Erfahrungsbericht von LillyMarlene
Meine ganz eigene Definition von Erotik
Pro:
xxx
Kontra:
xxx
Empfehlung:
Nein
Hier möchte ich Euch meine ganz eigene Definition von Erotik erzählen.
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Erotik hat für mich einen besonderen Stellenwert.
Erotik ist für mich nicht gleich pure Fleischbeschauung, denn für mich ist ein Mensch dann erotisch, wenn er eine gewisse Ausstrahlung hat. Ein Mensch muß nicht besonders hübsch oder schlank sein, um erotisch zu wirken. Was zählt ist die Ausstrahlung. Für mich zählt bei einem Menschen die innere Einstellung und die kann erotischer sein, als die äußere Erscheinung. Bei einem Mann achte ich besonders auf die Hände und auf die Augen. Die Hände sagen sehr viel aus, wie gefühlvoll ein Mensch ist. Und in den Augen muß ich ein Blitzen sehen und auch ein Lächeln. Natürlich können Augen nicht immer lachen, aber wenn bei ersten Blick ein Lächeln rüberkommt, dann weiß ich, mit wem ich es zu tun habe.
Auch ist ein nackter Mensch für mich nicht erotisch. Ein leichte Verpackung wirkt doch viel besser, als nackte Haut. Denn das was versteckt wird, macht doch erst Lust auf mehr.
Zu einem erotischen Erlebnis gehört für mich auch nicht nur der pure Sex. Das drumherum macht doch das Abendteuer aus. Ein romantischer Abend mit Kerzenlicht und Musik ist doch viel stimmungsvoller als der schnell Sex irgendwo. Natürlich kann ein sogenannter Quicke auch was prickelndes ansich haben, aber wird die Lust nicht noch mehr gesteigert, wenn das Vorspiel stimmt? Und das kann sehr vielfältig aussehen.
Gemütliches Beieinandersein, dabei eine Flasche Rotwein trinken und leise Schmusemusik im Hintergrund, Kerzenlicht überall. Eng einander gekuschelt liegend auf der Couch und sich dabei gegenseitig streicheln. Übergehend ins Schmusen und zärtliches Küssen, das über Stunden gehen kann. So steigert die Lust auf mehr. Und wenn die Lust nicht mehr auszuhalten ist, dann geht es ans Schönste. An die Vereinigung.
Erotik hat für mich auch sehr viel mit Romatik zu tun. Da ich ein sehr romtisch veranlagter Mensch bin, zählt für mich nicht nur der Sex. Es einfach zusammensein mit dem Liebsten kann auch sehr schön sein. Und Sex habe ich nur mit demjenigen, den ich wirklich liebt. Denn mein Herz und mein Kopf muß eine Einheit. Nur dann kann ich wirklich alles geben und den Partner richtig verwöhnen und ihn die Liebe spüren lassen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-11 21:16:18 mit dem Titel Meine Erinnerungen an den 11. September 2001
Gerade schaue ich nebenher auf RTL die Sondersendung von Stern TV über den 11. September letzten Jahres. Eigentlich den ganzen Tag schon verfolge ich die Geschehnisse am Ground Zero und die ganze Zeit hoffe ich, das die aktuelle Sendung nicht unterbrochen wird, weil neue Terroranschläge verkündet werden.
Und ich denke auch daran, wie ich letztes Jahr davon erfahren habe. Es war der 60. Geburtstag meiner Mutter. Sie hatte keine Lust zu feiern und wir verbrachten den Tag im Centro (Einkaufszentrum). Es muß so gegen 13.00 Uhr gewesen sein, als wir bei Adessa waren und über das Radio die Meldung kam, das ein Flugzeug in World Trade Center geflogen wäre. Erst hieß es noch, ein wäre ein Unfall und bei dem Flugzeug würde es sich um eine Sportmaschine handeln.
Klar man war betroffen und man hat an die Menschen gedacht, die bei diesem \"Unfall\" ums Leben kamen. Kurze Zeit später wurde die Meldung dementiert und man sprach von einem weiteren Flugzeug und einem Terroranschlag. Es wurde totenstill und alle Besucher des Centros blieben stehen und lauschten den Nachrichten. Und dann machte sich die Betroffenheit breit. Fernseher und Radios wurden auch im Centro gesucht und es gab nur noch ein Gesprächsthema. Es wurde viel spekuliert, weil eigentlich niemand genaues wußte.
Meine Mutter und ich machten uns eigentlich sofort auf den Weg nach Hause, um im TV die neusten Meldungen zu schauen. Der Blick gebannt auf der Mattscheibe und ängstliche Kinderfragen wurden beruhigend beantwortet, denn auch meine damals gerade 4 Jahre alte Tochter sah einige Bilder davon, leider.
Am Ende des Tages sagte noch meine Mutter zu mir \"Silke, meinen 60. Geburtstag werde ich den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen, denn dieser Tag hat die Welt verändert\".
