Erfahrungsbericht von annika100
Vulkanismus
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Als ich in der 10. Klasse war hatten wir die Mündliche Abschluss Prüfung, ich hatte für das Mündliche mir Erdkunde ausgesucht.
Ich habe mir das Thema Vulkanismus vogenommen, es war interesannt.
Als ich heute bei mir ausmistete, sah ich meine Prüfungsmappe und dachte, das ich das hier schreiben könnte, weil es auch ein sehr interesantes Thema ist,
Die Prüfung habe ich mit einer 2 Bestanden.
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Vulkane sind wie Erdbeben ein immer wiederkehrender Beweis dafür, dass die Erde auch nach fünf Milliarden Jahren, als sie entstand, noch nicht zur Ruhe gekommen ist und welche Kräfte im Inneren der Erde wirken. Weltweit gibt es etwa 550 \"tätige\" Vulkane. Die vulkanogenen Gesteine, die vom tiefen Inneren an die Erdoberfläche transportiert werden, verraten den Wissenschaftlern etwas über ihre Entstehung und stellen ein Fenster dar, durch das wir einen Einblick in das Erdinnere werfen können.
Vulkane können nützlich sein, denn sie liefern nährstoffreiche Böden, chemische Rohstoffe und Mineralien. Sie können aber auch erheblichen Schaden anrichten und gefährlich sein, wenn sie etwa ihren Staub in die Atmosphäre schleudern und die mitgeförderten Gase bei einem starken Ausbruch das Sonnenlicht abschirmen: Das kann für eine Reihe von Jahren einen Temperaturrückgang zur Folge haben.
Vulkane können sogar tödlich sein, wenn sie Städte zerstören und ganze Kulturen auslöschen. Können wir mit der brodelnden Gefahr leben? Was können wir tun, um uns vor der heißen Glut und den staubigen, schwarzen Wolken zu schützen?
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Feuer und Eis
Glühendes Magma trifft zischend und brodelnd auf eisige Gletscher, Geysire schießen dampfend in die eiskalte Arktisluft und tosende Schmelzwasserströme wälzen sich bedrohlich in die Ebenen - auf Island regieren Feuer und Eis.
Vor allem unter dem Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas, brodelt es: Gleich mehrere Vulkane verbergen sich hier unter dem bis zu 900 Meter dicken Eispanzer. Im Durchschnitt alle zwei bis drei Jahre bricht einer von ihnen aus - ein grandioses Schauspiel mit verheerenden Folgen...
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Vulkanismus und Plattentektonik
Mit der Reihe \"Vulkanismus und Plattentektonik\" startet das neue g-o.de-Projekt \"Lernwelten - Materialien für den Geographie-Unterricht\".
Mit interaktiven Lernsequenzen, Arbeitsblättern zum Ausdrucken, Fotos, Texten und Animationen finden Sie hier alles, was Sie zum Gestalten einer Unterrichtsreihe brauchen. Die einzelnen Module beleuchten jeweils einen Themenaspekt näher und liefern Material für eine Schulstunde.
Vulkanausbrüche können wohl niemals verhindert werden! Es gibt aber Möglichkeiten, sie vorherzusagen und somit Gefahren für die Bevölkerung, zum Beispiel durch schnell durchgeführte Evakuierungen, zu mindern.
Die Schüler sollen sich in diesem Lernmodul über Frühwarnsysteme informieren. Nach einem einführenden Beispiel erfolgreicher Warnung und Vorhersage (Diaschau) werden Methoden der Vulkanbeobachtung und Frühwarnsysteme (Interaktion) vorgestellt.
Plattentektonik
Im Mittelpunkt dieses Moduls steht das Thema Plattentektonik. Die SchülerInnen sollen erarbeiten, dass sich Lage und Form der Kontinente im Laufe der Jahrmillionen kontinuierlich verändert haben und dass sich dieser Vorgang auch in Zukunft fortsetzen wird. (Darüberhinaus sollen sie erkennen, dass die Ursache für diese Wanderung in der Bewegung von kontinentalen und ozeanischen Platten zu suchen ist.)
