Tropico (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Marcnic
Viva la Revolution
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So ein Spiel habe ich schon lange erwartet : ich als Präsident einer Insel kann schalten und walten wie ich lustig bin. Mit Tropico wird dieser Wunsch endlich Wahrheit. Meine Politik wird entscheiden wie sich die Insel entwickelt und ob alle glücklich sind, oder mein Volk mich irgendwann auf einem Boot ins Meer treiben läßt ;-) Tropico ist eine erfrischende Aufbausimulation, die ohne Kampfhandlungen auskommt.
Start :
Nach einem netten Intro kommt man in das Auswahlmenü. Wer keine Lust hat, das Handbuch zu lesen - welches übrigens kurzweilig und lustig geschrieben ist - kann sich im Tutorial mit dem Spiel vertraut machen. Ansonsten kann man entweder eine Mission beginnn, oder sich selbst eine Insel mit den entsprechenden Gegebenheiten kreieren. Dabei läßt sich der Schwierigkeitsgrad unterschiedlich festlegen. Jetzt gilt es nur noch sich ein entsprechendes Dossier zu verpassen. Hier stehen einige bekannte Persönlichkeiten wie Lou Bega, Fidel Castro, Che Guevara oder Evita Peron zur Wahl. Diese haben bestimmte Eigenschaften, Stärken, Schwächen und politische Vorstellungen. Diese sind von erheblichem Einfluß auf die Tropicaner. Hier sollte man sich genau überlegen, ob man einen vorgefertigten Charakter einfach übernimmt oder aber einige Punkte ändert.
Das Spiel :
Zu Beginn hat die Insel Tropico etwa 3- 40 Einwohner, aber Tropico ist sehr fruchtbar und die Einwohnerzahl wächst ständig. Zudem kommen auch noch Einwanderer mit dem Schiff nach Tropico. Die Karte sieht man aus der Vogelperspektive und kann nach Belieben hin- oder wegzoomen. Somit kann mal als El Presidente genau seine Bürger beobachten und auch deren Status abrufen.Wichtig ist zu sehen, ob und in welchen Bereichen ein Tropicaner zurfrieden ist. Da die finanziellen Mittel begrenzt sind, gilt es gerade am Anfang die Schritte sehr bedacht zu wählen. Braucht der Staat eine Klinik oder ist eine Schule zur Bildung wichtiger ? Ebenso wichtig ist es für Arbeit zu sorgen, denn unzufriedene Tropicaner kommen schnell auf dumme Gedanken... Ob Geld durch Tourismus, Industrie oder Landwirtschaft in die Kassen kommt entscheidet natürlich der Präsident. Also liegt es in eurer Hand wie die Insel sich entwickelt und gerade das amcht sehr viel Spaß ! Besonders wichtig sind die verschiedenen politischen Gruppen wie Kommunisten, Kapitalisten, Umweltschützer usw. Diese haben je einen Sprecher und natürlich ganz gezielte Interessen. Als Präsident ist es wohl klar, daß der Spieler zu verschiedenen Themen Edikte erlassen kann, die wiederum Auswirkungen auf das Volk haben. Aber tröstet euch : allen werdet ihr es nie recht machen können, genauso wie im wirklichen Leben. Ach ja, alle 7-10 Jahre will das Volk Wahlen haben. Unverschämtheit !
Grafik & Sound :
Die Latinoklänge sind wirklich ein Wohlgenuß für die Ohren und lassen gute Laune aufkommen. Die Grafik ist teilweise recht putzig und vor allem die Büger sind sehr vielseitig und liebevoll gezeichnet. Teilweise könnte sie aber noch etwas detaillierter sein. Interessant finde ich dabei auch, daß man die Insel landschaftlich nach seinen Wünschen gestalten kann. Kleinigkeiten sind auf der Karte gut zu erkennen. Dabei sind die Systemvoraussetzungen für Tropico recht gering. Mit einem Pentium II und einer halbwegs vernünftigen Grafikkarte läuft das Spiel schon ausreichend schnell ab.
Fazit :
Tropico ist im Bereich der Aufbausimulationen ein erfrischendes Spiel mit hohem Spaßfaktor. Der Schwierigkeitsgrad ist bei einzelnen Szenarien hoch, aber Profis werden ihre helle Freude daran haben. Für Freunde dieses Genres ist das Spiel absolut empfehlenswert. Als Presidente ist man wirklich gefordert und mit jeder Entscheidung gibt es neue Folgen auf die Bürger, so daß es nicht langweilig wird. Zudem finde ich es interessant, daß im Einzelspiel jeder sein Spielziel individuell festlegen kann. Der eine will möglichst viel Schwarzgeld auf dem Schweizer Konto haben, während der andere tausende von Touristen nach Tropico locken will. Genau dies macht den Reiz des Spieles aus und dabei immer an die nächsten Wahlen denken !
