Erfahrungsbericht von waterloo
Nichtgenügend-setzen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das richtige und angemessene Bewerten eines Berichtes ist kein leichtes Unterfangen und hat schon für so manch hitziges Gefecht gesorgt. Zunächst werde ich die Funktion „Berichte bewerten“ mal ein wenig erklären:
Nachdem ein Mitglied den Bericht eines anderen gelesen hat, sollte er diesen bewerten. Dazu hat er grundsätzlich 4 Möglichkeiten der „Benotung“: sehr nützlich, nützlich, geht so und nicht nützlich. Ziel dieser Bewertung ist es, die Nützlichkeit eines Berichtes festzustellen.
Diese bestimmt auch dann neben der Anzahl der Lesungen die Reihung, die ein Bericht in einer bestimmten Kategorie bekommt. Je besser bewertet und je öfter gelesen, umso weiter vorne ist er in der Rangliste zu finden.
Es sollte damit gewährleistet sein, daß der Konsument die besten Berichte als erstes sieht und sich anhand dieser seine Meinung über ein bestimmtes Produkt bildet. Ob es sich nun wirklich um den besten Bericht handelt, ist schwer zu sagen, denn:
Je länger jemand Mitglied der Community ist, desto besser weiß er, wie der sprichwörtliche „Hase“ läuft. Er weiß genau darüber Bescheid, was einen guten Bericht ausmacht und was die Leute lesen wollen. Demnach bekommt er auch bessere Bewertungen.
Es kann aber durchaus sein, daß auch ein Neuling einen absoluten Top-Bericht verfasst, aber, nachdem er noch nicht so bekannt ist, vielleicht „nur“ etwa 5 Lesungen bekommt, obwohl sich der Bericht wesentlich mehr verdient hätte.
Welche Kriterien sind aber nun entscheidend, wie gut oder schlecht ein Bericht ist. Jeder setzt hier natürlich andere Prioritäten. Hier sind Meinigen:
1.) Der Bericht sollte sich in der richtigen Kategorie wiederfinden.
Natürlich ist aber ein Bericht nur dann hilfreich, wenn ihn auch jemand in der Rubrik findet, in der er ihn sucht. Wenn ich mir beispielsweise einen BMW kaufen möchte und finde in entsprechender Rubrik einen Bericht über Brombeermarmelade, sei er noch so gut, kann ich damit leider wenig anfangen.
Allerdings sollte man Anfängern gegenüber ein wenig nachsichtiger sein. Ich gebe einem Anfänger meist die Möglichkeit, den Bericht, falls es sich um seinen ersten handelt, umzuposten und bewerte ihn erst dann.
2.) Der Titel sollte schlagkräftig sein und verraten, worum es in dem Bericht geht bzw. sollte er die Lust aufs Lesen wecken. Titel, wie „sch... irgendwas“, sei der Ärger auch berechtigt, sind Fehl am Platze. Ebensowenig schätze ich Werbeslogans, die Wort für Wort übernommen werden.
3.) Weil wir gerade bei dem sch...sind: die richtige Ausdrucksweise macht natürlich auch einen guten Bericht aus. Man kann durchaus kritisch sein, doch ist es niemals nötig, sich der Fäkalsprache zu bedienen. Auch persönliche Angriffe, auch wenn die Person direkt nicht genannt wird, unterlässt man besser.
Jemand, der einen treffenden und guten Stil beim Schreiben hat, dessen Berichte bewerte ich in der Regel gut. Natürlich sollte man auch Rechtschreibfehler und stilistische Fehler nach Möglichkeit vermeiden, denn es gibt Leute, die sehr viel Wert darauf legen. Zu den besonders Kleinlichen gehöre ich aber (hoffentlich) nicht (falls doch, sagt mir bitte Bescheid!).
4.) Ein Kriterium, welches nicht zu unterschätzen ist, ist die Optik, sprich Übersichtlichkeit und Gliederung. Man kann und muß aber natürlich nicht JEDEN Bericht gliedern, aber sehr oft ist es durchaus sinnvoll.
