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Erfahrungsbericht von tobi.birkner

Das kleine 1x1 des Barmixers

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich denke jeder von euch war schon einmal in einer Cocktailbar und hat dort den Barkeepern zugeschaut. Ich selber arbeite manchmal in einer Bar als Aushilfe, in letzter Zeit allerdings etwas weniger, da ich durch meine Arbeit als Zivi in meiner Freizeit doch sehr eingeschränkt war. Will sagen die Arbeitszeiten als Bartender richten sich doch stark nach dem Heimgehverhalten der Gäste, und wenn ich Wochenend- Dienst hatte, also um 7 aufstehen musste konnte ich nicht bis spät in die Nacht arbeiten. Ein solcher Arbeitstag(nacht) kann nämlich trotz Sperrstunde um 3 auch mal bis halb 5 oder noch später gehen.

Wer also schoneinmal einem Barkeeper zugeschaut hat wird sich gewundert haben wie dieser mit zwei Spirituosen und Sirup oder Ähnlichem innerhalb von kürzester Zeit einen farbenfrohen Drink zustande bringt. Im Prinzip ist das Ganze aber ganz einfach und geheimnisvoll ist das Mixen von Drinks schon gar nicht. Um das Geheimnis zu lüften und sich ein paar Drinks und deren Zubereitung selber beizubringen braucht man sich entweder nur ein Cocktailbuch kaufen oder auch bei diversen Meinungsplattformen oder auf anderen Internetseiten informieren. Besser geht es natürlich, wenn man, so wie ich, einen erfahrenen Barkeeper als \"Lehrmeister\" hat. So werden viel Anfängerfehler vermieden und zu vielen misslungene Drinks, die sich am Anfang automatisch einstellen werden wird es dann nicht kommen. In meinem nun folgenden Beitrag will ich versuchen euch zu helfen genau einen Teil dieser Anfängerfehler von vornherein zu vermeiden.

Die Zubereitung von Drinks beschränkt sich meines bisherigen Wissens nach auf nur 4 verschiedene Möglichkeiten, die ich im Folgenden jetzt kurz beschreiben will.
Mixgetränke werden entweder durch schütteln im Shaker, in den seltensten Fällen im Elektromixer, in seltenen Fällen im Rührglas und öfters durch das direkte Mischen im Trinkglas zubereitet.

Die häufigste Methode ist das schütteln im Shaker.
Grundsätzlich werden nämlich alle Mischungen in denen Säfte, Sirup oder andere Zutaten wie Sahne enthalten sind geschüttelt. Dazu wird unten in den Shaker Eis gegeben, dann gibt man die Zutaten gemäß des Rezepts, welches ein guter Barkeeper immer im Kopf hat, dazu. angefangen wird dabei immer mit den Säften, Sirup, dann Sahne und zuletzt erst die Spirituosen oder anderer Alkohol. Kohlensäurehaltige Getränke werden aber niemals mitgeschüttelt, da sonst verständlicherweise die gesamte Kohlensäure flöten geht. Geschüttelt wird in waagrechter Haltung in Schulterhöhe. Nachdem ausreichend geschüttelt wurde, will sagen das Getränk ausreichend gekühlt ist und sich gegebenenfalls eine Schaumkrone gebildet hat, wird der Drink durch ein Barsieb, welche meistens schon im Shaker selber enthalten sind, in das Glas gegossen. Das Barsieb soll hierbei noch nicht vollständig aufgelöste Eiswürfel zurückhalten.

Die seltenste Methode ist das Mixen mit dem Elektromixer.
Hierbei wird genauso vorgegangen wie bei dem shaken im Shaker, allerdings wird durch das Geräusch, die typische Atmosphäre einer Bar zerstört. Der Einsatz des Elektromixers sollte meiner Meinung nach also nur dem Pürieren von Früchten oder dem mixen von festen Cremes vorbehalten sein.

Das Rühren im Mixglas
Beim Rühren wird entsprechend dem shaken vorgegangen, mit den billigen Zutaten beginnen und dann mit den teuren Spirituosen abschließen. Dann wird mit einem Barlöffel schnell gerührt und schließlich durch ein Barsieb in das Trinkglas geschüttet. Der Vorteil hierbei ist dass auch im begrenzten Bereich kohlensäurehaltige Getränke vermischt werden können.

Das Anrichtem im Trinkglas
wiederum ist eine recht häufige Methode, vor allem in heutigen Zeiten, wo der Caipirinha das absolute Kultgetränk ist. hierbei können alle Arten von Getränken verwendet werden eben auch Cola, oder Soda. allerdings sollten diese dann sehr kalt sein, denn nichts schmeckt schlimmer als ein lauwarmer Drink.

So nun habt ihr die 4 verschiedenen Zubereitungsarten kennengelernt. Nun will ich noch zu ein paar allgemeinen Sachen wie das genaue Abmessen der zutaten oder zu den Eiswürfeln kommen.

