Erfahrungsbericht von Rioja
G - wie Geldverdienen im Internet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da ich sowieso beinah jeden Abend vor dem Compi sitze und sämtliche Spiele, die ich habe, beinah mitsingen kann habe ich einmal ein wenig im Netz rumgeschnüffelt, um ein neues abendfüllendes Hobby mein eigen nennen zu dürfen.
Dabei bin ich auch auf Yopi gestossen - das aber nur mal am Rande erwähnt.
In doch recht mühseliger Kleinstarbeit habe ich durch das Suchportal goggle.de (mit diesem Portal suche und finde ich alles!) einige gute Adressen gefunden, wo man tatsächlich Geld verdienen kann. Und zwar ohne lästige Werbemails, die ich hasse wie die Pest.
Für alle Portale gilt: anmelden und los!
Einzelheiten über die Adressen findet bitte selber raus, ich meine, ob es dort Bares oder Points gibt. Ich versichere euch auf jeden Fall, dass es lohnenswerte Adressen sind. Man wird dort nicht mit eben wenig abgespeist.
Also hier eine kleine Liste meiner Ergebnisse (mehr muss ich selber noch testen):
www.happydigits.de
www.bonopolis.de
www.trendscan.de (Meinungsumfrage)
www.spot-mafo.de (Warenproben werden zugesandt)
www.acop.com
www.infocracks.com
www.promio.net
www.panopia.de (Meinungsumfrage)
www.playandwin.de (viele gute Gewinnspiele in einem Portal)
www.klamm.de (als Startseite anlegen und die Cents purzeln langsam, aber stetig)
www.internetworx.de (alles gratis fürs Internet)
www.stimmab.com
www.juggler.de
Bei einigen der genannten Adressen handelt es sich um Meinungsforschungen, die ich persönlich am interessantesten finde. Andere bieten wieder viel für lau oder für gar nichts.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-30 00:30:39 mit dem Titel "Glückshelfer" - das kleine Helferli auf der Gewinnerseite
Wie die Überschrift schon aussagt, handelt es sich um ein klitzekleines Tool, das aber enorm viel Arbeit erspart.
Wer oft auf der Suche nach den ultimativen Gewinnen ist und viele Formulare ausfüllen muss oder möchte, der darf dieses Tool einfach nicht vermissen.
Gefunden habe ich es, als ich eine Werbemail (ich hasse sie trotzdem) von www.gewinnspiele.com erhielt.
Geduldig und neugierig, wie ich ja nun einmal von Haus aus bin, klickte ich die Page an und fand unter anderem den \"Glückshelfer\" (der heißt wirklich so).
Einen Download später hatte ich das \"Teil\" also auf meinem Rechner. Ich füllte die erforderlichen Angaben aus und .... zack ... da war er also.
Schnell entschied ich mich, dass bei jedem Computerstart mein Helferli mir zur Seite stehen soll und nun hab´ ich ratz-fatz jedes Formular ausgefüllt.
Ist übrigens auch sehr zweckdienlich, wenn man nicht nur bei Gewinnspielen mitmachen möchte, sondern für irgendwas im Netz Name und Adresse etc. hinterlegen muss.
Kein unnötiges Getippe, alles mit der Maus zu erledigen.
Fazit
****
Ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Also: www.gewinnspiele.com \"Glückshelfer\" antippen und er wird euch auch zur Seite stehen!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-05 22:08:30 mit dem Titel G wie Geburt "Auf Wunsch einer einzelnen Dame ;-))"
... und um die Trilogie komplett zu machen: Hier kommt noch ein Geburtsbericht.
ICH habe mehr als 2000 Worte in einem einzigen Beitrag gelesen und war enttäuscht, dass die Geburt so schnell und der Bericht auch so schnell (irgendwie) zu Ende war.
Dann: Sieh mal, noch ein Bericht. Zack und auch gelesen. Und dann beschlich mich das Gefühl von etwas Neid. Die Worte \"schön\" und \"nicht so schlimm\" und überhaupt hingen in den Hirnrinden fest und etwas traurig klickte ich auf den nächsten Bericht mit ganz anderem Thema. Ablenkung ist alles!
