Erfahrungsbericht von egonman
Prachtvolle Schönheit aus Fernost !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
„Magnolien“
„Magnolien“ gedeihen am besten an windgeschützten Plätzen mit reichlich Morgen-Sonne !
Wenn die prächtig blühenden „Tulpen-Magnolien“ in den Vorgärten die Blicke auf sich ziehen , dann erwacht bei Garten-Freunden oft der Wunsch , diese Pracht-Exemplare im Garten anzusiedeln . Wegen ihrer stattlichen Größe sie werden bis zu sechs Meter hoch eignen sie sich jedoch weniger für kleinere Gärten . Hier bieten sich andere reizvolle Arten und Sorten als Alternative an , die nicht nur wesentlich kleiner bleiben , sondern auch in jungen Jahren bereits reichlich blühen .
Schon im zeitigen Frühjahr entfaltet die wunderschöne „Stern-Magnolie“ (Magnolia stellata) ihre Blüten . Sie stammt aus den Bergwäldern der japanischen Insel Honshu und wird als kleinste Art ihrer Gattung nur zwei bis drei Meter hoch . Bevor die schmalen , verkehrt eiförmigen Blätter von etwa vierzehn Zentimeter Länge erscheinen , ist der Strauch über und über mit weißen Blüten bedeckt . Sie haben einen Durchmesser von etwa acht Zentimeter und duften sehr angenehm . Anfangs ist die Blüte noch schalenförmig , sobald sich die zahlreichen schmalen Blüten-Blätter vollkommen entfaltet haben , schlagen sie sich weit zurück und geben der Blüte mehr eine sternförmige Gestalt . Etwas kräftigere wächst die Sorte „Waterlily“ , deren Blüten etwas größer und in der Knospe rosa getönt sind . Purpurrosa blüht die Sorte „Ruba“ , und mit dicht gefüllten Blüten kann „Royal Star“ aufwarten . Aus dem mittleren und südlichen China kommt die lilienblütige „Magnolie“ (Magnolia liliflora) . Sie schmückte über Jahrhunderte chinesische und japanische Gärten , ehe sie gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch in Europa auftauchte . Weniger die reine Art , sondern attraktive Sorten gehören inzwischen zum derzeitigen Sortiment dieser „Magnolie“ , die mit intensiv weinroter , ja sogar fast schwarzroter Blüten-Farbe aufwarten können . Weiterer Pluspunkt ist das langsame und kompakte Wachstum , wodurch selbst sehr alte Pflanzen eine Höhe von drei Metern kaum überschreiten .
Am häufigsten ist die Sorte „Nigra“ in den Gärten anzutreffen , die bereits 1861 aus Japan eingeführt wurde . Mit der Laubentfaltung öffnen sich die großen , fast zwölf Zentimeter langen , kelchförmigen Blüten bei günstiger Witterung bereits ab Ende April . Sie sind außen dunlelpurpurrot und innen rosaweiß gefärbt und schmücken die Pflanze fast zwei Monate lang , denn immer wieder entfalten sich aus den schmalen Knospen neue Blüten . Weitere empfehlenswerte Sorten sind „Darkest Purple“ und „Holland Red“ , beide mit tief purpurroter Färbung und einem angenehmen Duft . Rosa Farbtöne herrschen bei Züchtungen vor , die in den 50er Jahren in den USA durch Kreuzung beider Arten (Magnolia lilaflora mit Magnolia stellata) entstanden sind und als „Kosar-Hybriden“ bezeichnet werden . Die Pflanzen blühen ab Mitte Mai und bilden kompakte Büsche von zwei bis drei Meter Höhe . Empfehlenswerte Sorten sind „Pinkie“ mit Blüten von 12 bis 18 Zentimeter Durchmesser und „Betty“ mit fast zwei Zentimeter größeren Blüten .
Wer dies „Magnolien“ pflanzen möchte , muss für eine optimale Entwicklung und zuverlässige Blüte die Ansprüche der Pflanzen beachten . Wichtig ist ein nahrhafter und tiefgründiger Boden mit ausreichend Humus-Gehalt und Feuchtigkeit ohne Staunässe .
