Thema Tattoos Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von Supercookie
Aua? Der Tattoo-Vorgang
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Leser und Tattoo-Freunde,
ich habe es getan: Am 1.12. -dem 1. Jahrestag mit meiner Freundin- haben wir beide es gewagt und sind mittags in ein Hamburger Tattoostudio gegangen. Mehr Infos? Hier: www.freie-manufaktur.de. Ich möchte euch nun meine Gedanken über das Tätowieren, das Tattoostudio und den Vorgang des Tätowierens näherbringen und würde mich über eure Erfahrungen als Kommentar freuen, da ich überlege, mich noch weiter tätowieren zu lassen. Wie steht ihr dazu? Nun aber zu den Punkten:
ÜBERSICHT
~~~~~~~~~
1.) Wie es zu meiner Idee "Tattoo" kam
2.) Der Gang zum Studio
3.) Die richtige Wahl
4.) Der Tattoo-Prozess
5.) Was nach der Tätowierung zu beachten ist
6.) Tipps + Tricks
7.) Fazit
------------------------------------
1.) Wie es zu meiner Idee "Tattoo" kam
---------------------------------------------------------
Ein Tattoo wollte ich schon immer mal haben. Meine Freundin wusste das und so bekam ich zum Jahrestag einen Gutschein für eine Tätowierung geschenkt. Noch am selben Tag sind wir ins Studio gefahren und haben uns ein Motiv ausgesucht -es sollte noch am selben Tag gestochen werden.
2.) Der Gang zum Studio
------------------------------------
Klar geht man mit gemischten Gefühlen zum Studio. Einerseits freut man sich sehr darauf, aber andererseits hat man die Nadeln im Hinterkopf (jetzt nicht wörtlich nehmen). Ich für meinen Teil war sehr aufgeregt, denn ich konnte mir an diesem Tag einen kleinen Traum erfüllen.
3.) Die richtige Wahl
------------------------------
Es gibt ein paar Sachen zu beachten in Sachen Studioauswahl. Hier ein paar Tipps und Hinweise, die ich von diversen Tattoo-Pages habe:
- Das Studio muss sauber sein (es darf nicht geraucht werden, die Geräte dürfen nicht offen rum liegen)
- Es müssen Zertifikate vorhanden sein, damit man nicht an "blutrünstige" Anfänger gerät
- Es muss über Risiken und Methoden aufgeklärt werden (in guten Studios muss man auch vorher unterschreiben, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und eine Tätowierung ausschließlich "zutraut")
Wenn o. g. Punkte abgecheckt sind, steht einer Tätowierung nichts mehr im Wege - bis auf die eigene Angst ;)
4.) Der Tattoo-Prozess
---------------------------------
Okay, man muss sich natürlich zuerst das richtige Studio suchen und dort kann man dann aus -meist sehr umfangreichen- Vorlagen ein Tattoo für sich auswählen. Ob Trible oder Fantasy, ob Sternzeichen oder sogar Planeten; jeder wird fündig. Schwierig bei mir war die richtige Wahl, denn ich hatte ca. 8 Vorlagen, die ich alle genial finde. Nun, die Vorlage ist dann ausgewählt. Wer sich ein Muster ausgesucht hat, welches schon kompliziert aussieht, dann wird es für den Künstler (so nennen sich die Tätowierer) umso schwieriger, gut zu tätowieren. Einige fotografieren hinterher ihre Arbeit, wenn sie sehr zufrieden sind und etwas fabriziert haben, was sie sonst nicht oft machen. Das Muster wird dann auf Pauspapier durchgepaust. Die betreffende Körperstelle (nehmen wir mal meinen Oberarm) wird mit Wasser eingesprüht (die Kälte des Wassers tut manchmal mehr weh als die kleine Tätowiernadel) und das durchgepauste Muster dann aufgedrückt. 5-10 Sekunden aufdrücken und dann vorsichtig abziehen - schon hat man ein "Instant-Tattoo".
Zuerst werden die Außenlinien mit einer sehr dünnen und daher ziemlich schmerzhaften (vor allem bei dünner Haut) Nadel gezogen. Später wird mit einer 3er Nadel (3 kleine Nadeln stechen gleichzeitig) ausgefüllt beziehungsweise schattiert. Das tut auch weh, aber jeder Schmerz lässt sich aushalten. Bei mir war nach insgesamt 1 1/2 Stunden Schluss. Gut eingecremt wurde mein Oberarm in Plastikfolie gepackt, damit die Creme sich nicht an meiner Kleidung abwischt und schon war ein weiterer, schmerzhafter Prozess an der Reihe - die Bezahlung. Tätowieren ist teuer. Man sollte vorher unbedingt fragen, was es wohl kostet. Mein Tattoo (ca. 13 cm lang und 7 cm hoch) hat DM 300,- gekostet. Aber es kann sich wirklich sehen lassen... und es wurde fotogarfiert.