Im Einstieg zur Stunde geht es dabei zunächst darum, den Bezug zur letzten Stunde herzustellen und die Unterrichtsergebnisse Mithilfe verschiedener themenbezogener Karten noch einmal zu festigen. Im Mittelpunkt der Erarbeitung steht eine Partner- oder Gruppenarbeit. Hier geht es darum unter Verwendung einer Flashanimation und eines Arbeitsblattes, grundlegende Prinzipien der Kontinentbewegung in den letzten 320 Millionen Jahren zu erkennen.
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Das Erdinnere
Der Aufbau der Erde spielt für zahlreiche an der Erdoberfläche auftretenden Prozesse eine wichtige Rolle. So haben Vulkanismus, Erdmagnetismus und plattentektonische Vorgänge ihren Ursprung im Inneren der Erde. Da das Erdinnere nicht direkt erforscht werden kann, haben Wissenschaftler vor allem über die Ausbreitung von Erdbeben- und künstlich erzeugten Stoßwellen den inneren Aufbau der Erde enträtselt.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Erde in mehrere Schalen gegliedert ist (Schalenmodell). Der Erdkern wird von einem Mantel und dieser wiederum von einer Kruste umgeben. Da innerhalb von Kern, Mantel und Kruste die physikalischen und chemischen (mineralischen) Eigenschaften stark variieren, werden sie jeweils noch weiter untergliedert. Die Temperatur- und Druckverhältnisse ändern sich von der Erdoberfläche zum Erdkern. Grundsätzlich steigen sie mit der Tiefe deutlich an, was in einigen Bereichen zum Aufschmelzen von Gesteinen führt. Für die obere Kruste gilt eine Temperaturerhöhung von zwei bis drei Grad Celsius auf 100 Meter Tiefe. Die Temperaturen steigen in Richtung des Erdmittelpunktes stetig aber weitaus langsamer als in der oberen Erdkruste an. Im Inneren der Erde liegen die Temperaturen wahrscheinlich zwischen 4000 und 5000 Grad Celsius.
Die Schichten im Einzelnen
Erdkruste
Tiefe: 0 bis max. 65 km
Zustand: Fest
Temperatur: bis 1000 °C
Die Erdkruste wird in die ozeanische und kontinentale Kruste unterteilt. Beide Bereiche unterscheiden sich in Dichte, Dicke Alter und Gesteinsinhalt voneinander.
Oberer Erdmantel
Tiefe: ~ 10 bis 700 km
Zustand: Teilweise plastisch, fest
Temperatur: ~ 1000 °C
Der "Motor" für die Bewegungen der Erdplatten liegt im oberen Erdmantel.
Unterer Erdmantel
Tiefe: 700 bis 2900 km
Zustand: Fest
Temperatur: 1000 bis 3700 °C
Äußerer Kern
Tiefe: 2900 bis 5100 km
Zustand: Flüssig
Temperatur: 3700 bis 4300 °C
Die Ursache für den Erdmagnetismus wird im äußeren Erdkern vermutet. Er besteht hauptsächlich aus geschmolzenem Eisen.
Innerer Kern
Tiefe: 5100 bis 6370 km
Zustand: Fest
Temperatur: ~ 4300 °C
Der Innere Kern besteht zu über 75% aus Eisen
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Was ist ein Frühwarnsystem?
Ein Frühwarnsystem dient der rechtzeitigen Warnung vor einem drohenden Naturereignis, wie zum Beispiel einem Vulkanausbruch.
Eine Warnung kann natürlich nur dann ausgesprochen werden, wenn ein Vulkanausbruch vermutet wird. Die Zeit zwischen den ersten Anzeichen eines Ausbruchs bis zum Zeitpunkt der Katastrophe, nennt man Vorwarnzeit.
