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Erfahrungsbericht von Mischka27

Alleinerziehend und bestraft

Pro:

KOSTENLOS

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Als ich davon hörte das unsere Herren Politiker mit ihren schönen dicken Brieftaschen die sie sich durch die Diätenerhöhung selbst gefüllt haben, beschlossen haben, das es doch ungerecht ist wenn eine Person ohne Kinder etwas weniger Geld verdient als eine Person die alleinerziehend ist und noch Kinder ernähren muss.

Naja man hätte diesen so ungerecht behandelten Personen etwas mehr Geld geben könne, aber nein man muß gerade den schwächsten in unserer Gesellschaft noch Geld wegnehmen.

Wieder trifft es Mütter und Kinder die es schon schwer haben, erst werden Sie vom Vater verlassen und müssen sehen wie sie ohne Hilfe durch Leben kommen, die die schon schwerer eine ordentlich bezahlte Arbeit finden, sollen nnun wieder dafür sorgen das mehr Geld in der Haushaltskasse ist.
(Es gibt natürlich auch alleinerziehende Väter )

So werden es wieder mehr sein die den Weg zum Sozialamt gehen müssen, und den Bearbeiter um jeden Pfennig Unterstützung anbetteln müssen, nur damit die Kinder das Lebensnotwendigste haben.

Das geht die Mutter schon arbeiten, und nun soll sie weniger verdienen, nur weil die Politiker finden ach die verdienen noch zuviel , vielleicht bleibt dann nicht mehr genügend für unsere eigenen Diäten übrig, schließlich sind sie es ja die am Hungertuch nagen.

Wieder werden es mehr Kinder sein die ihren Freunden sagen müssen ich kann nicht mit ins Kino, meine Mutter hat jetzt noch weniger Geld.

Eine Mutter erklärt ihrem Kind, du kannst nicht mit den anderen auf Klassenfahrt, Mutti bekommt jetzt weniger Lohn für die gleiche Arbeit.

Ich werde einen Brief an die Bundesregierung schreiben und um Erklärung bitten, und ich hoffe das sehr viele Eltern mitmachen, egal ob alleinerziehend oder nicht, denn weiß du ob du es morgen nicht bist, nicht immer muss man absichtlich verlassen werden, ein Elternteil kann auch mal versterben so das der andere alleine ist.

Ich würde einmal wissen wollen wie Ihr zu diesem Thema steht.

Euer Mischka


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-27 21:32:07 mit dem Titel ARBETSLOSENSERVICE-EINRICHTUNG

Vor einiger Zeit verlor ich meine Arbeitsstelle, weil mein Chef sich im betrunkenen Zustand an einem Baum totgefahren hatte.
Gleich in der folgenden Woche erhielt ich von meinem Arbeitsamt eine Tranigsmaßnahme, in der man lernen sollte, wie man eine Bewerbung schreibt.
Für mich war das alles nichts neues, ich habe schon sehr viele Bewerbungen geschrieben. Das einzige was ich in dieser Maßnahme neu erfahren habe, das es eine Arbeitslosenservice Einrichtung in unserer Stadt gibt.

Die kannte ich bis dahin noch gar nicht.

Wir besuchten also diese Einrichtung die sehr versteckt gelegen ist, das liegt aber wohl eher daran das dort die Mieten günstiger sind, weil die Einrichtung durch von Fördergelder bezahlt wird.

Die Angestellten sind dort ausschließlich ABM-Mitarbeiter.
Diese arbeiten dort jeweils für ca. 1 Jahr.

Was kann man dort machen ?

Der Service ist dazu da Arbeitslose zu helfen in :


  • Bewerbungen schreiben
  • Beratung in Rechtsfragen
  • Prüfen von Bescheide des Arbeitsamtes oder Sozialamtes
  • einfach nur mal zum reden
  • einlegen von Widersprüche gegen Bescheide


Natürlich schreiben diese nun nicht meine Bewerbung alleine, wenn ich dort um Hilfe bitte, nein sie geben Tipps was alles hinein gehört und was nicht.
Stellen einen PC zur Verfügung. Außerdem überprüfen Sie noch die Rechtschreibung

Das prüfen von Bescheiden vom Arbeitsamt sollte jeder durchführen lassen.
Sie sagten uns dort das ca. 10 Prozent der Bescheide falsch sind.
Da werden Kinder nicht angerechnet, die falsche Steuerklasse verwendet u.s.w.

Das sind manchmal enorme Beträge, die verloren gehen, wenn man nicht rechtzeitig Widerspruch einlegt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Sie Sperrungen vom Arbeitsamt prüfen, nicht jede Sperrung ist rechtmäßig und schon sehr oft konnte Sie die Aufhebung wieder erreichen, weil Sie auch sehr gute Kontakte zum Arbeitsamt haben.

Allerdings muss man rechtzeitig dort erscheinen.
Für faule Leute kann man eben auch nichts tun.

Eine Bekannte wurde auf ein Kind krankgeschrieben, die Umschulung kündigte den Vertrag in der Probezeit. Sie erfuhr das aber erst in der 1. Stunde nachdem das Kind wieder gesundgeschrieben war.
Das Arbeitsamt sperrte sofort das Geld.
Die Mitarbeiter der Arbeitslosenservice Einrichtung riefen beim Arbeitsamt an und legten schriftlichen Widerspruch ein. Natürlich erhielt Sie sofort Ihre Leistungen wieder.

Bei dem heutigen Sparzwang der Ämter wird schnell mal erst einmal das Geld gesperrt, auch ohne Prüfung der Fakten. Davon kenne ich genügend Beispiele.

Ich bin froh das es solche Einrichtung gibt. Ich habe meinen Arbeitslosenbescheid auch prüfen lassen, der war in Ordnung.
Ich werden diese Einrichtung eher weniger nutzen, aber gerade ältere Leute die mit einer Bewerbung hoffnungslos Überfordert sind ist das eine nützliche Einrichtung.
Ich finde es nur Schade das diese so wenig bekannt sind.

Prüft auch in Eurer Stadt ob es diese Einrichtung irgendwo gibt.

Ich spreche eine Empfehlung aus.

Euer Mischka27

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