Erfahrungsbericht von Luckybrina
Eifersucht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da ist ein junger Mann, der nachts stundenlang durch die Gegend fährt, nur um zu schauen, ob seine inzwischen Exfreundin Besuch von ihrem "Neuen" hat...
Zu ihm hatte sie gesagt, sie käme sich eingeengt vor in der Beziehung... und dennoch hat sie jetzt wieder jemand neues... Er kann es nicht verstehen.
Da ist eine junge Frau, die langsam immer mehr Angst hat, im Beisein des Freundes zu telefonieren, weil sie genau weiß, daß er hinterher wieder jedes halb mitbekommene Detail erklärt bekommen will...
Da ist ein junger Mann, der seine neue Freundin von seinen alten Bekannten fernhält, weil er seine Exfreundin verdächtigt, ihm fremdgegangen zu sein... Beweise dafür hatte er nie...
Da ist eine Frau, die sich von ihrem Freund verfolgt fühlt, weil er 100 km fährt, um ihr eine Rose ans Fenster zu heften... ihr Exfreund tat solches aus Eifersucht, um sie zu kontrollieren...
Der junge Mann ist verletzt - wollte er ihr doch nur eine Freude machen...
Da ist ein junger Mann, der mit seinem Kumpel mal was trinken gehen will... und seine Freundin ist sauer, weil er könnte ja dort auf andere, hübschere Frauen als sie selbst treffen... oder gar eine kennenlernen...
Da ist die junge Frau, die entdeckt, daß sie einige ihrer "alten" SMS-Nachrichten gar nicht kennt... und sie weiß, sie wurden von jemand anderem gelesen...
Man sagt nicht umsonst, ...
Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht was Leiden schafft.
Da wird geklammert, gekrallt, kontrolliert, was das Zeug hält - oft zu unrecht und mehr zerstörerisch wirkend als wirklich unheilvermeidend.
Und immer wieder stellt sich heraus, daß es selten an dem eifersüchtig beobachteten Partner liegt, sondern viel mehr an Faktoren des Eifersüchtigen:
Unsicherheit, Angst, Besitzdenken, mangelndes Vertrauen und Selbstvertrauen... um nur einige zu nennen.
Doch was macht man mit jemandem, der immer und überall Gefahren sieht?
Die einen sagen:
Ihm das Gefühl der Sicherheit geben, Selbstvertrauen geben... dann hört das auf.
Die anderen sagen:
Schocktherapie... ihm das Gefühl geben, die Zweifel seien berechtigt und dann das Gegenteil beweisen um ihm/ihr zu zeigen, wie unsinnig die Eifersucht ist.
Wieder andere sagen:
Da hilft nichts, ab einem gewissen Punkt ist es eine Krankheit.
Eine "Krankheit" an der langsam aber sicher jede Beziehung zu Grunde geht.
Dem "Beeifersüchtigten" bleibt nur noch die Wahl, sich zu trennen oder sich den Wünschen des anderen voll und ganz "hinzugeben"... zu Hause bleiben, immer um den Eifersüchtigen herum zu schlawenzeln, in der Nähe zu bleiben, stets Rede und Antwort zu stehen um einer Kontrolle vorwegzugreifen...
Doch ist das wirklich eine Lösung?
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-30 23:39:52 mit dem Titel An einen Erfolgreichen - Wiedersehen nach langer Zeit
Als wir uns kürzlich nach langer Zeit zufällig über den Weg liefen, versprachst du, mich wieder mal zu besuchen. So standest du dann auch wenige Tage später vor der Tür...
Aus dem Fenster sehe ich dein Ankommen:
Nobel durchgestylt stiegst du aus deinem neuen BMW, zuppeltest noch mal links und rechts an deinem Anzug und deinem Mantel, schautest zaghaft zum Haus und gingst zur Tür um zu klingeln...
Seid wann bist du so unsicher?
Du kamst rein und strahltest mich an, umarmtest mich wie früher. Dann setztest du dich auf die Couch und starrtest plötzlich entsetzt auf den Sessel vor dir: "Seid wann hast du eine Katze?" und schnell setztest du dich auf die Kante der Couch, weil Katzenhaare Gift für deinen Anzug sind.
