Erfahrungsbericht von campino
Campino auf dem Kriegspfad.....
Pro:
Eine kurze, aber wunderschöne Zeit
Kontra:
dazu ist alles gesagt
Empfehlung:
Nein
....der direkte Weg dorthin führt in die Küche.
Heute morgen habe ich (wieder mal) Pinienkernsuppe gekocht. Aufgrund der Wettervorhersage schien es mir angebracht. Dabei kam ich auf den Gedanken Euch das Buch, aus dem das Rezept stammt, vorzustellen. Einen ähnlichen Bericht hatte ich schon mal veröffentlicht, allerdings nicht auf dieser Plattform.
Das ist schon ein paar Monde her und seitdem habe ich weitere, erfreuliche Erfahrungen mit der indianischen Küche gemacht.
Vielleicht hat der Eine oder Andere von Euch Lust, am Wochenende auch mal indianisch zu kochen? Ja?, dann habe ich hier für Euch eine Suppe, eine Beilage und einen Nachtisch.
Eigenwillig, exotisch und würzig, naturverbunden und doch voller origineller Ideen: Das ist die Küche der nordamerikanischen Indianer.
Jahrhunderte lang waren die Ureinwohner Amerikas gezwungen, mit dem auszukommen, was die Natur zu bieten hatte.
Was früher eigentlich eher aus der Not geboren war, wurde inzwischen zur Delikatesse und entspricht genau den heutigen Vorstellungen von einer gesunden, naturnahen Küche.
Da Fleisch nicht immer in Hülle und Fülle vorhanden war, mussten Suppen mit Nüssen, Sonnenblumenkernen und würzigen Wildkräutern „gestreckt“ werden, so entstanden eigenwillige, ungewöhnliche Kreationen.
Hier einige Beispiele aus diesem außergewöhnlichen Kochbuch, die ich schon ausprobiert und für gut befunden habe. Viel Spaß beim Nachkochen!
Pinienkernsuppe (vegetarisch)
Zutaten für 4 Personen:
50 g Frühlingszwiebeln
600 ml Milch
600 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
400 g Pinienkerne
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Tl getrocknete Pfefferminze
1 Prise Koriander
1 Frühlingszwiebel zum Garnieren
Die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden und zusammen mit der Milch, der Brühe, den Pinienkernen und je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben.
Die Suppe aufkochen und anschließend etwa 20 Minuten lang bei geringer Hitze weiterköcheln, bis die Pinienkerne weich sind. Evtl. noch Brühe nachgießen.
Die Suppe pürieren, und mit Salz, Pfeffer, Pfefferminze und Koriander abschmecken.
Mit Frühlingszwiebelringen garnieren.
Tipp von mir: Diese Suppe schmeckt an heißen Tagen auch eisgekühlt!
-----------------------------
Kürbis-Mais-Dessert der Pima-Indianer (vegan)
Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner reifer Kürbis (ca. ½ kg)
250 g Mais, tiefgekühlt oder aus der Dose
2 El Weizenvollkornmehl
100 g Zucker
Wer mag: 1 Schuss Whiskey (wusste noch gar nicht, dass die Indianer Whiskey brannten)
Kürbis schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden, dann etwa 20 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Anschließend pürieren.
Kürbispüree und Mais in einen Topf geben und unter ständigem Umrühren das Weizenmehl einstreuen, bis die Mischung eingedickt ist.
Mit Zucker abschmecken und heiß servieren.
Besonders lecker schmeckt es, wenn man noch einen Schuss Whiskey hineingibt.
-----------------------------
Relish nach Art der Pima-Indianer
Würzige bis scharfe Relishes und Dipps sind bei den Indianern im Südwesten genauso beliebt wie in der mexikanischen Küche. Man serviert sie zu verschiedensten Gerichten, sie passen aber auch gut zu Chips. Wer es sehr scharf mag, verwendet für das folgende Rezept Chilischoten, ansonsten sind die milderen Peperoni zu empfehlen.
Zutaten für ein kleiner Glas:
9 Tomaten
1 ½ Zwiebeln
9 Scheiben Frühstücksspeck
9 milde grüne Chilischoten oder 3 Peperoni
2 Tl Pflanzenöl
Salz
Tomaten und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne bei kleiner Hitze den Speck anbraten. Speckstreifen heraus nehmen, zerkleinern und beiseite stellen.