5.) Was nach der Tätowierung zu beachten ist
-------------------------------------------------------------------
Das Tattoo sollte die erste Woche nicht gebadet werden und jeden Abend frei an der Luft liegen. Dazu jeden Abend mit Bepanthen Roche eincremen. Nur diese Salbe ist wirklich gut geeignet! Auch zu beachten ist, dass das Sonnenstudio für mindestens 3 Wochen Tabu ist. Das wäre Gift und wir wollen das Tatto doch nicht zerstören, oder? Also, kurz zusammengefasst:
- jeden Abend eincremen (aber NIEMALS zu dick!)
- an der Luft trocknen lassen
- kein Sonnenstudio
- Schorf oder eine weiße Schicht AUF KEINEN FALL abkratzen. Löst sich von alleine
6.) Tipps + Tricks
-------------------------
Als Tipp kann man schonmal obiges sehen (Sonnenstudio und Luft ans Tattoo lassen). Aber ich habe festgestellt, dass die Haut viel schneller heilt, wenn man jeden Abend 2-3 Minuten Wasser durch den Duschkopf auf das Tattoo brausen lässt. So wird zum einen die Haut durchblutet und zum anderen die Haut gereinigt. Wo wir bei der Reinigung sind: Reinigung ist das A und O. Immer beim Duschen das Tattoo einschäumen und immer die Haut -wenn möglich- feucht halten; NICHT nass, denn das weicht die Haut zu sehr auf und kann das Tattoo zerstören (daher am Anfang auch nicht baden und nach einer Woche höchstens 10 Minuten).
7.) Fazit
------------
Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, wie er zum Tattoo steht, denn es ist eine Entscheidung für´s Leben. Ich fühle mich mit dem Tattoo wohler und "cooler" - gut für das Selbstbewusstsein ;) Der Schmerz des Tattoos ist nach 3 Tagen weg und man kann dann genießen. Ich kann jedem nur so ein Teil empfehlen...
Supercookie
ich habe es getan: Am 1.12. -dem 1. Jahrestag mit meiner Freundin- haben wir beide es gewagt und sind mittags in ein Hamburger Tattoostudio gegangen. Mehr Infos? Hier: www.freie-manufaktur.de. Ich möchte euch nun meine Gedanken über das Tätowieren, das Tattoostudio und den Vorgang des Tätowierens näherbringen und würde mich über eure Erfahrungen als Kommentar freuen, da ich überlege, mich noch weiter tätowieren zu lassen. Wie steht ihr dazu? Nun aber zu den Punkten:
ÜBERSICHT
~~~~~~~~~
1.) Wie es zu meiner Idee "Tattoo" kam
2.) Der Gang zum Studio
3.) Die richtige Wahl
4.) Der Tattoo-Prozess
5.) Was nach der Tätowierung zu beachten ist
6.) Tipps + Tricks
7.) Fazit
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1.) Wie es zu meiner Idee "Tattoo" kam
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Ein Tattoo wollte ich schon immer mal haben. Meine Freundin wusste das und so bekam ich zum Jahrestag einen Gutschein für eine Tätowierung geschenkt. Noch am selben Tag sind wir ins Studio gefahren und haben uns ein Motiv ausgesucht -es sollte noch am selben Tag gestochen werden.
2.) Der Gang zum Studio
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Klar geht man mit gemischten Gefühlen zum Studio. Einerseits freut man sich sehr darauf, aber andererseits hat man die Nadeln im Hinterkopf (jetzt nicht wörtlich nehmen). Ich für meinen Teil war sehr aufgeregt, denn ich konnte mir an diesem Tag einen kleinen Traum erfüllen.
