitig.
Kombucha ist wunderbar geeignet zum Abnehmen. Kombucha ist bei hohen Mengen abführend, erst recht wenn man morgens auf nüchternen Magen ein großes Glas trinkt.
Kombucha ist wunderbar geeignet als Gesichtswasser oder Badezusatz. Einfach einen Wattepad mit Kombuchaflüssigkeit anfeuchten und sich damit das Gesicht abreiben. Sehr viele Nährstoffe dringen so in die Haut ein und machen sie schön. So spart man sich teure chemisch Hergestellte Gesichtswasser. Auch kann man Kombuchaflüssigkeit in das Badewasser tun, um das für den ganzen Körper zu benutzen.
Eine pflegende Gesichtsmaske kann man herstellen, wenn man einen Kombuchapilz püriert und anschließend für 20 Minuten auf die Haut aufträgt.
Als Haarspülung ist Kombucha sehr geeignet. Man massiert Kombucha in die Haare ein und lässt die Haare in der Luft trocknen.
Auch als Party-Drink schmeckt Kombucha herrlich:
Sekt-Kombucha-Drink:
2/3 Kombucha, 1/3 trockener Sekt, Limettenscheibe
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18.Fazit
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Kombucha ist ein sehr vielseitiges Getränk. Man sieht in Zeitungsberichten wie er aufgegebenen Patienten wieder zum Wohlbefinden geführt hat, was sich Ärzte nicht erklären konnten. Für die Körperpflege ist Kombucha ebenfalls geeignet. Ich finde, wenn man Kombucha schon so lange benutzt, dann darf es auch weiterhin nicht mehr in einer guten Küche fehlen.
Bei Fragen oder wenn Du mehr Tips haben möchtest, spreche mich einfach mal an....
Aquakid
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