5.) Weniger wichtig ist für mich prinzipiell die Anzahl der Worte. Entscheidend ist der Inhalt und natürlich kann man nicht über alles gleich viel schreiben, das ist klar.
Allerdings gibt es Leute, die nicht einmal in der Lage sind, 100 Worte zu schreiben und dann irgendetwas hinkritzeln wie „ich weiß nicht mehr weiter“ oder auch irgendwelche obskuren Buchstabenkombinationen, um den restlichen Platz auszufüllen. So jemand bekommt natürlich sofort ein „nicht hilfreich“ von mir, denn er hat offensichtlich nicht begriffen, worum es bei einer Meinungsplattform geht.
6.) Nicht zuletzt ist aber natürlich der Informationsgehalt der wichtigste Aspekt. Denn man möchte ja schließlich eine Entscheidungshilfe, ob man sich das Produkt kaufen soll, oder nicht. Das heißt aber nicht, daß unbedingt ALLE Informationen relevant sind.
So ist es mir beim Tiefkühlgemüse beispielsweise nicht wichtig, was da alles drin ist (die meisten Zutaten sagen mir ohnehin nichts), sondern vielmehr Preis, Geschmack, Menge, was man damit machen kann u.s.w.
Mein letzter Vorschlag ist gleichzeitig ein kleiner Appell: nehmt die Bewertungen nicht allzu ernst. Man muß nicht zwangsläufig immer mit dem Strom schwimmen und ab und zu ist man vielleicht auch zu kritisch. Aber es ist nicht notwendig, dem Anderen deswegen die Bude einzurennen, sprich sein Gästebuch vollzuschreiben mit: „wie konntest Du mir das antun...oder: bitte, bitte überleg es Dir noch mal anders.
Schlussendlich ist jede Bewertung subjektiv, Fehler passieren und sie sind menschlich. In diesem Sinne danke fürs Lesen, Euer waterloo
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-13 16:59:35 mit dem Titel In der Kürze liegt die Würze!
Kommentare hat wohl jeder von uns schon viele erhalten, lange und kurze, nette und provokante, intelligente und nutzlose. .
Neben dem eigentlichen Bewerten (von sehr nützlich bis nicht nützlich, ihr wisst schon!) hat der Leser daneben auch die Möglichkeit, dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Man bittet darum, Kommentare kurz und sachlich zu halten und jeglichen persönlichen Angriff zu unterlassen. Ich teile die Kommentare immer in meine persönlichen Kategorien ein, diese sind:
1.)DIE BELEIDIGUNG: Ja, Ihr habt richtig gelesen, auch solche Bemerkungen gibt es leider immer wieder, trotzdem sie den Regeln widersprechen! Der Autor wird beschimpft, eventuell sogar bedroht (ist mir Gott sei Dank noch nie passiert, aber auch das gibt es!). Diese Leute, welche zumeist ein wenig minderbemittelt sind und nur über einen geringen Wortschatz verfügen, beziehen sich, sofern sie den Bericht zu Ende gelesen bzw. überhaupt begriffen haben, worum es geht, nur auf die persönliche Meinung des Autors und diese sollte man ihm doch lassen, sofern nicht sittenwidrig oder ähnliches! Beispiele muß ich hierfür wohl keine aufzählen...
2.)DIE ANFRAGE: Ein Zeichen, daß der Leser sich für den Bericht interessiert: er möchte Näheres über ein bestimmtes Thema erfahren bzw.etwas an dem Bericht ist ihm unklar und er wünscht sich weitere Infos. Sehr lobenswert, aber natürlich kann ich mich nicht für alles gleichermaßen interessieren. Aber es freut mich natürlich immer, solche Kommentare zu lesen!
3.)DIE ERGÄNZUNG: Hier ergänzt der Leser den Bericht mit zusätzlichen Informationen bzw. gibt dem Autor einige Anregungen oder Denkanstöße. Solche Kommentare lese ich besonders gerne, sie sind mir die nützlichsten.
4.)DIE KRITIK (konstruktiv): Der Leser vermisst in dem Bericht irgendetwas, möglicherweise wichtige Infos oder die persönliche Meinung. Das teilt er dem Autor in angemessener Art und Weise mit. Eventuell bietet er ihm sogar an, den Bericht, sofern er geändert werde, besser zu bewerten.