3.) Die richtige Wahl
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Es gibt ein paar Sachen zu beachten in Sachen Studioauswahl. Hier ein paar Tipps und Hinweise, die ich von diversen Tattoo-Pages habe:
- Das Studio muss sauber sein (es darf nicht geraucht werden, die Geräte dürfen nicht offen rum liegen)
- Es müssen Zertifikate vorhanden sein, damit man nicht an "blutrünstige" Anfänger gerät
- Es muss über Risiken und Methoden aufgeklärt werden (in guten Studios muss man auch vorher unterschreiben, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und eine Tätowierung ausschließlich "zutraut")
Wenn o. g. Punkte abgecheckt sind, steht einer Tätowierung nichts mehr im Wege - bis auf die eigene Angst ;)
4.) Der Tattoo-Prozess
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Okay, man muss sich natürlich zuerst das richtige Studio suchen und dort kann man dann aus -meist sehr umfangreichen- Vorlagen ein Tattoo für sich auswählen. Ob Trible oder Fantasy, ob Sternzeichen oder sogar Planeten; jeder wird fündig. Schwierig bei mir war die richtige Wahl, denn ich hatte ca. 8 Vorlagen, die ich alle genial finde. Nun, die Vorlage ist dann ausgewählt. Wer sich ein Muster ausgesucht hat, welches schon kompliziert aussieht, dann wird es für den Künstler (so nennen sich die Tätowierer) umso schwieriger, gut zu tätowieren. Einige fotografieren hinterher ihre Arbeit, wenn sie sehr zufrieden sind und etwas fabriziert haben, was sie sonst nicht oft machen. Das Muster wird dann auf Pauspapier durchgepaust. Die betreffende Körperstelle (nehmen wir mal meinen Oberarm) wird mit Wasser eingesprüht (die Kälte des Wassers tut manchmal mehr weh als die kleine Tätowiernadel) und das durchgepauste Muster dann aufgedrückt. 5-10 Sekunden aufdrücken und dann vorsichtig abziehen - schon hat man ein "Instant-Tattoo".
Zuerst werden die Außenlinien mit einer sehr dünnen und daher ziemlich schmerzhaften (vor allem bei dünner Haut) Nadel gezogen. Später wird mit einer 3er Nadel (3 kleine Nadeln stechen gleichzeitig) ausgefüllt beziehungsweise schattiert. Das tut auch weh, aber jeder Schmerz lässt sich aushalten. Bei mir war nach insgesamt 1 1/2 Stunden Schluss. Gut eingecremt wurde mein Oberarm in Plastikfolie gepackt, damit die Creme sich nicht an meiner Kleidung abwischt und schon war ein weiterer, schmerzhafter Prozess an der Reihe - die Bezahlung. Tätowieren ist teuer. Man sollte vorher unbedingt fragen, was es wohl kostet. Mein Tattoo (ca. 13 cm lang und 7 cm hoch) hat DM 300,- gekostet. Aber es kann sich wirklich sehen lassen... und es wurde fotogarfiert.
5.) Was nach der Tätowierung zu beachten ist
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Das Tattoo sollte die erste Woche nicht gebadet werden und jeden Abend frei an der Luft liegen. Dazu jeden Abend mit Bepanthen Roche eincremen. Nur diese Salbe ist wirklich gut geeignet! Auch zu beachten ist, dass das Sonnenstudio für mindestens 3 Wochen Tabu ist. Das wäre Gift und wir wollen das Tatto doch nicht zerstören, oder? Also, kurz zusammengefasst:
- jeden Abend eincremen (aber NIEMALS zu dick!)
- an der Luft trocknen lassen
- kein Sonnenstudio
- Schorf oder eine weiße Schicht AUF KEINEN FALL abkratzen. Löst sich von alleine
6.) Tipps + Tricks
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Als Tipp kann man schonmal obiges sehen (Sonnenstudio und Luft ans Tattoo lassen). Aber ich habe festgestellt, dass die Haut viel schneller heilt, wenn man jeden Abend 2-3 Minuten Wasser durch den Duschkopf auf das Tattoo brausen lässt. So wird zum einen die Haut durchblutet und zum anderen die Haut gereinigt. Wo wir bei der Reinigung sind: Reinigung ist das A und O. Immer beim Duschen das Tattoo einschäumen und immer die Haut -wenn möglich- feucht halten; NICHT nass, denn das weicht die Haut zu sehr auf und kann das Tattoo zerstören (daher am Anfang auch nicht baden und nach einer Woche höchstens 10 Minuten).
7.) Fazit
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Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, wie er zum Tattoo steht, denn es ist eine Entscheidung für´s Leben. Ich fühle mich mit dem Tattoo wohler und "cooler" - gut für das Selbstbewusstsein ;) Der Schmerz des Tattoos ist nach 3 Tagen weg und man kann dann genießen. Ich kann jedem nur so ein Teil empfehlen...
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