Star Wars Episode II - Angriff der Klonkrieger (DVD) Testbericht

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ab 8,87
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  durchschnittlich
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von danih14

"Das Leichentuch der dunklen Seite ist gefallen."

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Viele dachten, dass das Star Wars-Märchen in Episode 2 zu einer Schnulze mutiert. Glücklicherweise können wir alle erleichtert aufatmen. Es ist nicht so der Fall.

Epsiode 2 besteht aus zwei großen und etlichen kleinen Handlungssträngen. Aufgrund des, inzwischen sehr komplexen Star Wars-Universums, ist die Masse der Handlungsstränge kein Wunder.
Der eine große Handlungsstrang ist die Weiterführung der Intrigen des Senates und der Handelsföderation. Der zweite bezieht sich auf die entscheidende Romanze zwischen Anakin Skywalker und Padme Amidala.

Auf Senatorin Amidala wird während eines Besuches nach Coruscant ein Anschlag verübt. Ihre treue Dienerin verliert dabei ihr Leben. Daraufhin werden der Jedi-Meister Obi Wan Kenobi und sein junger Padawan Anakin Skywalker beauftragt, die Senatorin zu beschützen.
Der unsterblich verliebte Anakin verspricht seiner Angebeteten, Padme Amidala, den Attentäter zu finden.
Aufgrund dieses Versprechens nimmt die Handlung ihren Lauf und es kommen Interessante Geschehnisse zu Tage.

In diesem Film werden die ersten wichtigen Verknüpfungen zu den Episoden 4 bis 6 geschaffen.
Ein wichtiger Punkt sind die Klonkrieger. Diese Krieger sind der späteren Kämpfer des Imperiums. Episode 2 beschriebt die sogenannte Entstehung dieser Krieger.
Wer hätte jemals gedacht, dass diese Kämpfer einst Verteidiger der Republik waren.
Ich denke, dass die Klonkrieger einen noch wichtigeren Teil in Episode 3 einnehmen werden.

Die Beziehung Anakin Skywalker und Padme Amidala ist meiner Meinung nach nicht sehr überzeugend. Anakin wirkt geradezu wie ein reudiger Hund. Ständig startet er Annäherungsversuche gegenüber seiner Angebeteten Padme.
Irgendwann schafft er es dann auch und seine Padme öffnet sich ihm und gesteht ihm ihre Liebe.
Zum Glück ist George Lucas kein Autor von Schnulzenromanen. Denn sonst wäre er schon längst arbeitslos.
Aber es ist ja wichtig für die Handlung. Wo wären sonst Luke und Leia?

Das Verhältnis zwischen Anakin Skywalker und Obi Wan Kenobi kann man als gespannt bezeichnen. Anakin fühlt sich von Obi Wan unterfordert. Obi Wan jedoch ist der Meinung, dass Anakin arrogant ist.
Und es ist auch so der Fall. Obi Wan hält Anakin an der kurzen Leine und Anakin denkt, dass er einmals der größte Jedi aller Zeiten sein wird. Das Verhalten Obi Wans macht Anakin wütend und eigensinnig.
Ich denke, das ist der Anfang vom Ende der Beziehung Obi Wan/Anakin.

Wer kennt Jengo Fett? Noch niemand!
Aber viele Star Wars-Besessene kennen Boba Fett. Boba ist der Sohn Jangos und der Kopfgeldjäger, der einmal Han Solo an Jabba the Hut ausliefern wird.
In diesem Film wird Bobas Vater Jango etwas näher beschrieben. Dies ist ein äußerst interessanter Handlungsstrang.

Der große Yoda!
Endlich wird auch auf diesen Charakter genauer eingegangen.
Yoda ist Mitglied des Rates der Jedi und Ausbilder junger Padawans (Jedi-Schüler). In diesem Film erkennt man die Macht und die Stärke dieser kleinen grünen Gestalt.
Er ist ein sehr weiser Jedi. Und obwohl das niemand erwarten würde, ist Yoda durchaus in der Lage einen harten Kampf mit dem Laserschwert zu führen.


Nun gehe ich ein wenig genauer auf die drei Hauptdarsteller ein.

Hayden Christensen - Anakin Skywalker

Die Rolle des inzwischen etwas älteren Anakin Skywalker wurde gut vergeben. Hayden Christensen bringt seine Rolle als begabter und äußerst ungeduldiger Jedi-Schüler gut herüber.
Auch sind die wenigen Momente des Bösen in Anakin gut dargestellt. Das sehr jugendliche Aussehen des jungen Schauspielers kommt besser rüber, als wenn man einen männlichenr und älter aussehenden Schauspieler ausgewählt hätte.

Ewan McGregor - Obi Wan Kenobi

Obwohl Ewan McGregor normalerweise nicht so alt wirkt wie in Episode 2, nimmt man ihm durchaus den Part des weisen Jedi-Meisters ab.
Leider hat dieser Charakter einige Male ein paar komische Texte erhalten. Ein Beispiel ist etwa. Nachdem Anakin auf Coruscant mit seinem Fahrzeug durch dein Energiefeld gefahren ist, sagt Kenobi: "Na das war ja was." Solche Dialoge hätte man durchaus sparen können.
Jedoch kann man an der schauspielerischen Leistung von McGregor keine große negative Kritik finden.

Natalie Portman - Padme Amidala

Auch Natalie Portman spielt ihren Part als eine ältere und reifere Senatorin sehr gut.
Das einzige, was in meinen Augen nicht sehr überzeugend war, war die Romanze mit Anakin Skywalker. Das liegt vielleicht auch daran, dass dieses Thema viel zu schnell abgearbeitet wurde und eben von einem Science-Fiction-Autor geschrieben wurde.


Ich könnte noch über viele andere Darsteller schreiben. Aber das würde diesen Bericht noch länger machen, als er ohnehin schon ist.

Im großen und ganzen kann man sagen, dass Episode 2 ein sehr guter Film ist. Aber er ist nicht ausgezeichnet. Aufgrund der exzellenten Geschichte ist es auch kein Problem einen sehr guten Film daraus zu drehen. Ich kann diesen Film Star Wars-Fans aber auch Nicht-Fans empfehlen.
Es ist wesentlich besser als Episode 1. Auch sind in diesem Teil erste Anzeichen des Bösen in Anakin zu erkennen. Würde fast die ganze Welt nicht schon wissen, was einmal aus Anakin wird, dann würde uns die Verwandelung zu Darth Vader in Episode 3 vom Hocker reißen.


Filmdaten:

Originaltitel - Attack of the Clones
Herstellungsland - USA
Erscheinungsdatum - 16.Mai 2002
Spielzeit - 142 Minuten

Regisseur - George Lucas
Darsteller - Ewan McGregor
Natalie Portman
Hayden Christensen
Samuel L. Jackson
Christopher Lee
Frank Oz
Kenny Baker
Jimmy Smits
...
Drehbuch - George Lucas
Jonathan Hales
Produzent - Rick McCallum

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • TheQuake

    10.06.2002, 01:18 Uhr von TheQuake
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut. Zur Betrachtung dieses Teils sollte man den Vergleich zur ersten Episode in Erwägung ziehen.