5.)DIE KRITIK (nicht konstruktiv): Hier finden sich am Ende des Berichts meist irgendwelche Wortfetzen, wie: zu kurz, kein Tiefgang, uninteressant oder ähnliches.
6.)DIE AUFMUNTERUNG: Das gilt speziell für Neulinge, deren Berichte natürlich anfangs oft noch nicht ganz perfekt sind. Der Autor findet tröstende Worte, wie: laß Dich nicht unterkriegen, das wird schon noch, beim nächsten Mal klappt es besser, oder ähnliches. Die Kommentare sind zwar meist nett gemeint, an den schlechten Bewertungen, die es gerade bei Anfängern oft hagelt, ändern sie jedoch leider nichts.
7.)DIE SPÖTTISCHE BEMERKUNG: Auch damit müssen sich Neo-Autoren leider immer wieder abfinden: wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, dieses Sprichwort bewahrheitet sich leider immer wieder. Bedauerlicherweise und das ist natürlich besonders ärgerlich, passiert es anfangs vielen, daß sie eine falsche Kategorie erwischen und die Rubrik mit dem Thema nicht zusammenpasst. Einigen bereitet es jedoch dann eine diebische Freude, den Bericht, nachdem sie ihn mit nn bewertet haben, obendrein geistreich mit Kommentaren a la Nicht genügend-setzen!zu verzieren. Möglicherweise ist es aber gerade ihnen anfangs auch so ergangen.
8.)DIE EIGENWERBUNG: Raffiniert, raffiniert, man kann das Kommentieren natürlich auch gleich mit einer kleinen Werbung für seine Person verknüpfen. Erst gibt man dem Autor ein sn , dann schreibt man etwas wie toller Bericht oder ähnliches und hinterlässt die Bitte, man möge doch mal bei ihm vorbeischauen.Aus lauter Dankbarkeit wird der Autor sicherlich mal einen Blick auf dessen Berichte werfen, was natürlich dann das Punktekonto erfreut. Es ist zwar eigentlich (zurecht) regelwidrig, Eigenwerbung zu betreiben, aber viele scheren sich darum nicht.
Ich denke mir dann immer: da kannst Du lange warten... und beschließe, demjenigen lange mal keinen Besuch abzustatten.
9.)DER DEAL: das ist dann schon Raffinesse der besonderen Art, aber leider auch keine
Seltenheit. Das ganze funktioniert nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere. So bekommt so mancher Autor ein Angebot, wie: ich bewerte alle Deine Berichte mit sh, dafür erwarte ich mir im Gegenzug, das Du mir Dein Vertrauen aussprichst. Natürlich lassen sich auch auf diese Weise Punkte einheimsen, mir wäre es aber 1000 Mal zu blöd, mich so zu verkaufen!
10.)DIE WARNUNG: Dies ist eine besondere Form des Kommentars. Solche Hinweise findet man v.a.von Leuten mit erstaunlichen detektivischen Fähigkeiten (wundert mich immer wieder!), denen es immer wieder gelingt, einen Faker zu ertappen. Um andere davor zu warnen, schreiben sie Kommentare wie Vorsicht Faker mit dem Hinweis auf das eigentliche Original und so ändert sich natürlich sofort die bis dato gute Bewertungsstatistik. Aber ich möchte hier nicht über Faker schreiben...
Daneben gibt es natürlich tausende andere Möglichkeiten, Berichte zu kommentieren, sei es mit witzigen Bemerkungen, Hinweisen auf Rechtschreibfehler oder mit ?????. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich kommentiere gern und viel, wenn auch nicht immer etwas Geniales dabei herauskommt, das ist schon klar!
FAZIT: Auch wenn nicht jeder Kommentar selbstverständlich toll sein kann, so freue ich mich doch über die meisten und sie sind mir wichtiger als ein paar unehrliche sn-Bewertungen, mit denen ich nichts anfangen kann. Man sollte diese Funktion unbedingt noch viel mehr nützen!
