Erfahrungsbericht von campino
Hoffnung vor allem
Pro:
?
Kontra:
?
Empfehlung:
Ja
Und gib,
was du zu geben hast:
Geduld.
Gelassenheit.
Wärme des Herzens.
Vielleicht ein Wort.
Vielleicht ein Zeichen.
Vielleicht eine Deutung.
Vielleicht einen Gedanken.
Hoffnung vor allem.
Das Vertrauen, dass nichts unüberwindbar ist.
Nichts endgültig in dieser Welt
(Jörg Zink)
Mit diesen Worten möchte ich einen Bericht einleiten, der mir sehr am Herzen liegt. Es handelt sich um die Hospizbewegung in Deutschland. Leider gibt es noch viel zu wenig Hospize. Meine Hoffnung ist, dass sich das in nächster Zeit ändern wird.
Ich habe in den letzten Jahren beide Eltern verloren. Mein Vater konnte ruhig einschlafen, aber meine Mutter, die an Lungenkrebs erkrankt war, litt fürchterlich. Und ich litt mit. Ich hatte lange nicht mehr gebetet, aber in dieser Zeit betete ich immer wieder, lieber Gott, wenn es dich irgendwo gibt, lass sie bitte nicht so entsetzlich leiden, mach allem ein Ende.
Zuerst holte ich meine Mutter in meine Wohnung und betreute sie dort. Das war nicht einfach, alleinerziehend mit 4 Kindern, die damals 17, 9, 1 und 1 Jahr alt waren. Dann kam wieder ein Aufenthalt im Krankenhaus. Dort konnten sie nichts mehr tun, also ging es daran einen Pflegeplatz zu finden. In dieser Zeit war Mama wieder bei mir. Irgendwann ging es einfach nicht mehr. Das schlimmste Erlebnis hatte ich, als sie mir vor dem Waschbecken bei der morgendlichen Körperpflege einfach umfiel. Sie wog damals noch knapp 49 kg, aber ich konnte sie nicht mehr hochheben.
Meine Älteste ging damals noch zur Schule, hätte sie da schon ihre Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen, wäre manches sicher einfacher gewesen.
Hätte es auch bei uns ein Hospiz gegeben, wäre meiner Mutter sicher einiges Leiden erspart geblieben.
Was ist ein Hospiz und was tut es?
Im Mittelpunkt steht dort der Mensch und nicht die Krankenkasse und ihre Zahlungen. Das Hospiz ist ein Sterbehaus, wobei der Begriff nicht negativ besetzt ist. Aktive Sterbehilfe ist mit der Hospizidee unvereinbar.
Ein Hospiz erinnert kaum an ein Krankenhaus. Im Gegenteil, die (oft ehrenamtlichen) Betreuer wollen Sterbenden Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens sein, Angehörigen und Freunden Beistand und Stärke geben.
Mithelfen, dass der Sterbende sein Leben in Würde abschließen kann (wie heißt es so oft im Krankenhaus: Was macht denn der Tumor in Zimmer 33 ????)
Den Angehörigen wird durch Gespräche die Angst und Unsicherheit im Umgang mit Sterbenden genommen. Apparate-Medizin bleibt, wenn irgend möglich, außen vor. Schmerzmittel werden gereicht und zwar rechtzeitig. Und was soll der Quatsch, einem Krebspatienten seine Zigarette zu verbieten, wenn das Leben zu Ende geht? Das gibt es hier auch nicht.
Ich wünsche mir Hospize in jeder Stadt, Menschen, die mitarbeiten oder zumindest finanziell ihr Scherflein dazu beitragen, ein Hospiz aufzubauen.
Wir wissen nicht, wie wir enden, aber wenn das Unausweichliche kommt, sollte es in Würde geschehen.
Danke, das Ihr bis zum Ende gelesen habt.
Andrea
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-07-16 20:14:07 mit dem Titel Die Hexenküche...
....kennt so manch Kräutlein, welches zwar nicht unbedingt den Glöckner von Notre Dame in American Beauty verwandelt, aber doch die eine oder andere hilfreiche Wirkung erzielt, die sonst nur mit teurer Kosmetika (deren Inhaltsstoffe meistens auch auf uraltem Kräuterwissen beruhen) zu erreichen ist.
Jedoch ist hier wie bei allem Selbstgemachten Handarbeit erforderlich.
Wie Ihr aus einigen meiner Berichte wisst, stamme ich aus einer Artistenfamilie. Schon für meine Großeltern war jeden Abend schminken angesagt. Die damaligen Produkte waren nicht alle unbedingt hautfreundlich zu nennen, im übrigen hat Theaterschminke (damit meine ich das eigentliche Makeup) eine ganz andere Konsistenz als unsere heutigen leichten Cremes und Lotionen. Sie ist bedeutend fetter und schwerer.
Da machte sich leicht einmal ein Pickel breit oder die Haut spannte, denn es wurde ihr ja tagtäglich einiges zugemutet.
Die Zutaten der nachfolgenden Rezepte gibt es meistens für wenig Geld in der Apotheke, oder man kann sie selbst sammeln oder anpflanzen. Für fast alles hält Mutter Natur eine Pflanze bereit. Man muss sie nur zu nutzen wissen.
Gegen fettige Haut:
Eine Salatgurke gut waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden.
In einem Liter Wasser ca. 1/4 Stunde kochen. Die so gewonnene Gurkensuppe abseihen, dabei die Gurkenscheiben gut ausdrücken. Die Flüssigkeit morgens und abends als Gesichtswasser verwenden.
Rosmarinlotion aus 25 g blühenden Rosmarinspitzen, die 10 Minuten in 1 Liter siedendem Wasser gezogen sind, herstellen.
Gegen trockene Haut:
2 Teile Melonensaft, 1 Teil Wasser, 1 Teil rohe Milch mischen und als Gesichtslotion verwenden. Vor Gebrauch immer gut schütteln!
Naturreine Öle (keine Mischungen) abends auftragen. Besonders geeignet sind: Olivenöl, Mandelöl und Weizenkeimöl.
Großporige Haut:
Karotten, Tomaten oder Gurken (in Scheiben geschnitten) auflegen. 10-15 Minuten wirken lassen und regelmäßig anwenden.
50 g frischen Kerbel auf 1 Liter kochendes Wasser, 10 Minuten iehen lassen, als Gesichtswasser verwenden.
Für jede Haut:
Coldcreme
Das Grundrezept der Coldcreme lautet wie folgt: Weißes Wachs, Mandelöl und Walrat.