Nun lese ich in meinem Gästebuch den Eintrag, dass jemand meinen Bericht auch gern erfahren würde (nachdem ich einen Kommentar für ihren Beitrag abgegeben habe), auch wenn er wohl nicht so schön - sprich die Geburt vielleicht nicht so prickelnd - ist. Stimmt, schön und prickelnd war die Geburt meiner ersten Tochter wahrhaftig nicht. Weder für mich, noch für sie und auch nicht für das Krankenhauspersonal. Jetzt aber keiner Panik, mittlerweile haben wir uns alle wieder erholt und ich bekam trotz des Ausspruchs \"ICH KRIEGE NIE WIEDER EIN KIND!!!!!!!!!!!!!!!!!\" doch noch eine weitere Tochter und die Geburt war gemessen an der ersten ein wahrer Spaziergang.
Wer jetzt keine Lust hat, weiterzulesen ... klickt euch einfach weg, ich habe damit kein Problem.
Ich schreibe mal in Tagebuchform, kürze die Sätze etwas, denn sonst wird dieser Bericht sicherlich 3000 Seiten lang, und wer will so was schon lesen?
So ... here we go
Errechneter Geburtstermin für meine Tochter Sina (ich wusste bereits vorher, dass es ein Mädchen ist und gab ihr diesen Namen schon vor ihrer Geburt) war der 20.3.1990. Das zur Vorinformation.
30.3.90: Warum zum Teufel unternehmen die nichts, damit ich endlich mein Kind bekomme. Der Arzt hat doch gesagt, dass spätestens 10 Tage nach dem errechneten Termin etwas unternommen wird.
4.4.90: Sina will einfach nicht kommen. Wieder ins Krankenhaus zur Untersuchung.
5.4.90: Geburtstag ihres Großvaters und Vaters. Mein Frauenarzt weist mich ins Krankenhaus ein, weil sich immer noch nichts tut.
Nachdem ich noch Geburtstagskuchen gegessen habe, schnappe ich mir meine Tasche und werde ins Krankenhaus gefahren. Untersuchung, CTG ... nichts tut sich.
6.4.90: Werde morgens um 5.00 Uhr (?!?!?!) geweckt, schwanke müde in den Kreissaal, werde ans CTG angeschlossen und bekomme Wehenmittel. Die Broinüle brennt wie Feuer in meiner Hand.
12.00 Uhr: Die Hebamme entfernt den Tropf mit dem Wehenmittel. Ich soll etwas zu Mittag essen. Um 13.00 Uhr liege ich wieder im Kreissaal ... bis abends um 18.00 Uhr. Ich bin völlig fertig und das Liegen fällt mir total schwer.
Erschöpft schlafe ich ein.
7.4.90: Wieder um 5.00 Uhr ab in den Kreissaal ... irgendwie finde ich das nicht gut, ich bin total müde. Wieder an den Tropf, wieder nichts zu Lesen mit. Das CTG weist nach 3 Stunden die ersten kleinen Wehen auf, obwohl ich inzwischen soviel Wehenmittel \"reingepumpt\" bekomme, wie überhaupt nur möglich ist. Der Kommentar der diensthabenden Hebamme \"davon würde sogar eine Elefantenkuh kalben\" - Danke, aber das wollte ich jetzt irgendwie nicht wissen. Nachdem nun diese ersten Wehchen auf dem Monitor sichtbar wurden, musste ich das ganze Prozedere (rasieren, Einlauf etc.) über mich ergehen lassen. Jetzt bin ich nicht nur müde, sondern auch noch total schwach auf den Beinen, essen darf ich auch nichts mehr. Toll.
Gegen 10.00 Uhr rauscht der zukünftige Vater an, frisch rasiert, munter, ausgeschlafen und mit vollgeschlagenem Bauch. Inzwischen habe ich alle 2 Minuten wehen, übergebe mich andauernd (das mache ich immer, wenn ich starke Schmerzen habe) und der Arzt ist beunruhigt, dass der Wehenschreiber über die obere Marke von 160 hinauskraxelt. Meine Beine werden an den Gestellen festgebunden, weil ich mittlerweile derart zittere und sie nicht mehr unter Kontrolle halten kann.
Hin und wieder darf ich einen kleinen Schluck Wasser trinken. In der anderen Hand bekomme ich auch noch eine Broinüle, die ab ca 13.00 Uhr eine stärkende Lösung in meinen Körper gepumpt wird. Ich bin am Ende, will nur noch nach Hause, habe meine Haare patschnass im Gesicht hängen und das Kind will nicht kommen.
Ich komme in die Badewanne, weil mein Muttermund sich partout nicht weiter als 3 cm öffnen will. Das Wasser tut vorübergehend gut, aber mein Mann und meine Mutter, die inzwischen auch da ist, können mich in der Wanne nicht mehr halten. Ich mich selbst auch nicht, weil meine Beine jeglichen Druck an den Wannenrand verweigern.
