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Erfahrungsbericht von Anonym126

Kurzschlusshandlung!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Der Bau eines Teiches in mitten unserer Rasenfläche, war eine Kurzschlusshandlung, die wir, ich nehme es vorweg, allerdings nicht bereut haben. Doch die Entscheidung für einen Teich, so wie dessen Planung und Ausführung war genau so, wie man es nicht machen sollte.
Erst nachdem unser Teich da war, erfuhren wir von einem erfahrenen Teichbauer, wie wir es hätten richtiger machen müssen.

Der Grund zur Anlage eines Teiches war ein Wildentenpaar, das uns regelmäßig besuchte und in einem aufgestellten Speisfass mit sehr kleinen Ausmaßen, dicht nebeneinander gedrängt versuchte zu schwimmen und zu tauchen. Als die Entenmutter vor etwa 2Monaten mit ihren 9kleinen, wolligen Küken in unserem Garten saß und die ganze Familie versuchte in dem winzigen Bottich zu schwimmen, war bei uns der Entschluss gefasst: ein Teich muss her.

Unsere Planung:
Also gingen wir zum Gartencenter und kauften eine Plastikteichschale mit einer Größe von 500 Litern Wasser. Diese buddelten wir kurzentschlossen da ein, wo vorher das Speisfass stand. Um ein Loch von der richtigen Größe des Beckens ausheben zu können, markierten wir die Umrandung mit einer Linie aus Mehl! Sand hatten wir leider keinen, doch mit Mehl ging es auch! Als die richtige Tiefe erreicht war, begradigten wir den Untergrund, in dem wir eine richtige Schlammschicht aus Erde und Wasser herstellten. Mit einer Wasserwaage wurden die Ränder ausgelotet, damit das Becken bloß gerade stehen würde. Das ist bei diesen Plastikschalen aber kaum möglich, da sie in sich schon uneben und schief sind. Irgendwann erkannten wir das auch und setzten das Becken einfach ein.

Nun wurden mit der ausgehobenen Erde die Ränder aufgefüllt und mit Wasser tüchtig eingeschlämmt. Super, das klappte. Mann, Sohn und ich waren begeistert. Ein kleiner Erdwall entstand am Rand des Beckens, den ich in den nächsten Wochen bepflanzen würde. Gut 10cm der schwarzen Plastikschale waren noch sichtbar, was ich aber hoffte durch rankende Blumen und Bodendecker, unsichtbar machen zu können.

Kaum war das Becken eingebaut, kam schon unsere Entenfamilie! Sie ergriffen sofort von dem noch unfertigen Teich Besitz und schwammen und tauchten voller Begeisterung, die wir allerdings nicht so recht teilen konnten. Zu Dritt standen wir um das Becken herum und fanden es viel zu klein. Es wirkte nicht und sah etwas mickrig aus. Vor dem Eingraben sah es doch so riesig aus und nun erschien es uns winzig! Nach kurzer Tagung des Familienrates beschlossen wir, das Becken weder auszubuddeln und ein Größeres zu kaufen. Gesagt getan! Unter Protestrufen meines Sohnes begann das Aus- und Einbuddeln von neuem. Dieses Mal war es ein 1000Liter Becken und es sah schon etwas ansprechender aus. Über die Größe eines Teichs sollte man sich besser schon vorher Gedanken machen, dann bleibt einem diese unnötige Arbeit nämlich erspart.

Wir kauften einen Wassersprenger und natürlich ein Mittel, das für die Entwicklung der Bakterien im Wasser nötig ist und eine ausgewogene und gute Wasserqualität garantieren sollte. Allerdings ist es ein rein chemisches Mittel und ich hatte doch so meine Bedenken, ob es meiner Entenpflegefamilie nicht schaden könnte. Auch wollten wir den inneren Rand des Beckens mit Wasserpflanzen bestücken und so machten wir uns auf und fuhren zu einem Teichfachmann. Hier erfuhren wir erst ein Mal, was wir alles falsch und was wir zufällig richtig gemacht hatten.

Plastikteichschalen kamen für den Fachmann eigentlich nicht in Frage. Er bevorzugte Teichfolie und belehrte uns zunächst, dass man nach dem Bau des Teiches weder Folie noch Plastikrand sehen dürfe. Wäre das der Fall, habe man bereits den ersten Fehler gemacht. Auch brauche man für einen natürlichen Teich keine chemischen Zusätze sondern nur die richtige Randbepflanzung. Dann regele sich der Bakterienhaushalt und die Wasserqualität von allein. Als ich nach Fischen fragte, die man ja in den Teich setzen können, war er entsetzt und riet uns energisch davon ab. Fische verunreinigen den Teich in großem Maße und vermehren sich oft wahnsinnig schnell, so dass man Mühe hat, das in Grenzen zu halten Und bei unserem Miniteich käme das erst recht nicht in Frage.

