Erfahrungsbericht von Mathi15
Zitaterörterung: Thornton Niven Wilder: "Die nützlichsten Erfahrungegn, die man mach
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Empfehlung:
Nein
Der amerikanische Schriftsteller Thronton Niven Wilder wurde am 17. April 1897 in Madison (Wisconsin) geboren und studierte später am Oberlin College, an der Yale University und an der Princeton University. Mit seinen häufig auf Allegorien und Mythen beruhenden Romanen und Dramen, aus denen sein auf dem christlichen Glauben beruhender Humanismus spricht, wurde Wilder international bekannt. 1957 erhielt er den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er verstarb am 7.Dezember 1975 in Hamden. Wilders direkter, zugänglicher Stil bewährte sich auch in seinen Theaterstücken. Denn diese verfasste er neben zahlreichen Romanen in seinem Leben ebenfalls nicht an geringer Anzahl.
Dieses zu interpretierende Zitat Wilders, von dem auch andere Aussprüche wie \"Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn\" oder \"Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, um besser zielen zu können\", beschreibt eine allgemeingültige These. Denn der Satz \"Die nützlichsten Erfahrungegn, die man macht, sind die schlechtesten\", ist auf viele verschiedene Situationen projezierbar. Zunächst wäre jedoch zu klären, was er genau bedeutet. Verfolgt man dem Wortlaut so heißt es, dass man aus zunächst negativ wirkenden und mit schlechten Konsequenzen für den Betroffenen Erfahrungen oder Situationen sehr viel lernen kann und sie daher für das Leben des eigentlich Benachteiligten nützlich sein können. Jedoch beschreibt dieses Zitat nicht genauer die Gründe für diese Feststellung. Doch ob es auch Anwendung im wirklichen Leben findet, ist die Frage. Auf den ersten Blick würde ich dem Inhalt des Zitats zustimmen. Denn negative Augenblicke müssen nicht immer gleichzeitig auch schlechte Konsequenzen zur Folge haben.
Als Beispiel würde ich hierbei unter anderem die Folgen und Auswirkungen einer Krankheit anführen. Denn erst wenn man die blessuren einer Krankheit oder einer schwerzhaften Verletzung überstanden hat, erkennt man mitunter erst, wie glücklich man sich nennen kann, ist der Gesundheitszustand einwandfrei wiederherstellt. Denn nun bemerkt man erst, wie viel es bedeutet gesund und munter zu sein. Doch auch in anderen Situationen findet dieses Sprichwort Anwendung meiner Ansicht nach.
Hierzu fällt mir weiterhin spontan die Konfrontation mit Schwiergkeiten jeder Art ein. Denn zum Beispiel das Erhalten einer schlechten Note in der Schule scheint auf den ersten Blick für einen Schüler eine sehr negative Situationen zu sein. Doch mitunter gibt eine solche Benotung erst den Ansporn für den Schüler es in der Zukunft besser zu machen. Außerdem steht dieser nun unter Erfolgsdruck, damit er diese Note wieder ausgleichen kann. Am Ende des Jahre kann somit durch diesen Sinneswandel trotz der anfänglichen schlechten Benotung doch noch ein zufriedenstellenendes Ergebnis für den Schüler zu Buche stehen. Dabei gilt die Situation, bei der der Schüler die schlechte Note erfuhr immer noch als schlechte, doch er lernte aus dieser es besser zu machen. Außerdem will er möglichst diese Erfahrung nicht noch einmal machen und versucht somit seine Leistung in der Schule konstant gut zu halten. Doch mit diesem Ausspruch von Tronton Wilder ist jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass man aus guten Erfahrungen viel im Leben lernen kann. Dennoch steht bei schlechten Erfahrungen die daraus unter Umständen resultierende Nützlichkeit höher als bei guten Erfahrungen. Doch dieser Verallgemeinerung würde ich nicht immer zustimmen, denn bei einer bestimmten Situationen kann auch eine gute Erfahrung im Endeffekt