In diesem Sinne, wie immer bedanke ich mich fürs Lesen und freu mich schon auf Eure Kommentare (diesmal ganz besonders!). Euer waterloo
Nachdem ein Mitglied den Bericht eines anderen gelesen hat, sollte er diesen bewerten. Dazu hat er grundsätzlich 4 Möglichkeiten der „Benotung“: sehr nützlich, nützlich, geht so und nicht nützlich. Ziel dieser Bewertung ist es, die Nützlichkeit eines Berichtes festzustellen.
Diese bestimmt auch dann neben der Anzahl der Lesungen die Reihung, die ein Bericht in einer bestimmten Kategorie bekommt. Je besser bewertet und je öfter gelesen, umso weiter vorne ist er in der Rangliste zu finden.
Es sollte damit gewährleistet sein, daß der Konsument die besten Berichte als erstes sieht und sich anhand dieser seine Meinung über ein bestimmtes Produkt bildet. Ob es sich nun wirklich um den besten Bericht handelt, ist schwer zu sagen, denn:
Je länger jemand Mitglied der Community ist, desto besser weiß er, wie der sprichwörtliche „Hase“ läuft. Er weiß genau darüber Bescheid, was einen guten Bericht ausmacht und was die Leute lesen wollen. Demnach bekommt er auch bessere Bewertungen.
Es kann aber durchaus sein, daß auch ein Neuling einen absoluten Top-Bericht verfasst, aber, nachdem er noch nicht so bekannt ist, vielleicht „nur“ etwa 5 Lesungen bekommt, obwohl sich der Bericht wesentlich mehr verdient hätte.
Welche Kriterien sind aber nun entscheidend, wie gut oder schlecht ein Bericht ist. Jeder setzt hier natürlich andere Prioritäten. Hier sind Meinigen:
1.) Der Bericht sollte sich in der richtigen Kategorie wiederfinden.
Natürlich ist aber ein Bericht nur dann hilfreich, wenn ihn auch jemand in der Rubrik findet, in der er ihn sucht. Wenn ich mir beispielsweise einen BMW kaufen möchte und finde in entsprechender Rubrik einen Bericht über Brombeermarmelade, sei er noch so gut, kann ich damit leider wenig anfangen.
Allerdings sollte man Anfängern gegenüber ein wenig nachsichtiger sein. Ich gebe einem Anfänger meist die Möglichkeit, den Bericht, falls es sich um seinen ersten handelt, umzuposten und bewerte ihn erst dann.
2.) Der Titel sollte schlagkräftig sein und verraten, worum es in dem Bericht geht bzw. sollte er die Lust aufs Lesen wecken. Titel, wie „sch... irgendwas“, sei der Ärger auch berechtigt, sind Fehl am Platze. Ebensowenig schätze ich Werbeslogans, die Wort für Wort übernommen werden.
3.) Weil wir gerade bei dem sch...sind: die richtige Ausdrucksweise macht natürlich auch einen guten Bericht aus. Man kann durchaus kritisch sein, doch ist es niemals nötig, sich der Fäkalsprache zu bedienen. Auch persönliche Angriffe, auch wenn die Person direkt nicht genannt wird, unterlässt man besser.
Jemand, der einen treffenden und guten Stil beim Schreiben hat, dessen Berichte bewerte ich in der Regel gut. Natürlich sollte man auch Rechtschreibfehler und stilistische Fehler nach Möglichkeit vermeiden, denn es gibt Leute, die sehr viel Wert darauf legen. Zu den besonders Kleinlichen gehöre ich aber (hoffentlich) nicht (falls doch, sagt mir bitte Bescheid!).
4.) Ein Kriterium, welches nicht zu unterschätzen ist, ist die Optik, sprich Übersichtlichkeit und Gliederung. Man kann und muß aber natürlich nicht JEDEN Bericht gliedern, aber sehr oft ist es durchaus sinnvoll.
5.) Weniger wichtig ist für mich prinzipiell die Anzahl der Worte. Entscheidend ist der Inhalt und natürlich kann man nicht über alles gleich viel schreiben, das ist klar.