Langsam öffnet sich der Muttermund. Millimeter um Millimeter. Sobald der Arzt die Chance hat, schraubt er meiner Tochter eine Sonde in die Kopfhaut, um ihre Funktionen besser überwachen zu können. Ihr Herzschlag ist beunruhigend unregelmäßig. Sie leidet, ich leide, alle leiden und wir haben beinah die zweite Schicht Hebammen hinter uns.
Ich bekomme eine PDA, da ich mit dem bis hierher über 9stündigen Dauerschmerz nicht mehr klarkomme. Jetzt geht es mir besser und auch meine Freundin schneit kurz im Kreissaal vorbei. Sie ist ebenfalls hochschwanger und freut sich, dass es mir offensichtlich so gut geht. Die PDA ist für eine Stunde gesetzt, dann geht der Terror gegen 18.00 Uhr wieder los. Bisher habe ich weder geweint, noch gestöhnt ... nur geflucht.
Um 19.30 Uhr sagt der diensthabende Arzt, er will einen Kaiserschnitt machen, wenn das Baby bis 20.00 Uhr nicht geboren ist. Die Sauerstoffversorgung des Kindes war beängstigend. Ich dachte nur: Sind die verrückt? Erst lassen die mich hier fast verrecken und dann soll ich betäubt werden (1990 wurden noch Narkosen gegeben!)?
Was soll ich sagen: Meine Tochter Sina ist nach für mich recht angenehm empfundenen Presswehen (ich konnte mich aktiv beteiligen) um 19.56 Uhr geboren. Leider habe ich nur kurz gesehen, dass sie wirklich ein Mädchen ist, weil sie danach für vier Stunden in einen Brutkasten kam.
Fakt war: ich bekomme von Natur aus keine Wehen!!! Auch bei Toya (meiner zweiten Tochter) mussten die Wehen mühselig und lang provoziert werden. Sina war mehr als 3 Wochen \"übertragen\", ihre Fontanelle war nahezu geschlossen und all diese Fakten haben es uns so furchtbar schwer gemacht. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass in der letzten Phase der Geburt soviel bei mir geschnitten wurde, wie überhaupt nur möglich war.
Lasst euch dadurch bloß nicht entmutigen, denn das alles war 1990. Bereits 1994 war alles viel besser und einfach, als Toya zur Welt kam. Ich fühlte mich da gut aufgehoben und verstanden.
Dabei bin ich auch auf Yopi gestossen - das aber nur mal am Rande erwähnt.
In doch recht mühseliger Kleinstarbeit habe ich durch das Suchportal goggle.de (mit diesem Portal suche und finde ich alles!) einige gute Adressen gefunden, wo man tatsächlich Geld verdienen kann. Und zwar ohne lästige Werbemails, die ich hasse wie die Pest.
Für alle Portale gilt: anmelden und los!
Einzelheiten über die Adressen findet bitte selber raus, ich meine, ob es dort Bares oder Points gibt. Ich versichere euch auf jeden Fall, dass es lohnenswerte Adressen sind. Man wird dort nicht mit eben wenig abgespeist.
Also hier eine kleine Liste meiner Ergebnisse (mehr muss ich selber noch testen):
www.happydigits.de
www.bonopolis.de
www.trendscan.de (Meinungsumfrage)
www.spot-mafo.de (Warenproben werden zugesandt)
www.acop.com
www.infocracks.com
www.promio.net
www.panopia.de (Meinungsumfrage)
www.playandwin.de (viele gute Gewinnspiele in einem Portal)
www.klamm.de (als Startseite anlegen und die Cents purzeln langsam, aber stetig)
www.internetworx.de (alles gratis fürs Internet)
www.stimmab.com
www.juggler.de
Bei einigen der genannten Adressen handelt es sich um Meinungsforschungen, die ich persönlich am interessantesten finde. Andere bieten wieder viel für lau oder für gar nichts.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-30 00:30:39 mit dem Titel "Glückshelfer" - das kleine Helferli auf der Gewinnerseite
Wie die Überschrift schon aussagt, handelt es sich um ein klitzekleines Tool, das aber enorm viel Arbeit erspart.
Wer oft auf der Suche nach den ultimativen Gewinnen ist und viele Formulare ausfüllen muss oder möchte, der darf dieses Tool einfach nicht vermissen.
Gefunden habe ich es, als ich eine Werbemail (ich hasse sie trotzdem) von www.gewinnspiele.com erhielt.