Dieser Mischung setzt man noch pflanzliche Säfte zu. Alles zusammen ergibt eine weiche und sehr angenehm aufzutragende Creme, die sich besonders zur Nachtpflege eignet.
Beispiel zur Zubereitung: 50 g Walrat, 40 g weißes Wachs in 300 ml Mandelöl im Wasserbad unter ständigem Rühren auflösen. 150 ml Gurkensaft dazutun und erkalten lassen.
Wenn die Mischung noch lauwarm ist, mit dem Schneebesen oder im Mixer (hier kommt wieder mein ESGE-Zauberstab zum Einsatz)!!! Schön luftig und schaumig aufschlagen. In vorbereitete sterile Döschen füllen und kühl aufbewahren.
Pickelbekämpfung:
Die befallenen Hautpartien täglich mit frischem Kohlsaft betupfen.
Viele Pickel: Eine Gesichtsmaske aus kurz aufgeschlagenem Eiweiß (mit einem Rasierpinsel auftragen), so lange einwirken lassen, bis das Eiweiß getrocknet ist, dann mit lauwarmen Wasser abwaschen. Ist zwar kein Kraut, findet sich aber in jedem Haushalt (Es sei denn, Du bist Veganer).
Wenn das Eiweiß antrocknet, hat man das Gefühl eine starre Maske auf dem Gesicht zu haben. Aber nach dem Abwaschen....zart wie ein Babypopo!
Ich hoffe, Euch einige hilfreiche Tipps gegeben zu haben. Über Rückmeldungen bezüglich der Wirkung, bzw. über Erfolgsmeldungen Eurerseits freue ich mich.
Bedenkt aber bitte bei der Anwendung: Fast alles, so auch die reinste Natur, kann Allergien auslösen!
Liebe Grüße und gutes Gelingen, Andrea
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-05 08:25:50 mit dem Titel Wird Gelöscht
Bitte nicht bewerten - Keine Ahnung warum der Beitrag doppelt kommt!!!
Wuff, gestattet das ich mich vorstelle: Mein Name ist Dzuna. Ich wohne mit meinen Kumpels Moritz Hase, Mäxchen Meerschwein, und Duke und Yellow vom Stamme der Wellensittiche bei meinem Frauchen Andrea, die so nett ist meine Meinung für Euch zu dolmetschen, bzw. aus tibetterrianisch in Menschensprache zu übersetzen.
Ich möchte Euch heute mal erzählen, wo ich mich so rumtreibe, wenn mein Frauchen unterwegs ist. Meistens darf ich ja mit, aber hin und wieder kommt es doch vor, dass ein armer Hund nicht willkommen ist (für mich völlig unverständlich, aber Menschen sind schon manchmal sehr seltsame Zeitgenossen).
Also, letzte Woche zum Beispiel. Da war mein Frauchen in Berlin bei einer Veranstaltung von Microsoft. Da durfte ich nicht mit! (Mag Bill Gates keine Hunde)?
Frauchens Schwester hatte auch keine Zeit für mich. Für meine Kumpels ist das nicht weiter schlimm, weil mein kleines Frauchen Leslie sie nach der Schule füttert und mit ihnen spielt, aber ich mag nicht den ganzen Morgen alleine sein. Das habe ich meinem Frauchen auch schon nachhaltig klargemacht, indem ich die Wohnungstür angenagt und auch andere lustige Sachen gemacht habe, für die mein Frauchen seltsamerweise gar kein Verständnis hatte.
Tja, und da fiel dann der Satz: „Was machen wir mit dem Hund“??? Dem Hund, wenn ich das schon höre. Erstens mal habe ich einen Namen und zweitens mal heißt das „der Hündin“. Etwas Feminismus ist auch in Haustierkreisen verbreitet.
Nach diesem Satz fiel dann das Wort: HUNDEPENSION....
Pension? Hört sich fast wie Hotel an. Hotel war ich schon, war aber langweilig. Aber was sein muss, muss anscheinend sein. Frauchen verfrachtete mich ins Auto und los ging’s.
Wir fuhren in das Randgebiet der Stadt in der ich wohne. Mein Frauchen parkte und dann stiegen wir beide aus.
Da war ein großer Garten, eigentlich mehr ein großer Rasen und mittendrin ein Haus. Außenrum ein hoher Zaun. Als wir klingelten, ging ein großes Gebell los. Sehr interessant. Doch kein langweiliges Hotel?
Ein älterer Herr begrüßte uns und dann durfte ich erst mal von der Leine und alles erkunden. Artgenossen sah ich zwar noch keine, aber es roch recht vielversprechend.
Mein Frauchen ging dann erst mal mit dem Herrn ins Haus und machte einen Vertrag (muss ja alles seine Ordnung haben). Sie zeigte meinen Impfpass und dann wurde ausgefüllt wie ich heiße, wie alt ich bin, wo ich wohne und wer mein Hausarzt ist.
Frauchen sagte dann noch wie lange ich dableibe und das ich keine Vollpension brauche, weil sie mein Futter mitgebracht hatte. Dann bezahlte sie für jeden Tag 12,- € (Ohne mitgebrachtes Futter hätte es 13,- € gekostet).
Jetzt durfte ich auch hinein und war erst mal platt. Hier tobten schon mindestens 10 Hunde durch die Wohnung. Das machte Spaß. Wir haben uns auch gleich gut verstanden.
Wir durften auch die ganze Zeit zusammenbleiben. Da gab es keine hässlichen Zwinger und so. Es war fast wie zu Hause. Tagsüber dürfen wir draußen toben und abends geht’s in die Wohnung zum weiterspielen, schlafen oder fernsehen....
Also ich kann Euch sagen: Fast wie Urlaub. Obwohl ich doch lieber mit meiner eigenen Familie in Urlaub gehe.
Falls jemand von Euch in der Nähe wohnt und auch mal ohne seinen Hund verreisen muss, gebe ich Euch mal die Adresse:
Tierpension Maier
Alter Göbricher Weg 17
75177 Pforzheim
So, jetzt habe ich mich auch mal zu Wort gemeldet und freue mich, wenn ich Euch einen guten Tipp geben konnte.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Gassi gehen,
Eure Dzuna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-09-05 21:33:34 mit dem Titel Hundeurlaub aus meiner Sicht
Wuff, gestattet das ich mich vorstelle:
Mein Name ist Dzuna. Ich wohne mit meinen Kumpels Moritz Hase, Mäxchen Meerschwein, und Duke und Yellow vom Stamme der Wellensittiche bei meinem Frauchen Andrea, die so nett ist meine Meinung für Euch zu dolmetschen, bzw. aus tibetterrianisch in Menschensprache zu übersetzen.