Schließlich empfahl er uns ein kleines Paket Wasserpflanzen, die in unterschiedlicher Wassertiefe eingepflanzt werden müssten. Diese würden nach einiger Zeit für gutes und sauberes Wasser sorgen. Wir sollten nur aufpassen, dass sich keine Enten regelmäßig als Besucher einstellen. Diese würden mit Vorliebe die Pflanzen vertilgen und außerdem viel Dreck machen. Dazu sagte ich lieber nichts! *g* Er gab uns netterweise noch einige Plastiktüten feinen Sand mit, den wir zum Einpflanzen brauchen würden.

Zu Hause war natürlich sofortiges Einpflanzen angesagt. Für die Wasserpflanzen, die in einer Tiefe von 80cm eingebuddelt werden sollen, kauften wir schwarze Plastikpflanzkörbe. Diese werden mit Sand, einigen Steinen zur Beschwerung und natürlich der Pflanze versehen und im Teich versenkt. Nun sind schon ein paar Wochen vergangen und einige Pflanzen wuchsen prima an und blühen bereits. Andere fielen leider dem Heißhunger unserer Enten zum Opfer, was wir aber mit Fassung tragen.

Mittlerweile haben wir aus unserem unfachmännisch erstellten Teich einen hübschen Blickpunkt im Garten errichtet. Bunte, blühende Blumen, ein schüchterner Kunststoffigel, ein Porzellanerpel (für die Ente) und zwei Laternen zieren jetzt unseren kleinen Teich. Besonders gefielen uns die Wasserläufe, die in fast jedem Gartencenter zu haben sind. Also zogen wir los, um uns einen dieser Wasserbecken zu kaufen. Doch sehr schnell verabschiedeten wir uns davon. Die Preise waren erschreckend hoch. Schon die Wasserläufe aus Kunststoff sollten ab 50 Euro aufwärts kosten und sahen dabei noch total unecht und unnatürlich aus. Wasserläufe aus Naturstein kosteten ca. 150 Euro! Wir staunten und ließen es sein. Für unseren kleinen Teich war das alles zu bombastisch und pompös und auch zu kostspielig.

Also überlegten wir etwas Anderes. Zufällig sahen wir in einer Gärtnerei einen schönen Natursteinkrug zu 10,90 Euro. Man sagt auch Amphore dazu, hört sich besser an. Den nahmen wir mit und mein Mann bohrte ein Loch in den Boden für den Wasserschlauch. Der Krug fand einen schönen Platz am Beckenrand und nun plätschert von dort aus ganz leise und beruhigend das Wasser ins Becken. So sollte es sein!

Mit der Lage des Teiches haben wir Glück gehabt. Nicht zu sonnig aber auch nicht nur im Schatten, jedoch dicht, aber nicht zu dicht an unserer Terrasse gelegen, hat er einen optimalen Platz gefunden. Das finden auch unsere Enten.

Wir werden unseren kleinen Teich ganz sicher nicht noch einmal ausbuddeln, obwohl bereits schon wieder ein Kommentar in Bezug auf seine Größe kam. *g* Doch sollten wir noch ein Mal einen Teich anlegen, würden wir uns vorher genauer informieren und doch von Anfang an einen Fachmann hinzu ziehen. Wahrscheinlich würden wir einen Folienteich vorziehen. Auf jeden Fall hätten wir uns ganz sicher eine Menge Arbeit sparen können. Doch nun ist es ja geschafft. Es fehlt noch die Beleuchtung des Teiches, die mein Mann bereits ins Auge gefasst hat.

Durch den Teich haben wir sehr viele Vögel im Garten und auch unsere Enten sind scheinbar mit unserem Ergebnis sehr zufrieden, denn sie verbringen hier sogar ihre Ruhepausen. Wann immer es das Wetter erlaubt, sitzen wir draußen auf der Terrasse, lauschen dem Plätschern des Wassers, erfreuen uns an der persönlichen Gestaltung unseres Teichen und können hier wirklich entspannen. Die Arbeit und der Aufwand haben sich wirklich für uns gelohnt...und für unsere Enten natürlich!


Liebe Grüße
Catty



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-01 08:34:06 mit dem Titel Es ist ein "Trauerspiel"!