Der pH-Wert sollte mindestens neutral , besser leicht sauer sein , weshalb kalkhaltige Böden zu verbessern sind . Man hebt eine Grube von etwa fünfzig mal fünfzig Zentimeter aus und reichert die ausgeworfene Erde reichlich mit Torfmull an . Nach dem Einpflanzen wird angegossen und mit einer Schicht Kompost oder anderen organischen Material bedeckt .
Da es sich bei „Magnolien“ um Wald-Pflanzen handelt , leiden sie unter trockener Hitze . Deshalb sollte man hitzereflektierende Südwände oder andere sonnenexponierte Lagen meiden , man sollte statt dessen lieber einen windgeschützten Platz mit Morgen-Sonne oder halbschatten wählen . Damit die Pflanzen gut zur Geltung kommen , sollten sie frei stehen . Geeignet dafür ist ein Platz im Rasen , aber auch in kleinen Garten-Räumen oder Nischen kann man sie sehr gut verwenden . Auch für kleine Vorgärten sind die „Magnolien“ geeignet , wo sie die Blicke der Vorbeigehenden auf sich lenken . Wer sich einen kleinen Frühlings-Garten um die „Magnolie“ schaffen möchte , der kann im Herbst zum Beispiel mit Schneeglöckchen , Winterlinge , Krokusse , Blausterne oder klein bleibende Tulpen wie Tulipa praestans , Tulipa tarda oder Tulipa kaufmanniana bepflanzen und das reizvolle Ensemble mit Frülingsprimeln , Ballprimeln , Vergissmeinnicht oder anderen Frühjahrs-Blühern noch ergänzen .
Das waren einige Tipps was es für „Magnolien“ gibt und wie man sie behandeln sollte damit sie in ihre wahre Pracht entfalten können . Auch der Frühlings-Garten mit der „Magnolie“ im Mittelpunkt ist ein wahrer Augenschmaus . Wünsche allen Garten-Freunden (aber nicht nur denen) viel Spaß mit ihren „Magnolien“ aber auch mit allen anderen Pflanzen in ihren Gärten!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 14:17:48 mit dem Titel Die Kunst zu Leben !
„Kölner Diözesan-Museum“
„Kölner Diözean-Museum mit Bücherglanz : „Ars vivendi - Ars moriendi“ .
Erstmals zu sehen : 34 Handschriften der Sammlung Renate König !
Die Kunst des rechten Lebens ist noch ein leichter Fall gewesen . Immerhin aber war in vergangenen Zeiten unstrittig , wo man sich kundig machen konnte , wenn der Weg mal wieder zu viele Abzweigungen bot . Die Kunst zu leben , die „Ars vivendi“ nach gebildeter Redensart von einst , war im Mittelalter verbreitetem Verständnis zufolge in der Religion zu entdecken . Wer es sich leisten konnte , der holte sich den einschlägigen „Leitfaden“ zur Gottgefälligkeit gleich ins Haus . Dies war möglich in Form eines Breviers , eines Stunden- oder Gebet-Buches , das in buchstäblich einmaliger Hand-Arbeit geschaffen worden war - kostbar in Form , Material , Gestalt und vor allem künstlerischer Gestaltung .
Zwei Jahrzehnte lang hat die Sammlerin Renate König aus Mülheim an der Ruhr leuchtende Beispiele der mittelalterlichen Buch-Kunst gesammelt . Die 34 Werke aus der Zeit zwischen dem 13. Und 16. Jahrhundert gelten als „die wohl schönste und bedeutenste Sammlung mittelalterlicher Codices in deutschem Privat-Besitz“ . Der Leiter des „Kölner Diözesan Museums“ kann diesen Bücher-Schatz nun erstmals komplett präsentieren . Die Ausstellung ist nicht nur ein Schau-Stück , sondern auch eine Art Forschungs-Bericht . Herr Plotzek und sein Team - Stepan Kraus , Ulrike Surmann , Katharina Winnekes - haben die Handschriften wissenschaftlich aufgearbeitet , dabei unterstützt von internationalen Experten . Diese hatten zuweilen nicht wenig Mühe , den Schriften auf den Grund zu kommen - so wenn etwa in einem südniederländischen Stunden-Buch des beginnenden 15. Jahrhunderts die Miniaturen aus vielen verschiedenen Werkstätten stammen . Die zentralen Ergebnisse finden sich nun wieder in dem außerordentlich attraktiven Katalog-Buch , das nicht nur Deutungen und Zuweisungen enthält , sondern auch zahlreiche religiöse Texte in Übersetzungen dokumentiert .
