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Erfahrungsbericht von Haramis

Nessiteras rhombopterix

Pro:

Es gibt tatsächlich Forscher, die ernsthafte Recherchen durchführen

Kontra:

Leider aber auch eine Menge Leute, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

Empfehlung:

Nein

Nein, das habe ich mir nicht gerade ausgedacht. Diesen Namen gibt es wirklich. Und zwar bezeichnet er ein Tier – ein Kryptotier, falls sich noch jemand erinnert – , das den meisten wohl eher unter seinem Spitznamen bekannt ist: Nessie.
"Nessiteras rhombopterix" ist der "wissenschaftliche" Name des Tieres, das angeblich im schottischen Loch Ness hausen soll, und heißt übersetzt soviel wie: das Ness-Tier mit der rhombusförmigen Schwanzflosse. Diesen hochtrabenden Namen hat man erfunden, als 1972 ein Foto mit einer Unterwasserkamera gemacht wurde. Darauf konnte man eine rautenförmige Schwanzflosse erkennen. Leider gerieten die damaligen Expeditionsteilnehmer sehr in Verruf, da es bald hieß, das Foto sei computertechnisch manipuliert worden. Dabei konnte man in einem Dokumentarfilm sehr gut mitverfolgen, inwiefern es "manipuliert" wurde: die Kontraste wurden verschärft und das Bild aufgehellt. Mehr wurde nicht verändert.

Gibt es Nessie nun, oder gibt es sie nicht? Das ist eine Frage, die die Menschen erst seit wenigen Jahrzehnten interessiert. Davor war man felsenfest von seiner Existenz überzeugt. Noch heute können sich die Menschen, die rund um Loch Ness leben, daran erinnern, daß ihre Großmütter ihnen verboten hatten, im See zu schwimmen, weil ein großes Tier dort sein Unwesen treibe. Alter Aberglaube? Gut möglich, schließlich gibt es sogar Augenzeugen, die den Wolpertinger gesehen haben wollen...

Ist Nessie eine Erfindung der Regenbogenpresse oder des Tourismus? Beides wird oft vermutet und die meisten Menschen sind wohl auch davon überzeugt. Trotzdem ist diese Frage mit einem klaren NEIN zu beantworten. Aus einem einfachen Grund: Nessie existiert schon wesentlich länger als jede Zeitung.
Eine Touristenattraktion ist sie heute sicherlich, das kann wohl niemand bestreiten. Daß der Tourismus bereits eine Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alte Tradition hat, ist zwar bekannt, trifft hier aber vermutlich nicht zu. Denn Touristen verirrten sich zu der Zeit, in die ich gleich abschweifen werde, wohl kaum dorthin. Könnte es aber damals bereits einen Grund gegeben haben, ein derartiges "Monster" zu schaffen? Und hier muß man wohl mit JA antworten. Bevor ich das aber näher ausführe, möchte ich zuerst eine kleine Geschichte erzählen. Sie handelt von der ersten schriftlich aufgezeichneten Begegnung mit dem Ungeheuer von Loch Ness.
Damals, im Jahre 565 n. Chr., gab es in Schottland einen Missionar, der alles daran setzte, um die Pikten zum Christentum zu bekehren. Sein Name war Columban und was er damals am Loch Ness erlebt hat, ist uns von seinem Biograph, dem Abt Adamus (oder Adamnan), folgendermaßen überliefert:

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Eines Abends kehrte der Hl. Columban, gefolgt von mehreren Anhängern, von der Messe zurück. Ein Unwetter herrschte, als sie am Loch Ness entlanggingen. Und so kam es, daß gerade in dem Moment ein kleines Fischerboot auf dem See kenterte. Die beiden Insassen konnte ans Ufer schwimmen, das Boot mußten sie zurücklassen.
Da Columban wußte, wie wichtig das Boot für die Fischer war, schickte er einen seiner Gefährten los, er solle hinausschwimmen und es zurückholen. Der Mann sprang in den See, aber gerade, als er das Boot erreicht hatte, "erhob sich eine merkwürdige Bestie aus dem Wasser" und schwamm auf ihn zu. Die Menschen am Ufer konnten nur tatenlos zusehen. Doch Columban "schlug ein Kreuz, rief den Namen Gottes aus und sprach zum Monster: 'Weiche und rühre mir diesen Mann nicht an!' Erschrocken verschwand die Bestie."

