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Erfahrungsbericht von meli1701

Ausrede fürs Zuspätkommen

Pro:

s.Text

Kontra:

s.Text

Empfehlung:

Nein

Ein Bericht über die erste Stunde Mittwoch morgens im Leben eines Schülers:
Wie so oft kam einer meiner Mitschüler zu spät zum Unterricht. Er versuchte sich mit einer billigen Ausrede herauszureden.
Wie es der Zufall wollte, mussten wir in dieser Stunde eine Rede schreiben.
Unser Thema : "Sorry", eine AusREDE

Den folgenden Text lasen wir in der folgenden Stunde vor. Man beachte die vielen Stilmittel, die verwendet wurden.


Guten Morgen ................., guten Morgen liebe Schüler,

Zunächst einmal möchte ich Ihnen für das vergangene Schuljahr, in dem sie viele Opfer für uns brachten, danken.
Ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass auch Sie gelegentlich Ihren Wecker nicht hören.
Sie jedoch schaffen es trotzdem pünktlich zu sein.
Sie jedoch schaffen es trotzdem nett zu sein.
Sie jedoch Herr/Frau............., schaffen es stets für uns da zu sein.

Ich weiß, eigentlich müsste meine Mutter mich wecken. Doch auch sie kann den Wecker nicht immer hören!
Kann man denn einem Wecker die Schuld zuweisen???
Was kann denn bitte ein Tauber dafür, dass er nichts hören kann?
Was kann denn bitte ich dafür, dass ich im Schlaf den Wecker nicht hören kann?

Dieses Problem hat seine Ursachen in einer verfehlten Politik.

Toleranz, Tugend und mein Tenesmus sollten Garanten dafür sein, dass mein Zuspätkommen nicht sanktioniert wird.

Wir alle sind Opfer der fortschreitenden Technisierung.
Lassen Sie uns an dieser Stelle einen Blick in die Vergangenheit werfen:
Waren es doch meine, Ihre, unsere Vorväter, die mit dem frühmorgendlichen, alles übertönenden „Kikeriki“ aus dem Schlaf gerissen wurden.
Diese für einen Schüler extrem günstigen Rahmenbedingungen liegen nun mal in der Vergangenheit.
Ferner frage ich Sie: Ist es von Nöten, sich als 18-jähriger einen Hahn anzuschaffen?
Nein, nein und nochmals nein!!!
Ohne Wenn und Aber sagen wir Nein zu diesem Vorschlag.

Und ich sage: Der Hahn muss weichen, ein Wecker muss reichen!!!!

Ich versichere Ihnen, dass ich mich trotz der traurigen Tatsache meines Verschlafens, bemüht habe rechtzeitig zu kommen, und dies auch weiterhin tun werde, bzw. gar nicht erst verschlafen werde.

Lassen Sie uns somit mit Zuversicht in die Zukunft blicken.


SORRY


Also unsere Klasse war begeistert!

Als kleine Anregung für eure zukünftigen Ausreden
*gg*


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-16 15:59:46 mit dem Titel Aufbesserung des Taschengeldes

So jetzt möchte ich auch endlich mal zu diesem Thema einen Bericht schreiben, nachdem ich schon so viele Berichte darüber gelesen habe.

Zuerst einmal muss ich etwas über mich selbst schreiben.
Ich bin im Moment selber noch Schülerin und gehe in die 13. Klasse eines Gymnasiums.

Da mir mein Taschengeld eigentlich nie gerreicht hat, begann ich seit ich ungefähr 14 bin mein Konto ein bißchen aufzustocken.

Mein allererster Job war das Verteilen von Zeitungen.
Hierzu muss ich gleich sagen: Macht diesen Fehler nicht!!!
Ich verteilte damals Fernsehzeitungen und ähnliche, wie z.B. TV Movie etc.
Das Problem war nur: Ich hatte ca. 20 Zeitungen zu verteilen, jedoch lagen die Haushalte bis zu 4 km voneinander entfernt. Denn heutzutage gibt es ja immer weniger Abonnenten.
Da dies kaum zu schaffen war, half mir meine Mutter mit ihrem Auto. Wir brauchten zusammen ca. 5 Stunden bis wir alle Zeitungen verteilt hatten.
Dies machte ich genau 1 Mal, und dann kündigte ich sofort.

Mein Tip: Wenn ihr Prospekte oder Zeitungen verteilen wollt, dann nur solche die jeder Haushalt erhält. So kann man nämlich gutes Geld schon mit 14 machen.