Sie kann bei Vulkanen mehrere Monate betragen - bei Erdbeben nur Sekunden.
Bestandteile eines Frühwarnsystems sind:
ein Überwachungssystem, das die Daten für die Frühwarnung liefert (z.B. Gas-, Erdbeben-, Spaltenmessungen am Vulkan)
eine Vorhersage, die den möglichen Ablauf des Ausbruchs beschreibt
eine Leitzentrale, die alle Informationen sammelt und bewertet
einen Einsatzplan, der z.B. eine Evakuierung regelt
Menschen, die für die Warnung der Bevölkerung verantwortlich sind
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Hot Spot-Vulkane
Hot Spot-Vulkane entstehen über großen Magmaaufstiegskanälen. Ständig wird an diesen Stellen Magma nachgeliefert und es bricht schließlich durch die Erdkruste (Lithosphärenplatte) hindurch. Ein kleiner Vulkan bildet sich.
Die Erde ist in mehrere große Lithosphärenplatten zerbrochen. Diese Platten, so die Theorie der Plattentektonik, bewegen sich auf dem teilweise aufgeschmolzenem Erdmantel. Die Aufstiegskänale der Hot Spots allerdings bleiben Millionen von Jahren an dem selben Ort.
Die Kombination von sich bewegenden Platten und ortsfesten Hot Spots lässt eine Reihe von Vulkanen entstehen.
Liegt ein Hot Spot im Meer, bilden sich Vulkaninseln. Nur die Vulkane über dem Hot Spot sind aktiv.
Die älteren und erloschenen Vulkane, die Huckepack auf der Platte mitfahren, werden mit der Zeit wieder kleiner. Zum einen liegt das daran, dass sie von Wasser und Wind abgetragen werden. Zum anderen sinken sie auch ein Stück in sich zusammen, da ja das aufsteigende Magma unter ihnen fehlt. Außerdem ist die Lithosphärenplatte, je weiter man sich vom heißen Hot Spot entfernt, kälter. Schwer vorzustellen, aber auch eine riesige Platte zieht sich bei Kälte zusammen und die Vulkane sinken ab.
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Vulkane und Vukanismus in Deutschland
Vor etwa 11.000 Jahren explodiert in der Eifel (Rheinland-Pfalz) einer der letzten Vulkane in Deutschland. Es war ein gigantischer Ausbruch:
Die Erde bebt. Erst ein wenig, dann wird es immer stärker. Tief im Inneren des Vulkans steigt Magma Stück für Stück der Erdoberfläche entgegen. Das feste Gestein der Erdkruste wird dabei im Handumdrehen geschmolzen. Scheinbar kann nichts das glutheiße Magma aufhalten.
Der Weg des Magma bis nach oben ist nicht mehr weit. Gleich wird sich die Lava in der Umgebung ergießen und alles überdecken.
Das aufsteigende Magma trifft aber auf Erdschichten, in denen sich Grundwasser gesammelt hat. Kommen Magma und Wasser zusammen, entstehen die gewaltigsten vulkanischen Explosionen.
Bei der Explosion werden die dicken Erdschichten über dem Magma weggesprengt und kilometerweit steigen Aschen- und Dampfwolken in den Himmel. Die weggeschleuderten Gesteinsbrocken stürzen wieder auf den Erdboden zurück, zerschmettern und stapeln sich um den riesigen Explosionskrater. Eine mehrere Meter dicke Schicht aus Bimsstein erstickt alles rund um den Vulkan.
Heute, 11.000 Jahre später, ist es ruhig in der Eifel.
An die Explosion errinnert noch ein 50 Meter tiefer runder See mit einem Wall aus Gesteinstrümmern, das Laacher Maar.
Insgesamt wurde beim Ausbruch zehnmal mehr Gestein und Asche gefördert als bei der Eruption des Mount St. Helens. Die Laacher Maar-Explosion war etwa so stark wie die todbringende Katastrophe am Vesuv im Jahre 79 n. Chr.