Auch heute an ihrem 61. Geburtstag haben wir darüber geredet, uns die Bilder noch einmal angeschaut und beide hatten wir Tränen in den Augen stehen. Besonders bei den Bildern der Menschen, die aus den Fenstern unter dem Flugzeugeinschlag um ihr Leben winkten. Geweint um die Menschen, die aus lauter Angst aus dem Fenster gesprungen sind. Sich vorgestellt, was mögen sie wohl gedacht haben, als sie gesprungen sind und auf dem Weg nach unten. An die Menschen gedacht, die im Flugzeug saßen und die Türme auf sich zukommen sahen, die wußten, gleich sind wir tot. Was mag in diesen Köpfen vorsich gegangen sein? Haben sie überhaupt noch gedacht? Und diese Fragen habe ich mir auch schon vor einem Jahr gestellt.
Zur der Zeit waren auch mein Onkel und meine Tante in New York und natürlich dachte man sofort, hoffentlich waren sie nicht im World Trade Center. Wo sind sie jetzt? Geht es ihnen gut? Die Zeit, bis das erste Lebenszeichen von ihnen kam, war unendlich lang. Es hat ein paar Tage gedauert, bis die ersehnte Nachricht kam. Was keiner wußte, sie waren in der Zwischenzeit weiter nach Kanade geflogen zu einer anderen Tante von mir. Die Schwestern von meinem Vater hatten sich sehr lange nicht mehr gesehen und mein Onkel und meine Tante wollte die Gelegenheit nutzen und sind 3 Stunden vor dem Anschlag nach Vencouver gestartet.
Ganz bewußt ist mir eigentlich in diesem einem Jahr geworden, wie verletzlich man doch ist. Das man, egal wo man ist, nie sicher sein kann. Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr im November an der Nordsee war. Das Kernkraftwerk Reinsbüttel ist nicht weit von meinem Urlaubsort entfernt und den ganzen Tag konnte man Abfangjäger beobachten, die stetig ihre Runden zogen und den Luftraum sicherten. Auch da war die Angst sehr allgegenwärtig und ich denke mal, nein ich weiß, sie ist es immer noch. Denn den Terror gibt es solange es die Menschheit gibt und es wird ihn auch weiter geben. Und das ist das, was mir Angst macht.
Jetzt sind meine Gedanken bei den über 2300 Toten, bei den Überlebenden und bei den Angehörigen und kann nur hoffen und beten, das es etwas wie den 11. September 2001 NIE WIEDER geben wird.
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Erotik hat für mich einen besonderen Stellenwert.
Erotik ist für mich nicht gleich pure Fleischbeschauung, denn für mich ist ein Mensch dann erotisch, wenn er eine gewisse Ausstrahlung hat. Ein Mensch muß nicht besonders hübsch oder schlank sein, um erotisch zu wirken. Was zählt ist die Ausstrahlung. Für mich zählt bei einem Menschen die innere Einstellung und die kann erotischer sein, als die äußere Erscheinung. Bei einem Mann achte ich besonders auf die Hände und auf die Augen. Die Hände sagen sehr viel aus, wie gefühlvoll ein Mensch ist. Und in den Augen muß ich ein Blitzen sehen und auch ein Lächeln. Natürlich können Augen nicht immer lachen, aber wenn bei ersten Blick ein Lächeln rüberkommt, dann weiß ich, mit wem ich es zu tun habe.
Auch ist ein nackter Mensch für mich nicht erotisch. Ein leichte Verpackung wirkt doch viel besser, als nackte Haut. Denn das was versteckt wird, macht doch erst Lust auf mehr.
Zu einem erotischen Erlebnis gehört für mich auch nicht nur der pure Sex. Das drumherum macht doch das Abendteuer aus. Ein romantischer Abend mit Kerzenlicht und Musik ist doch viel stimmungsvoller als der schnell Sex irgendwo. Natürlich kann ein sogenannter Quicke auch was prickelndes ansich haben, aber wird die Lust nicht noch mehr gesteigert, wenn das Vorspiel stimmt? Und das kann sehr vielfältig aussehen.
Gemütliches Beieinandersein, dabei eine Flasche Rotwein trinken und leise Schmusemusik im Hintergrund, Kerzenlicht überall. Eng einander gekuschelt liegend auf der Couch und sich dabei gegenseitig streicheln. Übergehend ins Schmusen und zärtliches Küssen, das über Stunden gehen kann. So steigert die Lust auf mehr. Und wenn die Lust nicht mehr auszuhalten ist, dann geht es ans Schönste. An die Vereinigung.
