Erfahrungsbericht von SVoigt3000
Geschlechterkampf!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Geschlechterkampf: Wer ist intelligenter, erfolgreicher, schöner, stärker – Mann oder Frau? Ausgetragen wird dieser Kampf schon lange und es wird ihn wohl auch immer und überall geben. Seit diesem Sommer gibt es aber ein neues Schlachtfeld und neue Akteure: Nun bekriegen sich sogar weibliche und männliche Roboter auf der Kinoleinwand...
-----STORY:-----
Terminatrix T-X (Kristinna Loken) wird aus der Zukunft in unsere Zeit geschickt um schon hier die Leute zu töten, die später die Rebellion gegen die Maschinen führen werden, wenn die Maschinen erst auf der Erde die Macht übernommen haben. Auf ihrer Liste der zu tötenden Menschen stehen John Connor (Nick Stahl) und Kate Brewster (Claire Danes) ganz oben. Doch auch der in der Zukunft schon veraltete Terminator (Arnold Schwarzenegger) wird wieder in unsere Zeit geschickt, um die beiden zu schützen.
Damit aber nicht genug: Das Computersystem Skynet steht kurz vor dem Erwachen. Es würde sich selbstständig machen und einen Atomkrieg gegen die Menschen anzetteln, damit die Maschinen endlich die Macht auf der Erde übernehmen können. Das kann allerdings nur Kates Vater, der Militär Robert Brewster (David Andrews), verhindern. Denn er hat die Kontrolle über Skynet und sagt, wann es angeschaltet wird und weiss auch, wie es abgeschaltet werden kann...
-----KOMMENTAR:-----
Um ehrlich zu sein, gefallen mir an dem Film nur zwei Dinge: Erstens sind da die vielen Explosionen, Crashes und Stunts, die wirklich beeindruckend insziniert wurden und zweitens ist da der böse Roboter T-X, der dieses Mal in sexy Form einer Frau (Kristinna Loken) in Erscheinung tritt, die nun wirklich – sorry für diese Ausdrucksweise – kein Mann von der Bettkante stoßen würde. Zum ersten Punkt: Leider werden im dritten Terminator-Film so viele Autos, Häuser und Lastwagen zerstört, dass es recht schnell langweilig wird. Und zum zweiten Punkt: Kristinna Loken sieht zwar mehr als nur heiß aus, allerdings spielt sie einen Roboter – zwar das aller neueste Modell, aber egal – und damit stand dann im Drehbuch, dass sie ewig ihren Kopf etwas schräg halten soll, als ob sie ihren Blick justieren, oder das Bild, das sie sieht, scharf stellen muss. Und so wirkt selbst Frau Loken lächerlich und fast behindert.
Soviel also zu den beiden positiven Punkten...
Zu den Schauspielern muss ich sagen, dass hier wirklich das graue Mittelmaß versammelt ist. Gut, Arnie und Kristinna Loken haben undankbare Rollen als Roboter: Sie laufen meist steif durch die Gegend, sprechen nur wenig und dürfen möglichst keine Miene verziehen. Schauspielerisch hätte das wohl jeder andere auch hinbekommen, nur hat eben jeder andere nicht den Körper von Arnold Schwarzenegger und Kristinna Loken. Und ihre Körper sind wirklich das einzige, für das die beiden in diesem Film Respekt bekommen können. Claire Danes und Nick Stahl spielen ihre Rollen so, wie es bei einem Film dieses Niveaus möglich ist – also mäßig, aber sicher nicht gut.
Ein weiterer Negativpunkt ist die Story. Sie ist flacher als ein Blatt Papier. Schlecht für Leute, die im Kino denken wollen (mit dem Anspruch bin ich in diesen Film allerdings schon gar nicht gegangen), gut für diejenigen, die die ersten Terminator-Filme nicht kennen. Dank einer kurzen Einführung am Anfang versteht man die etwas größere Rahmenhandlung (Übernahme der Herrschaft der Maschinen über die Erde in der Zukunft...) sehr gut und hat keine Probleme dem folgenden Gemetzel zu folgen.