für den Betreffenden nützlicher sein als eine schlechte. Hierzu würde ich zum Beispiel einen plötzlichen Todesfall von Nahestehenden anführen. Denn dieser hat meiner Ansicht nach keine besseren Konsequenzen zur Folge als das weitere Überleben der Nahestehenden Person. Denn durch eine solche Erfahrung wird man nicht abgehärtet. Ein weiterer Tod von Nahestehenden trifft den Betroffenen mindestens genauso hart wie die erste Erfahrung. Auf der anderen Seite lässt sich jedoch darüber streiten. Denn vielleicht kann der Todesfall auch im Endeffekt eine nützliche Situationen für den Hinterbliebenen sein, da dieser nun voll und ganz erfährt, dass früher oder später alle sterben müssen und das Leben nicht unendlich verlängert werden kann. Doch genau hierbei liegt die Schwierigkeit an der Bestimmung des Wahrheitgehalt dieses Zitats. Denn Erfahrungen sind nun mal subjektive Konsequenzen, die unterschiedlich beurteilt werden von Betroffenen oder Außenstehenden. Daher lässt sich bei fast jeder Situation darüber streiten, ob eine schlechte Erfahrung im Endeffekt nützlicher war als eine gute. Außerdem stellt sich auch die Frage, auf wen dieser Ausspruch bezogen ist? Auf den Leittragenden oder Begünstigten einer bestimmten Handlung. Denn diese können die Nützlichkeit einer schlechten Erfahrung unterschiedlich beurteilen. Oder wer beurteilt überhaupt, ob eine Handlung oder dessen Konsequenz schlecht für die Betreffenden war? Denn im eigentlichen Sinne, kann niemand anders über die Folgen einer bestimmten Situation urteilen als der Betroffenen selbst. Und dieser würde nicht immer behaupten, dass eine schlechte Erfahrung in seinem Leben im Endeffekt auch nützlich für ihn war. Denn lässt sich diese Handlung nicht wieder rückgängig machen, so ist es schwierig, diese im Endeffekt auch als nützlich zu beurteilen. Desweiteren wäre anzumerken, dass man nur sehr schwer den Begriff schlecht definieren kann, da dieser in subjektiver Sichtweise zu betrachten ist. Was ist eigentlich schlecht? Eine allgemeingültige Definition lässt sich nur schwer finden und daher ist dessen Verwendung in diesem Zitat auch äußerst ungenau. Denn eine bestimmte Erfahrung wird von jedem anders bewertet. Außerdem muss man beachten, dass einige Fragen bei der Formulierung dieses Zitats aufkommen. Denn meiner Ansicht nach lässt sich ein gewisser Widerspruch in dieser Aussage erkennen. Denn so heißt es:\" Die nützlichsten Erfahrungen die man macht sind die schlechten\". Doch wenn man eine Erfahrung in Folge dessen als nützlich einstuft, so ist sie meiner Ansicht nicht mehr als rein Schlechte zu bewerten, da sie ja dem Betreffenden im Nachhinein doch positive Aspekte einbringt. Denn die Nützlichkeit würde ich eindeutig als rein positive Erscheinungsform einstufen. Insofern handelt es sich nicht mehr um eine schlechte Erfahrung. Nun könnte man zwar auch meinen, dass die schlechte Auswirkung auf den Betreffenden durch die aufkommende Nützlichkeit gemildert wird, aber dennoch nach wie vor als negativ eingestuft werden kann. Doch hieran lässt sich wieder die Schwierigkeit der Formulierung erkennen. Somit lässt sich schlussfolgern, dass dieses Zitat zwar auf den ersten Blick für den Leser nachvollziehbar und passend erscheint, bei intensiver Betrachung jedoch einige schwer zu lösende Fragen aufwirft.
Im Allemeinen würde ich daher den Wahrheitsgehalt dieseer Behauptung bei bestimmten Situationen in Frage stellen. Sicherlich kann sie auf bestimmte Erfahrungen wie das Beispiel der Notengebung in der Schule beweist zutreffen, doch im Gegenzug kann sie auch wie das Beispiel des Tods eines Hinterbliebenen zeigt, nicht unbedingt zu 100% übereinstimmen. Deshalb sehe ich den Wahrheitsgehalt des Zitats nur als bedingt zutreffend an.
