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Erfahrungsbericht von Sleepingignotium

Verheerendes Wetterphänomen El Nino

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

El Nino ist ein atmosphärisches und ozeanisches Phänomen des Pazifischen Ozeans, bei dem
ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen entlang der südamerikanischen Westküste vor den
Ländern Chile, Peru und Ecuador auftreten. Gleichzeitig nimmt die Wassertemperatur des
Pazifiks im östlichen Bereich entlang der südostasiatischen Länder ab. El Nino tritt alle drei bis
sieben Jahre auf und zieht dabei schwere wirtschaftliche und ökologische Schäden nach sich.
Die Veränderungen des Klimas wirken sich mehr oder weniger auf alle Regionen der Erde aus.
Der kalte Humboldstrom, der entlang der südamerikanischen Westküste fließt, sorgt dort für
aride (trockene) Bedingungen. Außerdem sind kalte Meeresströmungen wie der Humboldstrom
sehr nährstoffreich, was zur Folge hat, dass sich eine große Fischpopulation im Bereich entlang
der südamerikanischen Westküste finden lässt. Der Anstieg der Wassertemperatur hat zur
Folge, dass wesentlich mehr Wasser über dem Meer verdunstet, wodurch sich mehr Wolken
bilden, die der südamerikanischen Westküste, die eher zu einem sehr trockenen Gebiet zählt,
viel mehr Regen bringt, als das trockene Land in kurzer Zeit aufnehmen kann. Da die
Niederschläge nicht durch die von der Sonne hartgebackenen Böden versickern können,
entstehen schnell verheerende Überschwemmungen, die hohe wirtschaftliche Schäden anrichten
und durch die in jedem El Nino Jahr einen hohe Anzahl von Menschen obdachlos wird.
Warme Meeresströmungen sind außerdem wesentlich nährstoffärmer als kalte, wodurch ein
Großteil der Fischschwärme in kältere Gewässer hauptsächlich vor die Küsten der Antarktis
wegzieht. Die Fischer entlang der südamerikanischen Westküste verlieren ihre Lebensgrundlage
, die Länder, deren Fischereiindustrie einen großen Anteil der Gesamtwirtschaft ausmacht
(vor allem Peru und Ecuador), erleiden hohe wirtschaftliche Verluste und auch die Seevögel
finden weniger Nahrung.
Während Südamerika von starken Regenfällen heimgesucht wird, hinterlässt El Nino in
Südostasien Dürre, unter der die Bevölkerung und die Umwelt zu leiden hat. Die Dürre in
Südostasien hat nämlich Missernten und in fast jedem Jahr, in dem El Nino auftritt, schwere
Waldbrände zur Folge. Das Wetterphänomen trat u. a. in den Jahren 1987, 1991, 1994 und
1997 auf, wobei Meteorologen feststellten, dass es zu einer Intensivierung der Stärke der
Verschiebung der warmen und kalten Wassermassen innerhalb des Pazifiks gekommen ist
. Ob diese Intensivierung mit der andauernden Klimaerwärmung zusammenhängt, konnte bis
jetzt noch nicht geklärt werden. Wir müssen uns bloß irgendwann einmal fragen, was mit
unserer Erde los ist, und uns vielleicht für die Veränderungen im Klimasystem der Erde
mitverantwortlich machen, damit die Zahl der durch Wetterphänomene bedingten
Katastrophen nicht weiter so ansteigt, wie wir es in den letzten Jahren beobachten konnten.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Mit freundlichen Grüßen Stefan alias Sleepingignotium

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