Feuerspeiende Berge und Ströme aus glühend heißer Lava? Explosionen und Aschenregen?
In Deutschland?
Ja. Es ist zwar einige Zeit her, aber auch in Deutschland gab es einen sehr aktiven Vulkanismus. Für einen Geologen - sie rechnen oft mit Millionen und Milliarden Jahren - hat der Vulkanismus sogar eben gerade erst ein Ende gefunden.
Der letzte Vulkan brach nämlich erst vor 10.000 Jahren aus. Das war in der Eifel am Ulmener Maar.
10.000 Jahre sind auch genau der Zeitraum, in dem ein Vulkan nicht ausbrechen darf, damit er als erloschen gilt. Da der Vulkanismus in der Eifel nur etwas länger als diese Zeitspanne ruht, sagt man, dass die Vulkane "schlafen". Ob die Vulkane irgendwann einmal wieder erwachen, wissen auch die Wissenschaftler nicht genau.
Der stärkste Vulkanismus begann vor 23 Millionen Jahren und endete vor etwa fünf Millionen Jahren. An vielen Stellen in Europa bebte die Erde und Vulkane türmten sich auf. In dieser turbolenten Zeit entstanden zum Beispiel die Vulkane der Hessischen Senke, des Westerwaldes und der Rhön. In der Mitte von Hessen ergossen sich gewaltige Mengen Lava. Ein riesiger Schildvulkan, der heutige Vogelsberg, entstand.
Die meisten Vulkane, die heute noch in der Landschaft zu erkennen sind, wurden in diesem Zeitabschnitt (Miozän: 23-5 Mio. Jahre v. heute) gebildet. Die Ursache für die vulkanischen Aktivitäten waren Bewegungen der Kontinentalplatten. Die Afrikanische und Eurasische Platte schoben sich immer weiter ineinander und die Alpen wurden dabei aufgefaltet. Die Gesteinsschollen in ganz Mitteleuropa wurden stark belastet. Sie brachen auseinander, Risse und Spalten bildeten sich und Magma drang an die Erdoberfläche.
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Ich habe mir das Thema Vulkanismus vogenommen, es war interesannt.
Als ich heute bei mir ausmistete, sah ich meine Prüfungsmappe und dachte, das ich das hier schreiben könnte, weil es auch ein sehr interesantes Thema ist,
Die Prüfung habe ich mit einer 2 Bestanden.
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Vulkane sind wie Erdbeben ein immer wiederkehrender Beweis dafür, dass die Erde auch nach fünf Milliarden Jahren, als sie entstand, noch nicht zur Ruhe gekommen ist und welche Kräfte im Inneren der Erde wirken. Weltweit gibt es etwa 550 \"tätige\" Vulkane. Die vulkanogenen Gesteine, die vom tiefen Inneren an die Erdoberfläche transportiert werden, verraten den Wissenschaftlern etwas über ihre Entstehung und stellen ein Fenster dar, durch das wir einen Einblick in das Erdinnere werfen können.
Vulkane können nützlich sein, denn sie liefern nährstoffreiche Böden, chemische Rohstoffe und Mineralien. Sie können aber auch erheblichen Schaden anrichten und gefährlich sein, wenn sie etwa ihren Staub in die Atmosphäre schleudern und die mitgeförderten Gase bei einem starken Ausbruch das Sonnenlicht abschirmen: Das kann für eine Reihe von Jahren einen Temperaturrückgang zur Folge haben.
Vulkane können sogar tödlich sein, wenn sie Städte zerstören und ganze Kulturen auslöschen. Können wir mit der brodelnden Gefahr leben? Was können wir tun, um uns vor der heißen Glut und den staubigen, schwarzen Wolken zu schützen?
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Feuer und Eis
Glühendes Magma trifft zischend und brodelnd auf eisige Gletscher, Geysire schießen dampfend in die eiskalte Arktisluft und tosende Schmelzwasserströme wälzen sich bedrohlich in die Ebenen - auf Island regieren Feuer und Eis.
