Erfahrungsbericht von Daniela29
Eifersucht !!!
Pro:
s.o
Kontra:
s.o
Empfehlung:
Nein
Das Wort Eifersucht war für mich immer ein Fremdwort. Hatte ich doch in meinen früheren Beziehungen und sogar in meiner Ehe den Gedanken, wenn es vorbei sein soll ist es eben vorbei. Aus diesen Gedankengängen war Eifersucht für mich nie ein Thema. Genauso wenig wie Irrationales Denken. Es ist eben so wie es ist war da schon eher meine Devise. Auf die eine Art und Weise ist es heute \"leider\" anders.
Ich lebte ein zufriedenes aber nicht liebendes Leben, wenigstens was meine Beziehungen anging. Natürlich liebe ich meine Kinder, aber das ist eine andere Art der Liebe. In dieser Situation lernte ich meinen Lebensgefährten kennen und das im Internet, was wohl doch irgendwie ein Fehler war, denn hier belügt sich erst einmal jeder. Zu Anfang unserer Internetgespräche log ich ihn an, er log mich an. Ich wollte auch gar nicht zuviel persönliches im Internet zu einem mir unbekannten Menschen sagen, denn man weiss ja doch nie wer da an der anderen Leitung sitzt. Irgendwann kam es ja dazu das wir uns in real trafen, und von da an war mir klar er ist meine grosse Liebe und ich muss mit der Wahrheit herraus rücken, was ich auch nach und nach tat.
Irgendwann hatten wir Streit und aus diesem Streit heraus sagte er mir was ich irgendwie immer vermutet hatte, nämlich das er verheiratet ist, mit seiner Frau aber nicht mehr zusammen lebt. Er war im Trennungsjahr und wartete darauf geschieden zu werden. In diesem Moment dachte ich mein Herz setzt aus. Innerlicher Schmerz den ich so noch nie erlebt hatte. Nch einigem hin und her kam dann die Versöhnung, denn durch die Erfahrung mit mir selbst war ich eigentlich der festen Überzeugung, ich bekomme das schon wieder auf die Reihe und der Schmerz wird wieder vergehen.
Eine Zeitlang ging das auch ganz gut.
Er zog dann zu mir und ich wurde schwanger. Ab diesem Zeitpunkt verschlimmerte sich die Eifersucht wieder. Damals hatte ich das auf die veränderung der homonellen Situation geschoben. Manchmal kam ich gut damit zurecht das er noch immer verheiratet ist und manchmal nicht. Richtig schlimm wurde es dann nochmal als unsere Tochter geboren war. Niemals wollte ich heiraten. Ich hatte es zwar einmal getan, aber richtig gewollt habe ich es damals sicher nicht. Auf einmal wollte ich heiraten, nämlich ihn. Ich wollte das alles irgendwie seine Ordnung hat. Das wir eine richtige Familie sind. Nur leider war es ja nicht möglich ihn zu heiraten, da er ja nun noch verheiratet ist. Ich stellte mir vor was er alles mit ihr gemacht hatte, auch sexuell und bekam manchmal einen richtigen Ekel. Eifersüchtig auf die Vergangenheit, irgendwie gestört, aber ich bin es immer noch.
Meistens habe ich es jetzt besser im Griff, aber manchmal zieht es mich auch in ein schwarzes Loch. Unsere Tochter ist jetzt 8 Monate alt und er ist noch immer verheiratet. Seine Rente konnte noch nicht berechnet werden. Wenn es es nicht wüsste das es wirklich so ist, denn ich lese ja auch die Briefe des Anwaltes, würde ich denken er will sich gar nicht scheiden lassen, aber so ist es nun auch nicht. Bescheuert sind diese Gedanken weil ich ja selbst bis August dieses Jahres verheiratet war. Überhaupt ist es bescheuert auf etwas das vor einem war eifersüchtig zu sein, aber ich bin es.
Leider hat sie noch einen Allerwelltsnamen, so das ich ständig daran erinnert werde. Schaue ich mir was im Fernseher an, heisst jemand so, Namenstassen, Bekannte, überall gibt es diesen Namen.
Ich liebe ihn sehr und doch habe ich , wenn der Schmerz sehr gross ist, das Bedürfniss mich von ihm zu trennen, nur damit der Schmerz der mich innerlich zerreisst, aufhört.
Wahrscheinlich ist es für mich einfach auch so schlimm, weil ich solche Gefühle vor ihm noch nie hatte. Inzwischen bin ich 32 und benehme mich wie eine Pupertierende. Verstehen kann das sicher niemand. Ich hätte es vor 2 Jahren auch noch nicht verstanden und hätte gesagt wer so fühlt hat einen Knall.
