Über Themen mit L Testbericht

No-product-image
ab 21,56
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von Killerfinger

Liebe ist.....

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich erhoffe mir von dieser Meinung eigentlich keine Bewertungen, aber ehrlich gesagt, hoffe ich, daß es mir hilft, mir von der Seele zu schreiben, was gerade in mir vorgeht.
Ich bin 26, mein Freund ist 49. Als wir uns kennengelernt haben, bin ich Hals über Kopf von zuhause aus- und zu ihm gezogen. Damals schien es mir in unserer Konstellation einfach das Beste, da ich in NRW gewohnt habe (noch bei meinen Eltern) und mein Freund in der Nähe von Nürnberg.
Die Beziehung lief trotz des Altersunterschiedes (was haben alle Leute geunkt, daß das sowie nie klappen kann)und verschiedentlicher finanzieller Probleme gut, bis mein Vater krank geworden ist. Er hatte Krebs, was erst sehr spät erkannt worden ist.Als er krank war, wäre ich gerne öfter bei ihm gewesen, aber das hat aus finanziellen wie auch zeitlichen Gründen nicht so oft geklappt, wie ich das gerne wollte. Sind halt doch 600 km dazwischen und wir haben kein Auto. Ein Umzug zurück nach NRW wäre so kurzfristig auch nicht zu machen gewesen. Nachdem er dann tot war, bekam ich Depressionen. Heute kann ich das so klar sehen, vor zwei Jahren war mir nicht so klar, was es mit dem Trübsalblasen so auf sich hatte. Mein Freund war sehr lieb und geduldig, konnte es aber trotz aller Mühe nicht so ganz nachvollziehen, weil er ja sich schon vor etlichen Jahren von seinen Eltern abgenabelt hatte. Seine Eltern sind auch schon beide tot, aber dieses schwarze Loch, was sich für mich aufgetan hat, kannte er einfach nicht. Ab da war es einfach anders zwischen uns. Ich glaube, da erst hat sich der Altersunterschied zum ersten Mal so richtig bemerkbar gemacht. Dann waren wir uns über nichts mehr einig, wie unser weiteres gemeinsames Leben verlaufen soll. Eine Heirat war früher geplant gewesen, aber einen Anlauf hatte er wegen kalter Füße abgeblasen. Nun sehe ich keine Veranlassung mehr dazu. Das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, daß mein Freund sich ziemlich definitiv gegen Kinder entschieden hat. Er war schon mal verheiratet und hat schon zwei Kinder. Wir wollten noch ein oder zwei gemeinsame, aber plötzlich fühlt er sich zu alt.Als ich ihn dann bat, sich sterilisieren zu lassen, damit ich nicht noch die nächsten X Jahre die Pille einzuwerfen muß , war er damit aber wieder auch nicht einverstanden: \"Was ist denn, wenn ich 5 Jahren doch noch ein Kind mit Dir will?\" sagte er dann zu mir.
Momentan bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher, was ich für ihn fühle und wies weitergehen soll. Gottseidank habe ich eine beste Freundin, die mir immer hilft, wenn es gerade ganz schlimm wird, denn wir streiten uns immer öfter. Mal nur so ein bißchen, manchmal knallen wir uns aber auch ordentlich Nettigkeiten an den Kopf.Nur ist meine Freundin auch nicht gerade auf Rosen gebettet und hat viele eigene Probleme.
So, vielleicht habt Ihr den Plumps gehört, den es jetzt getan hat. Das hat einfach gut getan und ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit. Vielleicht mag ja der oder die eine oder andere mir etwas schreiben. Würde mich freuen.
So long.

Eine \"Drei\", weil Liebe ja auch schön sein kann...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-06 11:09:01 mit dem Titel Loyalität

Was tun, wenn der Freund, Lebensgefährte oder wie auch immer, mit der besten Freundin streitet?
Mein Freund hat meiner besten Freundin einen Nebenjob in der Firma \"verschafft\", in der er auch arbeitet. Es handelt sich hierbei um eine Gebäudereinigungsfirma und eine Aufgabe, die mein Freund bisher mit einer anderen Kollegin selber gemacht hat. Nun verdient er ein bisschen weniger Geld dadurch, daß er den Job abgetreten hat. Daher ist er der Meinung, daß meine Freundin ihm dankbar sein muß, daß er ihr den Job verschafft hat. Das ist sie auch! (was er aber nicht versteht, weil sie es ihm nicht offen sagt, was er aber gerne mal hören würde, wie es den Anschein hat.)
Aber er ist weiterhin für das Material für diesen Reinigungsjob zuständig und muß sich also mit ihr treffen, damit sie Putzlappen usw. von ihm bekommt.
Da das jedoch nicht ihr einziger Job ist (sie hat auch einen richtigen Job, ein Kind samt Vater, was in diesem Fall fast mit zwei Kindern gleichzustellen ist..., und somit genug um die Ohren), ist sie manchmal schwer telefonisch schwer zu erreichen oder auf einen Termin für ein Treffen der beiden festzunageln.
Meine Freundin nimmt dies mit Humor und macht Lösungsvorschläge, während mein lieber Freund jedes Mal wieder stinksauer wird, wenn er sie wieder mal nicht erreichen kann und sie noch dazu so \"frech\" ist, nicht innerhalb einer halben Stunde zurückzurufen, wenn er ihr auf den AB spricht (wenn sie unterwegs ist, ist das auch nachvollziehbar (für mich)).
So wird er ihr gegenüber dann manchmal recht pampig und das lässt sie sich natürlich nicht gefallen....End vom Lied ist, daß sich beide bei mir über den/die jeweils andere(n) ausweinen.
Ich höre mir das nun geduldig an, versuche, keine Partei zu ergreifen und bitte beide, doch mal in Ruhe mit dem/der anderen zu reden. Was beide aber nicht so recht schaffen :-(

Nun also mein Problem:
Wem von beiden schulde ich mehr Loyalität?

Dass unser gesellschaftliches Leben darunter leidet, daß die beiden nichts mehr gleichzeitig gemeinsam (mit mir) unternehmen wollen, macht die Sache noch schwieriger. Will ich mich mit meiner Freundin treffen, bleibt mein Freund zuhause und \"schmollt\". Meine Freundin hat etwas mehr Verständnis, findet es aber logischerweise auch nicht toll, wenn ich ihr absage, um mit meinem Freund zusammen zu sein.

Ich werde weiterhin versuchen, für niemanden Partei zu ergreifen, da mir beide wichtig sind und ich mich nicht zwingen lassen möchte, mich für einen beiden von beiden entscheiden zu müssen.

Falls jemand einen besseren Vorschlag hat, nur immer raus mit der Sprache.

C.U.