Diese Ergänzung ist ein entscheidender Zugewinn , wenn es um das Verständnis der Exponate geht . Denn die sind zunächst einmal „nur „ Schau-Objekte hinter Glas . Viele der religiösen Darstellungen sind längst aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden , ganz zu schweigen von den versteckten Verbindungen , die hier und da enttarnt werden können . Da ist die Hilfestellung eine ersehnte . Sie wird dem Museums-Besucher geboten , den eine Art Wohn-Zimmer-Atmosphäre erwartet : Zahlreiche Sitz-Ecken , die angeschafft wurden für den erst in einigen Jahren sich öffnenden Neubau an St. Kolumba , laden zum Studium der ausgelegten Kataloge ein . Beim Studium der Texte , umgrütet von Geranke , Geblüm und Getier , ist dann zu entdecken , was manche Illumination vor Augen führt . Heftigste Martyrien sind darunter , die eine sensible Seele noch heute zutiefst strapazieren kann .
Man nehme sich doch nur einmal das Leben der heiligen Margarete vor , wie es im Pariser Stunden-Buch von 1430 erzählt wird . Da wütet der mächtige Landes-Herr Ollibrius , weil Margarete nicht so will wie er : „Seine Gefolgs-Leute hat er gerufen und ihnen befohlen , sie ganz nackt auszuziehen . >>Sorgt dafür , dass sie hier aufgehängt wird , in die Höhe>Und mit guten schneidenden Ruten schlagt sie von vorn und hinten , das ihr keine Haut mehr bleibe“>Schwester Margarete , glaub mir sei mir zu Willen , noch kannst du wieder gesund werden“
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-26 11:47:06 mit dem Titel Mehl - gemahlene Vielfalt !
„Mehl“
„Mehl“ ist ein sensibles Lebens-Mittel !
Aus Korn werden Brot , Brötchen , Kuchen , Pizza und noch vieles mehr hergestellt .
Klar dass diese Vielfalt nicht einfach aus einem „Standard-Mehl“ gebacken werden kann . Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen „Mehl-Sorten“ .
Damit aus dem Korn ein qualitativ hochwertiges „Mehl“ entsteht , wird es zunächst gereinigt . Erst danach wird es gemahlen . Je nach „Ausmahlungs-Grad“ des Korns entstehen die unterschiedlichen „Mehl-Sorten“ . „Voll-Korn-Schrot oder –Mehl“ enthält noch alle Bestandteile des Korns und hat damit einen „Ausmahlungs-Grad“ von 100% . Je höher der „Ausmahlungs-Grad“ , desto dunkler , eiweiß- , ballast-stoff- und mineral-stoff-reicher ist das „Mehl“ . Je niedriger der „Ausmahlungs-Grad“ , desto heller und stärkereicher ist das „Mehl“.
Für die verschiedenen Verwendungs-Zwecke stehen Bäckern und Haus-Frauen 16 verschiedene „Qualitäts-Typen“ zur Verfügung . Dabei gibt die Typen-Bezeichnung an , ob ein „Mehl“ viel (hohe Type) oder wenig (niedrige Type) „Randschichten-Teile“ des Korns enthält .
„Voll-Korn-Mehle“ haben keine Typen-Bezeichnung und sie enthalten alle Bestand-Teile des vollen Korns .
Aus „Weizen-Voll-Korn-Mehl“ lassen sich Gebäcke mit relativ lockerer Krume herstellen . Gröber ist der „Voll-Korn-Schrot“ aus Weizen oder Roggen , der zum Beispiel für „Graham-Brot“ oder kernig-dunkles „Schwarz-Brot“ (Type 1700 beziehungsweise 1800) enthält ebenfalls alle Bestand-Teile des Korns mit Ausnahme des Keimlings .
Für herzhafte „Misch-Brote“ werden „Roggen-Mehl-Typen“ 1370 und 1740 und die „Weizen-Mehl-Typen“ 812 und 1600 verwendet .