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Dies ist also der erste Beleg, den wir von Nessie haben. Ob das Tier vorher schon bekannt war, wissen wir nicht. Ich habe oben die Frage aufgeworfen, ob es damals bereits einen Grund gab, solch ein Ungeheuer zu erfinden. Wenn man sich die Geschichte durchliest, wird man zweifellos zu dem Schluß gelangen, daß diese Episode für Columban und seine Mission sehr hilfreich war. So hat er es nicht nur geschafft, die Pikten zu bekehren, sondern er hat auch eine wilde Bestie gottesfürchtig werden lassen, was seine Gemeinde selbstverständlich tief beeindruckt hat. Und nicht nur das: Nessie war anscheinend so davon angetan, daß sie erst viele Jahrhunderte später wieder aufgetaucht ist. Ist Nessie also eine Erfindung des Christentums? Es wäre nicht die erste...

Im 16. Jahrhundert wird Nessie dann zum zweitenmal gesehen. In der "Geschichte Schottlands" wird erzählt, wie das Ungeheuer aus den Tiefen des Sees emporstieg, an Land ging und mit seinem großen Schwanz mehrere Eichen entwurzelt und drei Männer erschlagen habe. Danach taucht es für die nächsten 400 Jahre wieder unter.

Die dritte uns bekannte Sichtung erfolgte also erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Nun kann man sich fragen, warum vorher niemand etwas gesehen hat. Die Forscher erklären sich diese Tatsache damit, daß vor 1933 die Sicht auf den Loch Ness erheblich eingeschränkt war. Rundum waren Bäume dicht gepflanzt und verhinderten, daß man von der Straße aus den See überblicken konnte. Erst 1933, als eine neue Uferstraße gebaut wurde, holzte man diese Bäume ab. Manche sind auch der Meinung, daß Nessie durch die Sprengungen und den Baulärm aus ihrem Dornröschenschlaf aufgewacht sei.
Von dieser Zeit an häuften sich aber die Sichtungen und nahmen die uns heute bekannten Ausmaße an. Die Beschreibungen des Tieres variieren teilweise sehr stark, halten sich aber fast ausnahmslos an ein einheitliches Grundschema. Hier ein (sehr vereinfachter) "Steckbrief":

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Länge: Über 15 m.
Rumpf: Mindestens 10 m lang mit einem Umfang von 4 m.
Kopf: Ähnlich einer Schnecke und sehr klein im Vergleich zum Körper.
Hals: Etwa 1-2 m lang, anmutig und von der Dicke eines Elefantenrüssels.
Schwanz: Ziemlich flach, am Ende stumpf.
Flossen: Zwei kleine vorn, zwei große hinten.
Haut: Ähnlich einer Schnecke – grau, silbern und schwarz.

(Quelle: Nigel Blundell – Die größten Geheimnisse unserer Welt)

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Die meisten Menschen halten Nessie heute für eine reine Erfindung. Kaum einer macht sich die Mühe, sich über das Thema ernsthaft zu informieren. Warum auch? Ist doch sowieso alles nur ein Touristengag. An dieser Auffassung sind wohl mehrere Aspekte bzw. Parteien schuld: Zum einen die Presse, die gerne Falschmeldungen druckt, zum anderen die Unzahl an Sichtungen, die sich im Nachhinein als etwas ganz anderes herausstellen. Und natürlich auch diverse "Forscher", die sich einen Namen machen wollen und schnell mal ein Seeungeheuer zusammenbasteln.

Mit dem Phänomen "Nessie" wurde in den letzten Jahrzehnten eine Menge "Schindluder" getrieben. Viele Zeitungen greifen das Thema gerne auf, um das Sommerloch zu stopfen. Leider sind es nicht nur Zeitungen wie B***, sondern auch durchaus seriöse Tageszeitungen, die solche Artikel abdrucken. Seit einigen Jahren findet man auch vermehrt Berichte in Videotexten diverser TV-Sender. Einer davon erschien vor gerade mal vier Tagen:

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Pro7-Videotext, So. 27.5.2001

"Beweise": gibt es Nessie doch?

