Über Themen mit H Testbericht

ab 125,80
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von DERWUNDERBARE

High Noon - Das große Maulwurf-Tagebuch, Part 8

Pro:

Schönes Spiel in genialer Kulisse...

Kontra:

...leider bin ich hier zu früh ausgeschieden!

Empfehlung:

Nein

Ahoi, liebe Leser!

Hier ist er nun, der achte teil meiner Maulwurf-Reihe. Ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß diese Berichte etwas älter sind. Die Sendungen sind schon lange gelaufen und sämtliche Programmhinweise sind somit ungültig... ;o)


Tja, am letzten Sonntag lief ja nun die mittlerweile vierte Sendung der Abenteuershow „Der Maulwurf\" - und mit dieser Sendung habe ich min vorher gestecktes Ziel bereits überschritten. Eine Woche (also 3 Sendungen) war mein Ziel, das ich erreichen wollte.

Daß ich so weit komme, hätte ich nicht für möglich gehalten!

Und wie immer an dieser Stelle komme ich kurz zum Maulwurf-Voting der Internetseite vom Maulwurf.

Nach der letzten Sendung (Museumsspiel, Schafspiel, U-Boot-Spiel) schwenkte die Meinung über den Maulwurf radikal um - kein Wunder, der bisherige hauptverdächtige rainer ist ja auch ausgeschieden.

Das Voting in der Übersicht:

Steffi :27%

Esther :18%

SVEN :14%

Jens :9%

Manuela :9%

Anna :7%

Marcel :6%

Heike 5%

Roland :5%


Kommen wir jetzt also zu den Erlebnissen der Sendung aus meiner Sicht...


*°*°*°*° Montag, 30. April 2001 *°*°*°*°

Nachdem wir am gestrigen Sonntag ja frei hatten, waren wir heute alle gut drauf und ausserdem noch ausgeschlafen! Wenn das keine guten Voraussetzungen sind...

Leider war das Wetter an dem Tag nicht ganz so schön wie an den letzten Tagen, aber das machte uns nichts aus.

Mit dem Bus ging es wieder quer durch Gran Canaria, bis daß wir unser Ziel erreicht hatten.

Das Ziel stellte sich als eine Touristenattraktion heraus: Eine liebevoll gestaltete Westernstadt namens „Sioux City\". Vor Touristen waren wir an diesem Tag aber sichern, denn die Stadt hat Montags geschlossen und war nur für uns geöffnet worden, damit wir dort in Ruhe drehen können.

Die Kulisse und die Umgebung waren einfach genial, man hätte tatsächlich glauben können, daß wir irgendwo im Wilden Westen drehen. Nicht umsonst diente Sioux City bereits für etliche Western als Kulisse.

Wir Kandidaten wurden von der Regisseurin durch die Stadt durchgeführt, wobei wir natürlich alles genau beobachteten - man weiss ja nie, was kommt! ;o)

Am anderen Ende der Stadt wurden wir über einen Kiesweg wieder rausgeführt, etwa 250 Meter ausserhalb von Sioux City mussten wir warten.

Allerdings nicht lange, denn bald kam Steven an und erklärte uns, daß er einen Kandidaten für eine spezielle Aufgabe brauchen würde. Das Los hätte JENS ermittelt. Steven nahm in mit - und wir rätselten, was wohl seine Aufgabe sei.

Als nächstes kamen einige Techniker mit großen Kisten zu uns. In den Kisten waren Utensilien für unser Game: Gotcha-Westen und Helmkameras!

Na, spätestens da war uns klar, wie unsere Aufgabe aussehen würde...

Nachdem wir nun also alle mit den Westen und den Helmkameras ausgerüstet waren. Kam Steven und erklärte uns unsere Aufgabe.

Ich hatte übrigens Glück, 2 der Helmkameras waren nicht funktionstüchtig, und ich wurde verschont, weil man sieht total lächerlich aus, wie wir bereits auf einem kleinem Monitor sehen konnten...


AUFGABE NUMMER ZEHN


Liebe Kandidaten, wir haben Jens mitgenommen. Er wartet im Sherrif’s Office auf seine Befreiung. Eure Aufgabe ist es, ihn zu befreien und ihn dann in den Saloon zu bringen. Wenn er mit mindestens einem von euch dort ankommt, habt ihr die Aufgabe gewonnen.

Es gibt aber einen kleinen Haken: Unterwegs lauern einige Jäger auf euch, die euch abschiessen, dafür habt ihr die Gotcha-Westen um. Nutzt also alle Deckungen, seid vorsichtig - und viel Glück!

Tja, wie sollten wir vorgehen? Alle auf einen Haufen in die Stadt rennen oder lieber einzelnd? Wir hatten alle Funksprechgeräte dabei, um den anderen die Standorte der Jäger mitteilen zu können, daher entschlossen wir uns, zuerst einen vorzuschicken, der eventuell schonmal die Lage auskundschaften sollte.

Marcel ging also vor - aber er kam nicht weit! Schon weit vor Sioux City lauerte der erste Jäger hinter einem Busch. Das war für uns so überraschend, daß wir irgendwie schreiend wegliefen (wie peinlich). Der Jäger rannte hinter uns her und schoss bereits 5 von uns ab - darunter auch mich! Nur 3 Leute erreichten also überhaupt die Stadt. Nachdem dann auch Heike und Esther missmutig zu unserem Sammelpunkt zurücktrotteten, lastete unsere letzte Hoffnung also auf Roland - und er schaffte es tatsächlich, bis ins Sherrif’s Office vorzudringen und Jens zu befreien.