Dennoch ist dieser Ausspruch raffiniert formuliert, da er trotz seiner Kürze so viele Fragen und Überlegungen zur Folge hat. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, würde ich dieses Zitat von daher als interessantes ansehen. Durch diese Formulierung kann es schnell zu Unterschiede in der Beurteilung dessen kommen. Denn alleine schon die wirkliche und nücherne Bedeutung dieses Zitats lässt sich durch die zum Ausdruck gebrachte Subjektivität nur schwer in Worte fassen und kann daher schnell der Auslöser von Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Wahrheitsgehalt des Zitats darstellen.
Insofern ist meiner Meinung nach schwierig, diesem Ausspruch voll und ganz zuzustimmen.
Dieses zu interpretierende Zitat Wilders, von dem auch andere Aussprüche wie \"Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn\" oder \"Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, um besser zielen zu können\", beschreibt eine allgemeingültige These. Denn der Satz \"Die nützlichsten Erfahrungegn, die man macht, sind die schlechtesten\", ist auf viele verschiedene Situationen projezierbar. Zunächst wäre jedoch zu klären, was er genau bedeutet. Verfolgt man dem Wortlaut so heißt es, dass man aus zunächst negativ wirkenden und mit schlechten Konsequenzen für den Betroffenen Erfahrungen oder Situationen sehr viel lernen kann und sie daher für das Leben des eigentlich Benachteiligten nützlich sein können. Jedoch beschreibt dieses Zitat nicht genauer die Gründe für diese Feststellung. Doch ob es auch Anwendung im wirklichen Leben findet, ist die Frage. Auf den ersten Blick würde ich dem Inhalt des Zitats zustimmen. Denn negative Augenblicke müssen nicht immer gleichzeitig auch schlechte Konsequenzen zur Folge haben.
Als Beispiel würde ich hierbei unter anderem die Folgen und Auswirkungen einer Krankheit anführen. Denn erst wenn man die blessuren einer Krankheit oder einer schwerzhaften Verletzung überstanden hat, erkennt man mitunter erst, wie glücklich man sich nennen kann, ist der Gesundheitszustand einwandfrei wiederherstellt. Denn nun bemerkt man erst, wie viel es bedeutet gesund und munter zu sein. Doch auch in anderen Situationen findet dieses Sprichwort Anwendung meiner Ansicht nach.
Hierzu fällt mir weiterhin spontan die Konfrontation mit Schwiergkeiten jeder Art ein. Denn zum Beispiel das Erhalten einer schlechten Note in der Schule scheint auf den ersten Blick für einen Schüler eine sehr negative Situationen zu sein. Doch mitunter gibt eine solche Benotung erst den Ansporn für den Schüler es in der Zukunft besser zu machen. Außerdem steht dieser nun unter Erfolgsdruck, damit er diese Note wieder ausgleichen kann. Am Ende des Jahre kann somit durch diesen Sinneswandel trotz der anfänglichen schlechten Benotung doch noch ein zufriedenstellenendes Ergebnis für den Schüler zu Buche stehen. Dabei gilt die Situation, bei der der Schüler die schlechte Note erfuhr immer noch als schlechte, doch er lernte aus dieser es besser zu machen. Außerdem will er möglichst diese Erfahrung nicht noch einmal machen und versucht somit seine Leistung in der Schule konstant gut zu halten. Doch mit diesem Ausspruch von Tronton Wilder ist jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass man aus guten Erfahrungen viel im Leben lernen kann. Dennoch steht bei schlechten Erfahrungen die daraus unter Umständen resultierende Nützlichkeit höher als bei guten Erfahrungen. Doch dieser Verallgemeinerung würde ich nicht immer zustimmen, denn bei einer bestimmten Situationen kann auch eine gute Erfahrung im Endeffekt für den Betreffenden nützlicher sein als eine schlechte. Hierzu würde ich zum Beispiel einen plötzlichen Todesfall von Nahestehenden anführen. Denn dieser hat meiner Ansicht nach keine besseren Konsequenzen zur Folge als das weitere Überleben der Nahestehenden Person. Denn durch eine solche Erfahrung wird man nicht abgehärtet. Ein weiterer Tod von Nahestehenden trifft den Betroffenen mindestens genauso hart wie die erste Erfahrung. Auf der anderen Seite lässt