Vor allem unter dem Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas, brodelt es: Gleich mehrere Vulkane verbergen sich hier unter dem bis zu 900 Meter dicken Eispanzer. Im Durchschnitt alle zwei bis drei Jahre bricht einer von ihnen aus - ein grandioses Schauspiel mit verheerenden Folgen...
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Vulkanismus und Plattentektonik
Mit der Reihe \"Vulkanismus und Plattentektonik\" startet das neue g-o.de-Projekt \"Lernwelten - Materialien für den Geographie-Unterricht\".
Mit interaktiven Lernsequenzen, Arbeitsblättern zum Ausdrucken, Fotos, Texten und Animationen finden Sie hier alles, was Sie zum Gestalten einer Unterrichtsreihe brauchen. Die einzelnen Module beleuchten jeweils einen Themenaspekt näher und liefern Material für eine Schulstunde.
Vulkanausbrüche können wohl niemals verhindert werden! Es gibt aber Möglichkeiten, sie vorherzusagen und somit Gefahren für die Bevölkerung, zum Beispiel durch schnell durchgeführte Evakuierungen, zu mindern.
Die Schüler sollen sich in diesem Lernmodul über Frühwarnsysteme informieren. Nach einem einführenden Beispiel erfolgreicher Warnung und Vorhersage (Diaschau) werden Methoden der Vulkanbeobachtung und Frühwarnsysteme (Interaktion) vorgestellt.
Plattentektonik
Im Mittelpunkt dieses Moduls steht das Thema Plattentektonik. Die SchülerInnen sollen erarbeiten, dass sich Lage und Form der Kontinente im Laufe der Jahrmillionen kontinuierlich verändert haben und dass sich dieser Vorgang auch in Zukunft fortsetzen wird. (Darüberhinaus sollen sie erkennen, dass die Ursache für diese Wanderung in der Bewegung von kontinentalen und ozeanischen Platten zu suchen ist.)
Im Einstieg zur Stunde geht es dabei zunächst darum, den Bezug zur letzten Stunde herzustellen und die Unterrichtsergebnisse Mithilfe verschiedener themenbezogener Karten noch einmal zu festigen. Im Mittelpunkt der Erarbeitung steht eine Partner- oder Gruppenarbeit. Hier geht es darum unter Verwendung einer Flashanimation und eines Arbeitsblattes, grundlegende Prinzipien der Kontinentbewegung in den letzten 320 Millionen Jahren zu erkennen.
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Das Erdinnere
Der Aufbau der Erde spielt für zahlreiche an der Erdoberfläche auftretenden Prozesse eine wichtige Rolle. So haben Vulkanismus, Erdmagnetismus und plattentektonische Vorgänge ihren Ursprung im Inneren der Erde. Da das Erdinnere nicht direkt erforscht werden kann, haben Wissenschaftler vor allem über die Ausbreitung von Erdbeben- und künstlich erzeugten Stoßwellen den inneren Aufbau der Erde enträtselt.
Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Erde in mehrere Schalen gegliedert ist (Schalenmodell). Der Erdkern wird von einem Mantel und dieser wiederum von einer Kruste umgeben. Da innerhalb von Kern, Mantel und Kruste die physikalischen und chemischen (mineralischen) Eigenschaften stark variieren, werden sie jeweils noch weiter untergliedert. Die Temperatur- und Druckverhältnisse ändern sich von der Erdoberfläche zum Erdkern. Grundsätzlich steigen sie mit der Tiefe deutlich an, was in einigen Bereichen zum Aufschmelzen von Gesteinen führt. Für die obere Kruste gilt eine Temperaturerhöhung von zwei bis drei Grad Celsius auf 100 Meter Tiefe. Die Temperaturen steigen in Richtung des Erdmittelpunktes stetig aber weitaus langsamer als in der oberen Erdkruste an. Im Inneren der Erde liegen die Temperaturen wahrscheinlich zwischen 4000 und 5000 Grad Celsius.