Allerdings gibt es Leute, die nicht einmal in der Lage sind, 100 Worte zu schreiben und dann irgendetwas hinkritzeln wie „ich weiß nicht mehr weiter“ oder auch irgendwelche obskuren Buchstabenkombinationen, um den restlichen Platz auszufüllen. So jemand bekommt natürlich sofort ein „nicht hilfreich“ von mir, denn er hat offensichtlich nicht begriffen, worum es bei einer Meinungsplattform geht.
6.) Nicht zuletzt ist aber natürlich der Informationsgehalt der wichtigste Aspekt. Denn man möchte ja schließlich eine Entscheidungshilfe, ob man sich das Produkt kaufen soll, oder nicht. Das heißt aber nicht, daß unbedingt ALLE Informationen relevant sind.
So ist es mir beim Tiefkühlgemüse beispielsweise nicht wichtig, was da alles drin ist (die meisten Zutaten sagen mir ohnehin nichts), sondern vielmehr Preis, Geschmack, Menge, was man damit machen kann u.s.w.
Mein letzter Vorschlag ist gleichzeitig ein kleiner Appell: nehmt die Bewertungen nicht allzu ernst. Man muß nicht zwangsläufig immer mit dem Strom schwimmen und ab und zu ist man vielleicht auch zu kritisch. Aber es ist nicht notwendig, dem Anderen deswegen die Bude einzurennen, sprich sein Gästebuch vollzuschreiben mit: „wie konntest Du mir das antun...oder: bitte, bitte überleg es Dir noch mal anders.
Schlussendlich ist jede Bewertung subjektiv, Fehler passieren und sie sind menschlich. In diesem Sinne danke fürs Lesen, Euer waterloo
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-13 16:59:35 mit dem Titel In der Kürze liegt die Würze!
Kommentare hat wohl jeder von uns schon viele erhalten, lange und kurze, nette und provokante, intelligente und nutzlose. .
Neben dem eigentlichen Bewerten (von sehr nützlich bis nicht nützlich, ihr wisst schon!) hat der Leser daneben auch die Möglichkeit, dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Man bittet darum, Kommentare kurz und sachlich zu halten und jeglichen persönlichen Angriff zu unterlassen. Ich teile die Kommentare immer in meine persönlichen Kategorien ein, diese sind:
1.)DIE BELEIDIGUNG: Ja, Ihr habt richtig gelesen, auch solche Bemerkungen gibt es leider immer wieder, trotzdem sie den Regeln widersprechen! Der Autor wird beschimpft, eventuell sogar bedroht (ist mir Gott sei Dank noch nie passiert, aber auch das gibt es!). Diese Leute, welche zumeist ein wenig minderbemittelt sind und nur über einen geringen Wortschatz verfügen, beziehen sich, sofern sie den Bericht zu Ende gelesen bzw. überhaupt begriffen haben, worum es geht, nur auf die persönliche Meinung des Autors und diese sollte man ihm doch lassen, sofern nicht sittenwidrig oder ähnliches! Beispiele muß ich hierfür wohl keine aufzählen...
2.)DIE ANFRAGE: Ein Zeichen, daß der Leser sich für den Bericht interessiert: er möchte Näheres über ein bestimmtes Thema erfahren bzw.etwas an dem Bericht ist ihm unklar und er wünscht sich weitere Infos. Sehr lobenswert, aber natürlich kann ich mich nicht für alles gleichermaßen interessieren. Aber es freut mich natürlich immer, solche Kommentare zu lesen!
3.)DIE ERGÄNZUNG: Hier ergänzt der Leser den Bericht mit zusätzlichen Informationen bzw. gibt dem Autor einige Anregungen oder Denkanstöße. Solche Kommentare lese ich besonders gerne, sie sind mir die nützlichsten.
4.)DIE KRITIK (konstruktiv): Der Leser vermisst in dem Bericht irgendetwas, möglicherweise wichtige Infos oder die persönliche Meinung. Das teilt er dem Autor in angemessener Art und Weise mit. Eventuell bietet er ihm sogar an, den Bericht, sofern er geändert werde, besser zu bewerten.