Das Abmessen
ist sehr wichtig für einen guten Cocktail. Entweder benutzt man wie ich kleine Metallbecher mit 2cl, 4cl oder 6cl Eichung, oder kleine Schnapsgläser mit der gleichen Eichung. Für größere Anteile muss man dann halt rechnen. Sahne oder Sirup, oder alle Anteile die kleiner als 1 cl sind gieße ich meistens nach Augenmaß ein, aber alles andere messe auch ich ab, einfach weil die Drinks dann besser schmecken. Kohlensäurehaltige Getränke wie Sekt, Soda, oder auch Colamüssen direkt in den Drink gegeben werden, weil vorheriges Abmessen, genau wie das shaken einen starken Verlust an \"Sprudeligkeit\" zur Folge hätte.

Die Eiswürfel
dürfen nicht zu kalt sein, am besten ist eine Eismaschine die das Wasser nur auf ca. 1Grad minus kühlt, Eiswürfel aus der Kühltruhe mit –15 Grad sind aber eindeutig zu kalt. Sie lösen sich nicht schnell genug auf, und erreichen deswegen durch ihr zu geringes Schmelzwasser nicht die Kühlung, die \"wärmere\" Eiswürfel erreichen. Eiswürfel aus der Kühltruhe stelle ich schon immer ca. 15 Minuten vorher raus. Zu zubereiten von crushed Ice nimmt man entweder einen Crusher oder man legt die benötigten Eiswürfel in ein Geschirrtuch, faltet dieses zusammen und schlägt dann mit dem Fleischklopfer darauf. Man kann auch gecrushtes Eis wieder einfrieren, wenn man es auf Vorrat braucht.

Das Garnieren von Cocktails.
ist eigentlich gar nicht so schwer, oft reicht auch einfach nur ein Zuckerrand. Dazu nimmt man ein Zitrone oder eine Limette, viertelt diese und dreht dann durch so ein Viertel den Glasrand. dann tupft man das Glas in einen Behälter mit Zucker. Rote Zuckerränder kann man durch Sirup herstellen in dem der Glasrand gedreht wird. Ansonsten verwendet man zum Garnieren frische und vor allem essbare Früchte, die allerdings mit dem Geschmack des Drinks übereinstimmen sollten. Eine Kirsche ist also bei einer Pina Colada völlig fehl am Platz. Zum Garnieren schneidet man die Früchte entweder ein und steckt sie auf den Glasrand, oder man spießt sie auf und legt sie über den Glasrand.

So jetzt hoffe ich meine Ausführungen haben euch bisher geholfen, wenn ich wieder Zeit habe und mich ausreichend erkundigt habe werde ich auch noch über die Grundausrüstung, die jeder Hobbymixer braucht schreiben.

Copyright by tobi.birkner








----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-30 11:07:55 mit dem Titel Das kleine 1x1 des Barmixers 4

So, jetzt folgt der 4. Teil meiner Reihe über das kleine 1x1 des Barmixens. Nachdem ich in den drei Teilen vorher, die Grundtechniken erklärt habe, die jeder Barkeeper beherrschen sollte, im 2. Teil die benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel vorgestellt habe und im 3. Teil meine liebsten Cocktails, soll nun noch ein Teil folgen wie man zum Beispiel die Drinks in Kategorien aufteilt, und wie man auf großen Barkarten den Überblick behält. So wird der Begriff Cocktail zum Beispiel im normalen Sprachgebrauch ganz anders gebraucht, wie zum Beispiel auf solchen Getränke Karten. Ursprünglich bezeichnet er nämlich die klassische Art der Cocktails, die Shortdrinks, also Drinks bis maximal 8cl. Nun aber genug der Vorrede, wir sind ja nicht zum Spaß hier, sondern um Erfahrungen anderen mitzuteilen und ich glaube fast, was jetzt kommt, dürfte niemandem von euch bekannt sein.
Ok, dass im allgemeinen Sprachgebrauch alle Mixgetränke als Cocktails bezeichnet werden wir euch wohl noch allen bekannt sein, dass das aber nicht richtig ist und man die Mixgetränke in rund 30 Gruppen aufteilen kann, war mir früher auch nicht bekannt. Zuerst kommen da natürlich die klassischen Cocktails, die eigentlich Shortdrinks sind. dieser Name kommt daher, dass sie relativ wenig Flüssigkeit enthalten, aber meistens übrigens Mengenmäßig den gleichen Alkoholgehalt wie Longdrinks haben. Durch das kleine Volumen können sie aber schnell getrunken werden. Auch diese Shortdrinks werden nocheinmal in zwei Gruppen aufgeteilt Before- und After- Dinner- Drinks

Before- Dinner- Drinks
sind meistens kleine Drinks deren Inhalt nicht zu süß sein sollte, beziehungsweise am besten keine süßenden Zutaten enthalten sollten, sondern eher trockene Mischungen. Die bekanntesten und auch bisher einzigen die ich je gemixt habe sind Martini- Cocktail und Manhattan. Man trinkt sie normalerweise vor dem Essen zum anregen des Appetits. Mir schmecken sie jedoch überhaupt nicht und das ich sie so selten gemixt habe liegt wohl daran dass die Bar in der ich arbeite eigentlich nur abends frequentiert wird.
Genauso wie die Before – Dinner- Drinks werden auch die

Aperitifs
vor dem Essen getrunken um den Appetit ein wenig anzuregen. Allerdings sind Aperitifs im strengen Sinne keine Mixgetränke, da sie schon fertig gemioxt aus der Flasche kommen. Dazu gehören natürlich Pernod, Ouzo, Sherry, Port oder auch mal ein Dubonnet.
Da würden dann eigentlich die

