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Erfahrungsbericht von FredOnly

Adoption (oder einfach ´nur´ fürsorgende Liebe)

Pro:

...nicht immer gleich zum Therapeuten!

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Die einen wollen keine Kinder und bekommen sie, aus welchen Gründen auch immer. Dann gibt es die Unglücklichen, die ihr Leben lang sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind aus eigenem Fleisch und Blut in ihren Armen zu halten und mit Fleiss und Eifer, aber ohne Erfolg, darauf ´hinarbeiten´.

In China ist die Geburtenkontrolle auf ein Ein-Kind-Limit beschränkt. Aber kinderlos gebliebene Paare in unseren Breitengraden würde das schon die Erfüllung ihres Lebens sein: Nur eins, wenigstens eins.

Homosexuelle Paare haben da noch ein anderes Problem, das nicht auf die Unfruchtbarkeit bzw. Potenzschwäche zurückzuführen ist. Ich benutze da mal den vielleich sich etwas esoterisch anhörenden Ausdruck (aber halb so schlimm), dass das mehr ein Problem der Pole ist: Plus+Plus funktioniert halt auch beim Kindererzeugen nicht...
Um diesen Umstand auszutrixen, möchten Frauen- und Männerpaare ein Kind adoptieren. Obendrein gibt es mehr als genug von diesen kleinen elternlosen menschlichen Wesen, die nicht immer nur von ihrer Mutter oder ihren Eltern verstossen, abgeschoben oder ´hinterlegt´ wurden. Es gibt noch andere Gründe, warum diese Kreaturen ohne Eltern dastehn.-- Das Gesetz ist noch lange nicht durch, dass sich Homosexuelle um ´ihr´ Kind annehmen können. Hinzu kämen die Hindernisse, die sich bei den Kindern spätestens ab dem Kindergarten-Alter in den Weg stellen: Was soll denn der oder die Kleine seinen Altersgenossen und oft auch noch seinen Betreuern antworten auf die Frage: "Und Deine Mutti, wie heisst die Deine?" "Meine Mammi heisst Rolf!"? oder "Ich hab keine Mutti, aber dafür zwei Vatis!"? Die ersten Schuljahre werden dann zu einem Horror-Trip. Kinder können grausam sein.- Soviel zum speziellen Problem gleichgeschlechtlicher Paare.

In dieser leider immer noch ´peinlichen´ Situation müssen sich Hetero-Eltern in spe und deren Adoptierte nicht sehen. Doch einen Faktor sollten künftige Adoptiv-Eltern sehr wohl vorher genau prüfen: Es ist schwer zu kontrollieren, wieviel nachteilige und zum Teil ausgesprochen negative Gen das Kind von den Original-Eltern mitbekommen kann. Das beginnt mit vererbten physischen und psychischen Krankheiten und Abnormalitäten. Ich bin der Meinung, dass die These "Gute und schlechte Charaktere werden nicht vererbt, sondern sind das Ergebnis der Sozialisierung" nur zu einem Teil richtig ist! Oft ist es doch so, dass ein von Natur aus agressiv-jähzorniges Kind diese ´Eigenschaft´ entweder seinem Grossvater oder seinem Vater zu ´verdanken´ hat, um nur ein Beispiel zu nennen. So stellen Sie sich mal vor, der Vater hatte einen durch-und-durch miserablen Charakter (und sitzt u.U. deswegen auch noch ein...) und die Mutter: Eine labile notorische Trinkerin, die obendrein -auch noch in der Schwangerschaftszeit-Kettenraucherin war. Da wäre dann -selbst bei aller aufgebrachten Liebe und Fürsorge- ein Kalvarienberg zu bezwingen.

Eine Alternative, gesetzlich und gesellschaftlich? Es gibt zum Beispiel eine grosse Anzahl von 18jährigen Boys und Girls, die von ihren Heimen bald -mehr oder weniger vorbereitet- ´ins Leben hinausgeschickt´ werden. In diesem Alter zeichnen sich bereits die körperlichen und seelischen Eigenschaften der Kinder klar ab. In Deutschland gibt es keine Waisenhäuser? Es gibt sie doch: Ein Heim für Kinder und Jugendliche bis 21 in Korntal-Münchingen, die katholische Waisenhausstiftung in Emmerich; die Liste kann man beliebig verlängern! Diese Häuser geben doch gerne ein Curiculum Vitae des eventuell in Frage kommenden Sprösslings heraus. Ein adoptionswilliges Paar kann natürlich nicht einfach in ein Kinderheim reinmarschieren und sich ´was passendes aussuchen´ wie in einem Laden. Auch die eventuellen Adoptiveltern werden auf Herz und Nieren untersucht.

Andererseits muss eine Adoption ja nicht mal sein; das auch zum Trost für die Homosexuellen. Diese Form ist zwar nicht Jedermanns-Sache, aber für manche mindestens bedenkenswert: Mann kann einen jungen Menschen trotzdem sehr wohl wie einen Schützling in jegliche Art von Haushalts- und Lebensgemeinschaft mit aufnehmen und integrieren: Entsprechende Anmeldung beim Einwohnermeldeamt, Schutz und Geborgenheit eines richtigen zuHause, Weiterbildung und Sponsoring (dazu braucht man keine Höchstbeträge) und, wenn für alle Beteiligten alles so klappt wie sie es sich vorgestellt haben, natürlich bis hin zum Testament.