5.)DIE KRITIK (nicht konstruktiv): Hier finden sich am Ende des Berichts meist irgendwelche Wortfetzen, wie: zu kurz, kein Tiefgang, uninteressant oder ähnliches.
6.)DIE AUFMUNTERUNG: Das gilt speziell für Neulinge, deren Berichte natürlich anfangs oft noch nicht ganz perfekt sind. Der Autor findet tröstende Worte, wie: laß Dich nicht unterkriegen, das wird schon noch, beim nächsten Mal klappt es besser, oder ähnliches. Die Kommentare sind zwar meist nett gemeint, an den schlechten Bewertungen, die es gerade bei Anfängern oft hagelt, ändern sie jedoch leider nichts.
7.)DIE SPÖTTISCHE BEMERKUNG: Auch damit müssen sich Neo-Autoren leider immer wieder abfinden: wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, dieses Sprichwort bewahrheitet sich leider immer wieder. Bedauerlicherweise und das ist natürlich besonders ärgerlich, passiert es anfangs vielen, daß sie eine falsche Kategorie erwischen und die Rubrik mit dem Thema nicht zusammenpasst. Einigen bereitet es jedoch dann eine diebische Freude, den Bericht, nachdem sie ihn mit nn bewertet haben, obendrein geistreich mit Kommentaren a la Nicht genügend-setzen!zu verzieren. Möglicherweise ist es aber gerade ihnen anfangs auch so ergangen.
8.)DIE EIGENWERBUNG: Raffiniert, raffiniert, man kann das Kommentieren natürlich auch gleich mit einer kleinen Werbung für seine Person verknüpfen. Erst gibt man dem Autor ein sn , dann schreibt man etwas wie toller Bericht oder ähnliches und hinterlässt die Bitte, man möge doch mal bei ihm vorbeischauen.Aus lauter Dankbarkeit wird der Autor sicherlich mal einen Blick auf dessen Berichte werfen, was natürlich dann das Punktekonto erfreut. Es ist zwar eigentlich (zurecht) regelwidrig, Eigenwerbung zu betreiben, aber viele scheren sich darum nicht.
Ich denke mir dann immer: da kannst Du lange warten... und beschließe, demjenigen lange mal keinen Besuch abzustatten.
9.)DER DEAL: das ist dann schon Raffinesse der besonderen Art, aber leider auch keine
Seltenheit. Das ganze funktioniert nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere. So bekommt so mancher Autor ein Angebot, wie: ich bewerte alle Deine Berichte mit sh, dafür erwarte ich mir im Gegenzug, das Du mir Dein Vertrauen aussprichst. Natürlich lassen sich auch auf diese Weise Punkte einheimsen, mir wäre es aber 1000 Mal zu blöd, mich so zu verkaufen!
10.)DIE WARNUNG: Dies ist eine besondere Form des Kommentars. Solche Hinweise findet man v.a.von Leuten mit erstaunlichen detektivischen Fähigkeiten (wundert mich immer wieder!), denen es immer wieder gelingt, einen Faker zu ertappen. Um andere davor zu warnen, schreiben sie Kommentare wie Vorsicht Faker mit dem Hinweis auf das eigentliche Original und so ändert sich natürlich sofort die bis dato gute Bewertungsstatistik. Aber ich möchte hier nicht über Faker schreiben...
Daneben gibt es natürlich tausende andere Möglichkeiten, Berichte zu kommentieren, sei es mit witzigen Bemerkungen, Hinweisen auf Rechtschreibfehler oder mit ?????. Der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich kommentiere gern und viel, wenn auch nicht immer etwas Geniales dabei herauskommt, das ist schon klar!
FAZIT: Auch wenn nicht jeder Kommentar selbstverständlich toll sein kann, so freue ich mich doch über die meisten und sie sind mir wichtiger als ein paar unehrliche sn-Bewertungen, mit denen ich nichts anfangen kann. Man sollte diese Funktion unbedingt noch viel mehr nützen!
In diesem Sinne, wie immer bedanke ich mich fürs Lesen und freu mich schon auf Eure Kommentare (diesmal ganz besonders!). Euer waterloo
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.06.2007, 19:26 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichKritik ist notwendig
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