Das Ungeheuer vom Loch Ness hat sich wieder einmal in charakteristischer Unschärfe auf einen Film bannen lassen. Die Fotos wurden von der "Mail on Sunday" veröffentlicht. Sie zeigen einen aus dem Wasser ragenden dunklen Stiel. Dabei handele es sich nach Meinung von "Experten" unverkennbar um Hals und Kopf der saurierähnlichen Nessie. Die Bilder stammen von dem Fotografen James Gray. Er schoß die ersten gemeinsamen Bilder von Charles und Diana.

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Letztes Jahr will man Nessie gar über Internet beobachtet haben. Und 1996 vermutete man das Ungeheuer tatsächlich in der Türkei. Ein Jahr zuvor mußte ich mich unwillkürlich fragen, woher die Amerikaner wußten, daß Nessie gestorben sei. Die Schlagzeile: "Das Monster ist tot, es verendete im August. Es hat ein drei Jahre altes Junges hinterlassen." Wer solche Behauptungen liest, dem kann ich nicht verdenken, daß er von Nessie einen schlechten Eindruck bekommt. Doch hier muß man ganz klar unterscheiden lernen zwischen seriösen Berichten und Sensationsmeldungen. Dies ist jedoch gerade bei Nessie sehr schwer. Denn wer kann schon sagen, was die einzelnen Augenzeugen dort wirklich gesehen haben?

Viele Touristen glauben, Nessie erblickt zu haben, wissen aber nicht, daß die Wellen oft seltsame Formen annehmen können. Ebenso können viele die Entfernung nicht einschätzen und sichten häufig so grauenvolle Ungeheuer wie Baumstämme, Robben, Vögel oder gekenterte Boote. Fast täglich werden Fotos oder Filme abgegeben, auf denen sich der endgültige Beweis für Nessie befinden soll. In dieser Flut von Materialien findet sich jedoch kaum etwas Brauchbares. Ein paar berühmte Fälle (sowohl Fakes als auch seriöse Meldungen) möchte ich nun ein wenig beschreiben:

Im Dezember 1933 entdeckte der Großwildjäger Michael Wetherell am Ufer des Loch Ness riesige Fußspuren. Daraus folgerte er: "Es ist ein vierfüßiges Tier. Seine Füße oder Pfoten haben einen Durchmesser von ungefähr acht Zoll. Ich schätze, daß es ein mächtiges Tier von ungefähr sieben Meter Länge sein muß." Als man Gipsabdrücke davon von Sachverständigen untersuchen ließ, kamen diese zu dem Schluß, daß es sich um einen Fußabdruck "ähnlich dem eines Nilpferdes" handeln müsse. Kurz darauf stellte sich heraus, daß man in einem Museum in Inverness einen ausgestopften, präparierten Fuß eines Nilpferdes vermißte...

Ebenfalls 1933 entstand das wohl berühmteste Foto überhaupt. Ein Londoner Arzt knipste einen schlangenähnlichen Hals, der aus dem Wasser ragte. Lange Zeit hielt man dieses Foto als den besten Beweis für Nessie. Erst vor wenigen Jahren stellte sich heraus, daß die Aufnahme eine Fälschung war. Zusammen mit einem Freund hatte der Arzt ein Modell gebaut und es in den See gesetzt. Manche Forscher sind auch heute noch der Meinung, daß das Foto echt ist, denn die Materialien, die angeblich für den Bau des Modells verwendet wurden, existierten 1933 noch gar nicht.

1961 gelang es dem Flugingenieur Tim Dinsdale, einen vierminütigen Film von einem Wesen zu drehen, das sich in einer Zickzack-Bewegung mit 15 km/h durch den See bewegte. Die Höcker, die man dabei beobachten konnte, sind auch heute noch charakteristisch für Nessie-Darstellungen. Dinsdale selbst war von seiner Entdeckung so beeindruckt, daß er fortan am See lebte, um Nessie zu jagen.