After- Dinner- Drinks
besser passen, doch auch sie werden unglaublich selten getrunken, einfach weil sie nicht so bekannt sind wie diverse Longdrinks. After- Dinner- Drinks sind Short- Drinks in denen Sirup, Liköre oder auch Sahen in größerem Maße enthalten ist. Sie werden normalerweise nach dem Essen getrunken und sollen die Verdauung fördern, das kann ich mir wiederum kaum vorstellen. Wie soll denn ein bappsüßer B and B die Verdauung fördern, ich kann mir das nicht vorstellen, aber anscheinend ist es so. Im weiteren Sinne zählt wohl auch Irish Coffee und alle anderen alkoholhaltigen Kaffees zu dieser Kategorie. Nach diesen dem Normalbürger in Deutschland doch recht unbekannten Drinks komme ich nun zu den beliebtesten Drinks, den

Longdrinks
Früher unterteilte man diese auch noch in unzählige Gruppen, heute belässt man es, zu meiner Freude, sonst würde ich mich hier nämlich totschreiben, dabei alle Drinks mit großem Flüssigkeitsinhalt als Longdrinks zu bezeichnen. Einige Longdrinks dürften wohl allen von uns Yopi Usern bekannt sein. Ich sagte es zwar schon in einem vorigen Beitrag, aber bei uns in der Gegend finden jeden Sommer in jedem Dorf ein Dorffest statt. Und sei das Dorf noch so klein, an irgendeinem Stand wird mit Sicherheit Wodka- Kirsch oder Wodka- Lemon oder auch ein Gin- Tonic angeboten. Darauf kann man mittlerweile wetten. Sogar Cuba Libre hab ich bei solchen Anlässen schon gesehen. Die bekanntesten Longdrinks dürfte ich damit dann wohl auch schon aufgezählt haben, vielleicht fehlt da noch Whiskey Cola, Rum Cola oder beides mit Ginger Ale. Longdrinks herzustellen ist im Allgemeinen total einfach, man gibt einfach 3-4 Eiswürfel in ein hohes rundes Glas, füllt 4-5 cl der gewünschten Spirituose oder des gewünschten Likörs in das glas und füllt dann mit Soda, Cola, Bitter Lemon, Limonade oder Saft auf. Das geht immer und überall, man braucht nichteinmal einen Shaker dazu. Ideal geeignet sind Longdrinks zum selber mixen auch für kleine Parties unter Freunden. Irgendwann, so nach dem dritten oder vierten Drink ergeben sich dann plötzlich die abenteuerlichsten Mischungen und nach dem 10 Drink schmecken diese sogar vorzüglich, ich kann da aus eigenen Erfahrungen sprechen. Man muss nur ein paar Spirituosen, meistens langt Wodka, Rum und Wodka, ein paar Liköre ein paar Säfte und ein paar Limonaden hinstellen und nach spätestens zwei Stunden sind wenigstens die Mädels alle voll, bei den Jungs geht es meistens noch ein halbe Stunde länger, ich kann euch versichern, so hab ich schon lustige Parties gefeiert. Einer weitere Gruppe sind

Champagner oder Sektcocktails
die wie der Name schon sagt aus Sekt (Champagner doch eher seltener, da er einfach zu teuer ist) in Verbindung mit Säften, Likören oder auch manchmal Spirituosen bestehen. Mein Favorit ist da eindeutig ein trockener Sekt mit ca. 2cl Pfirsichlikör, das schmeckt wirklich ausgezeichnet.
als letzte große Gruppe kommen nun noch die

Fancy Drinks
die aufgrund ihrer Zubereitungsart eigentlich keiner der großen Cocktailgruppen zuzuordnen sind entweder aufgrund der Zutaten, oder wirklich aufgrund der Zubereitungsart. Der bekannteste Vertreter dieser Art ist wohl der Caipirinha.

Ich hoffe ihr findet euch jetzt auf großen Barkarten besser zurecht und wisst auch dann schneller was genau ihr trinken wollt. Wer eine \" Karriere\" als Hobbybarkeeper starten will, der soll sich doch noch meine drei anderen Beiträge zu diesem Thema anschauen, danach wird er mit Sicherheit schlauer sein.

copyright by tobi.birkner







----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-25 09:58:18 mit dem Titel Das kleien 1x1 des Barmixers 2

Nachdem ich schon vor kurzer Zeit einen Bericht über das kleine 1x1 des Barmixens geschrieben habe, in dem ich die elementaren Grundtechniken des Mixens und Vorschläge zur Fehlervermeidung gegeben habe, folgt nun der zweite Teil, vorsichtig ausgedrückt würde ich es das kleine 1x1 der Werkzeuge und Zutaten nennen, das jeder Hobby- Barkeeper zu Hause haben sollte. Wer jetzt gleich aufgrund der Vielzahl der benötigten Sachen vor allem wegen der Kostenentfaltung besorgt sein sollte, dem sei gesagt ich war früher Schüler und konnte mir auch alles leisten. Viele Sachen sind auch aus dem normalen Haushalt verwendbar, müssen also nicht extra gekauft werden.