Ich möchte Euch heute mal erzählen, wo ich mich so rumtreibe, wenn mein Frauchen unterwegs ist. Meistens darf ich ja mit, aber hin und wieder kommt es doch vor, dass ein armer Hund nicht willkommen ist (für mich völlig unverständlich, aber Menschen sind schon manchmal sehr seltsame Zeitgenossen).
Also, letzte Woche zum Beispiel. Da war mein Frauchen in Berlin bei einer Veranstaltung von Microsoft. Da durfte ich nicht mit! (Mag Bill Gates keine Hunde)?
Frauchens Schwester hatte auch keine Zeit für mich. Für meine Kumpels ist das nicht weiter schlimm, weil mein kleines Frauchen Leslie sie nach der Schule füttert und mit ihnen spielt, aber ich mag nicht den ganzen Morgen alleine sein. Das habe ich meinem Frauchen auch schon nachhaltig klargemacht, indem ich die Wohnungstür angenagt und auch andere lustige Sachen gemacht habe, für die mein Frauchen seltsamerweise gar kein Verständnis hatte.
Tja, und da fiel dann der Satz: „Was machen wir mit dem Hund“??? Dem Hund, wenn ich das schon höre. Erstens mal habe ich einen Namen und zweitens mal heißt das „der Hündin“. Etwas Feminismus ist auch in Haustierkreisen verbreitet.
Nach diesem Satz fiel dann das Wort:
HUNDEPENSION....
Pension? Hört sich fast wie Hotel an. Hotel war ich schon, war aber langweilig. Aber was sein muss, muss anscheinend sein. Frauchen verfrachtete mich ins Auto und los ging’s.
Wir fuhren in das Randgebiet der Stadt in der ich wohne. Mein Frauchen parkte und dann stiegen wir beide aus.
Da war ein großer Garten, eigentlich mehr ein großer Rasen und mittendrin ein Haus. Außenrum ein hoher Zaun. Als wir klingelten, ging ein großes Gebell los. Sehr interessant. Doch kein langweiliges Hotel?
Ein älterer Herr begrüßte uns und dann durfte ich erst mal von der Leine und alles erkunden. Artgenossen sah ich zwar noch keine, aber es roch recht vielversprechend.
Mein Frauchen ging dann erst mal mit dem Herrn ins Haus und machte einen Vertrag (muss ja alles seine Ordnung haben). Sie zeigte meinen Impfpass und dann wurde ausgefüllt wie ich heiße, wie alt ich bin, wo ich wohne und wer mein Hausarzt ist.
Frauchen sagte dann noch wie lange ich dableibe und das ich keine Vollpension brauche, weil sie mein Futter mitgebracht hatte. Dann bezahlte sie für jeden Tag 12,- € (Ohne mitgebrachtes Futter hätte es 13,- € gekostet).
Jetzt durfte ich auch hinein und war erst mal platt. Hier tobten schon mindestens 10 Hunde durch die Wohnung. Das machte Spaß. Wir haben uns auch gleich gut verstanden.
Wir durften auch die ganze Zeit zusammenbleiben. Da gab es keine hässlichen Zwinger und so. Es war fast wie zu Hause. Tagsüber dürfen wir draußen toben und abends geht’s in die Wohnung zum weiterspielen, schlafen oder fernsehen....
Also ich kann Euch sagen: Fast wie Urlaub. Obwohl ich doch lieber mit meiner eigenen Familie in Urlaub gehe.
Falls jemand von Euch in der Nähe wohnt und auch mal ohne seinen Hund verreisen muss, gebe ich Euch mal die Adresse:
Tierpension Maier
Alter Göbricher Weg 17
75177 Pforzheim
So, jetzt habe ich mich auch mal zu Wort gemeldet und freue mich, wenn ich Euch einen guten Tipp geben konnte.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und viel Spaß beim Gassi gehen,
Eure Dzuna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-29 08:28:32 mit dem Titel Hymercity oder der Frust hat einen Namen....
Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, in welche Kategorie dieser Bericht passt.
EXPO? Eigentlich nicht, mein hier beschreibenes Frusterlebnis fand zwar während der EXPO statt, hatte aber nur indirekt damit zu tun.
HYMER? Auch nicht, es dreht sich ja nicht über das Wohnmobil als Solches, sondern über Hymer City.
Hotels in Hannover? - Na, als Hotel würde ich das nicht bezeichnen...
Aber lest selbt:
HymerCity in Hannover/Sarstedt
Für meinen 2. Besuch auf der EXPO hatte ich das DB EXPO SommerSpezial für DM 269,-- gebucht. Zusätzlich bot die Bahn auf ihrer Seite www.bahn.de eine Übernachtungsmöglichkeit in , bzw. Nähe Hannover für DM 180,-- (2 Erwachsene, 2 Kinder) an. Da ich 2 achtjährige dabeihatte und so ein EXPO-Tag für kleine Leute doch sehr anstrengend ist, buchte ich über Ameuropa auch gleich 2 Übernachtungen mit.
Originaltext DB: Möchten Sie länger bleiben? Dann übernachten Sie in HymerCity, nur 15 Minuten mit der EXPO-Straßenbahn vom Ausstellungsgelände entfernt. Zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern zahlen nur DM 180,- inklusive Frühstück.
Gemeinsam mit AMEROPA Reisen und HYMER CITY hält die Deutsche Bahn dieses Knüller-Angebot für den Besuch der Weltausstellung speziell für Familien bereit. Gönnen Sie sich vor oder nach dem aufregenden Tag auf der EXPO ein wenig Erholung: In der HYMER CITY, Deutschlands größtem mobilen Grand-Hotel, steht eines von 300 modernen Reisemobilen für Sie und Ihre Familie bereit. Mit ihrer luxuriösen Ausstattung bieten die Mobile den nötigen Komfort, um sich von den Strapazen eines langen Tages zu erholen oder einfach nur um neue Energie zu tanken. Neben King-Size-Betten und separater Dusche/WC verfügen die Wohnmobile auch über Safe, Mini-Bar und Klimaanlage. In der familienfreundlichen HYMER CITY finden Sie alle Annehmlichkeiten eines modernen Hotelbetriebes: vom Reinigungsservice über die Bereitstellung von Handtüchern und Bettwäsche bis zum Frühstücksbüffet im eigenen Hotelrestaurant mit Sonnenterrasse. Und von dort aus gelangen Sie problemlos zum EXPO-Gelände, beispielsweise mit einem Shuttle-Transfer für DM 5,-.