Geduldig und neugierig, wie ich ja nun einmal von Haus aus bin, klickte ich die Page an und fand unter anderem den \"Glückshelfer\" (der heißt wirklich so).
Einen Download später hatte ich das \"Teil\" also auf meinem Rechner. Ich füllte die erforderlichen Angaben aus und .... zack ... da war er also.
Schnell entschied ich mich, dass bei jedem Computerstart mein Helferli mir zur Seite stehen soll und nun hab´ ich ratz-fatz jedes Formular ausgefüllt.
Ist übrigens auch sehr zweckdienlich, wenn man nicht nur bei Gewinnspielen mitmachen möchte, sondern für irgendwas im Netz Name und Adresse etc. hinterlegen muss.
Kein unnötiges Getippe, alles mit der Maus zu erledigen.
Fazit
****
Ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Also: www.gewinnspiele.com \"Glückshelfer\" antippen und er wird euch auch zur Seite stehen!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-05 22:08:30 mit dem Titel G wie Geburt "Auf Wunsch einer einzelnen Dame ;-))"
... und um die Trilogie komplett zu machen: Hier kommt noch ein Geburtsbericht.
ICH habe mehr als 2000 Worte in einem einzigen Beitrag gelesen und war enttäuscht, dass die Geburt so schnell und der Bericht auch so schnell (irgendwie) zu Ende war.
Dann: Sieh mal, noch ein Bericht. Zack und auch gelesen. Und dann beschlich mich das Gefühl von etwas Neid. Die Worte \"schön\" und \"nicht so schlimm\" und überhaupt hingen in den Hirnrinden fest und etwas traurig klickte ich auf den nächsten Bericht mit ganz anderem Thema. Ablenkung ist alles!
Nun lese ich in meinem Gästebuch den Eintrag, dass jemand meinen Bericht auch gern erfahren würde (nachdem ich einen Kommentar für ihren Beitrag abgegeben habe), auch wenn er wohl nicht so schön - sprich die Geburt vielleicht nicht so prickelnd - ist. Stimmt, schön und prickelnd war die Geburt meiner ersten Tochter wahrhaftig nicht. Weder für mich, noch für sie und auch nicht für das Krankenhauspersonal. Jetzt aber keiner Panik, mittlerweile haben wir uns alle wieder erholt und ich bekam trotz des Ausspruchs \"ICH KRIEGE NIE WIEDER EIN KIND!!!!!!!!!!!!!!!!!\" doch noch eine weitere Tochter und die Geburt war gemessen an der ersten ein wahrer Spaziergang.
Wer jetzt keine Lust hat, weiterzulesen ... klickt euch einfach weg, ich habe damit kein Problem.
Ich schreibe mal in Tagebuchform, kürze die Sätze etwas, denn sonst wird dieser Bericht sicherlich 3000 Seiten lang, und wer will so was schon lesen?
So ... here we go
Errechneter Geburtstermin für meine Tochter Sina (ich wusste bereits vorher, dass es ein Mädchen ist und gab ihr diesen Namen schon vor ihrer Geburt) war der 20.3.1990. Das zur Vorinformation.
30.3.90: Warum zum Teufel unternehmen die nichts, damit ich endlich mein Kind bekomme. Der Arzt hat doch gesagt, dass spätestens 10 Tage nach dem errechneten Termin etwas unternommen wird.
4.4.90: Sina will einfach nicht kommen. Wieder ins Krankenhaus zur Untersuchung.
5.4.90: Geburtstag ihres Großvaters und Vaters. Mein Frauenarzt weist mich ins Krankenhaus ein, weil sich immer noch nichts tut.
Nachdem ich noch Geburtstagskuchen gegessen habe, schnappe ich mir meine Tasche und werde ins Krankenhaus gefahren. Untersuchung, CTG ... nichts tut sich.
6.4.90: Werde morgens um 5.00 Uhr (?!?!?!) geweckt, schwanke müde in den Kreissaal, werde ans CTG angeschlossen und bekomme Wehenmittel. Die Broinüle brennt wie Feuer in meiner Hand.
12.00 Uhr: Die Hebamme entfernt den Tropf mit dem Wehenmittel. Ich soll etwas zu Mittag essen. Um 13.00 Uhr liege ich wieder im Kreissaal ... bis abends um 18.00 Uhr. Ich bin völlig fertig und das Liegen fällt mir total schwer.
Erschöpft schlafe ich ein.