Dann arbeitete ich in einer Spielzeugwarenfabrik. Angefangen hat es mit einem Ferienjob, anschließend jeden Samstag.
Dies bedeutete aber, dass ich jeden Samstag um 5.30 Uhr aufstehen musste, denn damals war ich 16 und somit auf Bahn und Bus angewiesen.
Deshalb machte ich diesen Job auch nicht sehr lange.
Lohn damals: 12 DM, nicht sehr viel aber es hat gereicht.

Natürlich kann man sein Taschengeld auch durch verschiedene Ferienjobs aufbessern.
Dies tat ich zum Beispiel vor 1 1/2 Jahren im Sommer.
Ich arbeitete damals in der Küche in einem Restaurant. Hier waren die Arbeitszeiten um einiges angenehmer. Ich musste immer zwischen 10 und 11 Uhr anfangen. Somit konnte man immer noch ausschlafen.
Für diesen Job bekam ich ebenfalls 12 DM/Stunde.
Einen Job als Küchenhilfe finde ich persönlich ganz gut, wenn man so um die 16, 17 ist.
Man kann ausschlafen, hat genügend Geld und bekommt noch ein leckeres Essen!!! Außerdem hat man nicht so lange Arbeitszeiten, da Restaurants meistens ab 15 Uhr oder so geschlossen haben.
Der einzige Nachteil: Es kann sehr stressig um die Mittagszeit sein und außerdem ist es extrem heiß in der Küche.
Auch heute ruft mein damaliger Chef mnachmal noch an, und fragt ob ich an bestimmten Feiertagen nochmal aushelfen kann.

Jetzt arbeitete ich ein halbes Jahr in einem Kaufhaus. Ich war dort jeden Samstag 4 1/2 Stunden. Anfangs fand ich den Job eigentlich ganz gut. Jedoch war es ziemlich stressig. AUßerdem musste ich die ganze Zeit stehen, was mir immer ziemliche Probleme machte.
Der Grund warum ich diesen Job aufgegeben habe, war aber eignetlich das Gehalt. Denn dieses wirklich GUTE Kaufhaus bezahlte lächerliche 12,50DM, was ich wirklich sehr wenig finde. Denn schließlich habe ich dieselbe Arbeit gehabt, wie Festangestellte.

Seit ca. 2 Wochen arbeite ich in einem Restaurant als Bedienung. Es ist eigentlich ein ziemlich cooler Job, da man oft ziemlich viel Trinkgeld erhalten kann und sich mit den Gästen auch nett unterhalten kann.
Jedoch kann es auch sehr sehr stressig sein.

Nun zu einem Job den ich eigentlich schon seit 3 Jahren mache:
Nachhilfe geben. Für Schüler die nicht allzu schlecht in der Schule sind ist das die absolut beste Form von Geldverdienen.
Man bekommt Geld und lernt nebenbei selbst noch etwas. Denn es kam schon oft vor, dass ich manchmal bei Mathe-Aufgaben selbst überlegen muss, jedoch durch überlegen auf die Lösung kam, und somit gleich wieder eine Wiederholung habe.

Weiterhin kann ich für junge Menschen, die Spaß mit Kindern haben, Babysitterjobs empfehlen. Zwar hat man hier oft nicht den Mega-Verdienst, jedoch macht es sehr viel Spaß mit kleinen Kindern zu spielen.

So das wärs jetzt mal gewesen. Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen ein paar Tips geben.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-06 22:16:12 mit dem Titel Abi leicht gemacht...

Nun ist es bald soweit. In ca. 1 1/2 Wochen werde ich mein Abiturszeugnis in den Händen halten.

Ich möchte in diesem Bericht über meine Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen und Monaten mit der Vorbereitung gemacht habe, schreiben.
Dieser Bericht soll vielleicht eine Art Hilfe sein für alle, die nicht wissen, wie man sich am Besten vorbereitet.

1. Zeiteinteilung
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Mein schriftliches Abitur war im April nach den Osterferien. Viele meiner Mitschüler fingen erst in den Ferien an zu lernen. Ist bei den meisten aber ziemlich nach hinten losgegangen.
Besser: Macht euch schon ca. 2 Monate vorher dran, eine Aufstellung der Themen anzulegen.
Und fangt dann am besten SOFORT an, wenigstens ein bißchen zu lernen.
Denn gerade nach dem Zeugnis 13/2 hat man meistens 1 Monat lang überhaupt keine Klausuren, so dass man da dann eigentlich sehr viel Zeit hat.
Die \"Hauptlernphase\" findet aber dann doch in den Ferien vor dem Abitur statt.
Wir hatten 2 Wochen Ferien.
Schon ca. 1 Woche vor den Ferien machte ich eine Art Stundenplan. Ich schrieb mir für jeden Tag in meinen Kalender wie lange ich jedes Fach lernen werde.
Je nachdem wie gut man in einem Fach ist, sollte man sich mehr oder weniger Zeit nehmen um für dieses Fach zu lernen.
Ich habe damals zwischen 3 und 7 Stunden pro Tag gelernt. Manchmal habe ich meinen Zeitplan natürlich nicht eingehalten, denn irgendwann hat man mal doch keine Lust zu lernen, und setzt sich lieber vor den Computer oder den Fernseher.
Aber rückblickend kann ich sagen, dass mir meine Zeiteinteilung sehr geholfen hat, denn Stoff komplett durchzuarbeiten.
Noch etwas: Lernt nicht 5 Stunden am Stück!
Lernt lieber z.B. 1-2 Stunden Mathe, macht dann 1/2-1Std. Pause und lernt dann nochmal 1 Stunde ein anderes Fach.