Die Schichten im Einzelnen
Erdkruste
Tiefe: 0 bis max. 65 km
Zustand: Fest
Temperatur: bis 1000 °C
Die Erdkruste wird in die ozeanische und kontinentale Kruste unterteilt. Beide Bereiche unterscheiden sich in Dichte, Dicke Alter und Gesteinsinhalt voneinander.
Oberer Erdmantel
Tiefe: ~ 10 bis 700 km
Zustand: Teilweise plastisch, fest
Temperatur: ~ 1000 °C
Der "Motor" für die Bewegungen der Erdplatten liegt im oberen Erdmantel.
Unterer Erdmantel
Tiefe: 700 bis 2900 km
Zustand: Fest
Temperatur: 1000 bis 3700 °C
Äußerer Kern
Tiefe: 2900 bis 5100 km
Zustand: Flüssig
Temperatur: 3700 bis 4300 °C
Die Ursache für den Erdmagnetismus wird im äußeren Erdkern vermutet. Er besteht hauptsächlich aus geschmolzenem Eisen.
Innerer Kern
Tiefe: 5100 bis 6370 km
Zustand: Fest
Temperatur: ~ 4300 °C
Der Innere Kern besteht zu über 75% aus Eisen
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Was ist ein Frühwarnsystem?
Ein Frühwarnsystem dient der rechtzeitigen Warnung vor einem drohenden Naturereignis, wie zum Beispiel einem Vulkanausbruch.
Eine Warnung kann natürlich nur dann ausgesprochen werden, wenn ein Vulkanausbruch vermutet wird. Die Zeit zwischen den ersten Anzeichen eines Ausbruchs bis zum Zeitpunkt der Katastrophe, nennt man Vorwarnzeit.
Sie kann bei Vulkanen mehrere Monate betragen - bei Erdbeben nur Sekunden.
Bestandteile eines Frühwarnsystems sind:
ein Überwachungssystem, das die Daten für die Frühwarnung liefert (z.B. Gas-, Erdbeben-, Spaltenmessungen am Vulkan)
eine Vorhersage, die den möglichen Ablauf des Ausbruchs beschreibt
eine Leitzentrale, die alle Informationen sammelt und bewertet
einen Einsatzplan, der z.B. eine Evakuierung regelt
Menschen, die für die Warnung der Bevölkerung verantwortlich sind
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Hot Spot-Vulkane
Hot Spot-Vulkane entstehen über großen Magmaaufstiegskanälen. Ständig wird an diesen Stellen Magma nachgeliefert und es bricht schließlich durch die Erdkruste (Lithosphärenplatte) hindurch. Ein kleiner Vulkan bildet sich.
Die Erde ist in mehrere große Lithosphärenplatten zerbrochen. Diese Platten, so die Theorie der Plattentektonik, bewegen sich auf dem teilweise aufgeschmolzenem Erdmantel. Die Aufstiegskänale der Hot Spots allerdings bleiben Millionen von Jahren an dem selben Ort.
Die Kombination von sich bewegenden Platten und ortsfesten Hot Spots lässt eine Reihe von Vulkanen entstehen.
Liegt ein Hot Spot im Meer, bilden sich Vulkaninseln. Nur die Vulkane über dem Hot Spot sind aktiv.
Die älteren und erloschenen Vulkane, die Huckepack auf der Platte mitfahren, werden mit der Zeit wieder kleiner. Zum einen liegt das daran, dass sie von Wasser und Wind abgetragen werden. Zum anderen sinken sie auch ein Stück in sich zusammen, da ja das aufsteigende Magma unter ihnen fehlt. Außerdem ist die Lithosphärenplatte, je weiter man sich vom heißen Hot Spot entfernt, kälter. Schwer vorzustellen, aber auch eine riesige Platte zieht sich bei Kälte zusammen und die Vulkane sinken ab.