Nun zu meinen Erfahrungen (21. – 23.08.00 in HymerCity):
1. Es fuhr weit und breit keine Straßenbahn.
2. Zu Fuß waren es ca. 40 Minuten (mit Kindern und Gepäck entsprechend länger). Dazu sagen muss ich, das auf dem Ameuropa-Buchungsbeleg von Straßenbahn nichts mehr stand, aber ein 20minütiger Fußweg angekündigt wurde.
3. Ich habe die Wohnmobile nicht nachgezählt. Aber für die Kapazität an Gästen, reichte die Kapazität zum Frühstücken lange nicht aus! Lange Wartezeiten um einen Tisch für 4 Personen zu ergattern sind die Regel. Originalton eines Service-Mitarbeiters: Wir haben zu viele Gäste. Die können eben nicht alle auf einmal frühstücken. Einen Tisch kann ich ihnen nicht einweisen. Da müssen sie schon selber schauen.....
4. Sonnenterasse? Habe ich leider nicht gefunden. Es sei denn, man versteht unter Sonnenterasse ein paar Biertische und dazugehörige Bänke.
5. Mini-Bar? War nicht vorhanden.
6. Klimaanlage? Habe ich nicht gefunden.
7. Shuttle? Lächerlich, wir haben ein Taxi genommen. Der Taxifahrer hat uns dann auch so einiges über den sogenannten Shuttleservice erzählt! Mit dem Taxi ist es übrigens preiswerter und schneller als mit dem Shuttle.
Laut schriftlicher Beschreibung von Ameuropa ist das Restaurant in HymerCity mittags geöffnet. F E H L A N Z E I G E !
Wir sind morgens angereist und waren gegen 12:00 Uhr in HymerCity. Ich wollte eigentlich die Kinder noch 3-4 Stunden hinlegen und dann für den ersten Abend ein EXPO-Abendticket nehmen. Wäre ja auch gut gelaufen, aber einchecken um 12:00 Uhr??? Ein Ding der Unmöglichkeit. Frühestens um 15:00 Uhr wurde uns an der Rezeption gesagt. Laut Beschreibung sollte man auch das Gepäck in einem abgeschlossenen Raum unterstellen können. Das Gepäck wurde aber lediglich neben der Rezeption ins (zur Rezeption hin offene) Restaurant gestellt. Dort hatte jedermann Zugang und eigentlich hätte man sich einen schönen Koffer aussuchen können......
Nu ja, dachte ich trinken wir erst mal einen Kaffee... Kaffee? Das Restaurant öffnet erst um 18:00 Uhr. Da nützt es auch nichts, wenn jede Menge verärgerte Gäste rumstehen. Die lapidare Auskunft an der Rezeption lautete: „Beschweren sie sich bei Ameuropa, wir haben damit nichts zu tun.“
Gegen 15:30 Uhr konnten wir dann auch endlich unser Wohnmobil beziehen. Kinder ins Bett legen? Ging nicht, mangels Bettwäsche. Auf Nachfragen wurde uns mitgeteilt, Bettwäsche gäbe es erst um ca. 18:00 Uhr. Über die Sauberkeit möchte ich jetzt keine Meinung äußern. Nur soviel: Wir sind erst mal mit dem Taxi in den Ortskern gefahren und haben Sagrotan und einen „Geruchsverbesserer“ besorgt.
Dort haben wir dann auch mitbekommen, das es recht preiswerte und bessere Quartiere in und um Hannover gibt.
Fazit: Einmal und nie wieder mit Ameuropa und vor allem nicht nach HymerCity!
Übrigens: An einem Morgen hat SAT1 dort gefilmt. Eine ausgesuchte oder mitgebrachte Familie hat „Friede, Freude, Eierkuchen“ in HymerCity gemimt. Ihr hättet das sehen sollen. Auf Befehl wurde gelacht und gescherzt. Aussenstehende bekommen leicht einen total falschen Eindruck. Ich habe leider keine Ahnung, wann das gesendet wurde. Aber lasst Euch nicht beirren: Es ist nur „Kino“. Das wirkliche Leben ist ganz anders.....
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-29 16:00:24 mit dem Titel Herbergssuche
Es begab sich aber zu der Zeit, als große Arbeitslosigkeit herrschte,
der vergangene Sommer war heiß und der Winter so eisig kalt, dass es Stein und Bein fror. Da kam ein Mann mit seiner hochschwangeren Frau in die Stadt.
Er bat um Arbeit und ein Obdach. Doch überall wurden sie abgewiesen.
"Sie sind doch nicht von hier?"
"Nein, wir kommen aus Palästina".
"Aus Palästina? Soviel ich weiß, gehört Palästina nicht zu den Gebieten, aus denen wir Flüchtlinge aufnehmen. Und, was wollen sie überhaupt hier, wir haben genug Probleme im eigenen Land. Wir haben genug eigene Arbeitslose, und überhaupt, für sie bin ich gar nicht zuständig...."
Die kleine Familie machte sich davon, sie kamen an ein großes Haus, eine Kirche, aber das wussten sie nicht. Sie rüttelten an der verschlossenen Tür.
Ein Mann beobachtete sie, trat auf sie zu: "Gesindel, was soll das? Das ist ein Haus Gottes, da haben solche wie ihr nichts zu suchen.
"Aber wir brauchen einen Platz für die Nacht".
"Einen Platz für die Nacht? In der Kirche? Hier ist doch kein Obdachlosenasyl, verschwindet..."
Es begann schon dunkel zu werden, da kamen sie an ein Haus ohne Fenster und Türen, das Dach halb abgedeckt. Aber aus dem Haus drang Licht und gedämpfte Musik nach draußen. Vorsichtig gingen sie hinein. Da, Stimmen..., sie folgten den Geräuschen und stiegen eine kaputte Treppe hinunter in den Keller. Die Stimmen wurden lauter. Sie öffneten eine Tür und sahen ein paar für ihre Augen seltsame Gestalten. Junge Leute, mit hochstehenden Haaren in grellen Farben. Sie saßen um eine Feuerstelle, aßen und unterhielten sich. Die Frau erschrak und fürchtete sich. Aber eines der Mädchen stand auf, trat auf sie zu und nahm sie bei der Hand. "Heißt es nicht: Fürchte dich nicht, ich bin bei dir?" sagte sie und zog die Frau in die Ecke, in der sich einige Schlafplätze befanden.
In dieser Nacht gebar die Frau einen Sohn.
Zur Produktbewertung: Ist natürlich wieder mal schwierig. In Anbetracht dessen, das die helfen, von denen es im allgemeinen nicht erwartet wird: exzellent; Bedenkt man jedoch das Verhalten der Behörden: sehr schlecht; Ich nehme die Mitte.
was du zu geben hast:
Geduld.