Chilischoten oder Peperoni der Länge nach aufschneiden und entkernen.
Anschließend gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, um sicherzugehen, dass alle Kerne entfernt werden.
In kleine Stücke schneiden und das Öl in der Pfanne erhitzen. Die Chilies bei kleiner Hitze darin kurz dünsten. Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig dünsten. Anschließend werden die Tomatenwürfel hinzugefügt und man dünstet das Ganze unter fleißigem Umrühren noch 3 Minuten lang.
Nun den zerkleinerten Speck dazugeben und mit Salz abschmecken. Das Relish passt gut zu Rührei, Bratkartoffeln und gegrilltem Fleisch.
Ist also ideal zum Ausprobieren beim nächsten Grillfest.
Das dazugehörige Kochbuch heißt: Chili, Mais und Kaktusfeigen und ist bei Hugendubel erschienen. Der Preis beträgt etwa 7,50 €. Das ist nicht sehr viel für ein wirklich schönes und reichbebildertes Kochbuch.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren, die ISBN-Nummer kann ich erst demnächst nachtragen, da ich das Buch grade ausgeliehen habe.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-07-23 09:13:19 mit dem Titel Campino, ein viel zu kurzes Katerleben...
...im Herbst kam er zu uns, klein, dünn und frech von Anfang an, nicht so schüchtern und ängstlich wie sein Bruder McGrey.
Die Bäuerin, von der wir ihn hatten, drohte die Katzen zu töten. Es gelang uns, den ganzen Wurf zu vermitteln, bis auf diese beiden Katerchen, die wir dann bei uns aufnahmen.
Ein Name war schnell gefunden, der freche Ausdruck in seinen Augen, die blonden Härchen, die widerspenstig auf seinem Köpfchen standen (irgendwie erinnerte er mich an den Frontman der Toten Hosen):
Campino
Im Winter wurde unsere Wohnung zum Spielplatz für die beiden Katerbrüder. Campino immer vorne weg, McGrey vorsichtig hinterher. Campino war der Erste, der Charlie, unserem Bearded-Collie seinen Hundekorb streitig machte. Irgendwann einigten sich die Beiden und lagen fortan gemeinsam im Korb. Erst viel später machte McGrey das auch.
Das Frühjahr kam und mit dem Frühling kamen Campinos erste Ausflüge. Der Sommer kam und die Ausflüge weiteten sich aus, aber jeden Abend kam er nach Hause, oft zerzaust und total verdreckt, aber das machte nichts. McGrey und Charlie leckten ihn schon sauber.
Ein wunderschöner Morgen im Herbst brach an, nach einer Nacht in der Campino das erste Mal nicht nach Hause gekommen war, es wurde Mittag als sich ein kleiner Kater blutüberströmt bis an die Haustür schleppte. Durch das Maunzen McGreys aufmerksam geworden, bot sich ein erschütterndes Bild. Auch die Tierärztin konnte nicht mehr helfen. Laut ihrer Aussage wurde Campino regelrecht hingerichtet. Er wurde aus sehr kurzer Entfernung in den Hals geschossen.
Nicht nur wir trauerten, es dauerte Monate bis McGrey den Verlust seines Bruders überwunden hatte.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Kleines Raubtier
wie viel Sonne brachtest du in unser Leben
mein kleines Raubtier
wie viel Trost spendete dein Schnurren
mein kleines Raubtier
wie viel Wärme gab dein kleiner Körper
mein kleines Raubtier
wie viel Liebe konntest du nicht mehr geben
mein kleines Raubtier
denn es kam ein größeres Raubtier
das größte Raubtier das es gibt
du hast dich nie vor ihm gefürchtet
mutiges kleines Katerraubtier.
Doch das große Raubtier raubte dir dein Leben.
Ich hoffe, es gibt ein Paradies für kleine Raubtiere.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Falls Ihr Campino mal sehen wollt: Bilder von Campino und McGrey gibts auf meiner Homepage.