Als mittlere „Mehl Type“ bezeichnet man „Weizen-Mehl“ Type 1050 und „Roggen-Mehl“ Type 997 oder 1150 .
Sie enthalten einen noch relativ hohen Anteil der „Rand-Schichten“ und eignen sich besonders gut für herzhafte Kuchen und pizzaähnliche Leckereien .
Besonders fein ausgemahlen sind „Weizen-Mehl“ Type 405 oder 550
Und „Roggen-Mehl“ Type 815 .
Ersteres bezeichnet man auch als „Haushalts-Mehl“ . Es ist hervorragend für feinporige Teige geeignet , enthält jedoch kaum noch „Mineral- oder Ballast-Stoffe“ .
Hier noch einige Tipps für die Aufbewahrung :
„Mehl“ sollte keiner schwankenden „Luft-Feuchtigkeit“ ausgesetzt werden . Also man sollte es nicht offen in der Nähe des Herdes lagern . Auch sollte der „Mehl-Vorrat“ vor direkter Sonnen-Einstrahlung geschützt werden . Sie schadet nämlich den Vitaminen im „Mehl“ .
in einer sehr gut schließenden Dose im Küchen-Schrank ist es am besten aufgehoben .
„Mehl“ nimmt auch leicht „Fremd-Gerüche“ an .
Deshalb sollte man es auch nie in der Nähe von geruchsintensiven „Lebens-Mitteln“ , wie zum Beispiel Kaffee oder Gewürzen lagern - es sei denn , diese sind aromasischer verpackt .
Auch die Nachbarschaft von Wasch-Pulver oder Reinigungs-Mitteln für den Geschirr-Spüler ist sehr ungünstig .
Hoffe das ich mit meinen Ausführungen ein bischen dazu beitragen konnte das „Mehl“ besser kennenzulernen . Damit man auch den richtigen „Mehl-Typ“ unter den „16 Qualitäts-Typen“ auswählen kann , den man braucht . Wünsche allen viel Spaß beim Brot oder Kuchen backen , (oder bei was auch immer) mit dem richtigen „Mehl-Typ“ und hoffe das alles so gelingt wie man sich das vorgestellt hat !
„Magnolien“ gedeihen am besten an windgeschützten Plätzen mit reichlich Morgen-Sonne !
Wenn die prächtig blühenden „Tulpen-Magnolien“ in den Vorgärten die Blicke auf sich ziehen , dann erwacht bei Garten-Freunden oft der Wunsch , diese Pracht-Exemplare im Garten anzusiedeln . Wegen ihrer stattlichen Größe sie werden bis zu sechs Meter hoch eignen sie sich jedoch weniger für kleinere Gärten . Hier bieten sich andere reizvolle Arten und Sorten als Alternative an , die nicht nur wesentlich kleiner bleiben , sondern auch in jungen Jahren bereits reichlich blühen .
Schon im zeitigen Frühjahr entfaltet die wunderschöne „Stern-Magnolie“ (Magnolia stellata) ihre Blüten . Sie stammt aus den Bergwäldern der japanischen Insel Honshu und wird als kleinste Art ihrer Gattung nur zwei bis drei Meter hoch . Bevor die schmalen , verkehrt eiförmigen Blätter von etwa vierzehn Zentimeter Länge erscheinen , ist der Strauch über und über mit weißen Blüten bedeckt . Sie haben einen Durchmesser von etwa acht Zentimeter und duften sehr angenehm . Anfangs ist die Blüte noch schalenförmig , sobald sich die zahlreichen schmalen Blüten-Blätter vollkommen entfaltet haben , schlagen sie sich weit zurück und geben der Blüte mehr eine sternförmige Gestalt . Etwas kräftigere wächst die Sorte „Waterlily“ , deren Blüten etwas größer und in der Knospe rosa getönt sind . Purpurrosa blüht die Sorte „Ruba“ , und mit dicht gefüllten Blüten kann „Royal Star“ aufwarten . Aus dem mittleren und südlichen China kommt die lilienblütige „Magnolie“ (Magnolia liliflora) . Sie schmückte über Jahrhunderte chinesische und japanische Gärten , ehe sie gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch in Europa auftauchte . Weniger die reine Art , sondern attraktive Sorten gehören inzwischen zum derzeitigen Sortiment dieser „Magnolie“ , die mit intensiv weinroter , ja sogar fast schwarzroter Blüten-Farbe aufwarten können . Weiterer Pluspunkt ist das langsame und kompakte Wachstum , wodurch selbst sehr alte Pflanzen eine Höhe von drei Metern kaum überschreiten .