Als erstes möchte ich nun die auf jeden Fall nötigen Werkzeuge vorstellen. Und wer hätte es gedacht ich fange mit dem

Shaker an
Es gibt zwar mehrere Shaker auf dem Markt, ich bevorzuge jedoch den dreiteiligen aus Edelstahl, mit eingebautem Sieb, für mich die praktischste Variante, da man nicht noch ein extra Sieb benutzen muss um eventuell noch nicht ganz aufgelöste Eiswürfel aufzufangen, damit sie den Drink im Glas nicht verwässern. Dieser hat ein großes konisch zulaufendes Unterteil, ein kleineres Oberteil, zwischen diesen beiden ist das Sieb eingebaut und einen kleinen Deckel. Weiter gibt es noch zweiteilige Shaker aus Edelstahl, von denen beide Hälften ungefähr gleich groß sind, diese eignen sich besonders zum kraftvollen Schütteln, wenn zum Beispiel Eier enthalten sind. als drittes gibt es noch den Boston Shaker, der aus einem Edelstahl oder Silberunterteil und einem etwas kleineren Glasteil besteht. Diesen habe ich aber noch nicht benutzt, insofern kann ich auch nichts über Vor- und Nachteile sagen. Ich denke er verhält sich aber so ähnlich wie der zweiteilige Shaker. Billige Shaker gibt es zum Beispiel bei Ikea, das gilt übrigens auch für den Rest der \"Werkzeuge\"

neben dem Shaker braucht man vor allem zum Mixen von Short- Drinks, ohne trübende Zutaten, ein Barglas. Dies sollte ein dickwandiges Glas mit Ausgießschnabel sein, man kann aber auch handelsübliche Gläser verwenden, also man muss sich dieses nicht unbedingt teuer anschaffen.

Wichtig sind außerdem Barlöffel- und Messer. Beide sind im üblichen Haushaltswarengeschäft zu bekommen. Der Barlöffel sollte mindestens 20 cm lang sein, besser sind aber 25 cm. Er wird auch oft als kleine Maßeinheit für Sirup o.ä. verwendet. Das Barmesser braucht man um Früchte zu schneiden, im Handel laufen diese Messer unter Tomatenmesser. Zu dem Messer braucht man natürlich auch ein handelsübliches Schneidebrett, am besten aus Kunststoff, da durch farbige Früchte ein Holzbrett zu schnell unschön aussieht.

Ein Werkzeug was sich im normalen Haushalt nicht finden lässt ist ein Barsieb, falls es nicht schon im Shaker integriert ist. Dieses Sieb sieht ein wenig seltsam aus, es ist ein Spiralsieb mit Metallgrundplatte. Mit ihm werden eventuell noch nicht ganz aufgelöste Eiswürfel aufgefangen, damit sie den Drink im Glas nicht verwässern. apropos Eiswürfel, ich denke niemand kann daheim mit einer Eismaschine dienen, deshalb noch ein kleiner Tipp von mir. Die Eiswürfel, die aus der Kühltruhe kommen sind für Mixzwecke ungeeignet, da sie viel zu kalt sind. deshalb stelle ich daheim die Eiswürfel jeweils eine Viertelstunde vorher aus dem Gefrierfach und erwärme sie so auf nur noch ca. 3 Grad minus. Entstehendes Schmelzwasser wird natürlich vor Gebrauch abgegossen, damit die Drinks nicht verwässert werden.

Nicht weiter erklären brauche ich einen Elektromixer, Cocktailspieße um Früchte zur Deko aufzuspießen, Korkenzieher, am besten einen mit Hebelwirkung, Holzstößel um beispielsweise Caipirinha zu machen und Trinkhalme. Des weiteren braucht man natürlich diverse Messgläser mit 2cl, 4cl und 6cl Eichung. Es gehen aber auch Schnapsgläser mit gleicher Eichung. Auch eine Eiszange oder eine Eisschaufel sind Pflicht, daran kommt niemand vorbei, alles dieses lässt sich aber auch mit normalen Haushaltsgegenständen improvisieren. Neben diesen immer gebrauchten Gegenständen hier noch einige, die man nur selten braucht, wie einen Eiseimer um Sekt oder Champagner kühl zu stellen, eine Muskatreibe oder einen Pürierstab.

Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen und nach den Werkzeugen, was kommt danach logischerweise, natürlich, ihr habt richtig geraten, eine Übersicht über die meines Erachtens nach wichtigsten Zutaten, die in keiner Hausbar fehlen sollten. Na ja man muss sich jetzt nicht alles anschaffen, aber um die gängigsten Drinks zu mixen sind folgende Spirituosen, Alkoholika und Antialkoholika nötig. Natürlich erhebt diese Aufzählung auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wem also noch was einfällt, um wirklich elementare Drinks zu mixen, der soll mir doch bitte in mein GB schreiben, ich werde diese Vorschläge dann mit aufnehmen.
Also bei mir daheim sind immer folgende Spirituosen und Liköre zu finden.

Scotch Whiskey
Gin
Wodka
Bourbon Whiskey

weißer und brauner Rum
Cointreau
Blue Curacao
Campari
Tequila
Cachaca
und
ein Weinbrand des weiteren noch eine Flasche
Sekt

an Antialkoholika sind meistens bei mir vorhanden, wenn nicht gerade wieder aus, weil mich ein unglaublicher Durst auf Cola befallen hat.