Oh, und so schnell komme ich zum Stichwort – Gemetzel. Wie der Film eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen hat, ist mir schleierhaft. In einer Szene wacht ein Mann in seinem Bett auf und neben ihm sitzt der T-X (soweit noch eine verlockene Vorstellung). Sie dreht sich um, schaut ihn an, die Kamera schwenkt zum Nachttisch am Bett, man hört nur noch eine Motorsäge starten und wenige Sekunden später spritzt Blut auf ein Foto auf dem Nachttisch. Diese Szene ist noch harmlos gegen die, in der der T-X einen Polizisten tötet, indem sie ihm ihre bloße Hand von hinten in den Rücken jagt, sodass sie vorn am Bauch wieder rauskommt – und die Kamera hält munter drauf...
Um nun doch noch mit einem positiven Punkt zu schließen: Mindestens so beeindruckend wie die Stunts, Explosionen und Effekte ist auch die Maske des Terminator. Umso weiter der Film sich dem Ende zuneigt, umso mehr wird der Terminator natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen. Und irgendwann ist dann Arnies komplette linke Gesichtshälfte verbrannt und sein metallerne Roboteroberfläche kommt immer mehr zum Vorschein. Das sieht wirklich echt aus und unterstützt den Effekt beim Zuschauer noch, wenn er sich die vielen spektakulären Kämpfe ansieht. Respekt also für den Maskenbildner, der auch am Anfang des Films ganz groß und lange mit Namen eingeblendet wird – diesen Respekt hat er verdient.
-----FAZIT:-----
Fazit dieses Gecshlechterkampfes: Männer müssen nicht schön sein! Denn während Arnie zum Ende hin immer rampunierter aussieht, bekommt Kristinna Loken keinen Kratzer ab. Aber: Der Geschlechterkampf wird nicht dadurch besser, dass er nun auch von Robotern ausgetragen wird! Und wenn er in der Realität so endet, wie in diesem Film, sollten sich Männer und Frauen sowieso ganz schnell wieder lieb haben. Insgesamt ein Film, den eigentlich niemand braucht, aber trotzdem irgendwie jeder sieht. Schade, denn das Geld kann sinnvoller genutzt werden.
-----STORY:-----
Terminatrix T-X (Kristinna Loken) wird aus der Zukunft in unsere Zeit geschickt um schon hier die Leute zu töten, die später die Rebellion gegen die Maschinen führen werden, wenn die Maschinen erst auf der Erde die Macht übernommen haben. Auf ihrer Liste der zu tötenden Menschen stehen John Connor (Nick Stahl) und Kate Brewster (Claire Danes) ganz oben. Doch auch der in der Zukunft schon veraltete Terminator (Arnold Schwarzenegger) wird wieder in unsere Zeit geschickt, um die beiden zu schützen.
Damit aber nicht genug: Das Computersystem Skynet steht kurz vor dem Erwachen. Es würde sich selbstständig machen und einen Atomkrieg gegen die Menschen anzetteln, damit die Maschinen endlich die Macht auf der Erde übernehmen können. Das kann allerdings nur Kates Vater, der Militär Robert Brewster (David Andrews), verhindern. Denn er hat die Kontrolle über Skynet und sagt, wann es angeschaltet wird und weiss auch, wie es abgeschaltet werden kann...
-----KOMMENTAR:-----
Um ehrlich zu sein, gefallen mir an dem Film nur zwei Dinge: Erstens sind da die vielen Explosionen, Crashes und Stunts, die wirklich beeindruckend insziniert wurden und zweitens ist da der böse Roboter T-X, der dieses Mal in sexy Form einer Frau (Kristinna Loken) in Erscheinung tritt, die nun wirklich – sorry für diese Ausdrucksweise – kein Mann von der Bettkante stoßen würde. Zum ersten Punkt: Leider werden im dritten Terminator-Film so viele Autos, Häuser und Lastwagen zerstört, dass es recht schnell langweilig wird. Und zum zweiten Punkt: Kristinna Loken sieht zwar mehr als nur heiß aus, allerdings spielt sie einen Roboter – zwar das aller neueste Modell, aber egal – und damit stand dann im Drehbuch, dass sie ewig ihren Kopf etwas schräg halten soll, als ob sie ihren Blick justieren, oder das Bild, das sie sieht, scharf stellen muss. Und so wirkt selbst Frau Loken lächerlich und fast behindert.