Am häufigsten ist die Sorte „Nigra“ in den Gärten anzutreffen , die bereits 1861 aus Japan eingeführt wurde . Mit der Laubentfaltung öffnen sich die großen , fast zwölf Zentimeter langen , kelchförmigen Blüten bei günstiger Witterung bereits ab Ende April . Sie sind außen dunlelpurpurrot und innen rosaweiß gefärbt und schmücken die Pflanze fast zwei Monate lang , denn immer wieder entfalten sich aus den schmalen Knospen neue Blüten . Weitere empfehlenswerte Sorten sind „Darkest Purple“ und „Holland Red“ , beide mit tief purpurroter Färbung und einem angenehmen Duft . Rosa Farbtöne herrschen bei Züchtungen vor , die in den 50er Jahren in den USA durch Kreuzung beider Arten (Magnolia lilaflora mit Magnolia stellata) entstanden sind und als „Kosar-Hybriden“ bezeichnet werden . Die Pflanzen blühen ab Mitte Mai und bilden kompakte Büsche von zwei bis drei Meter Höhe . Empfehlenswerte Sorten sind „Pinkie“ mit Blüten von 12 bis 18 Zentimeter Durchmesser und „Betty“ mit fast zwei Zentimeter größeren Blüten .
Wer dies „Magnolien“ pflanzen möchte , muss für eine optimale Entwicklung und zuverlässige Blüte die Ansprüche der Pflanzen beachten . Wichtig ist ein nahrhafter und tiefgründiger Boden mit ausreichend Humus-Gehalt und Feuchtigkeit ohne Staunässe .
Der pH-Wert sollte mindestens neutral , besser leicht sauer sein , weshalb kalkhaltige Böden zu verbessern sind . Man hebt eine Grube von etwa fünfzig mal fünfzig Zentimeter aus und reichert die ausgeworfene Erde reichlich mit Torfmull an . Nach dem Einpflanzen wird angegossen und mit einer Schicht Kompost oder anderen organischen Material bedeckt .
Da es sich bei „Magnolien“ um Wald-Pflanzen handelt , leiden sie unter trockener Hitze . Deshalb sollte man hitzereflektierende Südwände oder andere sonnenexponierte Lagen meiden , man sollte statt dessen lieber einen windgeschützten Platz mit Morgen-Sonne oder halbschatten wählen . Damit die Pflanzen gut zur Geltung kommen , sollten sie frei stehen . Geeignet dafür ist ein Platz im Rasen , aber auch in kleinen Garten-Räumen oder Nischen kann man sie sehr gut verwenden . Auch für kleine Vorgärten sind die „Magnolien“ geeignet , wo sie die Blicke der Vorbeigehenden auf sich lenken . Wer sich einen kleinen Frühlings-Garten um die „Magnolie“ schaffen möchte , der kann im Herbst zum Beispiel mit Schneeglöckchen , Winterlinge , Krokusse , Blausterne oder klein bleibende Tulpen wie Tulipa praestans , Tulipa tarda oder Tulipa kaufmanniana bepflanzen und das reizvolle Ensemble mit Frülingsprimeln , Ballprimeln , Vergissmeinnicht oder anderen Frühjahrs-Blühern noch ergänzen .
Das waren einige Tipps was es für „Magnolien“ gibt und wie man sie behandeln sollte damit sie in ihre wahre Pracht entfalten können . Auch der Frühlings-Garten mit der „Magnolie“ im Mittelpunkt ist ein wahrer Augenschmaus . Wünsche allen Garten-Freunden (aber nicht nur denen) viel Spaß mit ihren „Magnolien“ aber auch mit allen anderen Pflanzen in ihren Gärten!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 14:17:48 mit dem Titel Die Kunst zu Leben !
„Kölner Diözesan-Museum“
„Kölner Diözean-Museum mit Bücherglanz : „Ars vivendi - Ars moriendi“ .
