Erfahrungsbericht von Cleem
Austauschkonflikte/ Zwischenmenschliche Beziehungen
Pro:
kA
Kontra:
kA
Empfehlung:
Nein
Ich möchte mich jetzt schon mal entschuldigen, wenn der folgende Beitrag in manchen Augen der Leser als Missbrauch des Forums gesehen wird. Doch leider weiß ich mir heute keinen anderen Rat.
Vielleicht sollte ich die Vorgeschichte kurz erläutern. Und zwar geht es hier um zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Jugendlichen im Alter von 17 Jahren.
Vor einigen Wochen war ich als Austauschschüler in Genf und wohnte dort für eine Woche. In dieser Woche sind die Genfer nun bei uns. Und mein Austauschschüler folglicherweise bei mir. Die ersten zwei Tage sind ganz ok gewesen. Doch seit heute hat Patrick sich eine Angina eingefangen. Und nun muss er zu Hause bleiben und Bettruhe erhalten. Als ich heut aus der Schule kam, fragte ich ihn so wie es geht und was es neues gibt. Er sagte mir mit ächzender Stimme und Hand am Hals, dass es ihm schwer fallen würde, etwas zu essen oder trinken, und dass das Sprechen auch Schmerzen verursachen würde. Ich sprach trotzdem anfangs noch mit ihm, aber bald kam er mir zu leidend vor. Und somit hörte ich auf. Als ich ihn eine Weile später wieder ansprach, hatte sich an der Lage nichts geändert. Abends rief dann seine mum wieder an, und da konnte plötzlich ziemlich gut sprechen. Ich weiß nun nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Mich nervt das sehr, dass er krank ist und dass diese Situation entstanden ist. Vielleicht liegt es an mir, ich weiß, dass ich nicht sehr pflegeleicht bin. Doch kann es denn nur an mir liegen???
Ich kenne einige Freundschaften, die aufgrund von zu viel Schüchternheit und falscher Haltungen und Aussagen in die Brüche gingen. Ich kann nicht grad sagen, dass es schon eine Freundschaft zwischen uns gibt, aber vielleicht wäre etwas Vertrauen und Zusammenkommen schon ok. Ich schäme mich fast dafür, dass ich froh bin, wenn er am Samstag wieder abfährt. Zudem bin ich neidisch auf die anderen, weil sie sich (vielleicht auch nur Täuschung) besser mit ihren Partnern verstehen.
Immer wieder hört man davon: steh zu deinen Gefühlen, sei ehrlich und sag deine eigene Meinung. Doch was, wenn man zu viel Angst hat, sie auszudrücken??? Was dann? Einfach abwarten und Tee trinken??
Vielleicht sind Leute unter euch, die sehr viel Erfahrung und Menschenkenntnis haben, die mir in dieser Situation helfen könnnen. Vielleicht gibt es solche Menschen.
Vielleicht sollte ich die Vorgeschichte kurz erläutern. Und zwar geht es hier um zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Jugendlichen im Alter von 17 Jahren.
Vor einigen Wochen war ich als Austauschschüler in Genf und wohnte dort für eine Woche. In dieser Woche sind die Genfer nun bei uns. Und mein Austauschschüler folglicherweise bei mir. Die ersten zwei Tage sind ganz ok gewesen. Doch seit heute hat Patrick sich eine Angina eingefangen. Und nun muss er zu Hause bleiben und Bettruhe erhalten. Als ich heut aus der Schule kam, fragte ich ihn so wie es geht und was es neues gibt. Er sagte mir mit ächzender Stimme und Hand am Hals, dass es ihm schwer fallen würde, etwas zu essen oder trinken, und dass das Sprechen auch Schmerzen verursachen würde. Ich sprach trotzdem anfangs noch mit ihm, aber bald kam er mir zu leidend vor. Und somit hörte ich auf. Als ich ihn eine Weile später wieder ansprach, hatte sich an der Lage nichts geändert. Abends rief dann seine mum wieder an, und da konnte plötzlich ziemlich gut sprechen. Ich weiß nun nicht so wirklich, was ich davon halten soll. Mich nervt das sehr, dass er krank ist und dass diese Situation entstanden ist. Vielleicht liegt es an mir, ich weiß, dass ich nicht sehr pflegeleicht bin. Doch kann es denn nur an mir liegen???
Ich kenne einige Freundschaften, die aufgrund von zu viel Schüchternheit und falscher Haltungen und Aussagen in die Brüche gingen. Ich kann nicht grad sagen, dass es schon eine Freundschaft zwischen uns gibt, aber vielleicht wäre etwas Vertrauen und Zusammenkommen schon ok. Ich schäme mich fast dafür, dass ich froh bin, wenn er am Samstag wieder abfährt. Zudem bin ich neidisch auf die anderen, weil sie sich (vielleicht auch nur Täuschung) besser mit ihren Partnern verstehen.
Immer wieder hört man davon: steh zu deinen Gefühlen, sei ehrlich und sag deine eigene Meinung. Doch was, wenn man zu viel Angst hat, sie auszudrücken??? Was dann? Einfach abwarten und Tee trinken??
Vielleicht sind Leute unter euch, die sehr viel Erfahrung und Menschenkenntnis haben, die mir in dieser Situation helfen könnnen. Vielleicht gibt es solche Menschen.
18 Bewertungen, 3 Kommentare
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17.01.2003, 21:43 Uhr von schnappzicke
Bewertung: sehr hilfreichIch denke, bei manchem Menschen muss man einfach besonders einfühlsam sein, um sie aus der Reserve zu locken. Oft lohnt es sich zu erforschen, was hinter der Fassade steckt
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13.04.2002, 15:39 Uhr von LoMei
Bewertung: sehr hilfreichEs ist wichtig das Gespräch zu suchen. Dabei ist wichtig, die Dinge so zu sagen, dass sie "ankommen" und nicht so, dass man sie los geworden ist. Gruß, LoMei.
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11.04.2002, 00:01 Uhr von Konsul
Bewertung: sehr hilfreichWo ist das Problem?



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