Cola
Sodawasser
Tonic water
Bitter Lemon
Orangensaft
Zitronensaft
Maracujanektar
Ananassaft

Zuckersirup
Kokossirup
Limettensirup
Grenadine
Cream of Coconut
, ist gerade leer, hab ich gerade gesehen, ihr müsst euch das vorstellen ich sitz gerade vor der Hausbar beziehungsweise im Keller, mit dem Laptop auf den Füßen und versuch alles aufzuschreiben was ich sehe oder was ich nicht sehe, woran ich mich aber erinnern kann.
Natürlich benötigt man auch immer wieder frische Früchte wie Kirschen Orangen, Zitronen und Limetten, diese hab aber auch ich nicht auf Vorrat sondern muss sie kaufen.
Wem das jetzt außergewöhnlich viel erscheint, vor allem was die Kosten anbelangt, dem kann ich nur sagen, ich hab mir das auch nicht alles auf einmal gekauft. Und vor allem die Spirituosen halten gekühlt so lange, dass ich mir nur alles Jahr mal einen neuen Schlag davon holen muss, immer wenn halt mal was leer ist. Zum Beispiel Cointreau, und Whiskey bekomme ich allerdings nie leer, da ich die so selten brauche. Wenn mein Vater nicht den Weinbrand trinken würde, würde der auch niemals leer werden. Also wenn ihr anfangt zu mixen kauft euch halt erst mal die Zutaten für zwei oder drei Drinks und der Rest wird sich dann so wie bei mir ansammeln. so verteilen sich dann auch die Kosten und ehrlich, einen kleinen Teil, wie Rum und Sekt wird doch jeder im Haus haben.
Ich hoffe diese zwei Beiträge haben euch gefallen und euch vielleicht sogar bewegt, mit mir mein Hobby und meinen Aushilfsberuf zu teilen. Natürlich muss man sich beim Mixen nicht an Vorgaben halten, jeder kann auch selber ausprobieren. Es ist alles erlaubt, was schmeckt und was trinkbar aussieht. Und wenn euch auffällt dass noch etwas fehlt, dann schreibt mir bitte in mein Gästebuch.

copyright by tobi.birkner


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-27 17:16:21 mit dem Titel Das kleine 1x1 des Barmixens 3

Nachdem ich schon in den beiden ersten Teilen dieser Reihe, die Grundtechniken des Mixens und alle benötigten Werkzeuge und Zutaten vorgestellt habe, folgt nun der dritte Teil., meine liebsten Cocktails.
Kritiker solcher Berichte mögen jetzt sagen, das kann ich auch aus jedem Cocktailbuch abschreiben, wer aber die ersten zwei Teile gelesen hat und sich jetzt ein wenig ausführlicher mit Cocktails beschäftigen möchte dem wird dieser Beitrag sehr nützlich sein, einfach weil ich die für mich wichtigsten Cocktails sowie Cocktails vorstelle, die nicht täglich gemixt werden, nichteinmal in einer Cocktailbar, in der ich manchmal, mittlerweile nach Ende meines Zivildienstes wieder öfter arbeite. Ein Teil wird aber jeder von euch kennen, einfach weil sie oft getrunken werden und mittlerweile so wie Caipirinha, oder Longdrinks wie Wodka Kirsch oder Wodka Lemon auf jedem und sei es noch so kleinem Dorffest angeboten werden. als letztes muss ich noch sagen, dass keines dieser Rezepte aus einem Cocktailbuch abgeschrieben wurde, sondern alle diese Rezepte aus meinem Kopf stammen und sich deswegen vielleicht auch manchmal ein wenig von den gängigen Rezepten unterscheiden werden.

Zuerst werde ich einfach mal ein paar Shortdrinks vorstellen, das sind kleine Drinks mit ca. 3-6cl Inhalt, die meistens ganz schnell getrunken werden, der Gegensatz dazu sind Longdrinks, zu denen werde ich aber später kommen.
Den ersten in der Runde macht der B52, der nach einem extrem schlagkräftigen amerikanischen Großbomber benannt ist. Genau diesen durchschlagenden Erfolg hat nämlich der Cocktail mit dem gleichen Namen auch. Ich kenne niemanden, der schon mal mehrere dieser Dinger getrunken hat, ohne danach zu lallen und durch die Gegend zu schwanken, aber wie gesagt, das hängt sowohl von der Mach- als auch von der Trinkart ab.
So, um das Geheimnis zu lüften, hier die zwei mir bekannten Methoden diesen Cocktail zu \"mixen\"
Für das erste Rezept benötigt ihr einen kleinen Tumbler oder ein Ramazotti- Glas, in den dann zuunterst
2cl Baileys
dann mit Hilfe eines kleinen Löffels
2cl Kahlua
und schließlich, auch wieder unter Zuhilfenahme eines Löffels, übrigens, damit sich die einzelnen Schichten nicht vermischen
2cl Grand Marnier.
Das war die erste und noch harmlose Variante, die einen Erfolg doch erst nach einigen getrunkenen Gläsern erhoffen lässt.
Doch nun das Rezept das ich viel lieber mag.
Ihr benötigt wieder einen kleinen Tumbler, in den dann zuunterst
2cl Baileys
dann mit Hilfe eines kleinen Löffels
2cl Baileys
und schließlich, auch wieder unter Zuhilfenahme eines Löffels,
2-3cl Strohrum, oder anderer Rum mit mind. 60%
Die mind. 60% darum, weil der Rum später brennen muss.
Zusätzlich noch einen langen Strohalm, und wirklich einen Strohalm, ein Plastikhalm wäre viel zu Hitzeempfindlich.
Beim servieren wird nämlich der Rum oben angezündet, und nun komme ich zu den zwei Trinkarten.
1. Die erste Art eignet sich vor allem für Leute, die ein bisschen Angst vor Hitze haben, oder den Cocktail zum erstenmal trinken:
Man lässt den Cocktail ausbrennen, bzw. den Rum, steckt den Halm dann hinein, wichtig, das Glas nicht festhalten es wird mit Sicherheit extrem heiß sein, auch wenn man die Flamme, vor allem am Tag nicht sieht, dann schnell durch den Strohhalm hochziehen.
2. Diese Art zu trinken eignet sich eher für Menschen mit hitzeunempfindlicher Zunge. Dafür zündet man den Drink an, steckt schnell den Strohhalm hinein und trinkt dann ganz schnell aus.