1970 versuchte Dr. Robert Rines, Nessie mit einem "Sexcocktail" anzulocken. Er mischte Fortpflanzungssäfte von verschiedenen Tieren zusammen in der Hoffnung, daß etwas dabei wäre, das Nessie ansprechen würde. Das Ergebnis waren Fotographien, die den kuhähnlichen Rumpf eines Tieres mit großen Flossen zeigten.

In den 80er Jahren erfolgte schließlich die Operation "Deep Scan". Hier wurde mit Sonar und Echolot der gesamte See durchkämmt. Mehrere Boote fuhren nebeneinander auf gleicher Höhe über den Loch Ness. Das Ergebnis war erstaunlich: Man ortete mehrere lebende Objekte von der Größe eines Wals.

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Die Jagd auf Nessie nimmt zeitweise die seltsamsten Formen an. Die meisten Jäger basteln Fallen oder ziehen mit Fotoapparaten und Videokameras los. Andere sind ein wenig kreativer. So schlug z. B. ein Mann vor, an bestimmten Stellen Sprengladungen zu zünden, um Nessie aufzuscheuchen – was natürlich sofort verboten wurde. Ein anderer wollte tatsächlich über den ganzen See Brotkrümel verstreuen lassen. Der amerikanische Professor James Ulrich ließ sich vor seiner Nessie-Suche für 5.000 Pfund gegen Bisse und Verstümmelungen durch Nessie versichern – völlig umsonst übrigens, denn er bekam das Ungeheuer gar nicht erst zu Gesicht.

Was macht es so schwer, den Loch Ness zu erforschen? Man sollte meinen, mit den heutigen technischen Errungenschaften dürfte es ein Leichtes sein, den See gründlich zu untersuchen. Aber weit gefehlt! Loch Ness ist nicht nur 36 km lang und 1,5 km breit, sondern auch über 200 Meter tief. Sein Wasservolumen beläuft sich auf ca. 7 Milliarden Kubikmeter.
Es wurden bereits mehrere Versuche unternommen, den See mit Hilfe von U-Booten zu erforschen, doch bisher hat es noch keines davon geschafft, auf den Grund zu tauchen. Die Ursache für das Scheitern war der Schlamm, durch den das Wasser tiefschwarz geworden ist, so daß man buchstäblich die Hand vor Augen nicht erkennen kann.
Auch gibt es eine einfache Erklärung dafür, warum noch nie ein Kadaver des Ungeheuers aufgetaucht ist: starke Strömungen ziehen alles in die Tiefe.

Wer oder was ist Nessie denn nun? Dies ist ein Punkt, an dem jeder Nessie-Forscher seine Phantasie spielen läßt. Für die einen ist Nessie ein Bootswrack, für die anderen ein verirrter Wal. Auch ein übergroßer Hecht wurde schon vermutet, ebenso wie ein Plesio- oder Elasmosaurier.
Seltsamerweise paßt gerade die Erklärung vom Plesiosaurier am besten zu den herrschenden Verhältnissen. Der Plesio ist vermutlich vor 65-70 Millionen Jahren ausgestorben. Er gehörte zu den sog. Schlangenhalsechsen und lebte im Süßwasser. Da der Plesio Planktonfresser war, wäre der Loch Ness die ideale Quelle für ihn, den Plankton gibt es im See tonnenweise – genug, um 20 Plesios zu ernähren. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt:

Gibt es Nessie nur einmal? Wenn ja, wäre sie eine biologische Sensation. In diesem Falle müßte Nessie ein wahrhaft biblisches Alter von mindestens 1.500 Jahren erreicht haben. Wenn man den Ergebnissen der Operation Deep Scan glauben darf, hält sich aber auch das Loch-Ness-Monster an die geregelte Fortpflanzung, denn es scheint, als gäbe es in den Tiefen des Sees eine ganze Nessie-Familie. Manche Forscher schätzen den Bestand auf mindestens 12 Tiere. Das würde zumindest erklären, warum Nessie
1. so häufig gesichtet wird,
2. zeitweise innerhalb weniger Sekunden an kilometerweit entfernten Orten auftaucht, und
3. die Beschreibungen derart variieren, daß man sie nur schwerlich auf ein einziges Exemplar beziehen kann.