Erstmals zu sehen : 34 Handschriften der Sammlung Renate König !
Die Kunst des rechten Lebens ist noch ein leichter Fall gewesen . Immerhin aber war in vergangenen Zeiten unstrittig , wo man sich kundig machen konnte , wenn der Weg mal wieder zu viele Abzweigungen bot . Die Kunst zu leben , die „Ars vivendi“ nach gebildeter Redensart von einst , war im Mittelalter verbreitetem Verständnis zufolge in der Religion zu entdecken . Wer es sich leisten konnte , der holte sich den einschlägigen „Leitfaden“ zur Gottgefälligkeit gleich ins Haus . Dies war möglich in Form eines Breviers , eines Stunden- oder Gebet-Buches , das in buchstäblich einmaliger Hand-Arbeit geschaffen worden war - kostbar in Form , Material , Gestalt und vor allem künstlerischer Gestaltung .
Zwei Jahrzehnte lang hat die Sammlerin Renate König aus Mülheim an der Ruhr leuchtende Beispiele der mittelalterlichen Buch-Kunst gesammelt . Die 34 Werke aus der Zeit zwischen dem 13. Und 16. Jahrhundert gelten als „die wohl schönste und bedeutenste Sammlung mittelalterlicher Codices in deutschem Privat-Besitz“ . Der Leiter des „Kölner Diözesan Museums“ kann diesen Bücher-Schatz nun erstmals komplett präsentieren . Die Ausstellung ist nicht nur ein Schau-Stück , sondern auch eine Art Forschungs-Bericht . Herr Plotzek und sein Team - Stepan Kraus , Ulrike Surmann , Katharina Winnekes - haben die Handschriften wissenschaftlich aufgearbeitet , dabei unterstützt von internationalen Experten . Diese hatten zuweilen nicht wenig Mühe , den Schriften auf den Grund zu kommen - so wenn etwa in einem südniederländischen Stunden-Buch des beginnenden 15. Jahrhunderts die Miniaturen aus vielen verschiedenen Werkstätten stammen . Die zentralen Ergebnisse finden sich nun wieder in dem außerordentlich attraktiven Katalog-Buch , das nicht nur Deutungen und Zuweisungen enthält , sondern auch zahlreiche religiöse Texte in Übersetzungen dokumentiert .
Diese Ergänzung ist ein entscheidender Zugewinn , wenn es um das Verständnis der Exponate geht . Denn die sind zunächst einmal „nur „ Schau-Objekte hinter Glas . Viele der religiösen Darstellungen sind längst aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden , ganz zu schweigen von den versteckten Verbindungen , die hier und da enttarnt werden können . Da ist die Hilfestellung eine ersehnte . Sie wird dem Museums-Besucher geboten , den eine Art Wohn-Zimmer-Atmosphäre erwartet : Zahlreiche Sitz-Ecken , die angeschafft wurden für den erst in einigen Jahren sich öffnenden Neubau an St. Kolumba , laden zum Studium der ausgelegten Kataloge ein . Beim Studium der Texte , umgrütet von Geranke , Geblüm und Getier , ist dann zu entdecken , was manche Illumination vor Augen führt . Heftigste Martyrien sind darunter , die eine sensible Seele noch heute zutiefst strapazieren kann .
Man nehme sich doch nur einmal das Leben der heiligen Margarete vor , wie es im Pariser Stunden-Buch von 1430 erzählt wird . Da wütet der mächtige Landes-Herr Ollibrius , weil Margarete nicht so will wie er : „Seine Gefolgs-Leute hat er gerufen und ihnen befohlen , sie ganz nackt auszuziehen . >>Sorgt dafür , dass sie hier aufgehängt wird , in die Höhe>Und mit guten schneidenden Ruten schlagt sie von vorn und hinten , das ihr keine Haut mehr bleibe“>Schwester Margarete , glaub mir sei mir zu Willen , noch kannst du wieder gesund werden“
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-26 11:47:06 mit dem Titel Mehl - gemahlene Vielfalt !
„Mehl“
„Mehl“ ist ein sensibles Lebens-Mittel !
Aus Korn werden Brot , Brötchen , Kuchen , Pizza und noch vieles mehr hergestellt .