Ein weiterer Shortdrink, den ich besonders mag ist der Orgasmus. Vielleicht mag ich den auch nur wegen seinem Namen, oder weil ich sagen kann, wenn ein hübsches Mädel bestellt, \"Machst du mir einen Orgasmus?\" \"Was nur einen?\". dieser Spruch stammt übrigens nicht von mir sondern von meinem Chef und ist in Rottweil mittlerweile Kult.
Ok ich gebe es zu eigentlich ist das gar kein richtiger Shortdrink, dazu ist er viel zu klein, ich finde ihn trotzdem gut.
Hierfür braucht ihr ein Schnapsglas, in das dann ca. 1,5cl Sambuca, ein Anisschnaps, der aber etwas milder ´schmeckt als Ouzo und dann unter Zuhilfenahme eines Löffels ca. 0,5cl Baileys darauf. Das Ganze wird natürlich dann auf Ex getrunken. Übrigens ein doppelter Orgasmus wird wieder im Ramazottiglas gemacht und wer 4 davon trinken ist wirklich gut. Dat Janze beamt nämlich ganz schön. Übrigens ich weiß, das ein Orgasmo normal ein Cocktail ist, dieser Drink heißt bei uns aber halt trotzdem so.

auch zu den after- Dinner Shortdrinks gehören Black und White Russian.
für den schwarzen braucht man
4cl Wodka und
2cl Kaffeelikör, am besten Caluah
für die weisse Version benötigt man noch etwas geschlagene Sahne.
Zur Zubereitung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, die Zutaten werden im Rührglas mit einem Stirrer gerührt und dann durch ein Baarsieb in ein kleines Glas abgegossen. Bei der weissen Version wird noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt.

Nachdem die Shortdrinks etwas kurz geraten sind, will ich ein paar Longdrinks, Cocktails und ganz wenige Medium Cocktails etwas ausführlicher beschreiben.


Zwei Klassiker unter den Longdrinks kommen jetzt und zwar zwei Drinks mit Campari, sie sollten bei jedem Barmixer in petto sein, auch wenn, das nur ganz sleten jemand bestellt, wenn man es dann aber nicht kann, ist das eine durchaus peinliche Situation.
Americano
3cl Campari
3cl Vermouth Rosso
werden auf Eis in ein Longdrinkglas gegeben und dann wird mit Sodawasser aufgefüllt, bitte unbedingt richtiges Sodawasser benutzen und keine Zitrone an den Rand stecken, sie verfälscht nämlich den Geschmack. Besser zum Dekorieren Orangenscheiben nehmen.

Negrino
2cl Campari
2cl Vermoth Rosso
2cl Gin
werden auf Eis in ein Longdrinkglas gegeben und dann wird mit Sodawasser aufgefüllt, bitte unbedingt richtiges Sodawasser benutzen und keine Zitrone an den Rand stecken, sie verfälscht nämlich den Geschmack. Besser zum Dekorieren Orangenscheiben nehmen.

Ein weiterer Klassiker ist die White Lady
Für die White Lady benötigt ihr
4cl Gin
2cl Cointreau und
2cl Zitronensaft.
Diese Zutaten im Shaker mit Eis schütteln und in eine Cocktailschale geben.
Am besten noch eine Cocktailkirsche darin versenken.
Dieser Drink schmeckt wirklich genial, das wird durch den herben Geschmack von Cointreau, der Säure der Zitronen und dem Geschmack des Gins vrursacht.



Für mich allerdings der Absolute Klassiker ist die Margarita
Das Rezept dürfte wohl fast jedem der sich schoneinmal ein bisschen mit Cocktails beschäftigt hat bekannt sein.
4cl Tequila
2cl Cointreau
und 2cl Zitronensaft
im Shaker gut schütteln, natürlich mit Eis.
Dann ein Glas präparieren ein Zitronenviertel über den Rand einer Cocktailschale drehen und dann in Salz eintupfen, so dass ein Salzbelag auf dem Rand entsteht.
Den Drink hineingeben.
Dieser Drink hat einen absolut einzigartigen Geschmack, der meiner Meinung nach bisher fast noch nie übertroffen wurde.