Start :
Nach einem netten Intro kommt man in das Auswahlmenü. Wer keine Lust hat, das Handbuch zu lesen - welches übrigens kurzweilig und lustig geschrieben ist - kann sich im Tutorial mit dem Spiel vertraut machen. Ansonsten kann man entweder eine Mission beginnn, oder sich selbst eine Insel mit den entsprechenden Gegebenheiten kreieren. Dabei läßt sich der Schwierigkeitsgrad unterschiedlich festlegen. Jetzt gilt es nur noch sich ein entsprechendes Dossier zu verpassen. Hier stehen einige bekannte Persönlichkeiten wie Lou Bega, Fidel Castro, Che Guevara oder Evita Peron zur Wahl. Diese haben bestimmte Eigenschaften, Stärken, Schwächen und politische Vorstellungen. Diese sind von erheblichem Einfluß auf die Tropicaner. Hier sollte man sich genau überlegen, ob man einen vorgefertigten Charakter einfach übernimmt oder aber einige Punkte ändert.
Das Spiel :
Zu Beginn hat die Insel Tropico etwa 3- 40 Einwohner, aber Tropico ist sehr fruchtbar und die Einwohnerzahl wächst ständig. Zudem kommen auch noch Einwanderer mit dem Schiff nach Tropico. Die Karte sieht man aus der Vogelperspektive und kann nach Belieben hin- oder wegzoomen. Somit kann mal als El Presidente genau seine Bürger beobachten und auch deren Status abrufen.Wichtig ist zu sehen, ob und in welchen Bereichen ein Tropicaner zurfrieden ist. Da die finanziellen Mittel begrenzt sind, gilt es gerade am Anfang die Schritte sehr bedacht zu wählen. Braucht der Staat eine Klinik oder ist eine Schule zur Bildung wichtiger ? Ebenso wichtig ist es für Arbeit zu sorgen, denn unzufriedene Tropicaner kommen schnell auf dumme Gedanken... Ob Geld durch Tourismus, Industrie oder Landwirtschaft in die Kassen kommt entscheidet natürlich der Präsident. Also liegt es in eurer Hand wie die Insel sich entwickelt und gerade das amcht sehr viel Spaß ! Besonders wichtig sind die verschiedenen politischen Gruppen wie Kommunisten, Kapitalisten, Umweltschützer usw. Diese haben je einen Sprecher und natürlich ganz gezielte Interessen. Als Präsident ist es wohl klar, daß der Spieler zu verschiedenen Themen Edikte erlassen kann, die wiederum Auswirkungen auf das Volk haben. Aber tröstet euch : allen werdet ihr es nie recht machen können, genauso wie im wirklichen Leben. Ach ja, alle 7-10 Jahre will das Volk Wahlen haben. Unverschämtheit !
Grafik & Sound :
Die Latinoklänge sind wirklich ein Wohlgenuß für die Ohren und lassen gute Laune aufkommen. Die Grafik ist teilweise recht putzig und vor allem die Büger sind sehr vielseitig und liebevoll gezeichnet. Teilweise könnte sie aber noch etwas detaillierter sein. Interessant finde ich dabei auch, daß man die Insel landschaftlich nach seinen Wünschen gestalten kann. Kleinigkeiten sind auf der Karte gut zu erkennen. Dabei sind die Systemvoraussetzungen für Tropico recht gering. Mit einem Pentium II und einer halbwegs vernünftigen Grafikkarte läuft das Spiel schon ausreichend schnell ab.
Fazit :
Tropico ist im Bereich der Aufbausimulationen ein erfrischendes Spiel mit hohem Spaßfaktor. Der Schwierigkeitsgrad ist bei einzelnen Szenarien hoch, aber Profis werden ihre helle Freude daran haben. Für Freunde dieses Genres ist das Spiel absolut empfehlenswert. Als Presidente ist man wirklich gefordert und mit jeder Entscheidung gibt es neue Folgen auf die Bürger, so daß es nicht langweilig wird. Zudem finde ich es interessant, daß im Einzelspiel jeder sein Spielziel individuell festlegen kann. Der eine will möglichst viel Schwarzgeld auf dem Schweizer Konto haben, während der andere tausende von Touristen nach Tropico locken will. Genau dies macht den Reiz des Spieles aus und dabei immer an die nächsten Wahlen denken !
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