Eine Zauberformel? Vielleicht ist garnicht so viel Zauberei dabei. Schliesslich hat der Schützling seine eigene Chance -nach einer bestimmten, natürlich freiwilligen- gegenseitigen Probe- und Gewöhnungszeit zu entscheiden, ob ihm/ihr die angebotene Eingliederung in eine neue Gemeinschaft zusagt. Feststeht obendrein auf jeden Fall, dass ein 16 bis 21jähriger bereits genügend Standfestigkeit aufweist, um ´dummen Fragen von dummen Leuten´ bezüglich ´Eltern´ und Herkunft entsprechend zu begegnen.

"Das deutsche Adoptionsrecht beschreibt nicht das Recht auf Erziehung, sondern beschreibt die Grundlagen." Was auch immer das zu bedeuten hat; wäre da nicht umsomehr der beschriebene ´andere Weg´ vorstellbar? So ganz ohne Adoptionsformalitäten? Wie gesagt, nicht Jedermanns-Sache.

Meine Ausführungen heute wären kein Erfahrungsbericht, wenn ich mich nicht selbst zu diesem Weg entschlossen gehabt hätte. Dem ist aber so, und wir fahren ´alle drei´ sehr gut damit! Ob in unserer intakten Gemeinschaft jemand schwul ist, steht nicht zur Debatte. Der gute und intelligente Junge hat auf jeden Fall schon seine erste Freundin...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-27 18:06:07 mit dem Titel Die Aroma-Therapie (....nicht immer gleich zum Therapeuten)



Ätherische Öle sorgen auf aromatische Weise für gute Laune und Wohlbehagen. Man kann Depressionen, gereizte Stimmung und Nervosität einfach ´wegriechen´.

Unsere Nasen sind nicht allein zum Luftholen da. Schnuppert man einen angenehmen Duft, steigt die Stimmung. Denn von allen Sinnen ist der Geruchssinn der sinnlichste. Er steht in direkter Verbindung mit jenem Teil des Gehirns, der für die Gefühle zuständig ist. Ich hab mich schon so manches Mal munter geschnuppert.

Hier der Therapeut für zu Hause: Dafür braucht man entweder eine Duftlampe oder ein Schälchen mit Wasser, das wir auf ein Stövchen oder die Heizung stellen, und die Essenzen unserer Wahl.--- --------- Und wer nicht nur riechen will: Besonders intensiv ist die Wirkung, wenn Sie einige Tropfen in das heisse Badewasser geben und sich dann wohlig darin ausstrecken.

Man kann sich ein Potpourri aus getrockneten Pflanzenteilen zusammenstellen oder fertige Mischungen kaufen.--- ---------- Wem die äusserliche Anwendung nicht reicht, der findet das Basismaterial der Öle, die Pflanzenteile aber auch in vielen anregenden oder entspannenden Teemischungen. Beruhigend wirkt zum Beispiel Tee aus getrockneter Baldrianwurzel, Minze, Lavendel und Kamille, aufmunternd Schwarzer Tee mit Bergamottöl (10 Tropfen auf 50 Gramm). --- -----------------


Die ätherischen Öle entfalten ihr Aroma und ihre Wirkung besonders intensiv, wenn man sie aus einer Schüssel mit dampfendem Wasser und einem Handtuch über dem Kopf inhaliert. Nach der Devise: Wohlbefinden durch Wohlgeruch habe ich mich persönlich für das Aufstellen von dekorativen Duftlampen entschieden; mir ein Handtuch übern Kopf zu stülpen und mit vorgehaltener Schüssel inhalierend durch die Wohnung zu laufen, scheint mir nur in dringenden Fällen vonnöten zu sein.
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Diesen Leitfaden hab ich an mein Pin-Board in der Küche geheftet, um bei der einen oder anderen Situation mir selbst Gutes zu tun:

Bei DEPRESSIONEN sorgen Angelika, Basilikum, Bergamotte, Geranie, Jasmin, Melisse, Muskateller-Salbei, Rose und Zitrone dafür, dass man ´den Silberstreifen am Horizont´ sieht.

ÄNGSTE vertreiben Benzoe, Geranie, Jasmin, Kamille, Peru-Balsam, Rose und Ylang-Ylang.

GEISTIGE ERSCHÖPFUNG bekommen Angelika, Basilikum, Kamper, Kardamom, Muskateller-Salbei, Nelke, Pfefferminze, Rosmarin, Thymian, Ysop und Zitrone in den Griff.

GEGEN MÜDIGKEIT treten Basilikum, Majoran, Muskat, Nelke, Rosmarin und Thymian an.

Bei NERVOSITÄT beruhigen Angelika, Baldrian, Fenchel, Jasmin, Lavendel, Rose, Sandelholz, Vetiver und Zeder.

KONZENTRATIONSSCHWÄCHE bekämpfen Düfte von Basilikum, Eukalyptus, Kardamom, Lemongras, Lorbeer, Myrte, Nelke, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Tea-Tree, Ysop und Zirbelkiefer.

GEREIZTE STIMMUNGEN besänftigen Angelika, Benzoe, Kamille, Lavendel, Sandelholz, Wacholder, Zirbelkiefer und Zypresse.

Anfänger sollten die Düfte zunächst einzeln verwenden und erst nach und nach persönliche Mischungen entwickeln. Zum Ausprobieren: Gegen STRESS wirken 2 Tropfen Rose und 4 Tropfen Lavendel; die KONZENTRATION fördern je 4 Tropfen Lemon-Gras und Myrte zusammen mit 5 Tropfen Limette.

HOCHWERTIGE ÖLE sind teuer. Dennoch sollte man nicht auf billigere synthetische (\"naturidentische\") Produkte ausweichen! Auf den dunklen Fläschchen muss die Angabe \"100 Prozent reines ätherisches Öl\" stehen! Holt Euch Eure ´Home-Therapeuten´ und mehr Dosierung- Ratschläge aus Naturkost- und Naturkosmetikläden und von Apotheken.

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