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Vulkane und Vukanismus in Deutschland
Vor etwa 11.000 Jahren explodiert in der Eifel (Rheinland-Pfalz) einer der letzten Vulkane in Deutschland. Es war ein gigantischer Ausbruch:
Die Erde bebt. Erst ein wenig, dann wird es immer stärker. Tief im Inneren des Vulkans steigt Magma Stück für Stück der Erdoberfläche entgegen. Das feste Gestein der Erdkruste wird dabei im Handumdrehen geschmolzen. Scheinbar kann nichts das glutheiße Magma aufhalten.
Der Weg des Magma bis nach oben ist nicht mehr weit. Gleich wird sich die Lava in der Umgebung ergießen und alles überdecken.
Das aufsteigende Magma trifft aber auf Erdschichten, in denen sich Grundwasser gesammelt hat. Kommen Magma und Wasser zusammen, entstehen die gewaltigsten vulkanischen Explosionen.
Bei der Explosion werden die dicken Erdschichten über dem Magma weggesprengt und kilometerweit steigen Aschen- und Dampfwolken in den Himmel. Die weggeschleuderten Gesteinsbrocken stürzen wieder auf den Erdboden zurück, zerschmettern und stapeln sich um den riesigen Explosionskrater. Eine mehrere Meter dicke Schicht aus Bimsstein erstickt alles rund um den Vulkan.
Heute, 11.000 Jahre später, ist es ruhig in der Eifel.
An die Explosion errinnert noch ein 50 Meter tiefer runder See mit einem Wall aus Gesteinstrümmern, das Laacher Maar.
Insgesamt wurde beim Ausbruch zehnmal mehr Gestein und Asche gefördert als bei der Eruption des Mount St. Helens. Die Laacher Maar-Explosion war etwa so stark wie die todbringende Katastrophe am Vesuv im Jahre 79 n. Chr.
Feuerspeiende Berge und Ströme aus glühend heißer Lava? Explosionen und Aschenregen?
In Deutschland?
Ja. Es ist zwar einige Zeit her, aber auch in Deutschland gab es einen sehr aktiven Vulkanismus. Für einen Geologen - sie rechnen oft mit Millionen und Milliarden Jahren - hat der Vulkanismus sogar eben gerade erst ein Ende gefunden.
Der letzte Vulkan brach nämlich erst vor 10.000 Jahren aus. Das war in der Eifel am Ulmener Maar.
10.000 Jahre sind auch genau der Zeitraum, in dem ein Vulkan nicht ausbrechen darf, damit er als erloschen gilt. Da der Vulkanismus in der Eifel nur etwas länger als diese Zeitspanne ruht, sagt man, dass die Vulkane "schlafen". Ob die Vulkane irgendwann einmal wieder erwachen, wissen auch die Wissenschaftler nicht genau.
Der stärkste Vulkanismus begann vor 23 Millionen Jahren und endete vor etwa fünf Millionen Jahren. An vielen Stellen in Europa bebte die Erde und Vulkane türmten sich auf. In dieser turbolenten Zeit entstanden zum Beispiel die Vulkane der Hessischen Senke, des Westerwaldes und der Rhön. In der Mitte von Hessen ergossen sich gewaltige Mengen Lava. Ein riesiger Schildvulkan, der heutige Vogelsberg, entstand.
Die meisten Vulkane, die heute noch in der Landschaft zu erkennen sind, wurden in diesem Zeitabschnitt (Miozän: 23-5 Mio. Jahre v. heute) gebildet. Die Ursache für die vulkanischen Aktivitäten waren Bewegungen der Kontinentalplatten. Die Afrikanische und Eurasische Platte schoben sich immer weiter ineinander und die Alpen wurden dabei aufgefaltet. Die Gesteinsschollen in ganz Mitteleuropa wurden stark belastet. Sie brachen auseinander, Risse und Spalten bildeten sich und Magma drang an die Erdoberfläche.
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