Erfahrungsbericht von simsalabim
alkoholiker am steuer, das wird leider nur für andere teuer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
als ich vor zwei tagen eine nachrichtensendung sah und tags darauf von einem freund
angesprochen wurde, ob ich es auch gehört hätte, wußte ich genau auf was er anspielte
da war zu hören, daß der unglücksfahrer des lkw`s am gotthard-tunnel, wir erinnern uns: es ist
bereits schon wieder ein jahr vergangen, betrunken war, und nicht zu knapp.da frage ich mich
doch als erstes:
wie kommt sowas???: leute die ihren job ernst nehmen, ihre meist nicht gutsituierten
familien ernähren müssen, der führeschein für diese leute eben die existenz darstellt,da
konnte ich meinen ohren kaum trauen, das der fahrer des italienischen unglücksbrummis
mindestens 2 promille alkohol im blut gehabt haben soll. wie kann das sein?
gründe gibt es meines erachtens nach genug:
ich denke mal, das der konkurrenzdruck so groß ist, das meist übermüdete und völlig fertige
fahrer von der speditionsfirma teilweise genötigt werden, den transport auszuführen, weil
ansonsten die fristlose kündigung droht, und weil eine vielzahl der angestellten die im
führerhaus ihren dienst tun, diesem druck ohne "hilfsmittel" anscheinend nicht mehr gewachsen
sind,passieren solche unglaublichen vorfälle, wie am gotthard vor einem jahr. es wurde heraus
gefunden das der fahrer bereits weit vor dem tunnel schlangenlinien fuhr, aber ohne rücksicht
auf verluste den tunneleingang passierte, hätte den grenzposten vorher nichts aufallen müssen?
wurden nicht einmal die ladung oder lieferscheine in augenschein genommen? merkwürdig oder??
spätestens dann hätte bei einem zweipromille trinkfesten italiener die starke alkoholfahne
bemerkt werden müssen. warum es zu keiner überprüfung des lkw´s kam bleibt bis heute
schleierhaft oder soll verschleiert werden, um den touristrom ins ösiland nicht abreißen zu lassen
sehr makabre wahrheitsfindung meiner meinung nach.
rückgängig machen kann man es leider nicht mehr, aber wieviel unschuldige toten könnten
heute noch mit ihren familien in den urlaub fahren? wieviel deutsche arbeitnehmer könnten ihrer
firma zu dem hoffentlich bald eintretenden wirtschaftswachstum verhelfen? (klingt etwas
radikal,sorry) aber die message die ich damit sagen will ist die:
fahrlässigkeit,schlampigkeit und mangelndes kollegiales einfindungsvermögen,diese faktoren
bedingen solche aussetzer wie das vor einem jahr in den alpen
möge es sich nie wiederholen (ein traum der leider ein traum bleiben wird)
in diesem sinne
guten abend
angesprochen wurde, ob ich es auch gehört hätte, wußte ich genau auf was er anspielte
da war zu hören, daß der unglücksfahrer des lkw`s am gotthard-tunnel, wir erinnern uns: es ist
bereits schon wieder ein jahr vergangen, betrunken war, und nicht zu knapp.da frage ich mich
doch als erstes:
wie kommt sowas???: leute die ihren job ernst nehmen, ihre meist nicht gutsituierten
familien ernähren müssen, der führeschein für diese leute eben die existenz darstellt,da
konnte ich meinen ohren kaum trauen, das der fahrer des italienischen unglücksbrummis
mindestens 2 promille alkohol im blut gehabt haben soll. wie kann das sein?
gründe gibt es meines erachtens nach genug:
ich denke mal, das der konkurrenzdruck so groß ist, das meist übermüdete und völlig fertige
fahrer von der speditionsfirma teilweise genötigt werden, den transport auszuführen, weil
ansonsten die fristlose kündigung droht, und weil eine vielzahl der angestellten die im
führerhaus ihren dienst tun, diesem druck ohne "hilfsmittel" anscheinend nicht mehr gewachsen
sind,passieren solche unglaublichen vorfälle, wie am gotthard vor einem jahr. es wurde heraus
gefunden das der fahrer bereits weit vor dem tunnel schlangenlinien fuhr, aber ohne rücksicht
auf verluste den tunneleingang passierte, hätte den grenzposten vorher nichts aufallen müssen?
wurden nicht einmal die ladung oder lieferscheine in augenschein genommen? merkwürdig oder??
spätestens dann hätte bei einem zweipromille trinkfesten italiener die starke alkoholfahne
bemerkt werden müssen. warum es zu keiner überprüfung des lkw´s kam bleibt bis heute
schleierhaft oder soll verschleiert werden, um den touristrom ins ösiland nicht abreißen zu lassen
sehr makabre wahrheitsfindung meiner meinung nach.
rückgängig machen kann man es leider nicht mehr, aber wieviel unschuldige toten könnten
heute noch mit ihren familien in den urlaub fahren? wieviel deutsche arbeitnehmer könnten ihrer
firma zu dem hoffentlich bald eintretenden wirtschaftswachstum verhelfen? (klingt etwas
radikal,sorry) aber die message die ich damit sagen will ist die:
fahrlässigkeit,schlampigkeit und mangelndes kollegiales einfindungsvermögen,diese faktoren
bedingen solche aussetzer wie das vor einem jahr in den alpen
möge es sich nie wiederholen (ein traum der leider ein traum bleiben wird)
in diesem sinne
guten abend
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.04.2002, 20:03 Uhr von sexybitchgirl
Bewertung: sehr hilfreichInformativ und gut geschrieben, Manko: Diese Absätze! Dennoch brauchbarer Bericht. Sexy Grüße sendet dir Samantha!




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