Klar dass diese Vielfalt nicht einfach aus einem „Standard-Mehl“ gebacken werden kann . Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen „Mehl-Sorten“ .
Damit aus dem Korn ein qualitativ hochwertiges „Mehl“ entsteht , wird es zunächst gereinigt . Erst danach wird es gemahlen . Je nach „Ausmahlungs-Grad“ des Korns entstehen die unterschiedlichen „Mehl-Sorten“ . „Voll-Korn-Schrot oder –Mehl“ enthält noch alle Bestandteile des Korns und hat damit einen „Ausmahlungs-Grad“ von 100% . Je höher der „Ausmahlungs-Grad“ , desto dunkler , eiweiß- , ballast-stoff- und mineral-stoff-reicher ist das „Mehl“ . Je niedriger der „Ausmahlungs-Grad“ , desto heller und stärkereicher ist das „Mehl“.
Für die verschiedenen Verwendungs-Zwecke stehen Bäckern und Haus-Frauen 16 verschiedene „Qualitäts-Typen“ zur Verfügung . Dabei gibt die Typen-Bezeichnung an , ob ein „Mehl“ viel (hohe Type) oder wenig (niedrige Type) „Randschichten-Teile“ des Korns enthält .
„Voll-Korn-Mehle“ haben keine Typen-Bezeichnung und sie enthalten alle Bestand-Teile des vollen Korns .
Aus „Weizen-Voll-Korn-Mehl“ lassen sich Gebäcke mit relativ lockerer Krume herstellen . Gröber ist der „Voll-Korn-Schrot“ aus Weizen oder Roggen , der zum Beispiel für „Graham-Brot“ oder kernig-dunkles „Schwarz-Brot“ (Type 1700 beziehungsweise 1800) enthält ebenfalls alle Bestand-Teile des Korns mit Ausnahme des Keimlings .
Für herzhafte „Misch-Brote“ werden „Roggen-Mehl-Typen“ 1370 und 1740 und die „Weizen-Mehl-Typen“ 812 und 1600 verwendet .
Als mittlere „Mehl Type“ bezeichnet man „Weizen-Mehl“ Type 1050 und „Roggen-Mehl“ Type 997 oder 1150 .
Sie enthalten einen noch relativ hohen Anteil der „Rand-Schichten“ und eignen sich besonders gut für herzhafte Kuchen und pizzaähnliche Leckereien .
Besonders fein ausgemahlen sind „Weizen-Mehl“ Type 405 oder 550
Und „Roggen-Mehl“ Type 815 .
Ersteres bezeichnet man auch als „Haushalts-Mehl“ . Es ist hervorragend für feinporige Teige geeignet , enthält jedoch kaum noch „Mineral- oder Ballast-Stoffe“ .
Hier noch einige Tipps für die Aufbewahrung :
„Mehl“ sollte keiner schwankenden „Luft-Feuchtigkeit“ ausgesetzt werden . Also man sollte es nicht offen in der Nähe des Herdes lagern . Auch sollte der „Mehl-Vorrat“ vor direkter Sonnen-Einstrahlung geschützt werden . Sie schadet nämlich den Vitaminen im „Mehl“ .
in einer sehr gut schließenden Dose im Küchen-Schrank ist es am besten aufgehoben .
„Mehl“ nimmt auch leicht „Fremd-Gerüche“ an .
Deshalb sollte man es auch nie in der Nähe von geruchsintensiven „Lebens-Mitteln“ , wie zum Beispiel Kaffee oder Gewürzen lagern - es sei denn , diese sind aromasischer verpackt .
Auch die Nachbarschaft von Wasch-Pulver oder Reinigungs-Mitteln für den Geschirr-Spüler ist sehr ungünstig .
Hoffe das ich mit meinen Ausführungen ein bischen dazu beitragen konnte das „Mehl“ besser kennenzulernen . Damit man auch den richtigen „Mehl-Typ“ unter den „16 Qualitäts-Typen“ auswählen kann , den man braucht . Wünsche allen viel Spaß beim Brot oder Kuchen backen , (oder bei was auch immer) mit dem richtigen „Mehl-Typ“ und hoffe das alles so gelingt wie man sich das vorgestellt hat !
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.04.2002, 14:05 Uhr von Rena50
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. Gruß Rena



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