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Bevor ich nun zum Schluß komme, möchte ich noch kurz zwei interessante und auch amüsante Geschichten zum Besten geben, die sich angeblich vor langer Zeit zugetragen haben. Das Besondere hierbei ist, daß es sich nicht um Nessie selbst handelt, sondern um entsprechende (deutsche) "Verwandte":

Am 26. Mai 1499 soll laut Schradin (dem Verfasser der "Reimchronik des Schwabenkrieges") ein Drache im Vierwaldstädter See aufgetaucht sein:

"vff den xxj tag meyen ist beschechen
zu Lutzern, hat man ein seltsam Ding gesehen,
ein wurm, sin hals ward geacht zwei klaffter lang,
sich vß dem sew durch die Rüßbrück schwang.
Sin houpt mit breiten oren, gestalt eins kalb,
vnd die grosse des libß allenthalb
ouch einem kalb ze glichen vnd ze schetzen.
daby hab ich die welt horen schwetzen,
des wurms lengy sy by xj klaffter gewesen."

Demnach wäre das Tier fast 30 m lang gewesen. Auch der Rhein blieb von derartigen Ungeheuern nicht verschont. In einem Bericht von 1688 heißt es:

"Es war an Größe und Farbe einem schwarzen Pferd gleich, mit langen Ohren und einem breiten Schweif, den es ganz aufrecht in der Luft trug, und hatte darbey einen gar grossen Kopf; etliche hielten es für ein Meer-Pferd, andere aber für ein Monstrum, welches alles das Unglück, so die Pfaltz und Rhein-Länder betroffen, vermutlich angedeutet. Es ging in der größten Geschwindigkeit den Rhein hinauf an Bonn, Cölln, Coblenz, Bacharach, Bingen und an andere Orter vorbey bis nach Basel."

(Quelle: Janet und Colin Bord – Unheimliche Phänomene, 1989)

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An diesen Beispielen kann man sehr gut erkennen, daß Nessie durchaus kein absonderliches Phänomen ist. Es ist nur eben das Ungeheuer, das man am besten "erforscht" und am meisten durch Medien u. Ä. hochgespielt hat. Dabei wissen viele Leute nicht, daß es noch viele andere Seeungeheuer gibt. Insgesamt gibt es auf der ganzen Welt ca. 500 Seen, in denen bereits ähnliche Tiere gesichtet wurden. Die meisten davon liegen in Irland, Kanada und den USA.


FAZIT
*****

Wenn mich heute jemand fragt, ob ich an Nessie glaube, so muß ich mit einem ganz deutlichen JEIN antworten. Einerseits kann nicht alles "erstunken und erlogen" sein, andererseits sind viele Theorien wohl etwas zu phantastisch als daß sie noch glaubwürdig sein könnten.
Ich weiß nicht, ob im Loch Ness wirklich ein Dinosaurier lebt. Rein theoretisch wäre es möglich, und denkt man an den Quastenflosser oder die Krokodile und Haie, so könnte es durchaus sein, daß noch mehr urzeitliche Tiere das große Aussterben überlebt haben.

Ich persönlich sage immer: Ich bin sicher, daß etwas im Loch Ness lebt, das eigentlich nicht dort hineingehört. Ob das nun ein Plesiosaurus oder ein orientierungsloser Babywal ist, da lege ich mich nicht fest. Mal schauen, was die Forschung noch so alles ans Tageslicht bringt...


Wie denkt ihr darüber?


Danke für's Lesen. Ich weiß, es war wiedermal viel.

Eure Haramis.

22 Bewertungen, 3 Kommentare

  • lovely19

    11.03.2002, 01:52 Uhr von lovely19
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr interessant, sehr ausfürhlich, gruß lovely

  • anonym

    11.03.2002, 01:43 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter Bericht

  • clauds22

    11.03.2002, 01:32 Uhr von clauds22
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein wirklich sehr interessanter Bericht! Eben das mit dem Alter habe ich mich auch grade gefragt, denn ein wenig unvorstellbar wäre es (zumindest für mich) schon, dass dieses Wesen so alt sein sollte. Aber wenn es eine ganze Familie gibt, wieso h