Erleichtert stelltest du fest, daß meine Katze verschwandt - und dein Anzug vor einem Katzenhaarangriff geschützt war.
"Allergie", lächeltest du, dich unsicher entschuldigend. Seltsam, diese Allergie muß neu sein, spieltest du doch früher immer mit den Katzenkindern einer Freundin auf dem Fußboden...
Mit der Kaffeetasse in der Hand fragtest du: "Wie geht es dir, was gibts neues? Bei mir..."
Du wartetest meine Antwort gar nicht erst ab, sondern legtest los mit deinen jetztigen Erfolgen, dem neuen Job, der neuen Wohnung, deinem letzten Urlaub am Largo Maggiore, deinen vielen neuen Freunden und den vielen Frauen, die sich zwangsläufig einstellen würden, wenn ein Mann erfolgreich sei...
- Ich gönne dir deinen Erfolg, du hast ihn verdient, doch frage ich mich, ob DIES der richtige Erfolg für dich ist.
Deine Sprache strahlte vor Glück, doch schienen mir deine Augen leerer als jemals zuvor... und du weißt, wie lange wir uns schon kennen.
Du erzähltest weiter von den Belobigungen und Auszeichnungen, die du bekommen hattest und wie du die lästige Konkurrenz im Job abgehängt hast.
Und ich denke bei mir, daß du von deinem hohen Roß stürzen wirst, weil du immernoch viel zu sensibel bist, um das auf Dauer auszuhalten... Du hast noch nie gern auf andere getreten!
Du hängst jetzt in der "Schickimicki-Szene" rum, wie du lachend sagtest... früher konntest du die aufgesetzten Masken derer nicht leiden!
"Sie sind richtig nett, wenn man sie kennt; sie lassen halt nicht jeden in ihren Freundeskreis rein, aber wenn man mit einem befreundet ist, hat man gleich alle zum Freund..."
Früher hattest du eine sehr genaue Definition von Freundschaft und die war die Qualität der Freundschaften wichtiger als die Quantität, Menschen mit "zu vielen" Freunden waren dir immer suspekt, ... Du sagtest immer: "wenige Freunde und viele gute Bekannte!" Schon seltsam, wie sich die Werte eines Menschen verändern...
Hättest du gesagt, der eine oder andere von dieser Clique sein dein neuer Freund... ich hätte dir vielleicht glauben mögen.
Doch die Leere bleibt spürbar -
du versuchtest diese Leere zu tarnen mit großen Worten und einem schillernden Äußeren, doch kommst du mir einsam vor in deinem neuen, erfolgreichen Leben...
Dann plötzlich begannst du zu erzählen: Wie schwierig es doch sei, immer den hohen Anforderungen gerecht zu werden, immer Höchstleistungen zu bringen; wie schwer es sei, eine richtige Partnerin für ein solches Leben zu finden, der das viele verdiente Geld, das du jetzt hast, egal sei... bei der nur du zählst...
Wir verließen das lockere Geplauder, von dem du inzwischen wohl zu viel um dich herum hast und wagten uns an "tiefere" Themen heran, und du erzähltest...
Doch nicht lange, und das Gespräch geriet ins Stocken und die Schweigsamkeit überfiel dich... bis dir plötzlich noch ein wichtiger Termin einfiel.
Viel zu hektisch hast du dich verabschiedet und machtest dich auf den Weg zu deinem Fluchtfahrzeug.
Durch das Fenster sah ich dir nach, wie du trotz der schon warmen Sonne den Mantel enger um dich zogst, als würdest du frieren...
Doch du weißt, daß der Mantel dich nicht gegen die Kälte in deinem Herzen wärmen vermag.
Auf einer Postkarte von dir, einige Tage später, stand nur ein Wort:
DANKE!
Ich lächelte als ich sie las, weiß ich doch jetzt, daß du unter deiner neuen Fassade immernoch DU bist.
