Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Produkt für den Mülleimer
Pro:
schönes Design, auf den ersten Blick praktisch
Kontra:
Feutigkeit sammelt sich im Röhrchen, kaum zu reinigen, idealer Nährboden für Bakterien oder ähnliches
Empfehlung:
Nein
Was kauft man nicht alles, wenn das Gehirn mal wieder nur im Stand-by-Modus ist und logische Überlegungen so scheinbar unmöglich werden. So muß es jedenfalls gewesen sein, als ich dieses Produkt erstand, aber vielleicht erstmal etwas dazu, warum ich überhaupt auf die Idee kam, es könnte nützlich sein.
Das Problem, was ich zu lösen versuchte kann wahrscheinlich fast jeder nachvollziehen. Nach dem Zähneputzen stellt sich mir immer die Frage, wohin mit der eben noch benutzen Zahlbürste, bis sie wieder ihren kurzfristigen Betrieb aufnehmen sollte.
Gewiß, die Lösung könnte einfach sein, indem man sie einfach in einem Zahnputzbecher oder einem entsprechenden Glas, sieht irgendwie edler aus, einfach stehen läßt, aber dies halte ich eher für unästhetisch, also lieber was anderes.
Mein Spielgelschrank im Bad hat zum Glück einen Zahnbürstenhalter in der Innenseite einer Tür integriert, also könnte man doch diesen benutzen. Prinzipiell schon, aber jeder weiß natürlich, daß eine Zahnbürste nach dem Ausspülen nie ganz trocken ist und so läuft die sich noch in den Borsten gefindliche Flüssigkeit langsam aber sicher den Stiel hinab und tropft, logischerweise, in den Spiegelschrank, was ein Abwischen öfter erfordert als einem lieb ist.
Nun sah ich vor geraumer Zeit bei Tschibo sogenannte Zahnbürstenhalter, die man im Set zu zwei Stück erwerben konnte, einmal aus Kunststoff, einmal aus Metall, wobei ich mich für die Metallvariante entschloß, weil das sieht einfach schöner aus, meiner Meinung nach jedenfalls.
Was darf man sich jetzt unter so einem Zahnbürstenhalter vorstellen, nun nicht anderes als ein etwa zehn Zentimeter langes Röhrchen, daß zur Befestigung mit einem Saugnapf versehen ist, so daß man es an einer beliebigen Stelle anbringen kann. Zur Aufbewahrung stellt man nun die Zahnbürste einfach hinein und voilà.
Wäre mein Gehirn jetzt voll funktionsfähig gewesen, hätte ich mir eigentlich denken können, daß die Flüssigkeit, die am Stiel der Zahnbürste nach unten läuft, zwangsläufig im Röhrchen landen muß und wie will man jetzt dieses sauber bekommen, aber wie bereits am Anfang erwähnt, muß mein Gehirn wohl höchsten auf Stand-by gestanden haben.
Nun anfangs versuchte ich noch dieses Problem zu lösen, indem ich eine sehr kleine Flaschenbürste, die ich zum Glück hatte benutze, um zu reinigen, aber was bietet dieses Teil dann noch für einen Vorteil, genau, keinen, denn ob ich nun das Innere des Spiegelschrankes abwische oder den Halter mit einer Bürste reinige dürfte wohl auf das Gleiche hinauslaufen, aber das mit der Bürste ist unpraktischer und dauert länger.
Nun machte ich einen Versuch, ob es vielleicht reichen würde, den Halter einmal pro Woche zu reinigen, indem ich am nächsten Tag nur die Bürste entnahm, sie anschließend aber in den zweiten noch neuen stellte, den ich fortan benutzte und täglich reinigte, aber bereits nach drei oder vier Tagen roch es aus dem anderen etwas modrig, was mich zum Abbruch des Versuches bewegte.
Offensichtlich bietet das feuchte Klima innerhalb des Röhrchens vor allem bei höheren Temperaturen im Sommer einen idealen Nährboden für Bakterien oder ähnliches und anschließend mit der Bürste wieder in den Mund, muß nicht sein.
Also entsorgte ich die Halter, die ich für umgerechnet etwa 7,- Euro erstanden hatte auf dem Müllwege und benutze jetzt wieder den Spiegelschrank, denn wie gesagt eine herumstehende Bürste in einem Becher oder Glas, das muß in meinen Augen auch nicht sein.
Also wieder mal der berühmte Griff in die Toilette oder anders formuliert, ein Produkt, daß die Welt nicht braucht, weil es nicht vernünftig anzuwenden, in diesem Falle zu reinigen ist.
Ich kann also jedem nur von dem Erwerb solcher Halter abraten, denn das Problem ist hier eher konstruktionsbedingt als vom Hersteller abhängig.
Dabei ließe sich das Problem leicht lösen, was mir allerdings erst nach der Entsorgung eingefallen ist. Man müßte nur ein kleines Loch in den Boden bohren, aus dem dann die Flüssigkeit heraustropfen könnte, was allerdings die Montage über dem Waschbecken oder so erfordern würde, was man dann auch wieder abwischen müßte, aber das wäre praktischer als das tropfen im Spiegelschrank, aber schade, zu spät, waren ja schon entsorgt, aber vielleicht kann dieses als Tipp dienen für diejenigen, die so ein Teil noch ihr eigen nennen und vor dem gleichen Problem stehen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenwertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden.
Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kaufgefrusteter kerlimaus99
Das Problem, was ich zu lösen versuchte kann wahrscheinlich fast jeder nachvollziehen. Nach dem Zähneputzen stellt sich mir immer die Frage, wohin mit der eben noch benutzen Zahlbürste, bis sie wieder ihren kurzfristigen Betrieb aufnehmen sollte.
Gewiß, die Lösung könnte einfach sein, indem man sie einfach in einem Zahnputzbecher oder einem entsprechenden Glas, sieht irgendwie edler aus, einfach stehen läßt, aber dies halte ich eher für unästhetisch, also lieber was anderes.
Mein Spielgelschrank im Bad hat zum Glück einen Zahnbürstenhalter in der Innenseite einer Tür integriert, also könnte man doch diesen benutzen. Prinzipiell schon, aber jeder weiß natürlich, daß eine Zahnbürste nach dem Ausspülen nie ganz trocken ist und so läuft die sich noch in den Borsten gefindliche Flüssigkeit langsam aber sicher den Stiel hinab und tropft, logischerweise, in den Spiegelschrank, was ein Abwischen öfter erfordert als einem lieb ist.
Nun sah ich vor geraumer Zeit bei Tschibo sogenannte Zahnbürstenhalter, die man im Set zu zwei Stück erwerben konnte, einmal aus Kunststoff, einmal aus Metall, wobei ich mich für die Metallvariante entschloß, weil das sieht einfach schöner aus, meiner Meinung nach jedenfalls.
Was darf man sich jetzt unter so einem Zahnbürstenhalter vorstellen, nun nicht anderes als ein etwa zehn Zentimeter langes Röhrchen, daß zur Befestigung mit einem Saugnapf versehen ist, so daß man es an einer beliebigen Stelle anbringen kann. Zur Aufbewahrung stellt man nun die Zahnbürste einfach hinein und voilà.
Wäre mein Gehirn jetzt voll funktionsfähig gewesen, hätte ich mir eigentlich denken können, daß die Flüssigkeit, die am Stiel der Zahnbürste nach unten läuft, zwangsläufig im Röhrchen landen muß und wie will man jetzt dieses sauber bekommen, aber wie bereits am Anfang erwähnt, muß mein Gehirn wohl höchsten auf Stand-by gestanden haben.
Nun anfangs versuchte ich noch dieses Problem zu lösen, indem ich eine sehr kleine Flaschenbürste, die ich zum Glück hatte benutze, um zu reinigen, aber was bietet dieses Teil dann noch für einen Vorteil, genau, keinen, denn ob ich nun das Innere des Spiegelschrankes abwische oder den Halter mit einer Bürste reinige dürfte wohl auf das Gleiche hinauslaufen, aber das mit der Bürste ist unpraktischer und dauert länger.
Nun machte ich einen Versuch, ob es vielleicht reichen würde, den Halter einmal pro Woche zu reinigen, indem ich am nächsten Tag nur die Bürste entnahm, sie anschließend aber in den zweiten noch neuen stellte, den ich fortan benutzte und täglich reinigte, aber bereits nach drei oder vier Tagen roch es aus dem anderen etwas modrig, was mich zum Abbruch des Versuches bewegte.
Offensichtlich bietet das feuchte Klima innerhalb des Röhrchens vor allem bei höheren Temperaturen im Sommer einen idealen Nährboden für Bakterien oder ähnliches und anschließend mit der Bürste wieder in den Mund, muß nicht sein.
Also entsorgte ich die Halter, die ich für umgerechnet etwa 7,- Euro erstanden hatte auf dem Müllwege und benutze jetzt wieder den Spiegelschrank, denn wie gesagt eine herumstehende Bürste in einem Becher oder Glas, das muß in meinen Augen auch nicht sein.
Also wieder mal der berühmte Griff in die Toilette oder anders formuliert, ein Produkt, daß die Welt nicht braucht, weil es nicht vernünftig anzuwenden, in diesem Falle zu reinigen ist.
Ich kann also jedem nur von dem Erwerb solcher Halter abraten, denn das Problem ist hier eher konstruktionsbedingt als vom Hersteller abhängig.
Dabei ließe sich das Problem leicht lösen, was mir allerdings erst nach der Entsorgung eingefallen ist. Man müßte nur ein kleines Loch in den Boden bohren, aus dem dann die Flüssigkeit heraustropfen könnte, was allerdings die Montage über dem Waschbecken oder so erfordern würde, was man dann auch wieder abwischen müßte, aber das wäre praktischer als das tropfen im Spiegelschrank, aber schade, zu spät, waren ja schon entsorgt, aber vielleicht kann dieses als Tipp dienen für diejenigen, die so ein Teil noch ihr eigen nennen und vor dem gleichen Problem stehen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenwertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden.
Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kaufgefrusteter kerlimaus99




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