Vor fast 15 Jahren wurden die ersten Stimmen laut, das Treibgas und die Ausstösse aus unseren so geliebten PKW\'s einzudämmen! Überprüfungen und sogar event. Stilllegungen von Firmen, die als \"Giftschleudern\" bekannt waren, wurden angedroht.

Den Unternehmen sollten Auflagen gemacht werden, um den Giftausstoss zu verringern. Oft blieb es jedoch bei diesen Androhungen, denn viele Maßnahmen waren mit hohen finanziellen Belastungen verbunden, und nicht jedes Unternehmen war bereit, diese Belastung zu tragen.

Untersuchungen hatten schon damals ergeben, dass Bäume, die dicht neben einer Autobahn standen, durch die permanente Luftverschmutzung, eingingen.

Es wurde empfohlen, das Fahrzeug nicht über 100 Stundenkilometer zu beschleunigen, weil die Abgase extrem hoch seien. Von bleifreiem Benzin und einem Katalysator war damals noch nicht die Rede.

Das hatte viele aus meinem Bekanntenkreis und auch mich bewogen, nur noch 100 kmh zu fahren! Auf der Autobahn, die ich täglich befuhr (80 Kilometer am Tag) war ich fast die Einzige und wurde nur milde belächelt.

Parallel dazu kam man zu der Erkenntnis, Treibgase aus Spraydosen zu entfernen, um unsere Umwelt zu schonen. In dieser Richtung hat sich im Laufe der Jahre Einiges getan. Der Verbraucher ist verantwortungsbewusster und offener geworden für den Schutz der Natur.

Doch das reicht nicht! Im Grossen und Ganzen hat sich nicht viel geändert. Auf den Klimakonferenzen kommt nichts heraus, weil sich die Vertreter der Nationen nicht einigen können.

Amerika ging uns bisher mit \"schlechtem Beispiel\" voran. Amerika zeigte bisher keine Bereitschaft, sich den Forderungen des Weltklimagipfels anzuschliessen.

Erst seit Neuestem zeigt sich Präsident Bush bereit, über die Umweltbelastung nachzudenken!!.Hoffentlich kommt diese Einsicht nicht zu spät!

Das Baumsterben, das Abschmelzen der Pole, die generelle Erwärmumg der Erde sind nicht mehr aufzuhalten.Stürme, Orkane, Überschwemmungen und Verwüstungen bestimmen das Bild der Medien!
Es zeugt für mich von einer unfassbaren Arroganz der verantwortlichen Politiker, sich über solche wissenschaftlichen und bewiesenen Tatsachen hinwegzusetzten.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht mit großer Besorgnis auf die Veränderungen und deren Ausmaße auf unserer Erde, hingewiesen wird!

Um die Menschheit vor noch grösseren Katastrophen zu bewahren, hätten am Besten schon \"vorgestern\" konkrete Massnahmen getroffen werden müssen! Doch es sieht immer noch nicht so aus, als erwachte die Menschheit endlich!

Stattdessen werden weiter riesige Waldgebiete abgeholzt, Grünflächen zugepflastert und Gift in die Luft gejagd!

An Tagen ohne Sonne erreicht uns der Aufruf, die Autos stehen zu lassen, wegen \"Smoggefahr!\" Vor allem in Großstädten ist das nicht selten.Das habe ich selbst schon mehrmals erlebt!

An sonnigen Tagen wird vor der Sonneneinwirkung gewarnt, weil das immer grösser werdende Ozonloch die Strahlen ungefiltert zu uns sendet und somit Hautkrebs hervorrufen kann!

Ich weiss durchaus, dass sich das alles sehr negativ anhört! Doch wie soll ich etwas beschönigen,
was für mich persönlich nicht zu beschönigen ist!?

Wenn tatsächlich jetzt sofort, auf der Stelle, Maßnahmen ergriffen würden, ist nicht gesagt, dass sich das Blatt noch zugunsten der Menschheit wenden wird.Wissenschaftler haben da so ihre Zweifel!

An mich und meine Generation denke ich am Wenigsten. Doch ich frage mich, was aus den Generationen nach uns werden wird? Welches Erbe haben wir unseren Nachkommen hinterlassen!

An und für sich bin ich ein optimistischer Mensch, und auch jetzt möchte ich zu gern hoffen und glauben, dass eine glückliche Lösung für den Weiterbestand unserer Erde gefunden wird!

Liebe Grüsse

Catty




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-01 10:58:47 mit dem Titel Angst vor dem Tod!