Und nun überschlugen sich die Ereignisse. Vom Office zum Saloon war es nur einmal über die Strasse, nur durfte Roland sich dort halt nicht abschiessen lassen.

Plötzlich hielt aber Jens eine der Spielzeug-Laserwaffen in der Hand und versuchte hinterrücks, Roland zu eliminieren! Trotz seiner Erfahrung als Polizist schaffte er es aber nicht, die beiden gelangten in den Saloon - und gewannen die Aufgabe.

Es stellte sich heraus, daß man Jens eine Wildcard angeboten hatte. Wenn er denjenigen, der ihn befreit hat, eliminieren würde, bräuchte er beim nächsten Ausscheidungsspiel nicht teilnehmen, er wäre also automatisch eine Runde weiter.

Jens nahm die Card, schaffte es allerdings nicht, Roland zu eliminieren. Daher bekam er die Card natürlich nicht, das Spiel war beendet. Dachten wir jedenfalls!

Denn nachdem alle Kameras ausgeschaltet waren und wir den Saloon Richtung Mittagessen verlassen wollten, stand Steven mit einer der Spielzeugpistolen an der Tür und „erschoss\" uns spassenshalber alle nochmal... das heisst, fast alle, denn Roland konnte er nicht auslöschen, seine Weste reagierte nicht auf die Strahlen. Wie sich herausstellte, war Rolands Weste ausgeschaltet!

Deswegen also konnte er bis zum Office vordringen, und deswegen konnte Jens die Card nicht gewinnen!

Das hat natürlich heftige Diskussionen ausgelöst, da wir vorher ausdrücklich gewarnt wurden, nicht an den Westen herumzuspielen! Und nun war eine der Westen manipuliert, nur so konnten wir gewinnen!

Tja, nun war guter Rat teuer, Jens bestand darauf, seine Wildcard zu erhalten, er habe sich an die Regeln gehalten. Roland beteuerte, nicht an seiner Weste rumgespielt zu haben, neu drehen konnten wir das Spiel auch nicht - wie also sollte es weitergehen?

Die Schiedsrichter entschieden, das Spiel als für die Gruppe gewonnen gelten zu lassen. Jens gefiel das natürlich nicht, denn er bestand auf seiner Wildcard, aber alle Bemühungen waren vergebens.

Die Laune beim Mittagessen war dann auch dementsprechend etwas verunsichert und enttäuscht.

Nach dem Mittagessen ging das Chaos aber noch weiter, denn die ersten Auswertungen der Bilder ergaben, das der Start des Spieles unbrauchbar war. Der Jäger hatte viel zu früh auf uns geschossen, wir hatten keine Chance. Dementsprechend hektisch sind wir natürlich auch geflüchtet, man sagte uns, wir hätten ausgesehen wie eine Gruppe aufgeschreckter Goldfische...

Da man den Zuschauern solche Bilder aber ersparen wollte, blieb dem Team nichts anderes übrig, als den Start neu zu drehen.

Leider waren alle Geräte schon verstaut und weggepackt, nun mussten sie neu aufgebaut und justiert werden, was besonders bei den Helmkameras recht aufwendig war. Nun war auch die Stimmung der Techniker ganz weit unten, aber es nützte nix, der Start wurde neu gedreht!

Diesesmal durften wir immerhin bis zum Anfang der Stadt kommen, ehe wir (passenderweise auf dem Friedhof) eliminiert wurden ;o)

Nach diesem absolutem Chaos mussten sich erstmal alle erholen - Kandidaten wie Crewmitglieder.

Leider blieb dafür nicht allzu viel zeit, denn es stand noch ein zweites Spiel in der Wsternstadt an.

Zum Glück war das Spiel nicht so aufwendig wie das erste!

Wir suchten einen kandidaten aus, der über gute Menschenkenntnis verfügt. Wir entschieden und für heike.

Die restlichen 8 Kandidaten wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zur Heike, die den 4 Leuten 4 Frage stellte. Die Antworten wurden notiert.

Nun kam die 2. Gruppe, zu der ich auch gehörtte, zur heike. Uns wurden die selben 4 Fragen gestellt, wir mussten aber schätzen, was die andere Gruppe geantwortet haben könnte!


Die Fragen waren:


-Wer von der Gruppe 2 ist am egoistischsten?

-Wer von der Gruppe 2 ist am beliebtesten?

-Wer von der Gruppe 2 könnte der Maulwurf sein?

-Wer von der Gruppe 2 würde seinem Freund oder seiner Freundin am ehesten den Partner ausspannen?


Für jede Übereinstimmung bekamen wir 1000,- DM. Heike gewann zusätzlich nochmals 4000,- DM, da sie richtig eingeschätzt hat, daß wir 2 Übereinstimmungen haben...

Das wars dann auch schon wieder für diesen Tag. Auf der Rückfahrt waren natürlich heftige Diskussionen im gange, zum einen wegen dem absolut missglücktem Gotcha-Spiel, und zum anderen wegen der 4. Frage im zweitem Spiel. Keiner verstand, was das mit dem maulwurf zu tun hatte, und ausserdem fanden wir diese Frage absolut unpassend!

Aber was solls, gespielt ist gespielt, morgen kann es nur besser werden...


FORTSETZUNG FOLGT...


*°*°*°*° Fazit *°*°*°*°


Oh je, das Chaos hat einen Namen: Maulwurf!

Naja gut, mir wars egal, daß net alles hundertprozentig klappt, hab ich von Anfang an gewusst, schliesslich sind hier auch nur Menschen am Werk!

Ansonsten war die Kulisse geil, das erste Spiel war geil (auch wenn ich viel zu früh ausgeschieden bin), und alles andere ist egal!

26 Bewertungen