7.4.90: Wieder um 5.00 Uhr ab in den Kreissaal ... irgendwie finde ich das nicht gut, ich bin total müde. Wieder an den Tropf, wieder nichts zu Lesen mit. Das CTG weist nach 3 Stunden die ersten kleinen Wehen auf, obwohl ich inzwischen soviel Wehenmittel \"reingepumpt\" bekomme, wie überhaupt nur möglich ist. Der Kommentar der diensthabenden Hebamme \"davon würde sogar eine Elefantenkuh kalben\" - Danke, aber das wollte ich jetzt irgendwie nicht wissen. Nachdem nun diese ersten Wehchen auf dem Monitor sichtbar wurden, musste ich das ganze Prozedere (rasieren, Einlauf etc.) über mich ergehen lassen. Jetzt bin ich nicht nur müde, sondern auch noch total schwach auf den Beinen, essen darf ich auch nichts mehr. Toll.
Gegen 10.00 Uhr rauscht der zukünftige Vater an, frisch rasiert, munter, ausgeschlafen und mit vollgeschlagenem Bauch. Inzwischen habe ich alle 2 Minuten wehen, übergebe mich andauernd (das mache ich immer, wenn ich starke Schmerzen habe) und der Arzt ist beunruhigt, dass der Wehenschreiber über die obere Marke von 160 hinauskraxelt. Meine Beine werden an den Gestellen festgebunden, weil ich mittlerweile derart zittere und sie nicht mehr unter Kontrolle halten kann.
Hin und wieder darf ich einen kleinen Schluck Wasser trinken. In der anderen Hand bekomme ich auch noch eine Broinüle, die ab ca 13.00 Uhr eine stärkende Lösung in meinen Körper gepumpt wird. Ich bin am Ende, will nur noch nach Hause, habe meine Haare patschnass im Gesicht hängen und das Kind will nicht kommen.
Ich komme in die Badewanne, weil mein Muttermund sich partout nicht weiter als 3 cm öffnen will. Das Wasser tut vorübergehend gut, aber mein Mann und meine Mutter, die inzwischen auch da ist, können mich in der Wanne nicht mehr halten. Ich mich selbst auch nicht, weil meine Beine jeglichen Druck an den Wannenrand verweigern.
Langsam öffnet sich der Muttermund. Millimeter um Millimeter. Sobald der Arzt die Chance hat, schraubt er meiner Tochter eine Sonde in die Kopfhaut, um ihre Funktionen besser überwachen zu können. Ihr Herzschlag ist beunruhigend unregelmäßig. Sie leidet, ich leide, alle leiden und wir haben beinah die zweite Schicht Hebammen hinter uns.
Ich bekomme eine PDA, da ich mit dem bis hierher über 9stündigen Dauerschmerz nicht mehr klarkomme. Jetzt geht es mir besser und auch meine Freundin schneit kurz im Kreissaal vorbei. Sie ist ebenfalls hochschwanger und freut sich, dass es mir offensichtlich so gut geht. Die PDA ist für eine Stunde gesetzt, dann geht der Terror gegen 18.00 Uhr wieder los. Bisher habe ich weder geweint, noch gestöhnt ... nur geflucht.
Um 19.30 Uhr sagt der diensthabende Arzt, er will einen Kaiserschnitt machen, wenn das Baby bis 20.00 Uhr nicht geboren ist. Die Sauerstoffversorgung des Kindes war beängstigend. Ich dachte nur: Sind die verrückt? Erst lassen die mich hier fast verrecken und dann soll ich betäubt werden (1990 wurden noch Narkosen gegeben!)?
Was soll ich sagen: Meine Tochter Sina ist nach für mich recht angenehm empfundenen Presswehen (ich konnte mich aktiv beteiligen) um 19.56 Uhr geboren. Leider habe ich nur kurz gesehen, dass sie wirklich ein Mädchen ist, weil sie danach für vier Stunden in einen Brutkasten kam.
Fakt war: ich bekomme von Natur aus keine Wehen!!! Auch bei Toya (meiner zweiten Tochter) mussten die Wehen mühselig und lang provoziert werden. Sina war mehr als 3 Wochen \"übertragen\", ihre Fontanelle war nahezu geschlossen und all diese Fakten haben es uns so furchtbar schwer gemacht. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass in der letzten Phase der Geburt soviel bei mir geschnitten wurde, wie überhaupt nur möglich war.
Lasst euch dadurch bloß nicht entmutigen, denn das alles war 1990. Bereits 1994 war alles viel besser und einfach, als Toya zur Welt kam. Ich fühlte mich da gut aufgehoben und verstanden.

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