Gelassenheit.
Wärme des Herzens.
Vielleicht ein Wort.
Vielleicht ein Zeichen.
Vielleicht eine Deutung.
Vielleicht einen Gedanken.
Hoffnung vor allem.
Das Vertrauen, dass nichts unüberwindbar ist.
Nichts endgültig in dieser Welt
(Jörg Zink)
Mit diesen Worten möchte ich einen Bericht einleiten, der mir sehr am Herzen liegt. Es handelt sich um die Hospizbewegung in Deutschland. Leider gibt es noch viel zu wenig Hospize. Meine Hoffnung ist, dass sich das in nächster Zeit ändern wird.
Ich habe in den letzten Jahren beide Eltern verloren. Mein Vater konnte ruhig einschlafen, aber meine Mutter, die an Lungenkrebs erkrankt war, litt fürchterlich. Und ich litt mit. Ich hatte lange nicht mehr gebetet, aber in dieser Zeit betete ich immer wieder, lieber Gott, wenn es dich irgendwo gibt, lass sie bitte nicht so entsetzlich leiden, mach allem ein Ende.
Zuerst holte ich meine Mutter in meine Wohnung und betreute sie dort. Das war nicht einfach, alleinerziehend mit 4 Kindern, die damals 17, 9, 1 und 1 Jahr alt waren. Dann kam wieder ein Aufenthalt im Krankenhaus. Dort konnten sie nichts mehr tun, also ging es daran einen Pflegeplatz zu finden. In dieser Zeit war Mama wieder bei mir. Irgendwann ging es einfach nicht mehr. Das schlimmste Erlebnis hatte ich, als sie mir vor dem Waschbecken bei der morgendlichen Körperpflege einfach umfiel. Sie wog damals noch knapp 49 kg, aber ich konnte sie nicht mehr hochheben.
Meine Älteste ging damals noch zur Schule, hätte sie da schon ihre Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen, wäre manches sicher einfacher gewesen.
Hätte es auch bei uns ein Hospiz gegeben, wäre meiner Mutter sicher einiges Leiden erspart geblieben.
Was ist ein Hospiz und was tut es?
Im Mittelpunkt steht dort der Mensch und nicht die Krankenkasse und ihre Zahlungen. Das Hospiz ist ein Sterbehaus, wobei der Begriff nicht negativ besetzt ist. Aktive Sterbehilfe ist mit der Hospizidee unvereinbar.
Ein Hospiz erinnert kaum an ein Krankenhaus. Im Gegenteil, die (oft ehrenamtlichen) Betreuer wollen Sterbenden Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens sein, Angehörigen und Freunden Beistand und Stärke geben.
Mithelfen, dass der Sterbende sein Leben in Würde abschließen kann (wie heißt es so oft im Krankenhaus: Was macht denn der Tumor in Zimmer 33 ????)
Den Angehörigen wird durch Gespräche die Angst und Unsicherheit im Umgang mit Sterbenden genommen. Apparate-Medizin bleibt, wenn irgend möglich, außen vor. Schmerzmittel werden gereicht und zwar rechtzeitig. Und was soll der Quatsch, einem Krebspatienten seine Zigarette zu verbieten, wenn das Leben zu Ende geht? Das gibt es hier auch nicht.
Ich wünsche mir Hospize in jeder Stadt, Menschen, die mitarbeiten oder zumindest finanziell ihr Scherflein dazu beitragen, ein Hospiz aufzubauen.
Wir wissen nicht, wie wir enden, aber wenn das Unausweichliche kommt, sollte es in Würde geschehen.
Danke, das Ihr bis zum Ende gelesen habt.
Andrea
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-07-16 20:14:07 mit dem Titel Die Hexenküche...
....kennt so manch Kräutlein, welches zwar nicht unbedingt den Glöckner von Notre Dame in American Beauty verwandelt, aber doch die eine oder andere hilfreiche Wirkung erzielt, die sonst nur mit teurer Kosmetika (deren Inhaltsstoffe meistens auch auf uraltem Kräuterwissen beruhen) zu erreichen ist.
Jedoch ist hier wie bei allem Selbstgemachten Handarbeit erforderlich.
Wie Ihr aus einigen meiner Berichte wisst, stamme ich aus einer Artistenfamilie. Schon für meine Großeltern war jeden Abend schminken angesagt. Die damaligen Produkte waren nicht alle unbedingt hautfreundlich zu nennen, im übrigen hat Theaterschminke (damit meine ich das eigentliche Makeup) eine ganz andere Konsistenz als unsere heutigen leichten Cremes und Lotionen. Sie ist bedeutend fetter und schwerer.
Da machte sich leicht einmal ein Pickel breit oder die Haut spannte, denn es wurde ihr ja tagtäglich einiges zugemutet.
Die Zutaten der nachfolgenden Rezepte gibt es meistens für wenig Geld in der Apotheke, oder man kann sie selbst sammeln oder anpflanzen. Für fast alles hält Mutter Natur eine Pflanze bereit. Man muss sie nur zu nutzen wissen.
Gegen fettige Haut:
Eine Salatgurke gut waschen (nicht schälen) und in Scheiben schneiden.
In einem Liter Wasser ca. 1/4 Stunde kochen. Die so gewonnene Gurkensuppe abseihen, dabei die Gurkenscheiben gut ausdrücken. Die Flüssigkeit morgens und abends als Gesichtswasser verwenden.
Rosmarinlotion aus 25 g blühenden Rosmarinspitzen, die 10 Minuten in 1 Liter siedendem Wasser gezogen sind, herstellen.
Gegen trockene Haut:
2 Teile Melonensaft, 1 Teil Wasser, 1 Teil rohe Milch mischen und als Gesichtslotion verwenden. Vor Gebrauch immer gut schütteln!
Naturreine Öle (keine Mischungen) abends auftragen. Besonders geeignet sind: Olivenöl, Mandelöl und Weizenkeimöl.
Großporige Haut:
Karotten, Tomaten oder Gurken (in Scheiben geschnitten) auflegen. 10-15 Minuten wirken lassen und regelmäßig anwenden.
50 g frischen Kerbel auf 1 Liter kochendes Wasser, 10 Minuten iehen lassen, als Gesichtswasser verwenden.
Für jede Haut:
Coldcreme
Das Grundrezept der Coldcreme lautet wie folgt: Weißes Wachs, Mandelöl und Walrat.
Dieser Mischung setzt man noch pflanzliche Säfte zu. Alles zusammen ergibt eine weiche und sehr angenehm aufzutragende Creme, die sich besonders zur Nachtpflege eignet.