sich jedoch darüber streiten. Denn vielleicht kann der Todesfall auch im Endeffekt eine nützliche Situationen für den Hinterbliebenen sein, da dieser nun voll und ganz erfährt, dass früher oder später alle sterben müssen und das Leben nicht unendlich verlängert werden kann. Doch genau hierbei liegt die Schwierigkeit an der Bestimmung des Wahrheitgehalt dieses Zitats. Denn Erfahrungen sind nun mal subjektive Konsequenzen, die unterschiedlich beurteilt werden von Betroffenen oder Außenstehenden. Daher lässt sich bei fast jeder Situation darüber streiten, ob eine schlechte Erfahrung im Endeffekt nützlicher war als eine gute. Außerdem stellt sich auch die Frage, auf wen dieser Ausspruch bezogen ist? Auf den Leittragenden oder Begünstigten einer bestimmten Handlung. Denn diese können die Nützlichkeit einer schlechten Erfahrung unterschiedlich beurteilen. Oder wer beurteilt überhaupt, ob eine Handlung oder dessen Konsequenz schlecht für die Betreffenden war? Denn im eigentlichen Sinne, kann niemand anders über die Folgen einer bestimmten Situation urteilen als der Betroffenen selbst. Und dieser würde nicht immer behaupten, dass eine schlechte Erfahrung in seinem Leben im Endeffekt auch nützlich für ihn war. Denn lässt sich diese Handlung nicht wieder rückgängig machen, so ist es schwierig, diese im Endeffekt auch als nützlich zu beurteilen. Desweiteren wäre anzumerken, dass man nur sehr schwer den Begriff schlecht definieren kann, da dieser in subjektiver Sichtweise zu betrachten ist. Was ist eigentlich schlecht? Eine allgemeingültige Definition lässt sich nur schwer finden und daher ist dessen Verwendung in diesem Zitat auch äußerst ungenau. Denn eine bestimmte Erfahrung wird von jedem anders bewertet. Außerdem muss man beachten, dass einige Fragen bei der Formulierung dieses Zitats aufkommen. Denn meiner Ansicht nach lässt sich ein gewisser Widerspruch in dieser Aussage erkennen. Denn so heißt es:\" Die nützlichsten Erfahrungen die man macht sind die schlechten\". Doch wenn man eine Erfahrung in Folge dessen als nützlich einstuft, so ist sie meiner Ansicht nicht mehr als rein Schlechte zu bewerten, da sie ja dem Betreffenden im Nachhinein doch positive Aspekte einbringt. Denn die Nützlichkeit würde ich eindeutig als rein positive Erscheinungsform einstufen. Insofern handelt es sich nicht mehr um eine schlechte Erfahrung. Nun könnte man zwar auch meinen, dass die schlechte Auswirkung auf den Betreffenden durch die aufkommende Nützlichkeit gemildert wird, aber dennoch nach wie vor als negativ eingestuft werden kann. Doch hieran lässt sich wieder die Schwierigkeit der Formulierung erkennen. Somit lässt sich schlussfolgern, dass dieses Zitat zwar auf den ersten Blick für den Leser nachvollziehbar und passend erscheint, bei intensiver Betrachung jedoch einige schwer zu lösende Fragen aufwirft.
Im Allemeinen würde ich daher den Wahrheitsgehalt dieseer Behauptung bei bestimmten Situationen in Frage stellen. Sicherlich kann sie auf bestimmte Erfahrungen wie das Beispiel der Notengebung in der Schule beweist zutreffen, doch im Gegenzug kann sie auch wie das Beispiel des Tods eines Hinterbliebenen zeigt, nicht unbedingt zu 100% übereinstimmen. Deshalb sehe ich den Wahrheitsgehalt des Zitats nur als bedingt zutreffend an.
Dennoch ist dieser Ausspruch raffiniert formuliert, da er trotz seiner Kürze so viele Fragen und Überlegungen zur Folge hat. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, würde ich dieses Zitat von daher als interessantes ansehen. Durch diese Formulierung kann es schnell zu Unterschiede in der Beurteilung dessen kommen. Denn alleine schon die wirkliche und nücherne Bedeutung dieses Zitats lässt sich durch die zum Ausdruck gebrachte Subjektivität nur schwer in Worte fassen und kann daher schnell der Auslöser von Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Wahrheitsgehalt des Zitats darstellen.
Insofern ist meiner Meinung nach schwierig, diesem Ausspruch voll und ganz zuzustimmen.




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