Erfahrungsbericht von rispetto
Gänsefleisch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Gänse...in unüberschaubaren Herden bevölkern sie den Osten Europas, ihr kurzes Leben hat nur den einen Sinn: Unsere verwöhnten Gaumen zum Martinstag und an Weihnachten knusprig gebraten zu erfreuen, aber das wissen sie Zeit ihres Lebens natürlich nicht...ist ja auch besser so!
Fröhlich schnatternd verbringen sie ihre kurze Zeit auf Erden um dann in den leckersten Varianten auf dem festlich geschmückten Tisch zu landen.
Auch in der ehemaligen „DDR“ waren die Gänse nicht nur auf dem Teller gerne gesehen sondern auch in den allgemeinen Sprachgebrauch schlichen sie sich schon früh ein.
Die Grenzbeamten begrüßten schon damals jeden an der „innerdeutschen Grenze“ mit dem schönen Satz:
Gänsefleischmaldengofferaufmachen?
Die Sachsen hatten also schon sehr früh erkannt: Gänse muss man aufmachen, sprich öffnen um sie mit den leckersten Dingen zu füllen, sabber...
Aber jetzt mal im Ernst!
Gänse zählen zum Fettgeflügel...wenn sie tot sind. Während ihrer Lebenszeit zählt man sie zu den Wasservögeln. Obwohl sie davon in ihrem kurzen Leben sicher nicht sehr viel zu sehen bekommen.
Wenn man das erste Mal so eine ausgewachsene Gans im Stück sieht, obwohl sie zu den Wasservögeln zählt, wird man sie wohl eher in trockenen Gefilden eines Bauernhofes finden, hat man doch gleich Respekt.
Die Biester sind nämlich ganz schön groß und Angst haben sie auch vor garnix, mich haben sie schon mal in die Flucht getrieben und heftig gebissen haben sie mich auch!
Da hat der Bauer vielleicht gegrölt!
Vielleicht konnten die Gänse ja meine Gedanken lesen...die gingen bei ihrem Anblick in Richtung „Gänsekeule knusprig“.
Geschieht den blöden Viechern ganz recht, das sie in der Bratröhre landen...
Obwohl sie ja auch schon mal das Kapitol durch ihr Geschrei gerettet haben sollen, aber das ist, glaube ich, eine ganz andere Geschichte.
Obwohl...in dieser Kategorie kann man ja nicht viel falsch machen, es geht ja halt um Gänse!
Brust oder Keule ist auch bei Gänsebraten eine Glaubensfrage, ich bevorzuge die Keule, sie ist einfach saftiger und hat mehr Geschmack.
Apropos Geschmack...die Franzosen haben noch eine richtig perverse Art des Umgangs mit Gänsen entwickelt.
Sie schnappen sich die Viecher und stopfen sie jeden Tag durch einen Schlauch mit Nahrung voll. Das finden die Gänse wiederum gar nicht so lustig, sind beim füttern auch nicht so richtig bei der Sache und schreien rum.
Aber ihr Geschrei ändert nichts, durch das mästen wächst ihre Leber um ein vielfaches und wird am Ende eine sog. Stopfleber sein, eine auf der ganzen Welt hochgeschätzte Delikatesse.
Tierquälerei schreien die einen, lecker, lecker die anderen.
Ich persönlich bevorzuge sie als Pastete mit einem frischen Baguette.....NEIN, NEIN natürlich esse ich so etwas nicht!!
Also um es mal auf den Punkt zu bringen:
Gänse haben es auf dieser Welt nicht leicht!
Aber wer hat das schon...
Wem jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist, der kann seine ganz persönliche Gans problemlos bei dem Auktionshaus EBAY ersteigern.
Dieser Beitrag wurde auch bei Ciao gepostet! Den richtigen Zugang zum Beitrag finden wahrscheinlich nur User die auch bei Ciao tätig sind.
Bis denne, Rispetto
Fröhlich schnatternd verbringen sie ihre kurze Zeit auf Erden um dann in den leckersten Varianten auf dem festlich geschmückten Tisch zu landen.
Auch in der ehemaligen „DDR“ waren die Gänse nicht nur auf dem Teller gerne gesehen sondern auch in den allgemeinen Sprachgebrauch schlichen sie sich schon früh ein.
Die Grenzbeamten begrüßten schon damals jeden an der „innerdeutschen Grenze“ mit dem schönen Satz:
Gänsefleischmaldengofferaufmachen?
Die Sachsen hatten also schon sehr früh erkannt: Gänse muss man aufmachen, sprich öffnen um sie mit den leckersten Dingen zu füllen, sabber...
Aber jetzt mal im Ernst!
Gänse zählen zum Fettgeflügel...wenn sie tot sind. Während ihrer Lebenszeit zählt man sie zu den Wasservögeln. Obwohl sie davon in ihrem kurzen Leben sicher nicht sehr viel zu sehen bekommen.
Wenn man das erste Mal so eine ausgewachsene Gans im Stück sieht, obwohl sie zu den Wasservögeln zählt, wird man sie wohl eher in trockenen Gefilden eines Bauernhofes finden, hat man doch gleich Respekt.
Die Biester sind nämlich ganz schön groß und Angst haben sie auch vor garnix, mich haben sie schon mal in die Flucht getrieben und heftig gebissen haben sie mich auch!
Da hat der Bauer vielleicht gegrölt!
Vielleicht konnten die Gänse ja meine Gedanken lesen...die gingen bei ihrem Anblick in Richtung „Gänsekeule knusprig“.
Geschieht den blöden Viechern ganz recht, das sie in der Bratröhre landen...
Obwohl sie ja auch schon mal das Kapitol durch ihr Geschrei gerettet haben sollen, aber das ist, glaube ich, eine ganz andere Geschichte.
Obwohl...in dieser Kategorie kann man ja nicht viel falsch machen, es geht ja halt um Gänse!
Brust oder Keule ist auch bei Gänsebraten eine Glaubensfrage, ich bevorzuge die Keule, sie ist einfach saftiger und hat mehr Geschmack.
Apropos Geschmack...die Franzosen haben noch eine richtig perverse Art des Umgangs mit Gänsen entwickelt.
Sie schnappen sich die Viecher und stopfen sie jeden Tag durch einen Schlauch mit Nahrung voll. Das finden die Gänse wiederum gar nicht so lustig, sind beim füttern auch nicht so richtig bei der Sache und schreien rum.
Aber ihr Geschrei ändert nichts, durch das mästen wächst ihre Leber um ein vielfaches und wird am Ende eine sog. Stopfleber sein, eine auf der ganzen Welt hochgeschätzte Delikatesse.
Tierquälerei schreien die einen, lecker, lecker die anderen.
Ich persönlich bevorzuge sie als Pastete mit einem frischen Baguette.....NEIN, NEIN natürlich esse ich so etwas nicht!!
Also um es mal auf den Punkt zu bringen:
Gänse haben es auf dieser Welt nicht leicht!
Aber wer hat das schon...
Wem jetzt das Wasser im Munde zusammengelaufen ist, der kann seine ganz persönliche Gans problemlos bei dem Auktionshaus EBAY ersteigern.
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Bis denne, Rispetto

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