Ich bedanke mich bei Irias, die mich durch ihre wunderscöne Katzenseite www.irias.de, auf die Idee gebracht hat, die Geschichten meiner Tiere zu veröffentlichen.
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Heute morgen habe ich (wieder mal) Pinienkernsuppe gekocht. Aufgrund der Wettervorhersage schien es mir angebracht. Dabei kam ich auf den Gedanken Euch das Buch, aus dem das Rezept stammt, vorzustellen. Einen ähnlichen Bericht hatte ich schon mal veröffentlicht, allerdings nicht auf dieser Plattform.
Das ist schon ein paar Monde her und seitdem habe ich weitere, erfreuliche Erfahrungen mit der indianischen Küche gemacht.
Vielleicht hat der Eine oder Andere von Euch Lust, am Wochenende auch mal indianisch zu kochen? Ja?, dann habe ich hier für Euch eine Suppe, eine Beilage und einen Nachtisch.
Eigenwillig, exotisch und würzig, naturverbunden und doch voller origineller Ideen: Das ist die Küche der nordamerikanischen Indianer.
Jahrhunderte lang waren die Ureinwohner Amerikas gezwungen, mit dem auszukommen, was die Natur zu bieten hatte.
Was früher eigentlich eher aus der Not geboren war, wurde inzwischen zur Delikatesse und entspricht genau den heutigen Vorstellungen von einer gesunden, naturnahen Küche.
Da Fleisch nicht immer in Hülle und Fülle vorhanden war, mussten Suppen mit Nüssen, Sonnenblumenkernen und würzigen Wildkräutern „gestreckt“ werden, so entstanden eigenwillige, ungewöhnliche Kreationen.
Hier einige Beispiele aus diesem außergewöhnlichen Kochbuch, die ich schon ausprobiert und für gut befunden habe. Viel Spaß beim Nachkochen!
Pinienkernsuppe (vegetarisch)
Zutaten für 4 Personen:
50 g Frühlingszwiebeln
600 ml Milch
600 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
400 g Pinienkerne
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Tl getrocknete Pfefferminze
1 Prise Koriander
1 Frühlingszwiebel zum Garnieren
Die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden und zusammen mit der Milch, der Brühe, den Pinienkernen und je einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben.
Die Suppe aufkochen und anschließend etwa 20 Minuten lang bei geringer Hitze weiterköcheln, bis die Pinienkerne weich sind. Evtl. noch Brühe nachgießen.
Die Suppe pürieren, und mit Salz, Pfeffer, Pfefferminze und Koriander abschmecken.
Mit Frühlingszwiebelringen garnieren.
Tipp von mir: Diese Suppe schmeckt an heißen Tagen auch eisgekühlt!
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Kürbis-Mais-Dessert der Pima-Indianer (vegan)
Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner reifer Kürbis (ca. ½ kg)
250 g Mais, tiefgekühlt oder aus der Dose
2 El Weizenvollkornmehl
100 g Zucker
Wer mag: 1 Schuss Whiskey (wusste noch gar nicht, dass die Indianer Whiskey brannten)
Kürbis schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden, dann etwa 20 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. Anschließend pürieren.
Kürbispüree und Mais in einen Topf geben und unter ständigem Umrühren das Weizenmehl einstreuen, bis die Mischung eingedickt ist.
Mit Zucker abschmecken und heiß servieren.
Besonders lecker schmeckt es, wenn man noch einen Schuss Whiskey hineingibt.
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Relish nach Art der Pima-Indianer
Würzige bis scharfe Relishes und Dipps sind bei den Indianern im Südwesten genauso beliebt wie in der mexikanischen Küche. Man serviert sie zu verschiedensten Gerichten, sie passen aber auch gut zu Chips. Wer es sehr scharf mag, verwendet für das folgende Rezept Chilischoten, ansonsten sind die milderen Peperoni zu empfehlen.
Zutaten für ein kleiner Glas:
9 Tomaten
1 ½ Zwiebeln
9 Scheiben Frühstücksspeck
9 milde grüne Chilischoten oder 3 Peperoni
2 Tl Pflanzenöl
Salz
Tomaten und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne bei kleiner Hitze den Speck anbraten. Speckstreifen heraus nehmen, zerkleinern und beiseite stellen.