Soviel also zu den beiden positiven Punkten...
Zu den Schauspielern muss ich sagen, dass hier wirklich das graue Mittelmaß versammelt ist. Gut, Arnie und Kristinna Loken haben undankbare Rollen als Roboter: Sie laufen meist steif durch die Gegend, sprechen nur wenig und dürfen möglichst keine Miene verziehen. Schauspielerisch hätte das wohl jeder andere auch hinbekommen, nur hat eben jeder andere nicht den Körper von Arnold Schwarzenegger und Kristinna Loken. Und ihre Körper sind wirklich das einzige, für das die beiden in diesem Film Respekt bekommen können. Claire Danes und Nick Stahl spielen ihre Rollen so, wie es bei einem Film dieses Niveaus möglich ist – also mäßig, aber sicher nicht gut.
Ein weiterer Negativpunkt ist die Story. Sie ist flacher als ein Blatt Papier. Schlecht für Leute, die im Kino denken wollen (mit dem Anspruch bin ich in diesen Film allerdings schon gar nicht gegangen), gut für diejenigen, die die ersten Terminator-Filme nicht kennen. Dank einer kurzen Einführung am Anfang versteht man die etwas größere Rahmenhandlung (Übernahme der Herrschaft der Maschinen über die Erde in der Zukunft...) sehr gut und hat keine Probleme dem folgenden Gemetzel zu folgen.
Oh, und so schnell komme ich zum Stichwort – Gemetzel. Wie der Film eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen hat, ist mir schleierhaft. In einer Szene wacht ein Mann in seinem Bett auf und neben ihm sitzt der T-X (soweit noch eine verlockene Vorstellung). Sie dreht sich um, schaut ihn an, die Kamera schwenkt zum Nachttisch am Bett, man hört nur noch eine Motorsäge starten und wenige Sekunden später spritzt Blut auf ein Foto auf dem Nachttisch. Diese Szene ist noch harmlos gegen die, in der der T-X einen Polizisten tötet, indem sie ihm ihre bloße Hand von hinten in den Rücken jagt, sodass sie vorn am Bauch wieder rauskommt – und die Kamera hält munter drauf...
Um nun doch noch mit einem positiven Punkt zu schließen: Mindestens so beeindruckend wie die Stunts, Explosionen und Effekte ist auch die Maske des Terminator. Umso weiter der Film sich dem Ende zuneigt, umso mehr wird der Terminator natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen. Und irgendwann ist dann Arnies komplette linke Gesichtshälfte verbrannt und sein metallerne Roboteroberfläche kommt immer mehr zum Vorschein. Das sieht wirklich echt aus und unterstützt den Effekt beim Zuschauer noch, wenn er sich die vielen spektakulären Kämpfe ansieht. Respekt also für den Maskenbildner, der auch am Anfang des Films ganz groß und lange mit Namen eingeblendet wird – diesen Respekt hat er verdient.
-----FAZIT:-----
Fazit dieses Gecshlechterkampfes: Männer müssen nicht schön sein! Denn während Arnie zum Ende hin immer rampunierter aussieht, bekommt Kristinna Loken keinen Kratzer ab. Aber: Der Geschlechterkampf wird nicht dadurch besser, dass er nun auch von Robotern ausgetragen wird! Und wenn er in der Realität so endet, wie in diesem Film, sollten sich Männer und Frauen sowieso ganz schnell wieder lieb haben. Insgesamt ein Film, den eigentlich niemand braucht, aber trotzdem irgendwie jeder sieht. Schade, denn das Geld kann sinnvoller genutzt werden.
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