Der ultimative Trenddrink im Moment ist mit Sicherheit der Caipirinha: kein anderer Drink, nichteinmal Cuba Libre oder Pina Colada werden so oft bestellt wie der Caipi.
Für einen Caipirinha braucht ihr
ca. 2Limetten2teelöffel Rohrzucker
6cl Pitu oder anderer Cachaca
Die Limettetn vierteilen, mit dem Zucker in ein Glas geben und mit einem großem Holzstößel ausdrücken.
Dann crushed ice draufgeben und den Pitu darübergießen. Wer meint, das sei der einzige Drink den man mit Pitu machen kann soll sich nun schwer täuschen. es gibt nämlich noch einige weitere ausgezeichnete Drinks mit Pitu, nur schde dass die in der allgemeinen Gier nach Caipirinha untergehen. und sind wir doch mal ehrlich, wem schmeckt denn der Caipiriha überhaupt noch, also ich kann das mittlerweile nicht mehr so behaupten. Ich trinke, obwohl ich früher den Caipi mal meinen liebsten Cocktail nannte mittlerweile lieber die etwas ausgefalleneren Drinks mit Pitu.

Woody Woodpecker, ist der zweitbekannteste Drink mit Pitu
6cl Cachaca
15cl Orangensaft
1cl Galliano
Orangensaft und Cachaca in einen Shaker geben und kräftig mit Eis shaken, in ein Longdrinkglas schütten und dann den Galliano vorsichtig auf den Drink gießen.

Caipirinha Limao
6cl Cachaca
2cl Limettensirup
8cl Ananassaft
In einem Tumbler zwei Limettenviertel ausdrücken.
dann Pitu, Limettensirup und Ananassaft damit verrühren.
In ein Glas mit crushed ice geben und mit einem Ananasstück garnieren.Dies ist übrigens mittlerweile meinliebster Drink mit Pitu, vor allem wohl auch durch seinen feinen Ananasgeschmack.

Pitu Samba
6cl Pitu
2cl Triple Sec curacao
1cl Limettensaft
1cl Mandelsirup
1cl Limettensirup
1cl Strawberry- Likör
Die Zutaten mit Eis im Shaker schütteln und in ein Glas geben, anschließend den Strawberry- Likör darübergießen.

und zu guter Letzt
Pitu Morango
4cl Pitu
4cl Erdbeer Limes
6cl Orangensaft
6cl Grapefruitsaft
Mit Eis im Shaker schütteln und mit einer Erdbeere garnieren.

Nun will ich euch noch ein paar gute Drinks mit Campari vorstellen
Campari Orange,
4cl Campari in ein Longdrinkglas auf Eiswürfel gießen und mit
Orangensaft auffüllen. am Besten dazu noch ein paar Erdnüsse reichen.
eine Abwandlung davon ist

Campari Maracuja
anstatt dem Orangensaft einfach Maracuja- Nektar benutzen, dieser sollte jedoch nicht zu dickflüssig sein, weil man sonst ewig umrührt, bis sich das Ganze halbwegs vermischt hat.

Italian Blossom
4cl Campari und
4cl Orangensaft in ein Longdrinkglas gießen, natürlich auf Eis und dann mit Prosecco auffüllen.
und nun mein favorisierter Drink mit Campari

Tropic Campari
dazu benötigt ihr
3cl Campari
2cl Gin
2cl Grand Marnier
4cl Orangensaft
Dise Zutaten im Shaker kräftig schütteln, natürlich zusammen mit Eis, dann in ein Longdrinkglas mit Eis geben und mit kaltem Bitter Orange auffüllen.
Dieser Drink schmeckt wunderbar erfrischend, vielleicht gerade deshalb, weil er ein wenig bitter und nicht so süß ist.
Allen diesen Drinks ist die wunderschöne Orange- rote Färbung gemeinsam, die sie auch noch zu einer Zierde für eure Augen macht.

Velvet Hammer
4cl Cointreau
2cl Creme de Cacao weiss und
4-6cl Sahne
werden im Shaker gut geschüttelt und dann in eine Cocktailschale abgegossen.
Wer Pina Colada oder andere sog. Frauendrinks mag wird auch diesen mögen.
natürlich kann man Cointreau auch als Longdrink mit anderen Getränken mischen, einige Beispiele hierfür sind:

Cointreau Tonic
Cointreau Orange
Cointreau Bitter Lemon
Um diese Longdrinks zu mixen jeweils 4cl Cointreau in ein Glas auf Eis geben und dann mit dem entsprechenden andren Getränk auffüllen.