Chilischoten oder Peperoni der Länge nach aufschneiden und entkernen.
Anschließend gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, um sicherzugehen, dass alle Kerne entfernt werden.
In kleine Stücke schneiden und das Öl in der Pfanne erhitzen. Die Chilies bei kleiner Hitze darin kurz dünsten. Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig dünsten. Anschließend werden die Tomatenwürfel hinzugefügt und man dünstet das Ganze unter fleißigem Umrühren noch 3 Minuten lang.
Nun den zerkleinerten Speck dazugeben und mit Salz abschmecken. Das Relish passt gut zu Rührei, Bratkartoffeln und gegrilltem Fleisch.
Ist also ideal zum Ausprobieren beim nächsten Grillfest.
Das dazugehörige Kochbuch heißt: Chili, Mais und Kaktusfeigen und ist bei Hugendubel erschienen. Der Preis beträgt etwa 7,50 €. Das ist nicht sehr viel für ein wirklich schönes und reichbebildertes Kochbuch.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren, die ISBN-Nummer kann ich erst demnächst nachtragen, da ich das Buch grade ausgeliehen habe.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-07-23 09:13:19 mit dem Titel Campino, ein viel zu kurzes Katerleben...
...im Herbst kam er zu uns, klein, dünn und frech von Anfang an, nicht so schüchtern und ängstlich wie sein Bruder McGrey.
Die Bäuerin, von der wir ihn hatten, drohte die Katzen zu töten. Es gelang uns, den ganzen Wurf zu vermitteln, bis auf diese beiden Katerchen, die wir dann bei uns aufnahmen.
Ein Name war schnell gefunden, der freche Ausdruck in seinen Augen, die blonden Härchen, die widerspenstig auf seinem Köpfchen standen (irgendwie erinnerte er mich an den Frontman der Toten Hosen):
Campino
Im Winter wurde unsere Wohnung zum Spielplatz für die beiden Katerbrüder. Campino immer vorne weg, McGrey vorsichtig hinterher. Campino war der Erste, der Charlie, unserem Bearded-Collie seinen Hundekorb streitig machte. Irgendwann einigten sich die Beiden und lagen fortan gemeinsam im Korb. Erst viel später machte McGrey das auch.
Das Frühjahr kam und mit dem Frühling kamen Campinos erste Ausflüge. Der Sommer kam und die Ausflüge weiteten sich aus, aber jeden Abend kam er nach Hause, oft zerzaust und total verdreckt, aber das machte nichts. McGrey und Charlie leckten ihn schon sauber.
Ein wunderschöner Morgen im Herbst brach an, nach einer Nacht in der Campino das erste Mal nicht nach Hause gekommen war, es wurde Mittag als sich ein kleiner Kater blutüberströmt bis an die Haustür schleppte. Durch das Maunzen McGreys aufmerksam geworden, bot sich ein erschütterndes Bild. Auch die Tierärztin konnte nicht mehr helfen. Laut ihrer Aussage wurde Campino regelrecht hingerichtet. Er wurde aus sehr kurzer Entfernung in den Hals geschossen.
Nicht nur wir trauerten, es dauerte Monate bis McGrey den Verlust seines Bruders überwunden hatte.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Kleines Raubtier
wie viel Sonne brachtest du in unser Leben
mein kleines Raubtier
wie viel Trost spendete dein Schnurren
mein kleines Raubtier
wie viel Wärme gab dein kleiner Körper
mein kleines Raubtier
wie viel Liebe konntest du nicht mehr geben
mein kleines Raubtier
denn es kam ein größeres Raubtier
das größte Raubtier das es gibt
du hast dich nie vor ihm gefürchtet
mutiges kleines Katerraubtier.
Doch das große Raubtier raubte dir dein Leben.
Ich hoffe, es gibt ein Paradies für kleine Raubtiere.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Falls Ihr Campino mal sehen wollt: Bilder von Campino und McGrey gibts auf meiner Homepage.
Ich bedanke mich bei Irias, die mich durch ihre wunderscöne Katzenseite www.irias.de, auf die Idee gebracht hat, die Geschichten meiner Tiere zu veröffentlichen.
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