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Erfahrungsbericht von Ronja

Arzneiformen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Wir kennen zwar unglaublich viele Arzneimittel, aber haben wir uns schon mal damit befaßt,welche Form für welches Arzneimittel wohl die beste ist? Oder welche Formen gibt es eigentlich?

Arzneimittel bestehen aus dem Grundstoff der der Wirkstoff ist und aus Hilfsstoffen.

Man unterscheidet:

- Pulver: Pulver sieht meist weiß aus, wie Mehl.
Der Nachteil an Pulver ist, daß er schlecht zu
dosieren und einzunehmen ist.

- Tabletten: Tabletten entstehen durch Pressen
einer Mischung aus Grund und Hilfsstoffen. Der
Vorteil liegt in der genauen Dosierung und der
leichten Einnahme.Sie lassen sich oft durch eine
Einkerbung in der Mitte leicht teilen.

- Dragee: Ein Dragee ist eine überzogene Tablette.
Der Vorteil:Es läßt sich leichter Schlucken,
Geruch und Geschmack sind gut verpackt. Der
Überzug schützt gut vor Umwelteinflüssen.
Der Nachteil: man kann sie schlecht teilen.

- Tabletten mit Magensaftresistentem Überzug:
Mehrmals überzogene Tabletten, die sich erst im
Dünndarm auflösen und so keine Magenprobleme
hervorrufen können.Auch sie haben meist eine
Einkerbung zum Teilen.

- Retarttabletten: Sie geben den Wirkstoff
verzögert über einen längeren Zeitraum ab.
Der Vorteil ist, daß man solche Tabletten weniger
häufig einnehmen muß, da die
Wirkstoffkonzentration bis über Stunden die
gleiche bleibt.

- Brausetablette: Sie enthält Hilfsstoffe (z.B.
Carbonat, welcher sich im Wasser unter
freisetzung von CO2 Gasen löst). Der Vorteil
ist, man muß nichts festes Schlucken, während
der Nachteil darin liegt, daß der Wirkstoff
Wasserlöslich sein muß.

- Lutschtabletten:Sie sind zur Anwendung in der
Mundhöhle gedacht und haben meist eine lokale
Wirkung.
Sublingualtabletten: werden unter die Zunge
gelegt.
Buccaltabletten: werden in die Backentasche
gelegt.
Zerbeißkapseln: werden im Mund zerbissen.
Der Vorteil ist, daß der Wirkstoff über die
Mundschleimhaut direkt in die Blutbahn gelangt
ohne durch den Magen zu müssen.

- Kapseln: Sie enthalten Pulver, Granulat oder
Flüsssigkeiten. Außen bestehen sie aus Gelantine.
Sie haben auch den Vorteil das man sie gut
schlucken kann. In der Aufbewahrung sind sie aber
wesentlich empfindlicher da sie Feuchtigkeit
ziehen können und der Inhalt klumpig wird.

- Zäpfchen: hier wird unterschieden: rectal (in
den Poppes), vaginal ( in die Vagina).
Sie bestehen auch aus dem Grundstoff und dem
Hilfsstoff welcher durch die Körpertemperatur
schmelzen muß. Sehr gut Anzuwenden bei alten
Menschen, Säuglingen, Kleinkindern, Bewußtlosen
und bei Magenunverträglichkeiten.
Der Nachteil der Zäpfchen ist die
Temperaturempfindlichkeit.

- flüssige Arzneimittel: Tropfen, Säfte, Infusions.
und Injektionslösungen bestehen aus dem Wirkstoff
und Lösungsmitteln.
Der Vorteil: Es kommt schon gelöst im Magen oder
Körperinneren an. Der Nachteil: sie sind meist
nicht lange haltbar.(Angefangene Tropfen oder
Säfte meist nur 14 Tage nach öffnen der Flasche)

- Emulsion: Flüssiger Wirkstoff in flüssiger Form
(Wasser oder Oel)

- Salben: Werden auf einer Fettgrundlage
hergestellt.

- Cremes: Weich in der Konsistenz, wasserhaltig
und meist nicht fettend

- Pasten: sehr hoher Anteil an Fettstoffen

- Gele: Sehr viel Wasser und Geliermittel

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