Gerade eben habe auch ich eine Karte in den Briefkasten geworfen - mit zwei Worten:
NICHT DAFÜR!
Zu ihm hatte sie gesagt, sie käme sich eingeengt vor in der Beziehung... und dennoch hat sie jetzt wieder jemand neues... Er kann es nicht verstehen.
Da ist eine junge Frau, die langsam immer mehr Angst hat, im Beisein des Freundes zu telefonieren, weil sie genau weiß, daß er hinterher wieder jedes halb mitbekommene Detail erklärt bekommen will...
Da ist ein junger Mann, der seine neue Freundin von seinen alten Bekannten fernhält, weil er seine Exfreundin verdächtigt, ihm fremdgegangen zu sein... Beweise dafür hatte er nie...
Da ist eine Frau, die sich von ihrem Freund verfolgt fühlt, weil er 100 km fährt, um ihr eine Rose ans Fenster zu heften... ihr Exfreund tat solches aus Eifersucht, um sie zu kontrollieren...
Der junge Mann ist verletzt - wollte er ihr doch nur eine Freude machen...
Da ist ein junger Mann, der mit seinem Kumpel mal was trinken gehen will... und seine Freundin ist sauer, weil er könnte ja dort auf andere, hübschere Frauen als sie selbst treffen... oder gar eine kennenlernen...
Da ist die junge Frau, die entdeckt, daß sie einige ihrer "alten" SMS-Nachrichten gar nicht kennt... und sie weiß, sie wurden von jemand anderem gelesen...
Man sagt nicht umsonst, ...
Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht was Leiden schafft.
Da wird geklammert, gekrallt, kontrolliert, was das Zeug hält - oft zu unrecht und mehr zerstörerisch wirkend als wirklich unheilvermeidend.
Und immer wieder stellt sich heraus, daß es selten an dem eifersüchtig beobachteten Partner liegt, sondern viel mehr an Faktoren des Eifersüchtigen:
Unsicherheit, Angst, Besitzdenken, mangelndes Vertrauen und Selbstvertrauen... um nur einige zu nennen.
Doch was macht man mit jemandem, der immer und überall Gefahren sieht?
Die einen sagen:
Ihm das Gefühl der Sicherheit geben, Selbstvertrauen geben... dann hört das auf.
Die anderen sagen:
Schocktherapie... ihm das Gefühl geben, die Zweifel seien berechtigt und dann das Gegenteil beweisen um ihm/ihr zu zeigen, wie unsinnig die Eifersucht ist.
Wieder andere sagen:
Da hilft nichts, ab einem gewissen Punkt ist es eine Krankheit.
Eine "Krankheit" an der langsam aber sicher jede Beziehung zu Grunde geht.
Dem "Beeifersüchtigten" bleibt nur noch die Wahl, sich zu trennen oder sich den Wünschen des anderen voll und ganz "hinzugeben"... zu Hause bleiben, immer um den Eifersüchtigen herum zu schlawenzeln, in der Nähe zu bleiben, stets Rede und Antwort zu stehen um einer Kontrolle vorwegzugreifen...
Doch ist das wirklich eine Lösung?
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-30 23:39:52 mit dem Titel An einen Erfolgreichen - Wiedersehen nach langer Zeit
Als wir uns kürzlich nach langer Zeit zufällig über den Weg liefen, versprachst du, mich wieder mal zu besuchen. So standest du dann auch wenige Tage später vor der Tür...
Aus dem Fenster sehe ich dein Ankommen:
Nobel durchgestylt stiegst du aus deinem neuen BMW, zuppeltest noch mal links und rechts an deinem Anzug und deinem Mantel, schautest zaghaft zum Haus und gingst zur Tür um zu klingeln...
Seid wann bist du so unsicher?
Du kamst rein und strahltest mich an, umarmtest mich wie früher. Dann setztest du dich auf die Couch und starrtest plötzlich entsetzt auf den Sessel vor dir: "Seid wann hast du eine Katze?" und schnell setztest du dich auf die Kante der Couch, weil Katzenhaare Gift für deinen Anzug sind.
