Über Themen mit M Testbericht

ab 66,13
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von *sannah*

Männer!!!

Pro:

frau kann ja doch nicht ohne sie...

Kontra:

und dabei sind wir doch sooo verschieden... *lach*

Empfehlung:

Nein

Männer! Es gibt sie in drei Milliarden verschiedenen Ausführungen, doch eines haben sie scheinbar alle gemeinsam: Manchmal sind sie einfach unberechenbar. Dies tritt besonders häufig dann auf, wenn sich ein weibliches Objekt in ihr Blickfeld verirrt. Doch dann gibt es auch schon wieder die ersten Unterschiede. Hier folgt eine umfangreiche Analyse auf die Frage, die Frau sich mehr als nur einmal im Leben stellt: \"Wie lieben Männer eigentlich wirklich?\"

Der Romantiker:
Täglich ein Strauß roter Rosen, nach billigem After Shave riechende Liebesbriefe, welche Frau kann solch einem glutäugigen Schönling schon widerstehen? Nichts ist ihm zu teuer, für die Frau seiner Träume stellt er sich sogar hinter den Herd um ein Candlelight-Dinner zu fabrizieren. Oder es zumindest zu versuchen. Er liebt mit Haut und Haaren (besonders seinem Brusthaartoupet) und macht ihr schon nach der ersten Nacht einen Heiratsantrag. Bei Ablehnung ist er gekränkt und in seinem Stolz verletzt, schließlich hat er sich doch sooo viel Mühe gegeben.

Der Narziss:
\"Frauen sind schön - ich bin schöner!\" lautet das Motto dieser oftmals ein wenig (?) arroganten Spezies. Sein spezielles Kennzeichen: ER braucht im Bad länger als SIE. Bei ihm hat frau nur Chancen, wenn sie ihm seine tägliche Selbstbestätigung erteilt, indem sie tausendfach wiederholt, wie sehr sie doch nicht ihn, sondern sein perfektes Aussehen liebt. Doch wozu braucht mann Frauen: Spiegel und Gummipuppe reichen auch.

Der \"Ich-bin-nicht-schwul!\"-Typ:
Diese Art Mann liebt die scheinbare Perfektion zahlreicher weiblicher Soap- und Pop-Sternchen, wie Poster an Decke und Wänden seines Schlafzimmers bekunden. In der Realität kann er sich aber nicht wirklich für das weibliche Geschlecht begeistern, schließlich haben seine Eltern ihm jeglichen näheren Umgang mit Frauen verboten. Daher leidet er darunter, als schwul bezeichnet zu werden und es gar nicht zu sein, und versucht alles Mögliche, um dieses Gerücht zu beseitigen. So gibt er vor, sexuelle Eskapaden mit gerade seinem Star erlebt zu haben. Doch das steigert seines Glaubwürdigkeit auch nicht ins Unermessliche...

Der Intellektuelle:
Hat es ihn einmal so richtig erwischt, ist er unzurechnungsfähig, denn entweder liebt er ganz oder gar nicht. Statt an wissenschaftlichen Texten versucht er sich nun an Gefühlsbekundungen seiner Art, ohne dabei großes Aufsehen erregen zu wollen. Bleiben seine Gefühle unerwidert, leidet er still in sich hinein und zeigt psychosomatisch bedingte Ausfallserscheinungen. Hat er mit seinem stillen Werben Erfolg, schwebt er auf Wolke 7 und schlägt erst einmal in einschlägig bekannter Literatur nach, wie es denn jetzt weitergehen soll.

Der \"Ich-wechsel-meine-Shorts-doch-auch-täglich\"-Typ:
Auf ihn fliegen alle Frauen - und er weiß das. Daher denkt er, er könne sich alles erlauben. Heute die, morgen jene, ist sein Motto. Er heuchelt wirkliche Liebe um Geld zu sparen, denn bei rotem Licht ist es teurer. Ist er dennoch einmal wirklich verliebt, hat er Pech gehabt. Denn: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Da helfen auch die schwülstigsten Beteuerungen nicht. Tja, Fruchtzwerg, wärste weniger sparsam gewesen... Oder probiers mal bei ner Samenbank!

Der Unreife:
Aus entwicklungspsychologischer Sicht scheint er das Stadium der Vorpubertät nie verlassen zu haben. Es hängt von seiner Tagesform ab, ob er sich angesichts eines sich gerade knutschenden Paares beschämt abwendet oder in ein nicht enden wollendes Gekicher ausbricht. Die hochgezogenen Augenbrauen seiner Mitmenschen bemerkt er erst gar nicht. Er ist kindisch? Nach außen mag es so erscheinen, doch tief in seinem Innern sehnt er sich nach jemandem, der ihn versteht: Wadde madde dudde da?

Der Gleichgültige:
\"Ich brauch keine Freundin\", behauptet diese Spezies. Und in der Tat, zur Befriedigung reicht ihm sein täglicher Schwimmbadbesuch. Dass er mit seiner indifferenten Haltung zahlreiche Herzen bricht, scheint ihm es eingefleischtem Single völlig egal zu sein. Denn es gibt sowieso keine, die an seine Ex-Freundin heranreichen könnte. Und wenn der Samenstau zum größeren Problem wird, macht man eben auf einer Fete unter Alkoholeinfluss mit einer der zahlreichen Verehrerinnen rum.




Nachtrag in eigener Sache:
Ursprünglich geschrieben habe ich den Text für unsere Schülerzeitung, wo er mit Illustrationen versehen im Mai 2000 erschienen ist. Damals war ich aber noch nicht einmal 18, und in den letzten zweieinhalb Jahren hat sich mein Männerbild natürlich auch noch verändert und geht weit über diese Betrachtung der männlichen Adoleszenz hinaus - nein, ich habe keine Komplexe die Männerwelt betreffend (wie es mir damals unterstellt worden ist *lach*).
Und wer es noch immer nicht verstanden hat: Achtung, SATIRE!!!




Abschlussbemerkung nur für Männer:
Natürlich lässt sich der Artikel auch leicht abgewandelt auf Frauen umschreiben...


Abschlussbemerkung nur für Frauen:
Und einiges an Wahrheiten steckt trotzdem drin, oder nicht? ;-)