Erotik hat für mich auch sehr viel mit Romatik zu tun. Da ich ein sehr romtisch veranlagter Mensch bin, zählt für mich nicht nur der Sex. Es einfach zusammensein mit dem Liebsten kann auch sehr schön sein. Und Sex habe ich nur mit demjenigen, den ich wirklich liebt. Denn mein Herz und mein Kopf muß eine Einheit. Nur dann kann ich wirklich alles geben und den Partner richtig verwöhnen und ihn die Liebe spüren lassen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-11 21:16:18 mit dem Titel Meine Erinnerungen an den 11. September 2001
Gerade schaue ich nebenher auf RTL die Sondersendung von Stern TV über den 11. September letzten Jahres. Eigentlich den ganzen Tag schon verfolge ich die Geschehnisse am Ground Zero und die ganze Zeit hoffe ich, das die aktuelle Sendung nicht unterbrochen wird, weil neue Terroranschläge verkündet werden.
Und ich denke auch daran, wie ich letztes Jahr davon erfahren habe. Es war der 60. Geburtstag meiner Mutter. Sie hatte keine Lust zu feiern und wir verbrachten den Tag im Centro (Einkaufszentrum). Es muß so gegen 13.00 Uhr gewesen sein, als wir bei Adessa waren und über das Radio die Meldung kam, das ein Flugzeug in World Trade Center geflogen wäre. Erst hieß es noch, ein wäre ein Unfall und bei dem Flugzeug würde es sich um eine Sportmaschine handeln.
Klar man war betroffen und man hat an die Menschen gedacht, die bei diesem \"Unfall\" ums Leben kamen. Kurze Zeit später wurde die Meldung dementiert und man sprach von einem weiteren Flugzeug und einem Terroranschlag. Es wurde totenstill und alle Besucher des Centros blieben stehen und lauschten den Nachrichten. Und dann machte sich die Betroffenheit breit. Fernseher und Radios wurden auch im Centro gesucht und es gab nur noch ein Gesprächsthema. Es wurde viel spekuliert, weil eigentlich niemand genaues wußte.
Meine Mutter und ich machten uns eigentlich sofort auf den Weg nach Hause, um im TV die neusten Meldungen zu schauen. Der Blick gebannt auf der Mattscheibe und ängstliche Kinderfragen wurden beruhigend beantwortet, denn auch meine damals gerade 4 Jahre alte Tochter sah einige Bilder davon, leider.
Am Ende des Tages sagte noch meine Mutter zu mir \"Silke, meinen 60. Geburtstag werde ich den Rest meines Lebens nicht mehr vergessen, denn dieser Tag hat die Welt verändert\".
Auch heute an ihrem 61. Geburtstag haben wir darüber geredet, uns die Bilder noch einmal angeschaut und beide hatten wir Tränen in den Augen stehen. Besonders bei den Bildern der Menschen, die aus den Fenstern unter dem Flugzeugeinschlag um ihr Leben winkten. Geweint um die Menschen, die aus lauter Angst aus dem Fenster gesprungen sind. Sich vorgestellt, was mögen sie wohl gedacht haben, als sie gesprungen sind und auf dem Weg nach unten. An die Menschen gedacht, die im Flugzeug saßen und die Türme auf sich zukommen sahen, die wußten, gleich sind wir tot. Was mag in diesen Köpfen vorsich gegangen sein? Haben sie überhaupt noch gedacht? Und diese Fragen habe ich mir auch schon vor einem Jahr gestellt.
Zur der Zeit waren auch mein Onkel und meine Tante in New York und natürlich dachte man sofort, hoffentlich waren sie nicht im World Trade Center. Wo sind sie jetzt? Geht es ihnen gut? Die Zeit, bis das erste Lebenszeichen von ihnen kam, war unendlich lang. Es hat ein paar Tage gedauert, bis die ersehnte Nachricht kam. Was keiner wußte, sie waren in der Zwischenzeit weiter nach Kanade geflogen zu einer anderen Tante von mir. Die Schwestern von meinem Vater hatten sich sehr lange nicht mehr gesehen und mein Onkel und meine Tante wollte die Gelegenheit nutzen und sind 3 Stunden vor dem Anschlag nach Vencouver gestartet.
Ganz bewußt ist mir eigentlich in diesem einem Jahr geworden, wie verletzlich man doch ist. Das man, egal wo man ist, nie sicher sein kann. Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr im November an der Nordsee war. Das Kernkraftwerk Reinsbüttel ist nicht weit von meinem Urlaubsort entfernt und den ganzen Tag konnte man Abfangjäger beobachten, die stetig ihre Runden zogen und den Luftraum sicherten. Auch da war die Angst sehr allgegenwärtig und ich denke mal, nein ich weiß, sie ist es immer noch. Denn den Terror gibt es solange es die Menschheit gibt und es wird ihn auch weiter geben. Und das ist das, was mir Angst macht.
Jetzt sind meine Gedanken bei den über 2300 Toten, bei den Überlebenden und bei den Angehörigen und kann nur hoffen und beten, das es etwas wie den 11. September 2001 NIE WIEDER geben wird.



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