Erleichtert stelltest du fest, daß meine Katze verschwandt - und dein Anzug vor einem Katzenhaarangriff geschützt war.
"Allergie", lächeltest du, dich unsicher entschuldigend. Seltsam, diese Allergie muß neu sein, spieltest du doch früher immer mit den Katzenkindern einer Freundin auf dem Fußboden...
Mit der Kaffeetasse in der Hand fragtest du: "Wie geht es dir, was gibts neues? Bei mir..."
Du wartetest meine Antwort gar nicht erst ab, sondern legtest los mit deinen jetztigen Erfolgen, dem neuen Job, der neuen Wohnung, deinem letzten Urlaub am Largo Maggiore, deinen vielen neuen Freunden und den vielen Frauen, die sich zwangsläufig einstellen würden, wenn ein Mann erfolgreich sei...
- Ich gönne dir deinen Erfolg, du hast ihn verdient, doch frage ich mich, ob DIES der richtige Erfolg für dich ist.
Deine Sprache strahlte vor Glück, doch schienen mir deine Augen leerer als jemals zuvor... und du weißt, wie lange wir uns schon kennen.
Du erzähltest weiter von den Belobigungen und Auszeichnungen, die du bekommen hattest und wie du die lästige Konkurrenz im Job abgehängt hast.
Und ich denke bei mir, daß du von deinem hohen Roß stürzen wirst, weil du immernoch viel zu sensibel bist, um das auf Dauer auszuhalten... Du hast noch nie gern auf andere getreten!
Du hängst jetzt in der "Schickimicki-Szene" rum, wie du lachend sagtest... früher konntest du die aufgesetzten Masken derer nicht leiden!
"Sie sind richtig nett, wenn man sie kennt; sie lassen halt nicht jeden in ihren Freundeskreis rein, aber wenn man mit einem befreundet ist, hat man gleich alle zum Freund..."
Früher hattest du eine sehr genaue Definition von Freundschaft und die war die Qualität der Freundschaften wichtiger als die Quantität, Menschen mit "zu vielen" Freunden waren dir immer suspekt, ... Du sagtest immer: "wenige Freunde und viele gute Bekannte!" Schon seltsam, wie sich die Werte eines Menschen verändern...
Hättest du gesagt, der eine oder andere von dieser Clique sein dein neuer Freund... ich hätte dir vielleicht glauben mögen.
Doch die Leere bleibt spürbar -
du versuchtest diese Leere zu tarnen mit großen Worten und einem schillernden Äußeren, doch kommst du mir einsam vor in deinem neuen, erfolgreichen Leben...
Dann plötzlich begannst du zu erzählen: Wie schwierig es doch sei, immer den hohen Anforderungen gerecht zu werden, immer Höchstleistungen zu bringen; wie schwer es sei, eine richtige Partnerin für ein solches Leben zu finden, der das viele verdiente Geld, das du jetzt hast, egal sei... bei der nur du zählst...
Wir verließen das lockere Geplauder, von dem du inzwischen wohl zu viel um dich herum hast und wagten uns an "tiefere" Themen heran, und du erzähltest...
Doch nicht lange, und das Gespräch geriet ins Stocken und die Schweigsamkeit überfiel dich... bis dir plötzlich noch ein wichtiger Termin einfiel.
Viel zu hektisch hast du dich verabschiedet und machtest dich auf den Weg zu deinem Fluchtfahrzeug.
Durch das Fenster sah ich dir nach, wie du trotz der schon warmen Sonne den Mantel enger um dich zogst, als würdest du frieren...
Doch du weißt, daß der Mantel dich nicht gegen die Kälte in deinem Herzen wärmen vermag.
Auf einer Postkarte von dir, einige Tage später, stand nur ein Wort:
DANKE!
Ich lächelte als ich sie las, weiß ich doch jetzt, daß du unter deiner neuen Fassade immernoch DU bist.
Gerade eben habe auch ich eine Karte in den Briefkasten geworfen - mit zwei Worten:
NICHT DAFÜR!
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.04.2006, 00:15 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht...LG Sandy



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