Beispiel zur Zubereitung: 50 g Walrat, 40 g weißes Wachs in 300 ml Mandelöl im Wasserbad unter ständigem Rühren auflösen. 150 ml Gurkensaft dazutun und erkalten lassen.
Wenn die Mischung noch lauwarm ist, mit dem Schneebesen oder im Mixer (hier kommt wieder mein ESGE-Zauberstab zum Einsatz)!!! Schön luftig und schaumig aufschlagen. In vorbereitete sterile Döschen füllen und kühl aufbewahren.
Pickelbekämpfung:
Die befallenen Hautpartien täglich mit frischem Kohlsaft betupfen.
Viele Pickel: Eine Gesichtsmaske aus kurz aufgeschlagenem Eiweiß (mit einem Rasierpinsel auftragen), so lange einwirken lassen, bis das Eiweiß getrocknet ist, dann mit lauwarmen Wasser abwaschen. Ist zwar kein Kraut, findet sich aber in jedem Haushalt (Es sei denn, Du bist Veganer).
Wenn das Eiweiß antrocknet, hat man das Gefühl eine starre Maske auf dem Gesicht zu haben. Aber nach dem Abwaschen....zart wie ein Babypopo!
Ich hoffe, Euch einige hilfreiche Tipps gegeben zu haben. Über Rückmeldungen bezüglich der Wirkung, bzw. über Erfolgsmeldungen Eurerseits freue ich mich.
Bedenkt aber bitte bei der Anwendung: Fast alles, so auch die reinste Natur, kann Allergien auslösen!
Liebe Grüße und gutes Gelingen, Andrea
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-05 08:25:50 mit dem Titel Wird Gelöscht
Bitte nicht bewerten - Keine Ahnung warum der Beitrag doppelt kommt!!!
Wuff, gestattet das ich mich vorstelle: Mein Name ist Dzuna. Ich wohne mit meinen Kumpels Moritz Hase, Mäxchen Meerschwein, und Duke und Yellow vom Stamme der Wellensittiche bei meinem Frauchen Andrea, die so nett ist meine Meinung für Euch zu dolmetschen, bzw. aus tibetterrianisch in Menschensprache zu übersetzen.
Ich möchte Euch heute mal erzählen, wo ich mich so rumtreibe, wenn mein Frauchen unterwegs ist. Meistens darf ich ja mit, aber hin und wieder kommt es doch vor, dass ein armer Hund nicht willkommen ist (für mich völlig unverständlich, aber Menschen sind schon manchmal sehr seltsame Zeitgenossen).
Also, letzte Woche zum Beispiel. Da war mein Frauchen in Berlin bei einer Veranstaltung von Microsoft. Da durfte ich nicht mit! (Mag Bill Gates keine Hunde)?
Frauchens Schwester hatte auch keine Zeit für mich. Für meine Kumpels ist das nicht weiter schlimm, weil mein kleines Frauchen Leslie sie nach der Schule füttert und mit ihnen spielt, aber ich mag nicht den ganzen Morgen alleine sein. Das habe ich meinem Frauchen auch schon nachhaltig klargemacht, indem ich die Wohnungstür angenagt und auch andere lustige Sachen gemacht habe, für die mein Frauchen seltsamerweise gar kein Verständnis hatte.
Tja, und da fiel dann der Satz: „Was machen wir mit dem Hund“??? Dem Hund, wenn ich das schon höre. Erstens mal habe ich einen Namen und zweitens mal heißt das „der Hündin“. Etwas Feminismus ist auch in Haustierkreisen verbreitet.
Nach diesem Satz fiel dann das Wort: HUNDEPENSION....
Pension? Hört sich fast wie Hotel an. Hotel war ich schon, war aber langweilig. Aber was sein muss, muss anscheinend sein. Frauchen verfrachtete mich ins Auto und los ging’s.
Wir fuhren in das Randgebiet der Stadt in der ich wohne. Mein Frauchen parkte und dann stiegen wir beide aus.
Da war ein großer Garten, eigentlich mehr ein großer Rasen und mittendrin ein Haus. Außenrum ein hoher Zaun. Als wir klingelten, ging ein großes Gebell los. Sehr interessant. Doch kein langweiliges Hotel?
Ein älterer Herr begrüßte uns und dann durfte ich erst mal von der Leine und alles erkunden. Artgenossen sah ich zwar noch keine, aber es roch recht vielversprechend.
Mein Frauchen ging dann erst mal mit dem Herrn ins Haus und machte einen Vertrag (muss ja alles seine Ordnung haben). Sie zeigte meinen Impfpass und dann wurde ausgefüllt wie ich heiße, wie alt ich bin, wo ich wohne und wer mein Hausarzt ist.
Frauchen sagte dann noch wie lange ich dableibe und das ich keine Vollpension brauche, weil sie mein Futter mitgebracht hatte. Dann bezahlte sie für jeden Tag 12,- € (Ohne mitgebrachtes Futter hätte es 13,- € gekostet).
Jetzt durfte ich auch hinein und war erst mal platt. Hier tobten schon mindestens 10 Hunde durch die Wohnung. Das machte Spaß. Wir haben uns auch gleich gut verstanden.
Wir durften auch die ganze Zeit zusammenbleiben. Da gab es keine hässlichen Zwinger und so. Es war fast wie zu Hause. Tagsüber dürfen wir draußen toben und abends geht’s in die Wohnung zum weiterspielen, schlafen oder fernsehen....
Also ich kann Euch sagen: Fast wie Urlaub. Obwohl ich doch lieber mit meiner eigenen Familie in Urlaub gehe.
Falls jemand von Euch in der Nähe wohnt und auch mal ohne seinen Hund verreisen muss, gebe ich Euch mal die Adresse:
Tierpension Maier
Alter Göbricher Weg 17
75177 Pforzheim
So, jetzt habe ich mich auch mal zu Wort gemeldet und freue mich, wenn ich Euch einen guten Tipp geben konnte.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Gassi gehen,
Eure Dzuna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-09-05 21:33:34 mit dem Titel Hundeurlaub aus meiner Sicht
Wuff, gestattet das ich mich vorstelle:
Mein Name ist Dzuna. Ich wohne mit meinen Kumpels Moritz Hase, Mäxchen Meerschwein, und Duke und Yellow vom Stamme der Wellensittiche bei meinem Frauchen Andrea, die so nett ist meine Meinung für Euch zu dolmetschen, bzw. aus tibetterrianisch in Menschensprache zu übersetzen.