ein anderer guter Drink der sogar mir hervorragend schmeckt, und das kommt nicht oft vor, bin ich doch Gin Fizz oder Caipirinha Limao Liebhaber.
Mer du Sud
4cl Cointreau
1cl Blue Curacao
4cl Ananassaft in ein Longdrinkglas geben und gut umrühren, dann das
kalte Ginger Ale hinzugeben
.
Jetzt noch ein ganz raffinierter Drink, nicht wegen seinem Inhalt, sondern wegen seiner Verpackung, allerdings sollte man Kontakte zu Chemikern oder Chemielehrern haben, die einem genügend ungebrauchte Reagenzgläser besorgen können.
Kamikaze
6cl Cointreau
6cl Wodka und
6cl Limettensaft
mit Eiswürfeln schütteln.
Dann ein großes glas mindestens 0,5 Liter nehmen, mit crushed ice füllen.
Jetzt den Drink in die Reagenzgläser füllen, die natürlich vorher ersteinmal gewaschen werden, und oben ein Viertel einer Limettenscheibe mit der Spitze nach unten in das Glas stecken.
Der Drink sieht jetzt aus wie eine kleine Fliegerbombe, und so wirkt er auch.
Diesen Drink und natürlich auch die anderen ausprobieren, ist wirklich eine Augenweide.

Cafe Cointreau
4cl Cointreau
1Tasse heißer Kaffee
und leicht geschlagene Sahne in ein vorgewärmtes Stilglas geben , umrühren und dann eine Sahnehaube aufsetzten.

Der Klassiker: Gin Tonic, kennt fast jeder:
4cl Gin
kaltes Tonic Water
Gin in ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln und dann mit Tonic Water auffüllen.

Big Ben:
5cl Gin
2cl Zitronensaft
4cl Orangensaft
1cl Grenadine
kaltes Bitterlemon
Die Zutaten, außer Bitterlemon im Shaker schütteln, in ein Longdrinkglas und mit Bitterlemon auffüllen, natürlich das Eis nicht vergessen.

White Lady:
4cl Gin
2cl Cointreau
2cl Zitronensaft
Im Shaker mit Eiswürfeln schütteln und in eine Cocktailschale gießen

Clover Club:
4cl Gin
2cl Zitronensaft
1cl Grenadine
1 Eiweiß
Zutaten im Shaker schütteln(mit Eis) und in ein Stilglas gießen.

Silver Fizz
5cl Gin
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup
1 Eiweiß
Soda
Die Zutaten, außer Soda, im Shaker schütteln, sehr lange und kräftig, in ein Longdrinkglas füllen und mit wenig Soda aufgießen

Golden Fizz:
5cl Gin
3cl Zitronensaft
1 Eigelb
Soda
Die Zutaten, außer Soda, im Shaker schütteln, sehr lange und kräftig, in ein Longdrinkglas füllen und mit wenig Soda aufgießen

Green Jungle:
2cl Gin 4cl Bols grüne Banane
1cl Apricot Brandy
1cl Zitronensaft
8cl Orangensaft
Im Shaker schütteln und in ein Caipirinha Glas geben.

Silver Moon
3cl Gin
3cl Apricot Brandy
6cl Orangensaft
Im Shaker mit Eiswürfeln gut schütteln und in ein Cocktailschale abgießen.

Scarlett O´Hara, der bekannteste Drink mit Southern Comfort.
5cl Southern Comfort
3cl Preiselbeernektar
2cl Limettensaft
Mit Eiswürfeln shaken und in eine Cocktailschale geben
Mir schmeckt dieser Drink nicht so gut, da der einzigartige Geschmack von Southern Comfort durch die Preiselbeeren mit ihrem starken Aroma überdeckt wird.

Southern Dream
4cl Southern Comfort
2cl Galliano
8cl Orangensaft
4cl Sahne
Mit Eiswürfeln shaken und in ein Fancyglas abseihen. am Besten noch einmal auf Eiswürfel geben

Comfort Sour
5cl Southern Comfort
3cl Zitronensaft
1cl Zuckersirup
Mit Eiswürfeln shaken und in ein Stilglas geben, mit einer Orangenscheibe dekorieren.

Florida Comfort, mein liebster Cocktail mit Southern Comfort
5cl Southern Comfort
2cl Zirtonnsaft
2cl Grenadine
10cl Orangensaft
Mit Eis shaken, und mit Erdbeere dekorieren.

Southern Summer
4cl Southern Comfort
2cl Canadian Whiskey
4cl Pfirsichnektar
1cl Zitronensaft
kaltes Ginger Ale
Alle Zutaten außer Ginger Ale im Shaker mit Eis schütteln und mit einigen Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben, mit Ginger Ale auffüllen.

Und als letztes New Orleans, der Beamer (auch Helmdreher) unter den Southern Comfort Drinks, trinkt mal drei oder vier, dann wisst ihr was ich meine.
4cl Southern Comfort
2cl Bourbon Whiskey
1cl Amaretto
4cl Orangensaft
2cl Zitronensaft
Im Shaker mit Eis gut schütteln und in ein Longdrinkglas mit wenig crushed ice geben. Mit Kiwi und/oder Ananas garnieren.

Ich hoffe ich kann hiermit einigen anfängern im Cocktailsmixen, die gewisse Hilfestellung geben, die sie vielleicht dazu bringt, doch mal selber zu probieren und dann sich vielleicht auch die in den beiden vorher geschriebenen Beiträgen anzueignen. Übrigens, dieser Bericht wird wohl regelmäßig geupdatet werden, nur für heurte tun mir die Finger weh, ich hab aber noch jede Menge andere Drinks in Petto, wer will, kann also immer wieder mal vorbeischauen.

copyright by tobi.birkner

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