2. Hilfsmittel
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Besorgt euch viele Übungsbücher. Ich habe mir vom Stark-Verlag Prüfungsbücher für meine jeweiligen Prüfungsfächer besorgt.
Der Vorteil von gekauften Büchern ist, dass man sich Dinge markieren kann etc.
Außerdem sind immer die aktuellsten Abiturprüfungen drin. (Natürlich nicht die kommenden!)

Man kann aber auch in der Bücherei viele Bücher ausleihen.
Manchmal kam ich von der Bücherei mit 5 Büchern nach Hause.
Die habe ich natürlich nicht alle durchgearbeitet. Wenn mir aber ein Thema nicht lag, habe ich dazu eben mehr Aufgaben machen können, als nur die, die in \"meinem\" Prüfungsbuch standen.

Für Mathe und Physik:
Lernt bloß nicht aus dem Heft! Das ist meist viel zu viel und oft unnötiges Zeug. Die Prüfungsvorbereitungsbücher sind viel hilfreicher.
Falls ihr LK habt:
Macht doch zuerst Prüfungs-Aufgaben für den Grundkurs. Die sind immer einfacher und verschaffen einem zumindest einmal die Grundlagen!

Für Englisch (nur GK):
Auch hier habe ich mir ein Vorbereitungsbuch gekauft. Zwar kann man hier nicht direkt auf eine Prüfung lernen.
Aber man sieht z.B. welche Themen häufig drankommen. Z.B. gab es schon so oft Comment-Themen wie \"Großstadtleben\", \"Jugendliche\", \"Immigration\" etc.
Die Lösungsbeispiele der Comments sind meistens die selben, so dass man sich allein schon durch das Lesen viele Argumente merken kann.

Für Fächer wie Ethik, Religion, Politik etc. ist es hilfreich sich eine Themenübersicht zu beschaffen.
Die wichtigsten Fakten der verschiedenen Themen sollte man dann z.B. auf Karteikarten festhalten. So hat man schnell das, was man nochmal wiederholen sollte, zur Hand.


3. Die Prüfung
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Am Tag vor der Prüfung sollte man so wenig wie möglich lernen. Was man bis dahin nicht gelernt hat, bekommt man auch nicht mehr in seinen Kopf.
Und dann: RUHIG BLEIBEN und sich nicht verrückt machen oder machen lassen. Die 4 oder 5 Stunden gehen wirklich so schnell rum.

So das wär\'s jetzt.
Morgen habe ich meinen letzten offiziellen Schultag meines Lebens.
Und auch wenn die Vorbereitung auf\'s Abi sehr stressig und manchmal äußerst deprimierend war, so war\'s doch gar nicht soooooo schlimm. Ich hab\'s überlebt!

14 Bewertungen, 4 Kommentare

  • killerbraut

    07.06.2002, 02:28 Uhr von killerbraut
    Bewertung: weniger hilfreich

    Da hat aber jemand einen selbstlosen und hilfsbereiten Text verfasst. Sehr vorbildllich, bravo. Ohh: jetzt muss ich meine start abweichende Bewertung begründen ... was für ein Scheiss. Meine Meinung gehört damit jetzt offiziell zur Sparte

  • hamse

    07.06.2002, 00:25 Uhr von hamse
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wir hatten auch nach den Osterferien Schriftliches, hatten in der Woche vor den Osterferien aber noch Arbeiten! Gruß hamse

  • Lachesis

    07.06.2002, 00:24 Uhr von Lachesis
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hab's auch ohne Zeitplan gut gepackt... aber kann sicher hilfreich sein!

  • tongaman

    07.06.2002, 00:18 Uhr von tongaman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das ging aber schnell. Eben noch bei Ciao und jetzt schon hier bei Yopi. Gruss Kai-Uwe