Ich möchte Euch heute mal erzählen, wo ich mich so rumtreibe, wenn mein Frauchen unterwegs ist. Meistens darf ich ja mit, aber hin und wieder kommt es doch vor, dass ein armer Hund nicht willkommen ist (für mich völlig unverständlich, aber Menschen sind schon manchmal sehr seltsame Zeitgenossen).
Also, letzte Woche zum Beispiel. Da war mein Frauchen in Berlin bei einer Veranstaltung von Microsoft. Da durfte ich nicht mit! (Mag Bill Gates keine Hunde)?
Frauchens Schwester hatte auch keine Zeit für mich. Für meine Kumpels ist das nicht weiter schlimm, weil mein kleines Frauchen Leslie sie nach der Schule füttert und mit ihnen spielt, aber ich mag nicht den ganzen Morgen alleine sein. Das habe ich meinem Frauchen auch schon nachhaltig klargemacht, indem ich die Wohnungstür angenagt und auch andere lustige Sachen gemacht habe, für die mein Frauchen seltsamerweise gar kein Verständnis hatte.
Tja, und da fiel dann der Satz: „Was machen wir mit dem Hund“??? Dem Hund, wenn ich das schon höre. Erstens mal habe ich einen Namen und zweitens mal heißt das „der Hündin“. Etwas Feminismus ist auch in Haustierkreisen verbreitet.
Nach diesem Satz fiel dann das Wort:
HUNDEPENSION....
Pension? Hört sich fast wie Hotel an. Hotel war ich schon, war aber langweilig. Aber was sein muss, muss anscheinend sein. Frauchen verfrachtete mich ins Auto und los ging’s.
Wir fuhren in das Randgebiet der Stadt in der ich wohne. Mein Frauchen parkte und dann stiegen wir beide aus.
Da war ein großer Garten, eigentlich mehr ein großer Rasen und mittendrin ein Haus. Außenrum ein hoher Zaun. Als wir klingelten, ging ein großes Gebell los. Sehr interessant. Doch kein langweiliges Hotel?
Ein älterer Herr begrüßte uns und dann durfte ich erst mal von der Leine und alles erkunden. Artgenossen sah ich zwar noch keine, aber es roch recht vielversprechend.
Mein Frauchen ging dann erst mal mit dem Herrn ins Haus und machte einen Vertrag (muss ja alles seine Ordnung haben). Sie zeigte meinen Impfpass und dann wurde ausgefüllt wie ich heiße, wie alt ich bin, wo ich wohne und wer mein Hausarzt ist.
Frauchen sagte dann noch wie lange ich dableibe und das ich keine Vollpension brauche, weil sie mein Futter mitgebracht hatte. Dann bezahlte sie für jeden Tag 12,- € (Ohne mitgebrachtes Futter hätte es 13,- € gekostet).
Jetzt durfte ich auch hinein und war erst mal platt. Hier tobten schon mindestens 10 Hunde durch die Wohnung. Das machte Spaß. Wir haben uns auch gleich gut verstanden.
Wir durften auch die ganze Zeit zusammenbleiben. Da gab es keine hässlichen Zwinger und so. Es war fast wie zu Hause. Tagsüber dürfen wir draußen toben und abends geht’s in die Wohnung zum weiterspielen, schlafen oder fernsehen....
Also ich kann Euch sagen: Fast wie Urlaub. Obwohl ich doch lieber mit meiner eigenen Familie in Urlaub gehe.
Falls jemand von Euch in der Nähe wohnt und auch mal ohne seinen Hund verreisen muss, gebe ich Euch mal die Adresse:
Tierpension Maier
Alter Göbricher Weg 17
75177 Pforzheim
So, jetzt habe ich mich auch mal zu Wort gemeldet und freue mich, wenn ich Euch einen guten Tipp geben konnte.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und viel Spaß beim Gassi gehen,
Eure Dzuna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-29 08:28:32 mit dem Titel Hymercity oder der Frust hat einen Namen....
Ich habe eine ganze Zeit lang überlegt, in welche Kategorie dieser Bericht passt.
EXPO? Eigentlich nicht, mein hier beschreibenes Frusterlebnis fand zwar während der EXPO statt, hatte aber nur indirekt damit zu tun.
HYMER? Auch nicht, es dreht sich ja nicht über das Wohnmobil als Solches, sondern über Hymer City.
Hotels in Hannover? - Na, als Hotel würde ich das nicht bezeichnen...
Aber lest selbt:
HymerCity in Hannover/Sarstedt
Für meinen 2. Besuch auf der EXPO hatte ich das DB EXPO SommerSpezial für DM 269,-- gebucht. Zusätzlich bot die Bahn auf ihrer Seite www.bahn.de eine Übernachtungsmöglichkeit in , bzw. Nähe Hannover für DM 180,-- (2 Erwachsene, 2 Kinder) an. Da ich 2 achtjährige dabeihatte und so ein EXPO-Tag für kleine Leute doch sehr anstrengend ist, buchte ich über Ameuropa auch gleich 2 Übernachtungen mit.
Originaltext DB: Möchten Sie länger bleiben? Dann übernachten Sie in HymerCity, nur 15 Minuten mit der EXPO-Straßenbahn vom Ausstellungsgelände entfernt. Zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern zahlen nur DM 180,- inklusive Frühstück.
Gemeinsam mit AMEROPA Reisen und HYMER CITY hält die Deutsche Bahn dieses Knüller-Angebot für den Besuch der Weltausstellung speziell für Familien bereit. Gönnen Sie sich vor oder nach dem aufregenden Tag auf der EXPO ein wenig Erholung: In der HYMER CITY, Deutschlands größtem mobilen Grand-Hotel, steht eines von 300 modernen Reisemobilen für Sie und Ihre Familie bereit. Mit ihrer luxuriösen Ausstattung bieten die Mobile den nötigen Komfort, um sich von den Strapazen eines langen Tages zu erholen oder einfach nur um neue Energie zu tanken. Neben King-Size-Betten und separater Dusche/WC verfügen die Wohnmobile auch über Safe, Mini-Bar und Klimaanlage. In der familienfreundlichen HYMER CITY finden Sie alle Annehmlichkeiten eines modernen Hotelbetriebes: vom Reinigungsservice über die Bereitstellung von Handtüchern und Bettwäsche bis zum Frühstücksbüffet im eigenen Hotelrestaurant mit Sonnenterrasse. Und von dort aus gelangen Sie problemlos zum EXPO-Gelände, beispielsweise mit einem Shuttle-Transfer für DM 5,-.