Ich hoffe das er demnächst tatsächlich geschieden wird, im Moment sieht es ganz gut aus und das ich dann mit seiner Vergangenheit besser klar komme. Wenn es noch lange dauert bis er geschieden ist, weiss ich heute nicht wo unsere Beziehung enden wird.
Daniela
Ich lebte ein zufriedenes aber nicht liebendes Leben, wenigstens was meine Beziehungen anging. Natürlich liebe ich meine Kinder, aber das ist eine andere Art der Liebe. In dieser Situation lernte ich meinen Lebensgefährten kennen und das im Internet, was wohl doch irgendwie ein Fehler war, denn hier belügt sich erst einmal jeder. Zu Anfang unserer Internetgespräche log ich ihn an, er log mich an. Ich wollte auch gar nicht zuviel persönliches im Internet zu einem mir unbekannten Menschen sagen, denn man weiss ja doch nie wer da an der anderen Leitung sitzt. Irgendwann kam es ja dazu das wir uns in real trafen, und von da an war mir klar er ist meine grosse Liebe und ich muss mit der Wahrheit herraus rücken, was ich auch nach und nach tat.
Irgendwann hatten wir Streit und aus diesem Streit heraus sagte er mir was ich irgendwie immer vermutet hatte, nämlich das er verheiratet ist, mit seiner Frau aber nicht mehr zusammen lebt. Er war im Trennungsjahr und wartete darauf geschieden zu werden. In diesem Moment dachte ich mein Herz setzt aus. Innerlicher Schmerz den ich so noch nie erlebt hatte. Nch einigem hin und her kam dann die Versöhnung, denn durch die Erfahrung mit mir selbst war ich eigentlich der festen Überzeugung, ich bekomme das schon wieder auf die Reihe und der Schmerz wird wieder vergehen.
Eine Zeitlang ging das auch ganz gut.
Er zog dann zu mir und ich wurde schwanger. Ab diesem Zeitpunkt verschlimmerte sich die Eifersucht wieder. Damals hatte ich das auf die veränderung der homonellen Situation geschoben. Manchmal kam ich gut damit zurecht das er noch immer verheiratet ist und manchmal nicht. Richtig schlimm wurde es dann nochmal als unsere Tochter geboren war. Niemals wollte ich heiraten. Ich hatte es zwar einmal getan, aber richtig gewollt habe ich es damals sicher nicht. Auf einmal wollte ich heiraten, nämlich ihn. Ich wollte das alles irgendwie seine Ordnung hat. Das wir eine richtige Familie sind. Nur leider war es ja nicht möglich ihn zu heiraten, da er ja nun noch verheiratet ist. Ich stellte mir vor was er alles mit ihr gemacht hatte, auch sexuell und bekam manchmal einen richtigen Ekel. Eifersüchtig auf die Vergangenheit, irgendwie gestört, aber ich bin es immer noch.
Meistens habe ich es jetzt besser im Griff, aber manchmal zieht es mich auch in ein schwarzes Loch. Unsere Tochter ist jetzt 8 Monate alt und er ist noch immer verheiratet. Seine Rente konnte noch nicht berechnet werden. Wenn es es nicht wüsste das es wirklich so ist, denn ich lese ja auch die Briefe des Anwaltes, würde ich denken er will sich gar nicht scheiden lassen, aber so ist es nun auch nicht. Bescheuert sind diese Gedanken weil ich ja selbst bis August dieses Jahres verheiratet war. Überhaupt ist es bescheuert auf etwas das vor einem war eifersüchtig zu sein, aber ich bin es.
Leider hat sie noch einen Allerwelltsnamen, so das ich ständig daran erinnert werde. Schaue ich mir was im Fernseher an, heisst jemand so, Namenstassen, Bekannte, überall gibt es diesen Namen.
Ich liebe ihn sehr und doch habe ich , wenn der Schmerz sehr gross ist, das Bedürfniss mich von ihm zu trennen, nur damit der Schmerz der mich innerlich zerreisst, aufhört.
Wahrscheinlich ist es für mich einfach auch so schlimm, weil ich solche Gefühle vor ihm noch nie hatte. Inzwischen bin ich 32 und benehme mich wie eine Pupertierende. Verstehen kann das sicher niemand. Ich hätte es vor 2 Jahren auch noch nicht verstanden und hätte gesagt wer so fühlt hat einen Knall.
Ich hoffe das er demnächst tatsächlich geschieden wird, im Moment sieht es ganz gut aus und das ich dann mit seiner Vergangenheit besser klar komme. Wenn es noch lange dauert bis er geschieden ist, weiss ich heute nicht wo unsere Beziehung enden wird.
Daniela



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