Klar, wir müssen alle mal sterben! Doch die Auseinandersetzung mit dem Tod wird für viele erst dann relevant, wenn man das entsprechende Alter hat oder zumindest langsam \"in die Jahre\" kommt.

Auch bei einem Todesfall in der unmittelbaren Nähe, kommt man ins Grübeln und beginnt, sich Gedanken zum eigenen Tod zu machen.

Jeder möchte schnell, schmerzlos und plötzlich sterben. Keiner möchte leiden oder an irgendwelche Geräte angeschlossen sein, die das Leben zwar verlängern, doch man selbst vielleicht im Koma liegt!
Wie gut, dass wir unsere Todesstunde nicht wissen.

Noch schlimmer als ans eigene Sterben zu denken, ist der Gedanke, einen geliebten Menschen zu verlieren! Lieber ich, als er, denken viele! Das ist ein sehr egoistischer Gedanke aber verständlich.

Mein Vater hatte im Alter von 41 Jahren Krebs und musste sterben. Er und meine Mutter sprachen nie darüber. Beide spielten bis zum Schluss eine Rolle! Keiner war so stark, darüber zu sprechen! Für meine Eltern war es die richtige Entscheidung!

Mein Onkel war ebenfalls todkrank! Doch er wollte darüber sprechen und vorher alles regeln.Er musste bei Lebzeiten eine Einverständniserklärung zu seiner Einäscherung geben! Die Gespräche mit ihm über das Sterben und all das, was kam, wenn er längst nicht mehr da war, taten ihm gut,doch für mich war es oft sehr schwer!

Ein Kind zu verlieren ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Den Eltern zu helfen halte ich fast für ausgeschlossen. Das Einzige was man tun kann ist zuhören..immer und immer wieder!

Über den Verlust mit jemandem sprechen können und wissen, er hört mir zu auch wenn ich alles zum x-ten Male erzähle, kann eine grosse Hilfe sein.

Der \"Hinterbliebene\" fühlt sich allein und hilflos,traurig und ohne Hoffnung. Ihn Reden und Weinen lassen und Zuhören kann sehr tröstlich sein!

Es dauert lange, bis man den Verlust eines Menschen akzeptiert.Doch verstehen wird man es nicht und für den Rest des Lebens wird all das in unserer Erinnerung gespeichert bleiben.

Sollte ich irgendwann in so eine Situation kommen, und auszuschliessen ist es ja nicht, wünsche ich mir, jemanden bei mir zu haben, der mir in dieser schweren Zeit hilft!


Liebe Grüße

Catty


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-13 11:25:16 mit dem Titel Transfair....Unterstützung für die "Dritte Welt!"




Mit Kaffee beginnt mein Morgen und auch im Laufe des Tages trinke ich einige \"Tässchen\" des starken Getränks! Gern probiere ich verschiedene Sorten aus.

Bei meinem letzten Einkauf habe ich mal wieder den Transfair-Kaffee von Käfer mitgenommen. Es ist ein aromatischer, milder Kaffee, der sogar mir gut bekommt.

Er ist etwas teurer als die herkömmlichen Marken, doch da ich von der Idee überzeugt bin, tut es mir um das Geld nicht leid.

Der \"faire Handel\" hilft, das Überleben, die Gleichberechtigung und die Selbstständigkeit der Menschen aus den Ländern der \"Dritten Welt\" zu sichern.

Die Organisationen, die die Produkte der Bauern und Handwerker aus diesen \"armen \" Ländern kaufen legen Wert darauf und überprüfen, ob die Produkte unter sozialen- und umweltverträglichen Bedingungen hergestellt wurden.

Beim Kauf solcher Produkte unterstützen wir die Lebensqualität der arbeitenden Menschen in der \"Dritten Welt\" und sorgen mit dafür, dass ihre Arbeit angemessen entlohnt wird.

Es ist nur ein kleiner Beitrag, den jeder von uns leisten könnte. Die meisten von uns leben in guten Verhältnissen und haben ein relativ gesichertes Einkommen.

Da dürfte es uns eigentlich nicht schwer fallen, wenigstens ab und zu durch dasKaufen dieser Produkte ein klein wenig am Abbau der sozialen Ungerechtigkeit mitzuhelfen.

In fast jeder Stadt gibt es die \"KleineWelt-Laden\", die eine grosse Palette an handwerklichen Produkten aus diesen Ländern anbieten.

Ein Besuch lohnt auf jeden Fall!

Liebe Grüsse

Catty

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