Nun zu meinen Erfahrungen (21. – 23.08.00 in HymerCity):
1. Es fuhr weit und breit keine Straßenbahn.
2. Zu Fuß waren es ca. 40 Minuten (mit Kindern und Gepäck entsprechend länger). Dazu sagen muss ich, das auf dem Ameuropa-Buchungsbeleg von Straßenbahn nichts mehr stand, aber ein 20minütiger Fußweg angekündigt wurde.
3. Ich habe die Wohnmobile nicht nachgezählt. Aber für die Kapazität an Gästen, reichte die Kapazität zum Frühstücken lange nicht aus! Lange Wartezeiten um einen Tisch für 4 Personen zu ergattern sind die Regel. Originalton eines Service-Mitarbeiters: Wir haben zu viele Gäste. Die können eben nicht alle auf einmal frühstücken. Einen Tisch kann ich ihnen nicht einweisen. Da müssen sie schon selber schauen.....
4. Sonnenterasse? Habe ich leider nicht gefunden. Es sei denn, man versteht unter Sonnenterasse ein paar Biertische und dazugehörige Bänke.
5. Mini-Bar? War nicht vorhanden.
6. Klimaanlage? Habe ich nicht gefunden.
7. Shuttle? Lächerlich, wir haben ein Taxi genommen. Der Taxifahrer hat uns dann auch so einiges über den sogenannten Shuttleservice erzählt! Mit dem Taxi ist es übrigens preiswerter und schneller als mit dem Shuttle.
Laut schriftlicher Beschreibung von Ameuropa ist das Restaurant in HymerCity mittags geöffnet. F E H L A N Z E I G E !
Wir sind morgens angereist und waren gegen 12:00 Uhr in HymerCity. Ich wollte eigentlich die Kinder noch 3-4 Stunden hinlegen und dann für den ersten Abend ein EXPO-Abendticket nehmen. Wäre ja auch gut gelaufen, aber einchecken um 12:00 Uhr??? Ein Ding der Unmöglichkeit. Frühestens um 15:00 Uhr wurde uns an der Rezeption gesagt. Laut Beschreibung sollte man auch das Gepäck in einem abgeschlossenen Raum unterstellen können. Das Gepäck wurde aber lediglich neben der Rezeption ins (zur Rezeption hin offene) Restaurant gestellt. Dort hatte jedermann Zugang und eigentlich hätte man sich einen schönen Koffer aussuchen können......
Nu ja, dachte ich trinken wir erst mal einen Kaffee... Kaffee? Das Restaurant öffnet erst um 18:00 Uhr. Da nützt es auch nichts, wenn jede Menge verärgerte Gäste rumstehen. Die lapidare Auskunft an der Rezeption lautete: „Beschweren sie sich bei Ameuropa, wir haben damit nichts zu tun.“
Gegen 15:30 Uhr konnten wir dann auch endlich unser Wohnmobil beziehen. Kinder ins Bett legen? Ging nicht, mangels Bettwäsche. Auf Nachfragen wurde uns mitgeteilt, Bettwäsche gäbe es erst um ca. 18:00 Uhr. Über die Sauberkeit möchte ich jetzt keine Meinung äußern. Nur soviel: Wir sind erst mal mit dem Taxi in den Ortskern gefahren und haben Sagrotan und einen „Geruchsverbesserer“ besorgt.
Dort haben wir dann auch mitbekommen, das es recht preiswerte und bessere Quartiere in und um Hannover gibt.
Fazit: Einmal und nie wieder mit Ameuropa und vor allem nicht nach HymerCity!
Übrigens: An einem Morgen hat SAT1 dort gefilmt. Eine ausgesuchte oder mitgebrachte Familie hat „Friede, Freude, Eierkuchen“ in HymerCity gemimt. Ihr hättet das sehen sollen. Auf Befehl wurde gelacht und gescherzt. Aussenstehende bekommen leicht einen total falschen Eindruck. Ich habe leider keine Ahnung, wann das gesendet wurde. Aber lasst Euch nicht beirren: Es ist nur „Kino“. Das wirkliche Leben ist ganz anders.....
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-29 16:00:24 mit dem Titel Herbergssuche
Es begab sich aber zu der Zeit, als große Arbeitslosigkeit herrschte,
der vergangene Sommer war heiß und der Winter so eisig kalt, dass es Stein und Bein fror. Da kam ein Mann mit seiner hochschwangeren Frau in die Stadt.
Er bat um Arbeit und ein Obdach. Doch überall wurden sie abgewiesen.
"Sie sind doch nicht von hier?"
"Nein, wir kommen aus Palästina".
"Aus Palästina? Soviel ich weiß, gehört Palästina nicht zu den Gebieten, aus denen wir Flüchtlinge aufnehmen. Und, was wollen sie überhaupt hier, wir haben genug Probleme im eigenen Land. Wir haben genug eigene Arbeitslose, und überhaupt, für sie bin ich gar nicht zuständig...."
Die kleine Familie machte sich davon, sie kamen an ein großes Haus, eine Kirche, aber das wussten sie nicht. Sie rüttelten an der verschlossenen Tür.
Ein Mann beobachtete sie, trat auf sie zu: "Gesindel, was soll das? Das ist ein Haus Gottes, da haben solche wie ihr nichts zu suchen.
"Aber wir brauchen einen Platz für die Nacht".
"Einen Platz für die Nacht? In der Kirche? Hier ist doch kein Obdachlosenasyl, verschwindet..."
Es begann schon dunkel zu werden, da kamen sie an ein Haus ohne Fenster und Türen, das Dach halb abgedeckt. Aber aus dem Haus drang Licht und gedämpfte Musik nach draußen. Vorsichtig gingen sie hinein. Da, Stimmen..., sie folgten den Geräuschen und stiegen eine kaputte Treppe hinunter in den Keller. Die Stimmen wurden lauter. Sie öffneten eine Tür und sahen ein paar für ihre Augen seltsame Gestalten. Junge Leute, mit hochstehenden Haaren in grellen Farben. Sie saßen um eine Feuerstelle, aßen und unterhielten sich. Die Frau erschrak und fürchtete sich. Aber eines der Mädchen stand auf, trat auf sie zu und nahm sie bei der Hand. "Heißt es nicht: Fürchte dich nicht, ich bin bei dir?" sagte sie und zog die Frau in die Ecke, in der sich einige Schlafplätze befanden.
In dieser Nacht gebar die Frau einen Sohn.
Zur Produktbewertung: Ist natürlich wieder mal schwierig. In Anbetracht dessen, das die helfen, von denen es im allgemeinen nicht erwartet wird: exzellent; Bedenkt man jedoch das Verhalten der Behörden: sehr schlecht; Ich nehme die Mitte.

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